In den letzten 14 Monaten hatte ich 3 sehr heftige Blasenentzündungen. Zum Glück ist die letzte wohl ganz gut ausgeheilt, allerdings habe ich seit Februar ständig das Gefühl, dass die Harnröhre irgendwie latent entzündet ist. Tut nicht doll weh, ist aber unangenehm und nervt. Außerdem bekomme ich langsam vor jedem Geschlechtsverkehr Angst…
Die Ärzte können nix finden - letztendlich sagt jeder, ich solle mir mal viel Gutes tun, seelischen Stress abbauen, viel trinken etc., wenig Süßkram, keinen Kaffee, keinen Rotwein etc. An all das halte ich mich, aber die Anspannung und dieses latente Gefühl bleiben. Ich weiß nicht, ob ich noch einmal die Rundreise von Arzt zu Arzt auf mich nehmen möchte (ist ja jedes Mal auch nicht so angenehm…).
Hat irgendwer ähnliche Probleme, oder kann mir jemand einen Tip geben? Vielleicht auch einen Arzt (in Berlin) empfehlen???
Liebe Prinzessin,
Hattest Du jemals eine Befunderhebung, um welche Keine es sich gehandelt hat? „Ausgeheilt“ mit chronischen Reizzuständen scheint mir doch nicht ganz klar. Wenn die Reizzustände der Hrnröhre begleitet sind mit Miktionsbeschwerden (also z.B. Brennen beim Urinieren) kann sich die eine oder andere Sorte Keim u.U. chronisch angesiedelt haben. Also ab ins Labor (siehe Posting weiter unten zu Resistenzbildung nach Antibiotika).
Die psychosomatische Schiene kann man auch abklären, es kann sich um eine Symptombildung handeln, deren Bedeutung („Sprache“) Du sicherlich mit Hilfe eines geschulten Therapeuten deuten kannst, und durcharbeiten.
Noch eine Variante fällt mir ein: Schmerzen werden von einzelnen Personen unterschiedlich intensiv erlebt und unterschiedlich gemerkt. Es kann nun sein, dass Du dir die Schmerzen immer beim Harnlassen in Erinnerung rufst. Auch diese Angelegenheit kann „entkoppelt“ werden.
Näheres gerne per Mail.
Schöne Grüße
V.
Liebe Prinzessin,
Hattest Du jemals eine Befunderhebung, um welche Keine es sich
gehandelt hat? „Ausgeheilt“ mit chronischen Reizzuständen
scheint mir doch nicht ganz klar. Wenn die Reizzustände der
Hrnröhre begleitet sind mit Miktionsbeschwerden (also z.B.
Brennen beim Urinieren) kann sich die eine oder andere Sorte
Keim u.U. chronisch angesiedelt haben. Also ab ins Labor
(siehe Posting weiter unten zu Resistenzbildung nach
Antibiotika).
Ich bin seit der vorletzten Entzündung im August 99 bei einem neuen Arzt, der zum Glück nicht bei jeder Kleinigkeit eine Blasenspiegelung macht… Aber er meinte, es seien keine Keime mehr da… Kann man das überhaupt anhand einer bloßen Urinuntersuchung abklären???
Die psychosomatische Schiene kann man auch abklären, es kann
sich um eine Symptombildung handeln, deren Bedeutung
(„Sprache“) Du sicherlich mit Hilfe eines geschulten
Therapeuten deuten kannst, und durcharbeiten.
Ich „fürchte“ ja auch, dass das der wahrscheinlichere Weg ist… werde das mal angehen.
In den letzten 14 Monaten hatte ich 3 sehr heftige
Blasenentzündungen. Zum Glück ist die letzte wohl ganz gut
ausgeheilt, allerdings habe ich seit Februar ständig das
Gefühl, dass die Harnröhre irgendwie latent entzündet ist. :
Hallo Prinzessin- wenn von medizinischer Seite wirklich abgeklärt ist, dass keine Erreger mehr da sind, würde ich die psychische Seite doch mal ernst nehmen. Ich glaube, dass es das öfter gibt als man denkt. Mir hat das Buch: Krankheit als Weg, von Thorwald Dethlefsen u. Rüdiger Dahlke schon mehr mals den richtigen Weg aufgezeigt.
Hallo Prinzessin,
ich weiss jetzt nicht ob DIr dein Arzt schon mal gesagt hat, dass die Keime die zu einer Blasenentzündung fuehren oft durch Geschlechtsverkehr erst in die Blase kommen und wenn Du gleich nach den Gleschlechtsverkehr auf Toilette gehst,dies verhindern kannst.Ich hab damit auch Jahrelang mich rumgequält. Aber den psychischen Effekt sollte man auch nicht unterschätzen. Gruss Fee
welcome to the club
ich hatte hier auch schon mal wegen des gleichen problems gepostet. alle tipps etc. nutzten bei mir nichts, also wieder antibiotika.
doch, jetzt kommt vielleicht die lösung in form eines „impfstoffes“ mit namen uro-vaxom (werde ich probieren, sobald die aktuelle entzündung weg ist). wurde mir von meiner frauenärztin empfohlen. dann sagte sie mir auch, dass mein holder auch mal schauen sollte, es kann sein, dass er der träger ist, selbst aber nichts merkt.
auslöser, im allgemeinen, des ganzen schlamassels sind die körpereigenen coli bakterien, die aber nichts in der harnröhre zu suchen haben, in der sie (besonders nach GV) ihr unwesen treiben… und mit genau diesen bakterien impfst du dich auch mit dem medikament. man muss es 3 monate jeden tag nehmen, dann pause und dann nochmal eine „nachimpfung“.
ich werde es ausprobieren und dann berichten…
ich weiss wie besch… dieses problem ist - ich schlage mich schon seit jahren damit herum.
weiters per mail wenn du willst (übrigens, die frauenärtzin ist in potsdam, wenn du die adresse willst, mail-mal).
zum Thema Ernährung: neuere wissenschaftliche Studien aus Israel sollen gezeigt haben, daß der regelmäßige tägliche Genuß (z.B. im Frühstücksjoghurt) von 1-2 Eßlöffel Preiselbeeren oder auch Heidelbeeren (auch Konserven) typische Keime des Urogenitaltraktes zum Verschwinden bringen soll bzw. den Neuansatz solcher Keime signifikant und dauerhaft verhindern soll. Bei beiden Beerenarten handelt es sich vermutlich um die gleiche wirksame Substanz, die in Preiselbeeren in höchster Konzentration vorkommen soll.