Hi,
was hat es mit dem land auf sich, wo man keine behandlung bezahlen kann?
Kurz: Wo kommt sie denn her bzw. lebt sie?
Du schreibst auch, daß du von dem schmerzhaften knoten wusstest und ihn für gutartig gehalten hast…
Warum hast du sie nicht sofort zum arzt gekarrt???
Zu deiner eigentlichen frage:
Hier wird dir keiner wirklich helfen können, da die informationen zu dürftig sind.
Es ist also ein gesicherter brustkrebs…
Um da etwas sinnvolles beitragen zu können, müsste man wissen, wie groß, wie ausgedehnt, ob lymphknoten befallen sind (davon kann man bei schmerzen aber ausgehn) und ob es schon metatasen gibt…
Einem ohne solche infos hoffnung zu machen oder zu uerstören wäre scharlatanerie.
Sie sollte sich auf jeden fall an eine klinik wenden um behandlungsmöglichkeiten auszuloten.
Wie’s ohne behandlung aussieht kannst du überall nachlesen…
LG Alex:smile:
Ich bin sicher nicht der berufene Spezialist für Brustkrebs oder ähnliche Erkrankungen, dennoch ein paar Hinweise.
Extrem wichtig ist eine sichere Diagnose. Diese dürfte wohl nur nach Entnahme geeigneten Materials (also wohl des Knoten selbst) und einer histologischen Untersuchung durch einen Spezialisten zu stellen sein.
Diskutiert wird eine genetische Prädisposition für Brustkrebs. Da in der Familie offenbar schon Brustkrebs im jungen Lebensalter aufgetreten ist, liegt hier ein Risikofaktor.
Grundsätzlich gilt bei der Diagnos Brustkrebs: Je früher der Behandlungsbeginn, desto besser. Wie die weiteren Aussichten für die betroffene Patientin sind, lässt sich wohl erst nach einer OP und nach der Histologie (siehe oben) sagen.
Reine Neugier: welches Land ist das, in dem die Bekannte lebt? Klingt alles ein wenig nebulös. Falls die Bekannte vielleicht doch in Deinem näheren Umfeld lebt aber möglicherweise einen Arztbesuch oder die OP aus Angst scheut, sollte man vorsichtig darauf hin arbeiten, dass eine sichere Diagnosstellung zwar die Angst bestätigt, aber damit auch Chancen auf eine Heilung einräumt. Nur warten und aufschieben hingegen verschlimmert die Situation nur.
Viele Grüße,
Oliver
Hallo,
es wäre tatsächlich nett, wenn Du uns wissen liessest, wo sie ist.
Wenn nicht hier, dann gerne per mail.
Sollte der Brustkrebs noch nicht soweit fortgeschritten sein, dass er auch andere Teile des Körpers schon mitangreift, würde ich sagen:
Lieber eine Brust weniger, als tot, und in Kind also Waise zurückzulassen.
Was die Finanzierung anbetrifft:
Mach ein Spendenkonto auf (mit der Idee befasse ich mich gerade, wg Finanzierung der nur in der Schweiz erhältlichen Reha der Tochter eines Bekannten).
Lass sie sich behandeln - bezahlt wird über Dich.
Dh, Du musst nicht das Risiko eingehen, dass sie statt ihr Leben zu erhalten, Knete von dir will.
Anyway, schreib mich per mail an, ich diskutiere die Optionen gerne mit Dir.
Gruss, Isabel
ohne das ich viel Ahnung von Brustkrebsbehandlungen hab:
Warum erkundigst du dich nicht einfach mal bei einem Facharzt über die Kosten???
Gruss
Dirk
Hallo Mathias,
ich will bestimmt nicht Deiner Sorge auch noch Ärger hinzu fügen, aber Deine Frage(n) ist/sind so nicht zu beantworten. Ich will Dir ein Beispiel aus der Technik geben da ich mich auf Deinem Spezialgebiet Finanzen nicht auskenne. Frage: was kostet ein VW Golf? Ja, was für einer, wieviel PS, welche Ausstattung, wo willst Du ihn kaufen. Ich denke, die Spannbreite geht so von 20Tsd bis 70Tsd Eur…
Nächstes Beispiel, eher an Deine Frage angelehnt: EIne Brustkrebserkrankung in den USA zu erkennen und zu behandeln kostet sicher einen höheren 6(!)stelligen Betrag, auf der Insel Wak-Wak im Südpazifik wird der Frau die Brust amputiert, Wundversorgung und dann soll (muss) die Natur helfen, kostet etwas salopp gesagt, 3 Kokosnüsse und 1 kleine Ziege, sicher für einige auch dort ein Vermögen.
Es ist schön, dass Du evtl. die Kosten übernehmen willst, aber erstmal muss eine vernünftige Diagnostik her. Selbst die GOÄ (Gebührenordnung für Ärzte) hilft Dir nicht weiter. Du kannst zwar die Kosten für 1 Untersuchung erfahren und für das „Absetzen einer Brustdrüse“ und die Narkose, aber das Wissen nütz Dir nix.
Langer Rede kurzer Sinn: wenn Du Informationene haben willst, musst Du erst welche liefern, das ist in Deinem Beruf genau so!
Zu weiteren Auskünften gern bereit,
Gruß Synapse
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Hi,
natürlich tut es etwas zur soche wo sie wohnt.
Vielmehr würde mich aber interessieren, wie du sie kennengelernt hast und wie ihr zueinander steht.
Um die kostenfrage mal grob zu umreißen:
-Unversichert
-mit adjuvanter chemotherapie
-mit bestrahlung
-mit immuntherapie
-danach irgendwann wechsel des therapie-regimes
Bei einer prognose von ca. 20%(10-jahresüberlebensrate), die natürlich stadienabhängig ist und sich hier auf einen behandelten krebs beziehen, bedeutet es selbst für einen gutverdiener den finanziellen ruin.
Ich muss/kann nicht jeden posten umreißen, aber so eine behandlung kann verdammt lange dauern und ein facharzt wird dir die genauen kosten auch nicht aufzeigen können, da die ja individuell unterschiedlich ausfallen.
Über den wert des lebens kann man hier nicht diskutieren, ebenso wenig darüber, ob man hier ein leben ind euronen beziffert.
Da noch die ethischen aspekte einzubeziehen würde nicht nur den rahmen dieses threads sprengen, sondern den des ganzen brettes.
So weit…
LG Alex:smile:
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Wenn Du ihr wirklich helfen willst, dann solltest Du die Idee mit dem Spendenkonto aufgreifen. Es gibt hin und wieder auch Fachärzte an den Unikliniken, die solche Aktionen organisieren, vielleicht findest Du auf diese Weise einen Kontaktpartner, denn allein die nötige Aufmerksamkeit zu gewinnen, ist sicher schwierig.
Bis denne
Schnoof