Hallo nochmal !!
Gilt dies schon bei einer Erkältung, die im Hals anfängt
(lokal), sich dann in die Nase verlagert und schliesslich
höher steigt, so dass man bis zur Stirn hinauf
druckempfindlich wird? Hat sie damit schon das lokale System
verlassen, oder gelten Hals-Nase hier noch als eine lokale
Einheit?
Ich sehe bei den Behandlungen, die ich mache, die Nase, Rachen und Nasennebenhöhlen (also auch die Stirnhöhle) als lokale Einheit.
Ob es sich um Viren oder Bakterien handelt, kann man
vermutlich immer nur vermuten, oder? Bei mir meinte der Arzt,
dass die Nebenhöhle-Geschichte wohl eine bakterielle
Sekundärinfektion ist. Ich nehme an, dies ist
Erfahrungswissen?
Richtig, meiner Erfahrung nach sind es in den meisten Fällen virale Infektionen, auf die sich dann bei entsprechender Vorschädigung eine bakterielle Erkrankung aufpropft.
Natürlich sollte man sich überlegen,
welche Möglichkeiten es gibt, eine erneute Erkrankung zu
vermeiden (z.B. wenn es immer wieder eine
Nebenhöhlenentzündung bakterieller Natur gibt).
Naja, man könnte sich 1-2 Wochen ins Bett legen, mit allen
Unannehmlichkeiten, die das im heutigen Arbeitsleben mit sich
bringt.
Nun, ich denke, es gibt noch viele andere Möglichkeiten. Meine chronische Stirnhöhlenentzündung wurde gut mit Akupunktur behandelt und wenn es mich wieder mal erwischt (besonders gerne in der Zeit, wo ich durch Allergien und allergisches Asthma eh schon vorbelastet bin), dann gehe ich erst mal intensivst mit Gelomyrtol oder Sinupret forte ran, aber nicht ohne 3x Inhalieren täglich. Nur so geht es bei mir. Antibiotika gebe ich mir auch bei bakteriellen Erkrankungen nur selten, da ich auf die meisten Antibiotika allergisch bin und mir daher die Wirkung, wenn es mal wirklich ernst sein sollte, nicht verschenken möchte.
Glaub mir, man kann auch anders, aber man muss halt dann, wenn es wieder mal so weit ist, hinterher sein und konsequent über 1-2 Wochen behandeln. Das geht auch mit Beruf.
LG
Claudia