ich benötige Eure Hilfe bei folgender Fragestellung:
Die Malaria wird, soweit ich es herausgefunden habe, durch Mücken/Moskitos übertragen. Nun habe ich bei Wikipedia gelesen, dass auch die parenterale Mensch-zu-Mensch-Übertragung möglich ist, kann aber in diesem Zusammenhang mit „parenteral“ nichts anfangen. Meines Wissens bedeutet das doch, dass der Darm als Weg ausgeschlossen ist - wäre damit jede andere Möglichkeit denkbar?
Um es konkreter zu machen: Könnte man sich bei einem Malariapatienten anstecken, ohne dass man von einer Mücke gstochen wurde und - wenn ja - wie?
Kann man sich, wenn man häufigen Kontakt zu Menschen aus gefährdeten Gebieten hat, gegen solche und andere Krankheiten (wie auch z.B. SARS oder andere) schützen und - falls ja - ist das sinnvoll?
Vielen Dank für Eure Hilfe und viele Grüße von Voltage!
Kann man sich, wenn man häufigen Kontakt zu Menschen aus
gefährdeten Gebieten hat, gegen solche und andere Krankheiten
(wie auch z.B. SARS oder andere) schützen und - falls ja - ist
das sinnvoll?
Ich meine es gibt eine Malariaimpfung. Das wäre sinnvoll, wenn man viel Kontakt mit infizierten Menschen hat( sofern die Übertragung von Mensch zu Mensch stimmt ) oder sich in den gefährdeten Gebieten aufhällt.
Ich meine es gibt eine Malariaimpfung. Das wäre sinnvoll, wenn
man viel Kontakt mit infizierten Menschen hat( sofern die
Übertragung von Mensch zu Mensch stimmt ) oder sich in den
gefährdeten Gebieten aufhällt.
wenn das stimmen sollte, waere das
a) ganz neu
oder
b) nicht effektiv.
Ich habe 3 Jahre lang in einem Malariagebiet gelebt.
Impfen is nicht.
Prophylaxe is auch nicht, wenn man dort lebt.
Man passt halt auf und wenn man unerklaerliche
Symptome hat, rennt man zum Arzt.
WEnn es eine Malariaimpfung gaebe, wuerde nicht so viel
Gift in die Luft gesprueht werden, um den Uebertraegern
den Garaus zu machen (wobei die inzwischen oft resistent sind).
Prophylaxe/Impfen nicht in einen Topf werfen
Hallo,
Impfung direkt gibt es nicht, man kann aber zur Prophylaxe
solche Malariamedikamente nehmen. Ist quasi ne Impfung
Impfen zählt zwar als Prophylaxe (gr. Vorbeugung) bzw. Prävention (lat. Vorbeugung) aber umgekehrt stimmt es nicht: Prophylaxe mit Medikamenten ist keine Impfung. Deine Aussage ist also falsch!
Impfen heißt entweder werden Antikörper selber vom Körper gebildet oder es werden Antikörper gespritzt. Gegen Malaria gibt es zur Zeit keine Impfung, der Erreger ist durch seinen Wirtswechsel und seine verzwickten Vermehrungszyklus schwierig in den Griff zu bekommen. Mit dem Vermehrungszyklus bekommt man jeden Studenten wunderbar ins Schwimmen. Der Erreger kann sich wunderbar im Körper tarnen und wird so schlecht vom Imunsystem erkannt.
Als Prophylaxe zählen prinzipiell:
Impfen (noch in der Erfoschung z.B. Uni Heidelberg hat Mäuse geimpft http://idw-online.de/pages/de/news?print=1&id=100512)
Mückenschutz (Netze, Kleidung, Autan…)
Vektorkontrolle (Überwachung des Überträgers, Mücken ausrotten, etc.)
und natürlich Medikamente.
Bei längeren Aufenthalten ist das aber schwierig, da die Medikamente im Dauereinsatz (mehrere Monate) schwere Nebenwirkungen haben, die in keiner Relation zum Nutzen stehen.
Ich meine es gibt eine Malariaimpfung. Das wäre sinnvoll, wenn
man viel Kontakt mit infizierten Menschen hat( sofern die
Übertragung von Mensch zu Mensch stimmt ) oder sich in den
gefährdeten Gebieten aufhällt.