Honorar von Ärzten

Hallo,

Seit langer Zeit war ich wieder beim Arzt. Dann betrifft mich zum ersten Mal die Gesundheitsreform: 10 Euro Zahlung.

Ich lese im Wartezimmer einige Erklärungen von meiner Ärztin, was ich aber nicht für wahr haben wollte: Sie schreibt: sie erhält für jede Untersuchung zwischen 10 bis 15 Euro, und maximal 40 Euro pro Patient in einem Quartal, egal wieviel Mal der Patient sie besucht. Meine FRage: Hat sie die Wahrheit geschrieben ? Denn ich kann mir schwer vorstellen, dass ein Mediziner weniger bekommt als ein Handwerker. Ich zahle für mein Hair Cut schon 15 Euro für ca. 10 Minuten. Und wenn ich den Friseur in einem Quartal 4 male besuchen würde, würde ich also 4x15 Euro = 60 Euro zahlen müssen.

Ich hatte bis letzter Woche immer den Vorurteil, dass ein Arzt sehr gut verdienen kann. Aber wahrscheinlich heutzutage nicht mehr. Gott sei Dank, dass ich diesen Beruf nicht habe !

Viele Grüsse – Xiu Mai

Hallo, Xiu Mai,
ja, sie hat die Wahrheit geschrieben. Von der Krankenkasse bekommt sie nicht mehr. Nur von Privatpatienten bekommt sie mehr bzw. kann sie mehr bekommen als die Kassensätze. Erbärmlich, oder?
Gruß, Miriam

Tja, die Ärzte „verdienen“ im Prinzip höchsten an gesunden Patienten,
die genau 1 mal im Quartal kommen, um ihre Blutdrucktabletten
aufschreiben zu lassen. Daneben gibt es noch einige
Zusatzmöglichkeien, durch mehr oder weniger überflüssige „Leistungen“
(IGEL) die Patienten selber blechen zu lassen.

Aber als Arzt muss man es sich heute sehr sehr gut überlegen, sich
niederzulassen.

Ich fände es übrigens ein interessantes Modell, wenn ich für meine
Friseurbesuche im Quartal nur 40 Euro zahlen müsste (egal wie häufig
ich komme). Eingeschlossen übrigens dann einen Notdienst, der mich
auch vor einer Feier am Samstag abend noch für 10 Euro
(Praxisgebühr) und die Pauschale frisiert. Dann vielleicht nochmal
eine Kontrolle am Sonntag morgen, wenn die Frisur verrutscht ist…

Oder vielleicht 10 min Schlüsseldienst ebenso abgerechnet würden wie
eine ärztliche Notdienstleistung.

Nur kein Handwerker wäre auch nur bereit, dafür einen
Bereitschaftsdienst zu organisieren.

Noch absurder ist es übrigens im Bereich Psychotherapie. Da würde ein
Arzt, der nicht ausschliesslich Psychotherapie sondern auch weitere
Leistungen anbietet für 50 Minuten 6 Euro erhalten.

MFG
Martin Winkler

Seit langer Zeit war ich wieder beim Arzt. Dann betrifft mich
zum ersten Mal die Gesundheitsreform: 10 Euro Zahlung.

Ich lese im Wartezimmer einige Erklärungen von meiner Ärztin,
was ich aber nicht für wahr haben wollte: Sie schreibt: sie
erhält für jede Untersuchung zwischen 10 bis 15 Euro, und
maximal 40 Euro pro Patient in einem Quartal, egal wieviel Mal
der Patient sie besucht. Meine FRage: Hat sie die Wahrheit
geschrieben ? Denn ich kann mir schwer vorstellen, dass ein
Mediziner weniger bekommt als ein Handwerker. Ich zahle für
mein Hair Cut schon 15 Euro für ca. 10 Minuten. Und wenn ich
den Friseur in einem Quartal 4 male besuchen würde, würde ich
also 4x15 Euro = 60 Euro zahlen müssen.

Ich hatte bis letzter Woche immer den Vorurteil, dass ein Arzt
sehr gut verdienen kann. Aber wahrscheinlich heutzutage nicht
mehr. Gott sei Dank, dass ich diesen Beruf nicht habe !

Viele Grüsse – Xiu Mai

Hallo,

wie schon angedeutet wurde: Bei Privatpatienten verdient der Arzt mehr. Um es deutlicher zu sagen: Eine goldene Nase! Da wird nicht nur jeder Besuch bezahlt, sondern jede einzelne „Leistung“, obwohl sich diese zeitlich oft überschneiden… Beispiel:

Neben mir liegt gerade eine Rechnung. Diagnose: Gutartige Neubildung der Tonsillen links. Dauer des Besuchs 20 Minuten, dabei mit einem Gerät in Mund und Nase geguckt. Ergebnis:

EU 16,32 Beratung, extrem zeitaufwendig
EU 13,41 Untersuchung
EU 24,40 Binokularmikroskopie
EU 24,13 Endoskopie, Nasen-Rachenraum
EU 24,40 Laryngoskopie
Macht zusammen EU 102,66, oder Stundenlohn von rund EU 310,00.

Die Beratungsgebühr, Standardsatz, ist übrigens immer fällig. Selbst wenn ich nur anrufe und frage: Soll ich das Medikament morgens oder abends nehmen? Antwort Morgens. Rechnung: EU 10,72.

Vor ein paar Tagen bekam ich eine Rechnung für meine Frau, die wegen starken Heuschnupfens bei einer Ärztin war, die auch Akupunktur macht. Zwölf Allergietests gemacht (wo man so einen Tropfen auf die Haut bekommt), fünf oder sechs Mal akupunktiert (wobei die Ärztin die Nadeln nur einsticht, herausgezhogen werden sie nach kurzer Zeit von der Helferin), macht summasummarum 740,00 EU.

Na, doch Lust Arzt zu werden? :smile:

Gruß
Peter

JA!! vor allem, wenn man den weg betrachtet, den es gebraucht hat, da hinzukommen… 13 schülerjahre, 5-6 jahre studium, aip-zeit, etc…bevor es richtig losgehen kann, ist arzt/ärztin doch schonmal locker über 25… da verdient der handwerker aber schon seit 10 jahren geld…und muss keine schulden vom bafög abstottern…

by the way… die diskussion, dem pflegepersonal die we- und nachstunden nicht mehr plus-zuvergüten finde ich genauso erbärmlich… WER will das noch machen…

gruss karin

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Die armen Ärzte, von wegen
Ichg kann nur bestätigen, was andere hier schreiben: Die oft so beneideten Privatpatienten, die werden gut geschröpft. Wenn ich zum Zahnarzt gehe und nur Guten Tag und Auf Wiedersehen sage und eine normnale Kontrolle machen lasse, dann wird schon eine Beratung berechnet, macht 10,72 Euro. Wohlgemerkt zu der Kontrolle, die natürlich auch noch berechnet wird. Aber der Herr Zahnarzt kassiert zusätzlich auch immer noch 10,72 für eine Beratung, die ich nie erkennen kann. Als ich mal fragte warum denn eine Beratung abgerechnet werde, ich sei doch nur zur Kontroll da gewesen und die sei ja extra abgrechnet worden da hiess es „Das ist immer so, wird immer berehcnet, egal was passiert“. Sozusagen eine Eintrittsgebühr.

Übrigens: AU-Bescheinigung ausstellen: 1 Minute Arbeitsaufwand, eine Blättchen Papier = 5,72 Euro.

Hallo, Xiu Mai,
ja, sie hat die Wahrheit geschrieben. Von der Krankenkasse
bekommt sie nicht mehr. Nur von Privatpatienten bekommt sie
mehr bzw. kann sie mehr bekommen als die Kassensätze.
Erbärmlich, oder?
Gruß, Miriam

JA!! vor allem, wenn man den weg betrachtet, den es gebraucht
hat, da hinzukommen… 13 schülerjahre, 5-6 jahre studium,
aip-zeit, etc…bevor es richtig losgehen kann, ist
arzt/ärztin doch schonmal locker über 25… da verdient der
handwerker aber schon seit 10 jahren geld…und muss keine
schulden vom bafög abstottern…

Ja und? Ein Lehrer hat einen genauso langen Weg und hat dann nie die Möglichkeit, sein Einkommen selbst zu bestimmen, ein Arzt schon, wenn er sich spezialisiert, je nachdem wo er sich niederlässt usw.

Es sucht sich jeder seinen Beruf aus in Deutschland, es wird keiner zu einer Arbeit gezwungen.

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Ichg kann nur bestätigen, was andere hier schreiben: Die oft
so beneideten Privatpatienten, die werden gut geschröpft.

Wieso das?

Privatpatient zu sein, bedeutet doch nicht, nicht versichert zu sein!
Sie sind über eine Privatkasse versichert.

mfgConrad

Lösungen?
Hi,

irgendwie habe ich beim lesen deines Postings das Gefühl, dass du der realen Welt nicht sehr Nahe stehst :wink:

Weiterhin danke ich dir, dass du privat versichert bist. Das gibt mir die Möglichkeit noch ein bischen mehr in die Solidargemeinschaft einzahlen zu müssen da ich viele Dinge (auch _deiner_ sozialen Aufgaben!) mitfinanzieren muss von denen du dich frei gekauft hast und ich deswegen noch weniger Arztleistung in Anspruch nehmen kann weil das Geld alle ist.

Die Beratungsgebühr, Standardsatz, ist übrigens immer fällig.
Selbst wenn ich nur anrufe

Was heißt „nur“? Das ist auch eine zu bezahlende Leistung!

Soll ich das Medikament
morgens oder abends nehmen? Antwort Morgens. Rechnung: EU
10,72.

Ruf mal beim Rechtsanwalt an: "Brauche ich für den Kauf einer Immobilie (€200000.-) einen Notar? Antwort: Ja! Rechnung: tausende von Euros.

Oder schon mal eine Hotline (bei einer Firma bei der du Kunde bist) angerufen? Was sind da €11.- …

Neben mir liegt gerade eine Rechnung. Diagnose: Gutartige
Neubildung der Tonsillen links. Dauer des Besuchs 20 Minuten,

20min sind ca. das sieben- bis zehnfache was ein Kassenpatient bekommt. Das IST extrem zeitaufwendig!

dabei mit einem Gerät in Mund und Nase geguckt.

und nebenbei eine Praxis, Geräte und drei Arzthelferinnen bezahlt von denen die eine grade krank ist.

Mal über Problemlösungen nachgedacht:
Als erstes würde ich die private Vollversicherung abschaffen. Jeder ist gesetzlich versichert und kann sich gerne ZUSÄTZLICH privat versichern. Die gesetzliche KV hat nicht ohne Grund einen prozentualen Beitragssatz damit diejenigen, die viel haben auch viel zahlen müssen. Tatsächlich ist es aber heute so:
Haste nix, zahlste nix. Haste etwas, zahlste viel. Haste viel, zahlste nix.
Und wer bezahlt bitte für Geburten und Schwangerschaftskosten, Verhütung bei Minderjährigen und die Krankheitskosten von Mittellosen, Sozialhilfeempfängern, Ausländern, Asylbewerber, aus der DDR der BRD-Angeschlossenen, Langszeitkranken, Behinderten, Leerfahren von Rettungskräften usw,usw,usw ?
Alles Leistungen die wir als Volk, aber nicht als Gruppe der KV-Pflichtigen bezahlen wollen.

Wenn’s so umgesetzt würde, bekämen die Ärzte auch mehr als €40.- im Quartal.

Grüße,
J~

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Hallo Conrad,

Privatpatient zu sein, bedeutet doch nicht, nicht versichert zu sein!
Sie sind über eine Privatkasse versichert.

richtig. Aber keine Versicherung hat Geld zu verschenken. Man bezahlt das alles selbst übr die Beiträge, die drastisch höher als in der gesetzlichen Versicherung sind.

Ich bin, am Rande gesagt, gegen dieses Zweiklassenrecht. Es lebe die Bürgerversicherung! Dafür war ich schon, bevor die SPD diesen Begriff erfand - und jetzt Wahlwerbung damit macht, obwohl sie es noch gar nicht angefasst hat. Ich habe das, was ich mir wünsche, immer Solidarversicherung genannt.

Gruß
Peter

Hi,

Ichg kann nur bestätigen, was andere hier schreiben: Die oft
so beneideten Privatpatienten, die werden gut geschröpft.

lies mal mein Posting unten. Privatpatienten werden nicht geschröpft, sondern zahlen beim Arzt ein ganz klein wenig mehr. Viel weniger als das, was mir mein Arbeitgeber JEDEN MONAT (ob ich zum Arzt gehe oder nicht) von meinem Lohn abzweigt.

„Das ist immer so, wird immer berehcnet, egal was
passiert“. Sozusagen eine Eintrittsgebühr.

Schon mal beim Rechtsanwalt gewesen? „Telefon-/Briefschreib-/Türöffnungs-/GutenTagSag-Pauschale“ wird auch immer berechnet.

Grüße,
J~

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In der Regel ja, aber nicht immer.

Das aber bedeutet noch nicht, dass die Leistung den Patienten nichts kostet. In Deutschland herrscht immer noch das Denken in der Art „Das zahlt ja die Kasse, nicht ich“. Natürlich zahlt der Privatpatient - und übrigens auch jeder Steuerzahler zum Teil (über die Steuern, aus denne wieder die Beihilfe finaziert wird) - diese Rechnungen, ebene über entsprechende Beiträge für die PKV.

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo,

Leerfahren von Rettungskräften usw,usw,usw ?
Alles Leistungen die wir als Volk, aber nicht als Gruppe der
KV-Pflichtigen bezahlen wollen.

Wollen wir das? Ich nicht. Als ich hier mal fragte, warum eigentlich die Krankenkassen für einen Eisnatz aufkommen und bezahlen, bei dem ein Volltrunkener im Bus sitzen bleibt und nicht mehr hoch kommt, da kam mir Unverstädnis entgegen. Das müsse natürlich die GKV bezahlen, von wegen Solidargemeinschaft usw. Für mich ist es dessen Privatangelegenheit, wenn er sich auf dem Oktoberfest oder sonstwo vollsäuft und dann vom Rettungswagen aus der Straßenbahn geholt werden muss.

Auch die von dir erwähnten Verhütiungsmittel bei Jugendlichen - da wäre ich dafür, dass diese privat von den entsprechenden Person bezahlt werden. Der Name lautet auch "Kranken"versicherung.

Ebenso die Kosten für den Skiunfall in den Bergen. Ich fahre auch Ski, aber warum sollen dafür alle in der GKV aufkommen?

Hi,

Wollen wir das? Ich nicht.

es spielt natürlich keine Rolle was du oder ich persönlich wollen :wink: „Wollen“ ist hier eher als (letztendlich) Wählerwille zu verstehen.

Als ich hier mal fragte, warum
eigentlich die Krankenkassen für einen Eisnatz aufkommen und
bezahlen, bei dem ein Volltrunkener im Bus sitzen bleibt

Das Problem ist IMHO die schwierige Abgrenzung zwischen Selbstverschulden und „Schicksal“. Sollen Raucher für Raucherkrankheiten bezahlen? Was ist mit Passivrauchern? Ist der regelmäßige Besuch einer Kneipe schon Selbstverschulden weil er auch hätte zuhause bleiben können? Was ist mit Sportverletzungen? Ist Sport nicht grade gesundheitlich sinnvoll? Sollen Joggingverletzungen noch bezahlt werden und Skiverletzungen nicht?

Grüße,
J~

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Hallo,

irgendwie habe ich beim lesen deines Postings das Gefühl, dass du der realen Welt
nicht sehr Nahe stehst :wink:

Wenn du jemanden, der solidarisch empfindet und sich über Unsolidarität ärgert, als weltfremd ansiehst, dann hast du Recht. Dann will ich aber auch weiterhin weltfremd bleiben!

Weiterhin danke ich dir, dass du privat versichert bist.

Falsche Adresse. Ich hatte nie die Möglichkeit, in eine Krankenkasse aufgenommen zu werden.

Das gibt mir die Möglichkeit noch ein bischen mehr in die Solidargemeinschaft einzahlen zu müssen

Stimmt in meinem Fall nicht. Da ich verheiratet bin, meine Frau nicht berufstättig ist und wir Kinder haben, wäre die Solidarversicherung günstiger für mich gewesen.

da ich viele Dinge (auch _deiner_ sozialen Aufgaben!) mitfinanzieren muss von
denen du dich frei gekauft hast

Wie gesagt: freigekauft habe ich mich nicht. Aber ich bin ja gerade für die Bürgerversicherung, weil die Privatversicherung es Vielen erlaubt, sich aus der Solidarität herauszustehlen: Sehr gut Verdienende, Ledige und Kinderlose.

Mit meinem Plädoyer für die Bürgerversicherung handle ich übrigens gegen meine eigene finanzielle Situation. In der Vergangenheit und bis jetzt wäre die Solidarversicherung für mich günstiger gewesen. Wenn meine Kinder aber aus dem Haus sind, ist die Pivatversicherung billiger für mich. Sollte die Bürgerversicherung also kommen, stehe ich (für mich) wieder auf der falschen Seite. Aber in bin trotzdem dafür.

Ruf mal beim Rechtsanwalt an: "Brauche ich für den Kauf einer Immobilie
(€200000.-) einen Notar? Antwort: Ja! Rechnung: tausende von Euros.

Falsch. Beim RA zahlst du den gesamten Fall. Wenn dir am Tag nach der Beratung oder nach dem Vertragsabschluss noch eine Frage einfällt, zahlst du da nichts für. Kann der RA gar nicht verlangen.

Im Übrigen ging es hier ja nur um den Vergleich, was bekommt der Arzt für einen Kassenpatienten und was für einen Privatversicherten. Ich möchte jetzt keine differenzierte Diskussion über die Angemessenheit der Honorierung von Ärzten oder Rechtsanwälten! :smile:

und nebenbei eine Praxis, Geräte und drei Arzthelferinnen bezahlt von denen die eine gerade krank ist.

Richtig. Aber beim Kassenpatienten steckt der gleiche Aufwand dahinter.

Als erstes würde ich die private Vollversicherung abschaffen. Jeder ist
gesetzlich versichert und kann sich gerne ZUSÄTZLICH privat versichern.

Richtig! Sehr richtig! Genau ist das Ziel der Bürgerversicherung, und genau das habe ich gefordert!

Gruß
Peter

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Hallo James,

lies mal mein Posting unten. Privatpatienten werden nicht
geschröpft, sondern zahlen beim Arzt ein ganz klein wenig
mehr. Viel weniger als das, was mir mein Arbeitgeber JEDEN
MONAT (ob ich zum Arzt gehe oder nicht) von meinem Lohn abzweigt.

Stimmt nicht. Siehe mein Posting unten. :smile:

Schon mal beim Rechtsanwalt gewesen? „Telefon-/Briefschreib-
Türöffnungs-/GutenTagSag-Pauschale“ wird auch immer berechnet.

Stimmt nicht. Siehe mein Posting unten. :smile:

Gruß
Peter

Hi,

Das gibt mir die Möglichkeit noch ein bischen mehr in die Solidargemeinschaft einzahlen zu müssen

Stimmt in meinem Fall nicht.

Stimmt doch, da du in der PKV dein persönliches Risiko bezahlst und dein Versicherungsunternehmen an dir verdient. Für die Solidargemeinschaft ist es (IMHO weitesgehend) egal ob du billiger oder teurer in der PKV versichert bist.

Außerdem trägt die PKV nicht das Risiko (und das brauchst du dann auch nicht bezahlen), dass du dein Leben TOTAL verbockst und bis zum Rest deines Lebens pleite und krank bist. Das zahlt dann nämlich wieder wer? :wink:

da ich viele Dinge (auch _deiner_ sozialen Aufgaben!) mitfinanzieren muss von
denen du dich frei gekauft hast

Wie gesagt: freigekauft habe ich mich nicht.

Okay, dich trifft keine private Schuld weil du keine Wahl hattest :wink: Trotzdem bezahlst du die Notoperation des Obdachlosen nicht mit…

Aber ich bin ja
gerade für die Bürgerversicherung,

Sorry, habe eben erst mitbekommen, dass das Wahlkampfthema zu sein scheint!? Heißt das jetzt Bürgerversicherung?

Mit meinem Plädoyer für die Bürgerversicherung handle ich
übrigens gegen meine eigene finanzielle Situation.

Ich übrigens auch :wink:)
Als Mann zwischen 20 und 45 ist mal wohl für jede KV ein gutes Geschäft.

Grüße,
J~

Hallo,

Das gibt mir die Möglichkeit noch ein bischen mehr in die Solidargemeinschaft
einzahlen zu müssen

Stimmt in meinem Fall nicht.

Stimmt doch, da du in der PKV dein persönliches Risiko bezahlst und dein
Versicherungsunternehmen an dir verdient. Für die Solidargemeinschaft ist es
(IMHO weitesgehend) egal ob du billiger oder teurer in der PKV versichert bist.

Nochmal nein. Wäre ich in der Krankenkasse gewesen, hätte ich nur einen einzigen Beitrag als Arbeitnehmer bezahlt, meine Frau und Kinder wäre kostenfrei mitversichert gewesen. Ich habe der Solidarversicherung also Kosten gepart.

Außerdem trägt die PKV nicht das Risiko (und das brauchst du dann auch nicht
bezahlen), dass du dein Leben TOTAL verbockst und bis zum Rest deines Lebens
pleite und krank bist. Das zahlt dann nämlich wieder wer? :wink:

Meine Versicherung. Wer du einmal drin ist, ist drin. Nur wenn jemand vorher erkennbar schwer krank ist, dann nehmen sie ihn erst gar nicht auf. Der darf dann von der Solidarversicherung durchgezogen werden.

Wie gesagt: freigekauft habe ich mich nicht.

Trotzdem bezahlst du die Notoperation des Obdachlosen nicht mit…

Möchte ich ja in Zukunft. Aber da ich in der Vergangenheit nicht in der Solidarversicherung war, hattet „ihr“ mehr Geld dafür, als wenn ich drin gewesen wäre. :smile:

Sorry, habe eben erst mitbekommen, dass das Wahlkampfthema zu sein scheint!?
Heißt das jetzt Bürgerversicherung?

Ja, da die SPD so wenig vorzuzeigen hat, trommelt sie jetzt mit der Bürgerversicherung. Dabei hätte sie sieben Jahre Zeit gehabt, die zu realisieren. B jetzt gibt es nur Rahmenvorschläge von der Nahles-Kommission, die sehr vage gehalten sind, weil der Genosse der Bosse und die anderen Neoliberalen in der SPD den Besserverdienenden ja doch wieder ein bessseres Süppchen vorsetzen wollen

Als Mann zwischen 20 und 45 ist mal wohl für jede KV ein gutes Geschäft.

Du meinst jetzt Krankenkasse? Wenn du ledig bist, oder deine Frau auch arbeitet, und keine Kinder da sind, dann ja. Vor allem wenn du viel verdienst, am besten so gerade noch unter der Versicherungspflichtgrenze.

Gruß
Peter

ja nee, is klar… und ein lehrer wird auch nachts um 4 rausgeklingelt weil obba der blutdruck abhaut, ein lehrer muss wochenenddienst, feiertagsdienst an osternpfingstenweihnachtengottweisswann machen und… ach beinah hätt ichs ja vergessen… der arme lehrer muss auch noch 6 wochen sommerferien haben, 3 wochen ostern, 3 wochen weihnachten und…noch son hartes ding… kann sich auch noch paar jahre beurlauben lassen und bekommt dann auch noch denjob zurück…

ehrlich michael, der vergleich hinkt… ausserdem wär mir nicht bewusst,d ass ein lehrer

  • 10-12 semester studium
  • 2 semester (oder ein jahr meinetwegen) aip
  • bis zu 4 jahre facharzt ausbildung…

also summa summarum an die 7 jahre ausbildung zu durchlaufen hat…

grüsse
karin

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eieiiii… schreibfehlerteufel… das soll natürlich nicht SIEBEN sondern ZEHN jahre heissen…

nochmal grüsse
karin