Lungenentzündung mit Wasseransammlung

Die Frau meines Kollegen ist am Wo.mit akuter Lungenentzündung eingewiesen worden! Sie hat Diabetis! Sie hat Wasseransammlungen in der Lunge.
Meine Frage: Was kann man tun um schnelle Genesung zu erreichen? Sie bekommt zwei mal am Tag Antibiotika-Novalgin als Schmertztropfen ca 80 TRo. am Tag.Zuckerwerte sind über 400. Sehr niedrigen Blutdruck, Flimmern vor den Augen, sehr hohe Blutwerte;
Was kann ich tun? Seit Samstag keine Besserung.Was heißt es wenn Wasser in der Lunge ist? Was kann passieren im Schlimmsten Fall? Was heißt es wenn der Arzt von einer Punktion spricht? was passiert da genau? Wie lange dauert die Behandlung allgemein?Der Arzt sagte auch sie hätte ein großes Herz.
Bitte Antworten ins Forum schreiben.
Kann die Patienten was zur Genesung beitragen??? (Sie rauchte ca 10 Zigg. am Tag)

Hi!

Was mich wundert ist, wieso du dir so tierische Sorgen um die Frau deines Kollegen machst?
Du persönlich wirst nicht viel tun können, außer vielleicht einen lieben Besuch abzustatten und eine schöne Karte zu schreiben, was ihr vielleicht Mut macht und aufmuntert.
Den Rest wirst du wohl den Ärzten überlassen müssen. Mit dem Punktieren werden sie wohl versuchen, dass Wasser aus der Lunge zu holen, aber ich bin kein Arzt. Diese Behandlungsbezogenen Fragen sind wohl eher was für deinen Kollegen.

Tara

Hallo,
in der Tat ist es etwas verwunderlich, was du für Einzelheiten über die Frau deines Kollegen weisst.Was soll der Zusatz „bitte Antworten ins Forum schreiben“ wohin denn sonst?
es kann mir egal sein :wink:
Ok, Lungenentzündung, da gibt man Antibiotikum. Wasseransammlungen in der Lunge - im Zusammenhang mit der Lungenentzündung, gehe ich mal davon aus, dass sie eine sog. Begleitpleuritis hat. Eine nasse Rippenfellentzündung, bei der sich „Entzündungswasser“ ansammelt und die beiden, normalerweise ganz eng beieinanderliegenden Pleurablätter voneinander abhebt. Dies kann man im Röngenbild sehen. Das tut auch weh beim Atmen, deswegen Schmerztropfen. Novalgin senkt auch das Fieber und auch den Blutdruck.
Wenn der Arzt tatsächlich punktieren müsste, dann macht er zuerst einen Ultraschall von diesem Pleuraerguss, sieht genau, ob das Wasser soviel ist, dass er punktiern kann, bzw. überhaupt muss, betäubt die Stelle und sticht mit einer bestimmten Kanüle an einer bestimmten Stelle hinein und lässt das Wasser ab. ER passt dabei auf, dass keine Zwischenrippennerven und -blutgefäße und auch keine Organe getroffen werden. Zweck des ganzen: Das Wasser wird untersucht, auf Keime oder auf andere Zellen, man kann über den Anteil an Eiweiss auch nahezu beweisen, ob der Erguss entzündlich ist, oder z.B. eine vom Herzen ausgehende Ursache ist. (Führt jetzt aber zuweit).
Dass der Diabetes entgleist ist, ist bei einer solchen Erkrankung nahezu die Regel, der wird sich wieder einrenken, wenn die Lungenentzündung ausgeheilt ist.
Das sie sich mies fühlt, steht ihr auch zu, weil sie sicher auch Luftnot hat.
Wenn das Antibiotikum greift, dann müssten 72 Stunden nach Erstgabe die Entzündungszeichen und auch das Fieber runtergehen. Wie schnell sie sich erholt, hängt vom Alter und den weiteren Vorerkrankungen ab.
Wenn die Patientin das tut, was man ihr im Krankenhaus rät (und man rät ihr sicher nicht, weiter zu rauchen), macht sie alles richtig.
gruss und gute Besserung rico

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Hallo!

Mein Schwiegervater kam am 06.06. mit gleichem Problem ins Krankenhaus.
Er hatte Atemnot, seit Wochen (aber warum zum Arzt??) Einen Tag später und es wäre zu spät gewesen…
Am 07.06. wurde er ins künstliche Koma gelegt - für 6 Wochen!

Bakterien in Lunge, künstliche Beatmung, div. Medikemente, die wir gar nicht kennen…

Harte Zeit, aber morgen kommt er zur Reha und soweit ist alles wieder i. O.

Gruß
Carmen