Liebe Leute von der Knochensägefraktion (falls es denn anwesende solche gibt oder ähnlich Bewanderte) *gggg*:
ich behandle seit einer Woche eine Patientin (45) physiotherapeutisch, die eine beidseitige HV-OP hinter sich hat und gelinde verunsichert ist über die angewandte OP-Methode. Nun hat sie mich gefragt, allerdings stehe ich nach allerhand Recherche genauso im Wald. OP-Bericht habe ich nicht (sie auch nicht).
Offenkundig wurden aber beidseitig am Strahl I Exostosen abgetragen und (für mich nicht genau ortbar) beide Metaphalangen zur Achskorrektur durchtrennt, die Fragmente durch einen längsaxial im gesamten Strahl I steckenden Spickdraht fixiert, dessen Ende jetzt aus je einem Zeh herausschaut und der in ca. 6 Wochen entfernt werden soll.
Ich habe mich dumm und dämlich gesucht nach dem Namen für diese OP-Methode - nur leider nichts gefunden. Das einzige, was dem nahekam, waren Beispiele einer Mittelfußosteosynthese - allerdings zur Korrektur einer Hammerzehe am Strahl II.
Kann mir (und der Patientin, die ihrem Chirurgen immer weniger traut) irgendwer auf die Sprünge helfen? Wie heißt die Methode? Wie modern ist die und wie häufig angewandt?
mit Fragezeichen über dem Kopf
Minx