Hallo Mediziner,
Nachdem mir leider im Haustierbrett keiner geantwortet hat, nochmal die Frage an Euch (Gelenke sind doch Gelenke - zumindest innerhalb der Säugetiere…)
Mein 21-jähriger Wallach lahmt mal wieder. Die Lahmheit tritt in der Regel nach ständiger Belastung z.B. durch „zermürbendes“ Wandern und Drehen auf engem Raum oder Dressurarbeit (ständiges „Um-die-Ecke-Reiten“) auf. Zuletzt nun im Offenstall, beim Versuch, die Mitbewohner in Schach zu halten - man möchte ja der Chef sein. Die Lahmheit hat ihren Ursprung - festgestellt durch Leitungsanästhesie - irgendwo im Bereich des Hufgelenks. Eine knöcherne Ursache liegt nicht vor, das wurde durch Röntgen ausgeschlossen. Also müssen es irgendwelche Weichteile sein - Schleimbeutel, tiefe Beugesehnse oder so. Ultraschall ist in dem Bereich bedingt durch den Hornschuh nicht möglich. CT halte ich dann doch für übertrieben (Vollnarkose etc.)
Ist bei so einer „schwammigen“ Diagnose sinnvoll, eine Stoßwellenbestrahlung zu verabreichen? Was passiert da eigentlich? Habe schon gegoogelt, aber entweder es war garnicht erklärt, oder so extrem mit Fachbegriffen bestückt, daß ich auch nichts verstanden habe.
Danke schonmal.
Gruß
Tania