Ich wußte nicht genau, wohin mit diesem Thema, und habe gedacht, das es am besten hier hin passt. Wenn die MODs nicht damit einverstanden sind, können sie es gerne verschieben:smile:
Ich habe eine Frage an alle, und hoffe, das Ihr mir weiterhelfen könnt.
Eine Bekannte hat vor 2 Wochen ein Kind geboren, und seitdem ist sie immer schlechter Laune. Sie zickt herum, macht ihren Mann nieder, und der weiß nicht mehr, was er tun soll.
Sie hatte das wohl auch schon nach der ersten Schwangerschaft.
Nun meine Frage. Kann das ein hormonelles Problem sein? Hat jemand von Euch etwas ähnliches erlebt?
Und vor allem: Gibt es dafür irgend eine Hilfe in Form von Medikamenten oder anderem?
Ich weiß natürlich, dass Ferndiagnosen immer schwer sind… Trotzdem danke!
Stimmungsschwankungen nach der Schwangerschaft kommen vor. Dauern sie bis zu 7 Tagen an, dann handelt es sich in der Regel um etwas, was auch als „maternity blues“ bezeichnet wird: Stimmungsschwankungen, Sorgen, Pessimismus, Traurigkeit, Einschlafstörungen. Sie sind wohl auf die hormonellen Veränderungen zurückzuführen. Erst wenn die Beschwerden länger als 14 Tage andauern, sollte an eine Depression gedacht werden. Wie eine Depression aussieht, habe ich hier zusammengefaßt:
Wenn ihr meint, daß Deine Freundin mehrere von den dort genannten Beschwerden hat, dann sollte sie einmal zum Arzt gehen und ihre Vermutung abklären lassen.
wie die Vorschreiber ja schon sagten, nennt sich das u.a. Babyblues und ist, zeitlich begrenzt, durchaus normal. Nach der Geburt sinkt u.a. der Progesteronspiegel drastisch. Ich habe mir mal aus dem Internet einen sechsseitigen Artikel hierzu ausgedruckt, der im Sept. 2000 in der Zeitschrift „Die Hebamme“ erschien. Hatte den Titel"Psychische Erkrankungen im Wochenbett". Darin werden auch Unterschiede zu Postpartalen Depression und Postpartalen Psychose dargestellt. Ebenso wird über Ursachen, Aulöser und Behandlungsmöglichkeiten geschrieben. Vielleicht findest Du ihn über Google. Falls nicht, kannst Du mich anmailen, dann schicke ich Dir per Post eine Fotokopie.
also wenn ich mir mal so die Geschichten von den bereits mit Kindern versorgten Freunden und Bekannten so anhöre, dann sind solche auch als Wochenbett-Depressionen bezeichneten Geschichten wohl gar nicht so selten. Mal eher unmerklich, mal richtig schlimm mit üblen Begleiterscheinungen die stationäre Aufenthalte oder zumindest den Einsatz von Psychopharmaka erfordern. Glücklicherweise weiß ich aber von keinem Fall, bei dem sich das Thema nicht innerhalb weniger Wochen wieder gegeben hätte.
Gruß vom Wiz
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Glücklicherweise weiß ich aber von keinem Fall, bei
dem sich das Thema nicht innerhalb weniger Wochen wieder
gegeben hätte.
Da haben deine Bekannten und Freunde aber Glueck gehabt.
Gleich zwei meiner Freundinnen hatten damit fast bis
ein Jahr nach der Geburt zu kaempfen, bei beiden hat sich
das in handfeste Depressionen ausgewachsen (daher der Name:
postnatal depression, was wohl die Steigerung von ‚baby
blues‘ ist).
Gleich zwei meiner Freundinnen hatten damit fast bis
ein Jahr nach der Geburt zu kaempfen, bei beiden hat sich
das in handfeste Depressionen ausgewachsen (daher der Name:
postnatal depression, was wohl die Steigerung von ‚baby
blues‘ ist).
Mein Beitrag sollte auch nicht in die Richtung gehen, dass es immer so relativ harmlos abgehen muss. Aber die Chancen nach ein paar Wochen wieder Ruhe zu haben scheinen doch relativ gut zu sein. Schlimm für die Ausreißer bei denen es dann ggf. länger dauert.
Vielen Dank!! Die Beiträge haben wirklich sehr geholfen!!!
gegoogelt habe ich jetzt inzwischen auch schon (wenn man weiß, wonach man suchen muss, dann ist das immer gaaanz einfach *zwinker*, aber ich hatte sowas ja noch nie…)