nach Problemen beim Zahnarztbesuch mit Kindern und einigen Recherchen fällt mir auf, dass es offenbar noch andere Möglichkeiten gibt, als Bohren, bzw. wenn das Kind verweigert - nichts tun. Vollnarkose halte ich bei Kindern nicht für sinnvoll, wenns „nur“ um Kariesbehandlung geht. Hypnose - haben wir niemanden in der Nähe. Immer wieder hinfahren und so densensibilisieren - Fehlanzeige…
Jetzt erfuhr ich von anderen Eltern, dass sie stressfrei leben, weil der Zahnarzt nicht bohrt, sondern die kariösen Stellen nur auskratzt und dann offen lässt - mit regelmäßiger Kontrolle. Klingt für mich logisch - dem Kind wird der Stress erspart und die bleibenden Zähne werden weitgehend geschützt. Mein Zahnarzt hält diese Methode jedoch für nicht sinnvoll, weil die Zähne nur unzureichend von Karies befreit werden. Allerdings fällt ihm auch nichts mehr ein, um meine Tochter zur Behandlung zu überreden und lässt die Löcher wachsen…
Was habt ihr für Erfahrungen und Anmerkungen?
Gruß anna
leben, weil der Zahnarzt nicht bohrt, sondern die kariösen
Stellen nur auskratzt und dann offen lässt - mit regelmäßiger
Trotz Kontrolle sollte beachtet werden, dass der Weg zum Zahnnerv dann kürzer wird. Ausserdem kann sich das fehlende Material für den jeweiligen Zahn nicht günstig machen.
***alte Weisheit***
Vor dem Essen und nach dem Essen das Zähneputzen nicht
vergessen…
Heißt es nicht „Vor dem SCHLAFEN und nach dem essen…“?
Wenn du mal n marmeladenbrot direkt nach dem zähneputzen gegessen hast, weiß du was ich meine:wink:
Hi,
es gibt neuerdings auch die Möglichkeit, mit einem Laser das schadhafte Material zu entfernen.
Scheinbar aber nur in Studien / der Laser wechselt zwischen verschiedenen Praxen…
Mein Zahnarzt hat mir immer zuerst einen smile mit dem Bohrer auf den Fingernagel gemacht. Ich fand das als Kind immer sehr lustig. Vielleicht solltet ihr versuchen einen Zahnarzt zu finden, der Erfahrung mit Kindern hat. Ich hatte damals einen eigenen Kinderzahnarzt. Der Behandlungsraum war bunt und Kindgerecht und der Zahnarzt war super lieb und verständnisvoll.
Hallo,
und Dank für die Rückmeldung! Der Weg zum Zahnnerv verkürzt sich sicher auch, wenn Karies unbehandelt bleibt, oder?
Zur Weisheit: Schöne Sache, aber kein 100% Mittel - neben weitgehendem Zuckerverzicht und vollwertiger ernährung bis zum 3. Lebensjahr haben wir von Anfang an 3x tgl. geputzt, - trotzdem war das erste Loch da… im Gegensatz dazu die Tochter meines Mannes - mit 3 Jahren lernte ich sie kennen - mit der obligatorischen Nuckelflasche m it süßem Tee unterwegs und Zähneputzen max. abends. Seit nunmehr 4 Jahren werden die Kinder zusammen betreut und bekommen das gleiche Essen, mit dem einzigen Unterschied, dass meine Tochter viel lieber und öfter Obst ist und mit Vorliebe Wasser trinkt und das andere Mädchen sich lieber breiförmig und süß ernährt. Zahnarztergebnis: Meine Tochter - Löcher, das andere Mädchen 1a Zähne…
Die beste Logik, die ich bisher zu dem Thema hörte: Ich müsse mich nicht wundern, wenn das Kind Karies hat, da es sich in den fast drei Jahren, in denen es keine Bonbons etc. bekam ja gar nicht an den Zucker gewöhnen konnte und so anfälliger ist… Logisch, oder?
Dank für Deine Antwort! Ein Laser ist in der Praxis vorhanden, aber lt. Auskunnf des ZA auch nicht lautlos. Da das Kind anscheinend besonders ängstlich auf den Lärm reagiert (alles andere geht), wohl eher nicht geeignet.