Schlafstörungen und Unwohlsein

Hallo,

ich leide seit geraumer Zeit unter massiven Durchschlafstörungen, die dazu führen, dass ich nachts oft schon kurz nach 3 Uhr aufwache und dann wachliege und grüble, ohne wieder einschlafen zu können. Insgesamt komme ich so oft nur auf 4-5 Stunden Schlaf. Tagsüber bin ich oft extrem müde und versuche (sofern möglich) nachmittags zu schlafen. Oft verschlafe ich so dann aus völliger Erschöpfung heraus bis zu zwei Stunden.

Ich weiß, dass diese Schlafstörungen mit bestimmten Problemen in meinem Job zusammenhängen (sie treten auch nur vor den Tagen auf, an denen ich mit diesen Problemen konfrontiert bin). Die Probleme werden aufgrund der Besonderheiten des Berufs in ähnlicher Weise immer wieder auftauchen; ein Jobwechsel kommt jedoch aus verschiedenen Gründen keinesfalls in Frage.

Seit geraumer Zeit habe ich außerdem hin und wieder morgens schon vor dem Frühstück Anfälle von starkem Brechreiz mit trockenem Würgen, wobei allenfalls etwas Speichel hochkommt. Das Ganze geht einher mit großer Schwäche, Unwohlsein über den ganzen Tag hinweg sowie mit großer Erschöpfung. Nach solchen „Würgeattacken“ bin ich für den Rest des Tages meist arbeitsunfähig und schlafe stundenlang, weil ich einfach fix und fertig bin. Manchmal zieht sich diese Erkrankung auch über zwei bis drei Tage hin, wobei das Würgen (also der Brechreiz) vor allem morgens im Vordergrund steht.

Worauf deuten meine Beschwerden hin?
Was kann ich tun, damit es mir besser geht?

Im Voraus vielen Dank!

Liebe Grüße,
Gwen

Hallo

ich leide seit geraumer Zeit unter massiven
Durchschlafstörungen, die dazu führen, dass ich nachts oft
schon kurz nach 3 Uhr aufwache und dann wachliege und grüble,
ohne wieder einschlafen zu können. Insgesamt komme ich so oft
nur auf 4-5 Stunden Schlaf. Tagsüber bin ich oft extrem müde
und versuche (sofern möglich) nachmittags zu schlafen. Oft
verschlafe ich so dann aus völliger Erschöpfung heraus bis zu
zwei Stunden.

Man soll sich gerade bei Schlafstörungen nicht nachmittags hinlegen. Man soll dann eine feste Einschlaf - und Aufstehzeit haben und sich die Müdigkeit für die Nacht aufheben.

Dein Grübeln in der Nacht deutet darauf hin, dass dich seelisch etwas sehr belastet. Sei es nun der Job oder andere Dinge. Versuche das Bett nur zum schlafen zu benutzen. Nicht drin lesen etc. Wenn du nachts wach wirst und merkst dass du nicht mehr schlafen kannst, dann stehe auf und setz dich aufs Sofa oder woanders hin.

Die Probleme mit dem Job können auch für die anderen Sachen die Ursache sein. Dann wäre eine psychiologische Unterstützung gut. Vielleicht auch mal die Arbeitsstelle wechseln. Einfach mal nen anderes Arbeitsklima bekommen.

Auf jeden Fall solltest du dich vom Arzt mal untersuchen lassen, ob dien Würgreiz nicht vielleicht organische Ursachen hat.
Vielleicht hast du unterbewusst gelernt, dass dich dieser Brechreiz von dem Stress befreit.

Bye
Tara

Wünsche dir, dass du bald wieder richtig gut durch schläfst!

Hallo Gwendolyn,

Ich weiß, dass diese Schlafstörungen mit bestimmten Problemen
in meinem Job zusammenhängen (sie treten auch nur vor den
Tagen auf, an denen ich mit diesen Problemen konfrontiert
bin). Die Probleme werden aufgrund der Besonderheiten des
Berufs in ähnlicher Weise immer wieder auftauchen; ein
Jobwechsel kommt jedoch aus verschiedenen Gründen keinesfalls
in Frage.

Seit geraumer Zeit habe ich außerdem hin und wieder morgens
schon vor dem Frühstück Anfälle von starkem Brechreiz mit
trockenem Würgen, wobei allenfalls etwas Speichel hochkommt.
Das Ganze geht einher mit großer Schwäche, Unwohlsein über den
ganzen Tag hinweg sowie mit großer Erschöpfung. Nach solchen
„Würgeattacken“ bin ich für den Rest des Tages meist
arbeitsunfähig und schlafe stundenlang, weil ich einfach fix
und fertig bin. Manchmal zieht sich diese Erkrankung auch über
zwei bis drei Tage hin, wobei das Würgen (also der Brechreiz)
vor allem morgens im Vordergrund steht.

Dass du in einer Stresssituation festsitzt, sagst du selbst. Sowohl der Schlafrhythmus als auch der Magen gelten ja als „empfindliche Ecken“, wo sich so etwas irgendwann körperlich äußert. Natürlich solltest du mal zum Arzt und abklären lassen, was diese Übelkeit zu bedeuten hat. Aber für mich sieht es so aus, als wäre der Stress die eigentliche Ursache. Ich würde daher auch überlegen, ob du dem nicht irgendwie beikommen kannst: Ist ein Stellenwechsel wirklich unmöglich? Kannst du am Arbeitsplatz diesen Problemen irgendwie ausweichen/Kompromisse finden/dich mit anderen absprechen? Gibt es Möglichkeiten, dich mit der Situation zu arrangieren, sodass du dich nicht mehr so belastet fühlst? Kannst du zu anderen Zeiten ausgleichen, also Dinge tun, die du magst, um dich aufzubauen oder so?
Wenn dieses nächtliche Grübeln einmal eingerissen ist, wird man es nur mühsam wieder los. Vielleicht weiß dein Arzt irgendwelche Übungen, mit denen du gegensteuern kannst?
Aber das könnte jetzt schon ins Psychobrett gehören.

Jedenfalls alles Gute,

Beate