Mastitis

Hallo,

nach einer Brust-Verkleinerung (nicht aus ästhetischen Gründen) hat meine Frau eine fiese Mastitis entwickelt. Der Eiterherd sitzt 3 - 4 cm tief in der linken Brust, Fieber bis 39 Grad. Antibiotika werden seit 3 Tagen genommen, helfen z. Zt. nicht so sehr. Der Versuch einer Umstellung klappte nicht, die Kapseln verursachten starke Halsschmerzen und Erbrechen.

Das zur Zeit verabreichte Medikament macht irgendwie wuschig, meine Frau kann teilweise Sätze nicht richtig formulieren.

Meine Fragen: wie lange ist der Heilungsverlauf im allegemeinen ? Was kann man zur Unterstüzung tun ?

Danke für die Antworten,

Andreas

Hallo Andreas!

Wie lange ist denn die Operation her und wissen diejenigen, die sie durchgeführt haben von dem Infekt? Falls nicht würde ich mich unbedingt dorthin wenden. Wenn sich eine richtige Eiterhöhle (also ein Abszeß) gebildet haben sollte, wäre das korrekte Vorgehen deren chirurgische Entlastung. Danach muß aber auch gefahndet werden.

Gruß
Peter

Hallo,

die OP war Montag vor einer Woche in einer kleinen Privatklinik, die Ärztin ist erstmal 2 Wochen in Urlaub, und meine Frau ist zum einem ihr empfohlenen Gynäkologen gegangen.

Da es sich um eine Gemeinschaftspraxis handelt und Urlaubszeit ist, ist mal der eine, mal der andere Arzt da. Was meine Frau sehr frustriert.

Es ist wohl unklar, ob es ein Abszeß ist, im Ultraschall (beim Gynäkologen) ist nur der Entzündungsherd zu sehen.

Äusserlich ist ein etwa kinderhandtellergroßer Bezirk der linken Brust gerötet, in der Mitte ist ein ca. 3 - 4 cm langer, bohnenförmiger Bereich, der gelblich durchscheint.

Gruss

Andreas

Hallo!

Ich würde mich unbedingt an einen Arzt oder Klinik wenden, die diese Operation auch selber machen und die Komplikation aus eigener Erfahrung kennt.

Äusserlich ist ein etwa kinderhandtellergroßer Bezirk der
linken Brust gerötet, in der Mitte ist ein ca. 3 - 4 cm
langer, bohnenförmiger Bereich, der gelblich durchscheint.

Naja, das klingt - mit dem branchenüblichen Ferndiagnosenvorbehalt - doch nach Abszeß.

Wie gesagt: ich würde einen aktiv chirurgischen Arzt aufsuchen, der im Zweifel auch mal probeweise punktieren kann, ob in dem Bezirk freier Eiter ist.

Gruß
Peter