Hallo liebe Wissenden!
Gestern abend war im Radio die Diskussion über bessere Heilungschancen durch Gebete.
Bin ich mit diesem Thema in einem anderen Brett besser?
Habt ihr Erfahrungen damit gemacht? Zum Beispiel das jemand von den Ärzten als unheilbar eingestuft wurde und dann mit Hilfe Gottes (oder wem auch immer) doch gesund wurde.
Erzählt mir was ihr davon haltet?
Alleine das an die Heilung glauben, kann einen gesund machen. Und da ist es ganz egal, ob durch Gebete, gute Zusprüche oder durch Tabletten ohne jeglichen Wirkstoff. Geht auch andersherum. Wenn du eh denkst, dass dir die Medizin nicht hilft, dann wird sie es wohl auch nicht.
Es heißt nicht umsonst: Der Glaube versetzt Berge. Wer ein Urvertrauen in irgendetwas hat, hat eine viel positivere Lebenseinstellung, und das hilft dem Körper bei der Genesung. Dabei ist es m. E. relativ egal, woran man glaubt, ob man den Ärzten zu 100 % vertraut oder Gott oder dem Vollmond. Man muss also letztlich glauben, dass einem irgendwie von irgendjemandem geholfen wird. Das erklärt auch den Placebo-Effekt.
Ich denke, daran ist der Placeboeffekt schuld.
Alleine das an die Heilung glauben, kann einen gesund machen.
Tara
Hallo,
hier koennte sich die Medizin weiterentwickeln.
Wenn der Arzt ueberzeugend ein Placebo darreicht (als Gespraech: das schaffen wir, oder als Placebomedikament) kann der Patient vielleicht schon gesund werden.
Wer bitte fuehrt diese Vorgehensweise in die Medizin ein? Anstatt sie pauschal abzulehnen?
Hallo Joanne,
ich bin Christ und glaube an Gott und Jesus, das macht mich stark.
Aber ich habe auch meinen Geist so trainiert, dass ich meinen Körper befehle geben kann. Wenn nun z. B. ein Schmerz ankommt und mir sagen will, ich möchte deine Aufmerksamkeit, ich bin der beherschende über deinen Körper, dann sage ich ihm aus dem Geist heraus, dass er dort nichts zu suchen hat und befehle ihm zu verschwinden. Das funktioniert und so würde es auch mit Krankheiten usw. funktionieren.
Man soll zum Problem sprechen, dass es verschwinden soll und nicht das Problem mit diskusionen und jamnern auch noch hoch heben, so dass es an erster Stelle steht. Jesus hat auch geheilt und Jesus ist mein Bruder.
Diese Thema gehört zwar in ein anderes Brett, aber zur Gesundung an Körper, Geist und Seele kann ich einen starken Glauben sehr gut einsetzen.
Eine Internetseite habe ich auch noch für dich, evtl. kannst du damit was anfangen, www.wortundgeist.de.
m.reitner
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da gab es vor einigen Wochen mal eine BBC Dokumentation zu diesem Thema - leider ohne nennenswerte Erfolgsberichte.
Es gab Patienten, für die weltweit Personengruppen aus jeweils unterschiedlichen Glaubensrichtungen regelmäßig gebetet haben und andere Personen, denen dieser „Service“ nicht zu Gute kam.
Wie gesagt, die Ergebnisse waren eher nichtssagend. Sicher sind einige Patienten, für die gebetet wurde, gesund geworden und andere gestorben, für die nicht gebetet wurde.
Anders herum sind aber auch in ähnlichem Verhältnis Patienten gestorben, für die gebetet wurde und andere gesund geworden, für die dies keiner tat…
Fazit - für den Kranken selber ist es sicher wichtig und ein gutes Gefühl. Und vielleicht hilft das dann eben auch… aber belegbar war es nach dieser STudie nicht.
Gruß
Demenzia
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hier koennte sich die Medizin weiterentwickeln.
Wenn der Arzt ueberzeugend ein Placebo darreicht (als
Gespraech: das schaffen wir, oder als Placebomedikament) kann
der Patient vielleicht schon gesund werden.
Hallo Strubbel,
gibt es irgendwo eine empfehlenswerte Seite/Quelle, aus der hervorgeht, dass Homöopathie auf Suggestion beruht? Immer, wenn ich behaupte, dass sei doch alles nur Einbildung werde ich als Nihilist und Mensch, der keine Ahnung hat beschimpft.
den link unten hätte ich dir auch gepostet.
es ist so, daß die homöopathen behaupten, daß die wirkung da sei, nur können sie es seit jahrzehntelangen forschungen nicht belegen.
es sind sogar preise von 1 million dollar ausgelobt, für den ersten nachweis.
würde es doch für viele menschen eine gute nachricht sein.
und nobelpreise würde es auch regnen.
das was früher quacksalber auf den marktplätzen waren, nennt sich heute heilpraktiker.
was nicht heißt, daß alle HPscharlatane sind, aber doch der größte teil.
nur die brachne „wellness“ steht noch näher zur esoterik.
auch ist nichts dagegen zu sagen, wenn heilpraktiker durch suggestion heilen, nur sind ihre behauptungen über die wirkungsweisen schädlich.
gibt es irgendwo eine empfehlenswerte Seite/Quelle, aus der
hervorgeht, dass Homöopathie auf Suggestion beruht?
davon gibt es kaum etwas, weil sich keine S… dafür interessiert. Wird ja auch nicht bezahlt. Wer will denn schon einfache Erklärungen hören! Wenn ich krank bin, soll das Leiden einen anständigen Namen haben, außerdem muss es nahezu unmöglich sein, das zu kurieren. Der Mensch will betrogen sein, er will an Autoritäten glauben können.
Immer, wenn ich behaupte, dass sei doch alles nur Einbildung werde
ich als Nihilist und Mensch, der keine Ahnung hat beschimpft.
Das ist eine Frage der Taktik: Erzähle den Leuten was von Heilungskräften, die in ihnen selbst schlummern und vom Heiler nur erweckt werden, dann erntest Du nicht nur Undank.
wenn heilpraktiker durch
suggestion heilen, nur sind ihre behauptungen über die
wirkungsweisen schädlich.
Naja, nicht nur das. Es gehen auch immense Gelder verloren, die in Wissenschaft und Forschung nicht mehr eingesetzt werden können. Die Frage ist auch, werden Ursachen durch solche Suggestionen dauerhaft geheilt? Wenn nur die Symtomatik es ist, welche sich im Auge des Patienten verbessert, dann schadet es auch noch der Gesundheit eben jener, die so gerne Glauben möchten. Dann ist nicht nur das anfängliche Geld futsch, sondern die Allgemeinheit kann jetzt noch einen ganzen Batzen draufpacken, da Krankheit bei nicht behandelter Ursächlichkeit nur selten besser wird über die Zeit. Und das Geld fehlt jetzt auch wieder bei der wissenschaftlichen Erforschung neuer Therapien.
Dabei bin ich sicher, dass es auch einfacher ginge, die eigenen Selbstheilungskräfte als über eine Placebobehandlung oder auch nur schlichte Suggestion zu aktivieren: ein bisschen mehr Sport und Bewegung an der frischen Luft, gesündere Ernährung und ein gutes Verhältnis zum eigenen Körper. Aber das ist ja anscheinen für viele unbequemer als wenn jemand anders mit Tigelchen und Töpfchen heilen kann. Womit wir eneut bei der Ursächlichkeit wären…
habe ich das recht verstanden: Egal ob jemand z.B. Arthrose hat oder eine Lactoseintolleranz - wenn er glaubt er wird gesund, verschwindet das alles von alleine? D.h. der Knrpel baut sich wieder auf und die Enzyme bilden sich plötzlich wieder (nur mal so als Beispiel)??
Gruß Maren
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untersuchungen zeigten, daß wohl die körpereigene opiatproduktion mittels suggestion angeregt werden kann.
aber auch anderer stoffe.
du kannst ja auch bedrohung und angst suggerieren und die adrenalinausschüttung anstoßen.
habe ich das recht verstanden: Egal ob jemand z.B. Arthrose
hat oder eine Lactoseintolleranz - wenn er glaubt er wird
gesund, verschwindet das alles von alleine? D.h. der Knrpel
baut sich wieder auf und die Enzyme bilden sich plötzlich
wieder (nur mal so als Beispiel)??
Lies dir mal den Link durch. Da steht sogar, dass Tumore zwar nicht verschwunden aber zurückgegangen sind durch Placeboeffekte. Der Mensch kann sich selbst mehr heilen, als wir uns das manchmal vorstellen können.
Beim Beispiel Arthrose: Bekomme selbst eine im Zehengelenk. Sind ja doch ziemliche Schmerzen. Diese Schmerzen kann man auf jeden Fall durch Einbildung weg bekommen. Sie sind ja letztendlich nur die Deutung unseres Gehirns.
Als studentischen Mitarbeiter am Institut für Psychoendokrinologie erzählst Du mir nichts neues.
Nur: Was ist damit erreicht (Mit erhöhter Transmitterausschüttung)?
Meine Bedenken waren mehr der Natur, dass damit eventuell nur die KrankheitsSYMTOMATIK, nicht aber die KrankheitsURSACHE sich verbessert.
Das liefe dann in etwa so:
Patient besucht „HEILER“ -> Patient fühlt sich besser -> KrankheitsURSACHE wächst -> Patient geht zum „Arzt“
Das ist doppelt ineffizient, da bei früherer Behandlung die Heilungschance i.d.R. größer ist und zweitens mehr als doppelt so hohe Kosten anfallen - für den Heiler, für den Arzt und die sind auch noch höher, da die Behandlung umfangreicher ausfallen muss.
Zudem wird die Suggestion die Transmitterausschüttung ja auch nicht dauerhaft verändern, und auch die Quantität wird bei sich widerholenden Events abnehmen, also ich weiss nicht…
Meine Bedenken waren mehr der Natur, dass damit eventuell nur
die KrankheitsSYMTOMATIK, nicht aber die KrankheitsURSACHE
sich verbessert.
diese Argumentation sollte man lieber nicht vornehmen, denn sie rächt sich irgendwann. Denn symptomatisch behandelt auch die evidence based medicine hin und wieder und bei manchen Störungen / Krankheiten sogar ausschließlich. Bei etlichen Störungen / Krankheiten sind die Ursachen gar nicht bekannt oder beeinflußbar, so daß nicht kausal behandelt werden kann. Im ersten Fall ist auch eine Diagnose i.e.S. nicht möglich. Die Präferenz für evidence based medicine muß also anders begründet werden als mit der Behauptung einer kausal effektiven Therapie.