Wie langwierig kann eigentlich so eine Mittelohrentzündung sein? Hatte/hab eine. Vor 2 Wochen wurde sie diagnostiziert. Weh tut es schon länger nicht mehr & der HNO-Arzt sagt, es wird immer besser, nur höre ich auf dem Ohr immer noch sehr schlecht, ausser dieses Herzschlag-Pochen. So langsam macht man sich ja doch so seine Gedanken, ob das auch wieder weg geht. Antibiotika musste ich nur in der 1. Woche nehmen, jetzt nicht mehr.
Z.B. bei 70% der Patienten die Mittelohrentzündung in 2 Wochen ausheilt. Also nicht bei allen!
D.h. in deinem Fall sind bis zu 4 Wochen eher „normal“. Lass dir Zeit. Und wenn du zu Untersuchungen gehst, wird dein Arzt schon die Therapie umstellen, wenns überdurchschnittlich lange dauert.
Wie langwierig kann eigentlich so eine Mittelohrentzündung
sein? Hatte/hab eine. Vor 2 Wochen wurde sie diagnostiziert.
Weh tut es schon länger nicht mehr & der HNO-Arzt sagt, es
wird immer besser, nur höre ich auf dem Ohr immer noch sehr
schlecht, ausser dieses Herzschlag-Pochen. So langsam macht
man sich ja doch so seine Gedanken, ob das auch wieder weg
geht. Antibiotika musste ich nur in der 1. Woche nehmen, jetzt
nicht mehr.
Hatte vor einigen Jahren auch eine Mittelohrentzündung, und bis alles wieder normal war, hat es bei mir Wochen (genau weiss ich es nicht mehr, aber mindestens 4)gedauert. Ich hatte immer das Gefühl, irgendwie durch Watte zu hören oder so ähnlich, das hat sich ganz langsam gebessert und war dann irgendwann wieder weg. Laut Ohrenarzt, den ich in der Zeit mehrmals aufgesucht hab, war das normal.
Oh man, das kann einen ja echt wahnsinnig machen, weil man ja wie durch Watte hört. Aber da bin ich ja schon ein wenig beruhigter. Aber 3 Monate im schlimmsten Fall? Puh… Das heißt ja dann auch, solange das nicht weg ist, sollte man auf’s weggehen und damit verbundene laute Musik verzichten? Trage wenn, dann eh immer Ohrstöpsel, aber ich denke, das wäre dann auch nicht gut? Musste schon schweren Herzens auf den Heidepark Soltau mit Freunden am Wochenende verzichten, weil der Druckausgleich laut Arzt evtl. noch nicht richtig funktioniert beim Achterbahnfahren&Co.
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Hallo,
wenn der auslösende Erreger empfindliche gegen das eingesetzte Antibiotikum war, müsste der Erreger jetzt „erledigt“ sein. Das trotzdem noch Beschwerden vorhanden sind, liegt daran, dass die Entzündung an sich erst vollständig abklingen muss (d.h., dass auch Schorf etc. erst verschwinden muss) und evtl. daran, dass noch Flüssigkeit im Gehörgang vor dem Trommelfell steht.
Sicher wird sich die Situation weiter normalisieren, aber ein bisschen Geduld musst Du haben. Kritisch wird die Angelegenheit erst, wenn die Symptome sich doch wieder deutlich verschlimmern. In so einem Fall könnte ein Rezidiv („Rückfall“) die Ursache sein. Dann muss erneut antibiotisch behandelt werden.
Viele Grüße,
Oliver
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Die Dauer der Hörminderung nach Mittelohrentzündung hängt von einigen Faktoren ab.
Zunächst muß man wissen, daß zum einen die Schleimhäute der Mittelohres, also inklusive des Trommelfelles geschwollen sind.
Zum anderen liegt meist Flüssigkeit hinter dem Trommelfell, also im Mittelohr vor.
Diese Flüssigkeit bleibt oftmals noch nach der durchgemachten Entzündung als reizloser Erguß teilweise bestehen. Dies schränkt die Schwingungsfähigkeit des Trommelfelles ein und dämpft das Hören. Die Wiederherstellung des Hörvermögens hängt also damit zusammen, wie schnell der Erguß resorbiert wird oder durch die Ohrtrompete abfließen kann. (Beschleunigbar durch Kaugummikauen oder Valsalva Druckausgleiche)
Bei manchen Patienten „platzt“ das Trommelfell oder es wird (aus verschiedenen Gründen) ein Paukenröhrchen oder Schnitt gelegt.
Hier fließt der Erguß natürlich sehr schnell ab, trotzdem geben auch hier viele noch eine Dämpfung des Hörens an, was dann an der Schwellung der Schleimhaut liegt.
Der unangenehmste Grund für eine bleibende Hörstörung ist ein Schaden des Innenohres, der gelegentlich durch die Entzündung verursacht werden kann. Da Du ja beim HNO-Arzt warst, wird diese Möglichkeit bei Dir aber ausgeschlossen worden sein, so daß ich sie hier nur der Vollständigkeit halber aus Klugschei*erei erwähne.
ich wollte mal fragen, was denn der Valsalva Druckausgleich ist? Ist es jenes, das man Nase und Mund zumacht und mit Luft dagegen drückt? Ehrlich gesagt hatte ich mit diesem Gedanken schon gespielt, weil ab und an so ein komisches DRuckgefühl auf dem Ohr ist, mich aber nicht getraut wegen dem Trommelfell … Kenne das vom tauchen oder fliegen, aber hab von diesem Begriff noch nie was gehört. Oder muss man dazu in so eine Druckkammer oder sowas ähnliches??
Habe jetzt seit neustem, z.B. beim Gähnen, immer so ein kurzes klappen im Ohr, als wenn das Trommelfell oder so in Bewegung kommt? Ist das ein Zeichen der Besserung? (Morgen geht’s erst wieder zum HNO…)
Kaugummikauen werde ich nun erstmal beherzigen.
Danke schonmal für die Antworten!
Phytia
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ich wollte mal fragen, was denn der Valsalva Druckausgleich
ist? Ist es jenes, das man Nase und Mund zumacht und mit Luft
dagegen drückt?
Genau das ist er.
Habe jetzt seit neustem, z.B. beim Gähnen, immer so ein kurzes
klappen im Ohr, als wenn das Trommelfell oder so in Bewegung
kommt? Ist das ein Zeichen der Besserung?
Ja, das ist ein gutes Zeichen, da es zeigt, daß die Belüftung des Ohres über die Ohrtrompete in Gang kommt.