Pille absetzen- Gewicht geht zurück?

Hallo!
Ich bin gerade am Überlegen ob ich ggf. wegen Libidoproblemen meine Pille absetze (Yasmin). Die sollte ja eigentlich verursachen,dass man nicht so viel Wasser einlagert. Mein Körper hat da irgendwie anders reagiert. Ich hatte damals als ich vor 2 Jahren anfing leider an Gewicht gewonnen und besonders die Brust wurde auch größer ( ich gehe davon aus, dass es von der Pille kommt). Ich würde jetzt gerne wissen- alle Packungszettel sagen, dass man an Gewicht gewinnen /und sich Brust vergrößer kann wenn man anfängt mir der Pille. Aber jetzt mal ganz doof: wenn ich aufhöre- geht das dann wieder zurück?
Wenn nicht- wenn ich dann wieder anfange mit der Pille später- wächst die Brust dann noch weiter? Das sind die einzigen Zweifel wenn ich mit der Yasmin aufhöre- habe nämlich langsam genug Oberweite.

Und außerdem- würde auch eine 2 monatige Pillenpause mir schon zeigen, dass die Pille wirklich das Libidoproblem auslöst? Oder ist das zu kurz für den Körper um umzustellen? Weil eigentlich finde ich die Yasmin sonst super.

Danke!!

Andere Pille?
Hi!

Ich hab keine Ahnung, ob du automatisch ein paar Kilo verlierst, wenn du die Pille absetzt… aber es gibt eine Pille http://www.petibelle.de/ die sagt (obs stimmt, weiß ich nicht), dass sie nicht dick macht.

Vielleicht musst du einfach nur umsteigen? Oder erst ne Weile absetzen und dann diese nehmen?

Gruß,

Steffie

Yasmin=Petitbelle!
Hallo Steffi,

leider hat petitbelle hat genau die gleiche Zusammensetzung wie Yasmin- die habe ich vorher genommen und dann bin ich auf das Schering- Produkt gekommen was billiger war. Beide sollen nicht dick machen- aber bei mir ist die Oberweite immens gewachsen- und ich war schon vorher nicht ohne.

Aber vielen Dank für Deine Antwort!!

Viele Grüße,
LvNa

Hallo,

der Effekt mit dem Gewicht ist wohl von Frau zu Frau verschieden. Ich denke nicht, dass man pauschal sagen kann, eine Pille macht dick, die andere nicht. Das kommt ja auch auf die allgemeine Lebensweise an. Ich nehme die Cilest, hatte keinerlei solche Veränderungen, treibe aber auch intensiv Sport und esse fettarm. Dies alles fliesst ja auch irgendwo ein. Wobei wir bei dem anderen Aspekt wären, den Du in Deinem Text ansprichst, nämlich Lustlosigkeit. Ob da wirklich immer die Pille der einzige Faktor ist??? Ich finde ja immer noch den Partner wichtiger als diese kleine Tablette.

Liebe Grüße
Anna

Libido + Laune (leicht off topic)
Hallo Anna,

Ob da wirklich immer
die Pille der einzige Faktor ist??? Ich finde ja immer noch
den Partner wichtiger als diese kleine Tablette.

Das liegt wahrscheinlihc daran, weil du
sowas selbst noch nicht erlebt hast.
Ich habe hier mal von meinen Erfahrungen mit
verfruehter Menopause geschrieben. Ich haette meinen
Mann in dieser Zeit verlassen, wenn die Kinder die
Entscheidung nicht verzoegert haetten: er war ein totaler
Fiesling, ein Langweiler, ein schlechter Vater, ein Workoholic,
er liebte mich nicht wirklich, er war haesslich, unattraktiv
– alles in Personalunion.
Es dauerte wegen meines Alters (ich war erst 37) bis
jemand auf die Idee kam, meine Hormone zu untersuchen (es
dauerte eine Weile, bis ich ueberhaupt zum Arzt ging,
urspruenglich wegen einem koerperlichen Symptom, ich
haette ja nicht gedacht, dass etwas in mir an
meinem Mann Schuld ist) – nach erfolgreicher Hormontherapie
hab ich mich neu in meinen Mann verliebt: der genauso war,
wie der Mann, den ich mal geheiratet hatte (nur inzwischen
besser, reifer und vor allen Dingen: vergebender, denn ich
war in der Zeit davor wohl ein wirkliches Ekel).

Fuer mich war diese Erfahrung sehr erschreckend, aber
auch lehrreich. Denn die Welt war in meiner Empfindung
wirklich anders. In Wahrheit war aber nur meine
Wahrnehmung der Welt eine andere.

Wenn mein Mann mich heute nervt, guck ich immer
erst, was mit mir los ist. Und meist (aber nicht
immer) kann ich’s dann fixen.

Gruesse
Elke

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Hallo Elke,

wenn ich das recht verstanden habe, hast Du Deine Eheprobleme ausschließlich mit Hilfe von Hormonen gelöst.

Du hast ja recht, wenn Du schreibst, dass ich keine einschlägige Erfahrung habe. Aber ich bin auch verheiratet und habe einen Funken gesunden Menschenverstand im Kopf. Guck doch mal selber, was Du geschrieben hast über Deinen Mann „der genauso war,
wie der Mann, den ich mal geheiratet hatte“ ABER „nur inzwischen
besser, reifer und vor allen Dingen: vergebender, denn ich
war in der Zeit davor wohl ein wirkliches Ekel“. Ob da auch „die Hormone“ mitgeholfen waren?

Es ist sicher so, dass hormonelle Einflüsse unser Verhalten steuern. AUCH, aber eben nicht NUR. Und wenn eine Frau keine Lust auf Lust hat, liegt es sicherlich nicht NUR an der Pille, wie uns diverse Frauenzeitschriften immer zu gerne glauben lassen wollen. Erst neulich wieder in der Glamour: Einfach Termin beim Frauenarzt machen, Pille wechseln, fertig. In Deinem Fall scheint dies ja geholfen zu haben. Allgemein halte ich das Konzept, eine Paarttherapie durch eine Hormontherapie bei der Frau zu ersetzen, für wenig aussichtsreich, vor allem wenn nicht nur Lustlosigkeit im Spiel ist, sondern wie bei Dir ein aktuer Trennungswunsch.

Grüße
Anna

Hallo Anna,

wenn ich das recht verstanden habe, hast Du Deine Eheprobleme
ausschließlich mit Hilfe von Hormonen gelöst.

Ja.
Und es waren keine Eheprobleme.
Ich habe Probleme gesehen, wo keine waren
(bei meinem Mann).

Du hast ja recht, wenn Du schreibst, dass ich keine
einschlägige Erfahrung habe. Aber ich bin auch verheiratet und
habe einen Funken gesunden Menschenverstand im Kopf. Guck doch
mal selber, was Du geschrieben hast über Deinen Mann „der
genauso war,
wie der Mann, den ich mal geheiratet hatte“ ABER „nur
inzwischen
besser, reifer und vor allen Dingen: vergebender, denn ich
war in der Zeit davor wohl ein wirkliches Ekel“. Ob da auch
„die Hormone“ mitgeholfen waren?

Ja, hab ich doch geschrieben. Mein ‚besser, reifer‘ usw. bezog
sich darauf, dass wir zu dem Zeitpunkt ueber 15 Jahre
verheiratet waren, und es bloed waere zu behaupten, er
habe sich in der Zeit ueberhaupt nicht veraendert.
Aber was ich in ihm gesehen habe, das Ekel usw. das war
definitiv nicht da, sondern nur in mir. Und er hat
eben eine unglaubliche Geduld bewiesen, als ich so
schlecht drauf war (was sich fuer ihn darin geaeussert
hat, dass er ziemlich oft zu einer uebelgelaunten,
zaenkerischen Frau heimkam).

Es ist sicher so, dass hormonelle Einflüsse unser Verhalten
steuern. AUCH, aber eben nicht NUR.

Stimmt. Aber eben doch. Und gerade ‚keine Lust‘
ist eben oft mit Hormonen verknuepft.

Und wenn eine Frau keine
Lust auf Lust hat, liegt es sicherlich nicht NUR an der Pille,
wie uns diverse Frauenzeitschriften immer zu gerne glauben
lassen wollen.

Kann aber.

Erst neulich wieder in der Glamour: Einfach
Termin beim Frauenarzt machen, Pille wechseln, fertig. In
Deinem Fall scheint dies ja geholfen zu haben. Allgemein halte
ich das Konzept, eine Paarttherapie durch eine Hormontherapie
bei der Frau zu ersetzen, für wenig aussichtsreich, vor allem
wenn nicht nur Lustlosigkeit im Spiel ist, sondern wie bei Dir
ein aktuer Trennungswunsch.

So wie du das schreibst, ist das sicher Bloedsinn.
Aber ich habe eben selbst erlebt, wie meine Sichtweise
sich radikal aenderte, sobald die HRT anfing.
Ich glaube auch nicht, dass ich damals wirklich davon
gelaufen waere, ohne es mit z.B. einer Paartherapie
zu versuchen. Aber die war dann wirklich nicht noetig.
Es waere kurzsichtig von mir, jede Beziehungskrise bei jedermann
auf Hormone zu schieben. Aber bei mir war es nun mal so,
was mir sehr deutlich vor Augen gefuehrt hat, wie extrem
sich das auf die Sichtweise der Welt auswirken kann.

Und: wenn Pille ein wenig Einfluss auf die Libido hat,
kann das einer Problemfindung (wenn es auch andere
Probleme in der Beziehung gibt) durchaus im Weg stehn.

  1. kommt die ganz private Lust (ohne Bezug zur Partnerschaft)
    und dann ist der Weg zur neu erarbeiteten Beziehung vielleicht
    nicht mehr ganz so weit
  2. kann ein Pillenwechsel (oder Verhuetungswechsel) einfach
    den psychischen Kick geben, auch anderes zu veraendern.

Gruesse
Elke

Gruesse
Elke

off topic
Hi Elke,

beweise Mut und poste deinen Artikel noch mal im Emanzenbrett. :wink: „frau“ darf doch nicht die Ursache für ein Beziehungsproblem sein.

Im Ernst: finde es gut, dass du _auch_ dich selbst geprüft hast. Die Fähigkeit zur Selbstkritik stirbt leider grade weitesgehend aus.

Grüße,
J~
PS:
(zoom mal raus)
http://maps.google.com/maps?q=munich,+germany&ll=-6…

Hi Jame~

Im Ernst: finde es gut, dass du _auch_ dich selbst geprüft
hast. Die Fähigkeit zur Selbstkritik stirbt leider grade
weitesgehend aus.

Naja, da hat es schon den Holzhammer gebraucht.
Ohne die Tabletten waere ich da eben nicht drauf gekommen.
Ich finde es nachwievor beaengstigend, wie sehr ich
damals der Ueberzeugung war, mein Mann haette sich
geaendert und wuerde durch sein Verhalten nur noch
nerven – und es war dem nicht so.

PS:
(zoom mal raus)
http://maps.google.com/maps?q=munich,+germany&ll=-6…

Heia Safari!
Auch ein tolles Gruen!
(und Blau!)

Gruesse
Elke

Hallo!

Und außerdem- würde auch eine 2 monatige Pillenpause mir schon
zeigen, dass die Pille wirklich das Libidoproblem auslöst?

Wohl eher nicht. Habe von einer Unteruchung gelesen, nach der bei Frauen, die wegen Libidoproblemen die Pille abgesetzt haben, nach einem halben Jahr kein Wieder-Anstieg der Libido eintrat.
Kenne das Problem selbst auch. Habe die Pille abgesetzt, bevor ich über die Studie gelesen habe, und ebenfalls keinen positiven Effekt festgestellt. Nehme sie somit wieder. Habe aber beobachtet, das Stress sehr wohl die Lust sinken lassen kann. Man sollte dann wenn es geht die Belastungen reduzieren, bzw. gelassener an die Dinge herangehen. Gruß, Rena