Homoeopathie nutzlos?

Hallo

Auf Spiegel-online wird von einer Metastudie berichtet, die zum
Ergebnis hat, dass die Wirksamkeit von Homoepathie einzig auf dem
Placeboeffekt beruhe:
http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,371…

Ich habe mal Meditonsin genommen, aber das hat nicht geholfen.
Ansonsten glaube ich schon, dass an der Homoepathie etwas dran sein
und dass man in Zukunft die Wirkmechanismen erklaeren koennte. Eine
Theorie geht ja von einem Gedaechtniseffekt des Loesungsmittels aus
(Die Wirkstoffmolekuele hinterlassen „Molekuelabdruecke“ im Wasser).
Ich hoerte auch mal etwas von erfolgreichem Einsatz homoepatischer
Medikamente bei Tieren, die ja nicht auf den Placeboeffekt
hereinfallen koennen.
Von oben zitierter Studie weiss ich nicht viel; der Spiegelartikel
weckt in mir eher den Verdacht, dass die Methodik der Studie die
gezogenen Schluesse nicht stuetzen kann.
Wie denkt ihr darueber? Ist Homoeopathie Quatsch?

Gruss, Tychi

Hallo Tychi,

Wie denkt ihr darueber? Ist Homoeopathie Quatsch?

nein, eine Glaubensfrage. Auch der Placeboeffekt heilt wirklich.
Bei ausreichendem Glauben ist der Effekt da, die Krankheit weg, wenn das bei der speziellen Krankheit möglich ist. Heilung ohne Nebenwirkung, was willst Du mehr? Bei mir würde das nicht funktionieren, ich glaube nicht daran, also lass ich das besser. :wink:

Gruß, Rainer

Hallo,

Ich hoerte auch mal etwas von erfolgreichem Einsatz
homoepatischer
Medikamente bei Tieren, die ja nicht auf den Placeboeffekt
hereinfallen koennen.

Da habe ich wiederum etwas anderes gelesen: bei Tieren gibt es ebenfalls etwas wie einen Placeboeffekt. Die Gabe von Medikamenten irgendwelcher Art beruhigt das Herrchen, was sich wiederum auf das Tier überträgt. Auch die zusätzliche Fürsorge bei der Pflege ist für den Zustand des Tieres förderlich.

"Bei Kleinkindern und Tieren gebe es keinen Placebo-Effekt geben, also sei in diesen Fällen der Behandlungserfolg direkt abzulesen? Weit gefehlt! Selbstverständlich gibt es Placebo-Effekte in Form von Suggestion auch bei Kindern. Jeder Kinderarzt weiß, daß man die Mutter in die Behandlung einbeziehen muß: Sie ist Hauptempfänger der psychosozialen Botschaft und gibt sie als ihre Erwartungshaltung unbewußt an das Kind weiter.

Placebo-Effekte wies man in Doppelblindversuchen auch bei Haustieren nach. Diese können die Körpersprache vertrauter Bezugspersonen lesen. Erleben sie deren Vertrauensverhältnis zu dem ihnen unbekannten Therapeuten, so reagieren sie konditioniert im Sinn einer Placebowirkung. Wird das Placebo-Präparat auch noch mit liebevoller Hinwendung verabreicht, hat die Heilung gute Chancen. (26,27). Zusätzlich führt die Erwartungshaltung des behandelnden Arztes bei diesem selbst zu „selektiver Wahrnehmung“: Er neigt dazu, Heilerfolge zu diagnostizieren, die er unbewußt zu finden erwartet."

Quelle: http://www.handrick-net.de/homoeopathie/homoeopathie…

Das hier ist auch interessant:
http://www.quarks.de/dyn/21751.phtml

Ich halte Homöopathie nicht für nutzlos, aber für ein Placebo (ähnlich wie Bachblüten usw.). Placebos haben ja durchaus ihren Sinn.

Gruß,

Myriam

Hallo,

Ich hoerte auch mal etwas von erfolgreichem Einsatz
homoepatischer
Medikamente bei Tieren, die ja nicht auf den Placeboeffekt
hereinfallen koennen.

Da habe ich wiederum etwas anderes gelesen: bei Tieren gibt es
ebenfalls etwas wie einen Placeboeffekt. Die Gabe von
Medikamenten irgendwelcher Art beruhigt das Herrchen, was sich
wiederum auf das Tier überträgt. Auch die zusätzliche Fürsorge
bei der Pflege ist für den Zustand des Tieres förderlich.

Ich glaube aber gehoert zu haben, dass Schweinen, die in einem
grossen Stall lebten, homoeopathische Medizin ins Futter gemischt
wurde, ganz ohne Fuersorglichkeit. Und es soll auch geholfen haben.
Aber Genaues weiss ich nicht.

Gruss, Tychi

Hallo Rainer,

tja, ich hab genauso gedacht wie Du. Zu einer Homöopathin ließ ich mich nur durch eine verlorene Wette „schleppen“, weil ich das alles für Zuckerperlen hielt und auch noch selbst bezahlen muß(te). Von daher war das ein eingelöster Wetteinsatz, der mich eher schmerzte.

Aber wie das Leben so spielt - war ich nach 2 Wochen komplett beschwerdefrei, wo ich zuvor zwei endlose, quälende Jahre hinter mir hatte und schulmedizinisch „austherapiert“ war. Und schließlich hatte ich zuminest am Anfang dieser beiden Jahre ja fest geglaubt, die Schulmedizin würde mir helfen! Klar ist der Glaube dann im Laufe der Zeit gebröckelt, aber eigentlich hätte schon eine der ersten Therapien ja wirken müssen.

Da es bei mir also nicht der Glaube war, der Berge versetzt hat, könnte es noch eine Spontanremission gewesen sein.
Ich weiß bis heute nicht, wie das eigentlich funktionieren soll, und kann nicht so recht an diese „ein Molekül pro Wasserbecken“-Therapie glauben - aber Tatsache ist, daß es mir geholfen hat (und weiter hilft, aber alles Spätere könnte man ja wieder als Placeboeffekt erklären, da ich ja dann an Hilfe glaubte).

Also kann ich zur Wirkungsweise keine neue Theorie aufstellen, aber zumindest für mich das Placebo ausschließen.

LG

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Hi,
ich habe auf ner englischsprachigen Nachrichtenseite von der Studie gelesen. Da wurde aber auch kommentiert, dass die Studie gar nicht so ‚meta‘, wie von Dir erwähnt, war.

Veröffentlicht wurde sie im Lancet, einem medical journal mit einem extrem guten Ruf. Um so absonderlicher ist es, dass sich der Lancet im editorial sehr darüber ausliess, und Ärzten empfahl, ihre Patienten über die Nicht-Wirkung von Homeopathie zu informieren.

Etwas sehr ungewöhnlich für Lancet.

Homeopathie hilft sicher weder in jedem Fall, noch bei jeder Person.
Ich denke aber doch, dass es schon dadurch ‚bewiesen‘ ist, dass Homeopathie mehr als ein Placebo-Effekt ist, dass sie auch Wirkung zeigen kann, wenn die einnehmende Person nichts davon weiss. Zum Beispiel ein Kleinkind, welches homeopathische Mittel nicht als Medikament verabreicht bekommt - sich der Gabe also nicht bewusst ist, und somit ein Placebo-Effekt hier nicht der Fall sein kann.

Eine Freundin von mir, Tierärztin mit eigener Praxis, hat sich zur Homeopathin ausbilden lassen, und behandelt somit Tiere u.a. auch homeopathisch. Zwei Pferde, die der Familie ihres Mannes gehören, liessen sich auf ‚konventionelle‘ Weise nicht heilen. Nach Homeopathiebehandlung waren sie wieder gesund… Ihr Mann glaubt aber nach wie vor nicht an eine Wirkung von Homeopathie…

Es ist ein Thema, über das man sich immer und ewig uneinig sein wird.
Aber in diesem Fall finde ich, dass hier ‚Lancet‘ in einem schlechteren Licht erscheint, als die Homeopathie selbst.

gruss, isabel

Hallo Tychi,

für mich ist Homöopathie Nonsens. Jeder, der darauf schwört, sollte sich eingehend mit dem Erfinder Hahnemann und dessen Theorien auseinandersetzen.

Hier eine gute Homepage zu dem Themen mit einer weierführenden Literaturliste:

http://gwup.org/themen/texte/homoeopathie/

Hallo LG,
wenn’s Dir geholfen hat, ist es doch OK?
Ich möchte nicht weiter darauf eingehen.
Gruß, Rainer

Hallo Isabel!

ich habe auf ner englischsprachigen Nachrichtenseite von der
Studie gelesen. Da wurde aber auch kommentiert, dass die
Studie gar nicht so ‚meta‘, wie von Dir erwähnt, war.

Entweder eine Studie ist eine „META“-Analyse oder sie ist es nicht. Es handelt sich hierbei um einen Fachbegriff in der Methodenlehre. Innerhalb der Studie selber können selbstverständlich Fehler gemacht werden, aber in der Regel werden META-Analysen nur von sehr gut ausgebildeten Statistikern gemacht, da es eben das normale „Handwerkzeugs“ übersteigt.

Inhalt einer solchen Studie ist lediglich „das Zusammenführen von vorangegangenen Experimenten“, d.h. innerhalb der Studie wird keine einzige Versuchsperson getestet, sondern lediglich ausgewertet, was bislang da gewesen ist. (vgl. auch http://de.wikipedia.org/wiki/Metaanalyse)

Auch von daher sind viele Störfaktoren hier ausgeschlossen. Die Stichprobengröße von 220 Untersuchungen (als Inhalt der Metastudie) ist eigentlich ganz ordentlich und spricht für eine überaus umfangreiche Recherchearbeit.

Lieben Gruß
Patrick

Warzen bei Mondschein!!!
Daran muss ich gerade denken.

Man hat eine Warze, betupft sie mit Teebaumöl, schmiert Salben drauf, schnippelt daran rum, tut so´n Ätzzeug drauf usw…Monate, Jahre…
Nix hilft. Dann erzählt einem Tante Emmi, man solle doch mal bei Mondschein, bla-bla um einen Baum tanzen oder so…Und, schwupps!
Sie ist weg(die Warze, nicht Emmi).

Doofe Schulmediziner sagen neuerdings, Warzen verschwinden meist sowieso irgendwann, so wie sie gekommen sind…plötzlich.(Und was von allgemeiner Immunlage,Stress etc.)

Ich glaube ja, wenn man oder frau sich jahrelang mit etwas Chronischem auseinandergesetzt hat, ob mit oder ohne Schulmedizin, dass ein Punkt kommt, wo losgelassen(bzw.aufgegeben wird). Entspannung tritt ein, man gönnt sich was Ganzheitlich-Natürlich-Homöopathisches(was man ja auch meist aus eigener Tasche bezahlen muss, sprich „wertvoller“ ist)und schaden kann es ja auch nicht und die/der Homöopath/in nimmt sich auch noch viel mehr Zeit und ist viel netter als Dr.Feelgood und…es verschwindet.

Oder auch nicht.

Aber ein bisschen glaube ich auch dran.
(Natürlich habe ich immer Belladonna, Arnica, Pulsatilla und Dr.Schüssler im Haus)

Hi Tychi,

der schöne Spruch lautet: Wer heilt, hat recht. Deshalb ist es auch völlig sinnlos, bei nicht erklärbaren Heilerfolgen, wie sie in der Homöopathie genauso auftreten wie bei jeder anderen Methode, nach Begründungen zu suchen. Der Glaube versetzt Berge, ob Du nun an Hahnemann, an Voodoo, Handauflegen, Heilsteine, Erdstrahlen oder sonstwas glaubst.

Gruß Ralf

nein, eine Glaubensfrage. Auch der Placeboeffekt heilt
wirklich.
Bei ausreichendem Glauben ist der Effekt da, die Krankheit
weg, wenn das bei der speziellen Krankheit möglich ist.
Heilung ohne Nebenwirkung, was willst Du mehr? Bei mir würde
das nicht funktionieren, ich glaube nicht daran, also lass ich
das besser. :wink:

Der Antwortposter hierauf glaubte auch nicht daran…

Nun, wenn Du (und viele andere) an den Placeboeffekt glauben, warum könnt ihr dann nicht sehen, dass es umgekehrt genauso möglich ist:

Den einen heilt der Glaube an seine Heilung,
der andere könnte eigentlich problemlos wieder gesund werden, ihm fehlt aber der Glaube an seine Heilung, und so wird er trotz medizinischer Behandlung nicht gesund…

Es ist ja mittlerweile bekannt, dass nicht nur Placebos, sondern auch die Einstellung des Patienten, etc etc, eine Rolle in der Genesung spielen.

Wieso sollte das also weniger Sinn machen als umgekehrt?

gruss, isabel

Hallo Isabel,

Der Antwortposter hierauf glaubte auch nicht daran…

Nun, wenn Du (und viele andere) an den Placeboeffekt glauben,
warum könnt ihr dann nicht sehen, dass es umgekehrt genauso
möglich ist:

Der Placeboeffekt ist nachgewiesen. Wissen und Glauben sind Gegensätze.

Den einen heilt der Glaube an seine Heilung,
der andere könnte eigentlich problemlos wieder gesund werden,
ihm fehlt aber der Glaube an seine Heilung, und so wird er
trotz medizinischer Behandlung nicht gesund…

Da kommt es auf die Krankheit an. Besonders bei Krankheiten, für die die Schulmedizin keine Lösung oder Erklärung hat, führen alternative Methoden oft zum Erfolg. Da hast Du wohl Recht.

Es ist ja mittlerweile bekannt, dass nicht nur Placebos,
sondern auch die Einstellung des Patienten, etc etc, eine
Rolle in der Genesung spielen.

Ist das nicht der selbe Effekt? Ich habe neulich von einer vorgetäuschten Operation gehört, die erfolgreich verlaufen ist … :wink: Da gibt es wohl noch viel zu erforschen.

Wieso sollte das also weniger Sinn machen als umgekehrt?

Ich habe ein recht großes Vertrauen zur Wissenschft.
Es beschäftigen sich genug Forscher mit dem Thema, die mehr Möglichkeiten zur Prüfung haben als ich. Da warte ich doch einfach was die sagen und verlasse mich auf deren Urteil.

Gruß, Rainer

Hallo Anna,

Man hat eine Warze, betupft sie mit Teebaumöl, schmiert Salben
drauf, schnippelt daran rum, tut so´n Ätzzeug drauf
usw…Monate, Jahre…

Das Ätzzeug habe ich auch mal ausprobiert. :wink: Natürlich ohne Erfolg.

Nix hilft. Dann erzählt einem Tante Emmi, man solle doch mal
bei Mondschein, bla-bla um einen Baum tanzen oder so…Und,
schwupps!
Sie ist weg(die Warze, nicht Emmi).

Das wär mir nie eingefallen. Märchen sind nett, aber Märchen. Due würde ich nie mit dem Leben in Zusammenhang bringen.

Doofe Schulmediziner sagen neuerdings, Warzen verschwinden
meist sowieso irgendwann, so wie sie gekommen
sind…plötzlich.(Und was von allgemeiner Immunlage,Stress
etc.)

Ja, meine ist von selbst verschwunden. Ich habe ein paar Wochen nicht daran gedacht, als mir die wieder eingefallen ist, war sie nicht mehr da.

Ich glaube ja, wenn man oder frau sich jahrelang mit etwas
Chronischem auseinandergesetzt hat, ob mit oder ohne
Schulmedizin, dass ein Punkt kommt, wo
losgelassen(bzw.aufgegeben wird). Entspannung tritt ein,

So wie bei meiner Warze, die ich einfach nur vergessen habe. Es gab interessanteres. :wink:

man
gönnt sich was Ganzheitlich-Natürlich-Homöopathisches(was man
ja auch meist aus eigener Tasche bezahlen muss, sprich
„wertvoller“ ist)und schaden kann es ja auch nicht und die/der
Homöopath/in nimmt sich auch noch viel mehr Zeit und ist viel
netter als Dr.Feelgood und…es verschwindet.

Oder auch nicht.

Ich habe noch keinen Homöopaten aus der Nähe gesehen, deshalb enthalte ich mich auch mit einem Urteil. Ich sag ja nur, daß ich noch nicht dort war. ich glaube aber auch, das bleibt so. :wink:

Aber ein bisschen glaube ich auch dran.
(Natürlich habe ich immer Belladonna, Arnica, Pulsatilla und
Dr.Schüssler im Haus)

Arnica kenne ich (gegen Mückenstiche), Belladonna dem Namen nach. Das hat mit Homöopatie aber nichts zu tun. :wink:

Gruß, Rainer

Nutzlos nicht, aber…
Hi,

Auf Spiegel-online wird von einer Metastudie berichtet, die
zum
Ergebnis hat, dass die Wirksamkeit von Homoepathie einzig auf
dem
Placeboeffekt beruhe:

Das ist schon seit Jahrzehnten, wenn nicht sogar länger bekannt.
(…)

und dass man in Zukunft die Wirkmechanismen erklaeren koennte.

Der Wirkmechanismus ist auch schon länger identifiziert, wenn auch nicht hinreichend erforscht.
Es ist, anschaulich gesprochen, die Selbstheilungskraft des Körpers zusammen mit der Autorität des Arztes.
Ein äusserst wirkungsvolles Gespann, das es nicht verdient „bloss Placebo“ genannt zu werden.

Eine
Theorie geht ja von einem Gedaechtniseffekt des
Loesungsmittels aus

Blödsinn. Das ist esoterisches Energie-Cluster- und Informationsgesabbere. Mit „Theorie“ hat das nichts zu tun.
Muss ich dir das als Physiker wirklich erklären?
(…)

Von oben zitierter Studie weiss ich nicht viel; der
Spiegelartikel
weckt in mir eher den Verdacht, dass die Methodik der Studie
die
gezogenen Schluesse nicht stuetzen kann.

Das kann sein, zumal ich immer empfehle, sich nicht mit dem Spiegel zu „bilden“.
Es gibt aber hinreichend Experimente, die dieses klare Ergebnis aufweisen. Ausserdem ist „similia similibus curentur“ vom medizinischen Standpunkt schonmal alles andere als naheliegend.

Wie denkt ihr darueber? Ist Homoeopathie Quatsch?

Quatsch sicher nicht. Ich finde es einfach zu teuer.
Handauflegen oder Bärlappsamen bei Mondschein gen Westen streuen würden es auch tun.

Gruss,

Placebo und Glaube
Hi,

erst jetzt habe ich den ganzen Thread gelesen.

Ob jemand an eine Methode glaubt oder nicht, ist von untergeordneter Bedeutung. Das Placebo wirkt so oder so (oder auch nicht).
Das gilt auch dann, wenn der ungläubige Patient informiert ist.

Gruss,

Hi,

Ich habe mal Meditonsin genommen, aber das hat nicht geholfen.

mal als Laie geantwortet:
Meditonsin enthält mit Atropin z.B. eine sehr stark wirkende Substanz (Gift) in einer relativ geringen Verdünnung (D5= 1:100000). Und Wikipedia sagt uns:
Wegen ihrer vergleichsweise geringen Verdünnung enthalten sie bis etwa D12 noch chemische Bestandteile der Ausgangssubstanz.
http://de.wikipedia.org/wiki/Potenzieren_%28Hom%C3%B…

Kannst also wieder dran glauben :smile:

J~

Meditonsin ist kein homoopatisches preparat!!!
Nicht alles wo homoopathie drauf steht ist homoopoathie, leider
gilt das heutzutage fuhr mehr als 90% der angebotene sogenannte homoopatische preparate, (pfluger,truw,steigerwald) und andere kommerzieller unsinn.
Placebo efeekte haben alle medikamente, dass ist nichts neues

Gruss

peter
klassisch homoopaath seit 32 jahre

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Hi Isabel,

Ich denke aber doch, dass es schon dadurch ‚bewiesen‘ ist,
dass Homeopathie mehr als ein Placebo-Effekt ist, dass sie
auch Wirkung zeigen kann, wenn die einnehmende Person nichts
davon weiss. Zum Beispiel ein Kleinkind, welches
homeopathische Mittel nicht als Medikament verabreicht bekommt

  • sich der Gabe also nicht bewusst ist, und somit ein
    Placebo-Effekt hier nicht der Fall sein kann.

das belegt nicht die Wirkung der verabreichten Mittel. Zum einen kann allein die Tatsache, daß jemand etwas verabreicht bekommt, einen Effekt haben, zum anderen ist immer mit sogenannten Spontanremissionen zu rechnen. Deshalb gelten reine Vorher-Nachher-Vergleiche als weniger aussagekräftig als Kontrollgruppenvergleiche, in denen die auftretenden Veränderungen in der Gruppe, die etwas verabreicht bekommen hat, mit denen verglichen werden, in denen nichts oder nicht dasselbe verabreicht wurde. So läßt sich der eigentliche Effekt des Wirkstoffes ermitteln.

Grüße,

Oliver Walter

Inzwischen habe ich den artikel aus der Lancet gelesen.
Es wahr sofort deutlich dass die tests nicht richtig gemacht
durchgefuhrt wurden.

Mann hat namlich homoopatische preparate ein krankheit zugeordnet.
Ein klassich homoopaath verschreibt niemals ein preparat fur einen bestimte beschwerde sondern er sucht dass prarat was zur person past.
Die beschwerden spielen im prinzip keine rolle.
Wichtig sind die modalitaten,sowie psyche, gemut, konstitution usw.

Leider gibt ess sehr viele sich homoopaath therapeuten die diesen fehler machen,sie verschreiben dan auch fast immer complex preparate etwas was ein klassisch homoopaath nie tun wurde.

Gruss
Peter

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