am 25.12.2004 hatten meine Tochter und ich einen Verkehrsunfall. Meine einzwischen 17 jährige Tochter saß als Beifahrerin vorne im PKW. Wir waren an dem Unfall selbst nicht schuld. Am Stoppschild fuhr uns ein anderer PKW in die linke hintere Stoßstangenseite. Meine Tochter fiel auf Grund des Aufpralls mit dem Kopf zur rechten Seite. Ihr wurde an der Unfallstelle schwindelig und übel und musste ins Krankenhaus. Nach dreitägiger Bettruhe wurde sie dort auch wieder entlassen. Zuhause stellte sie fest, dass sie auf dem rechten Ohr nicht mehr gut hört und ein unangenehmes Ohrgeräusch hat. Der hiesige Ohrenarzt stellte auf Grund der Hörtests auch eine Hörminderung fest.
Die Schwindelanfälle häufigten sich sehr oft und sie musste deshalb von der Schule lange Zeit entfernt bleiben.
In regelmäßigen Abständen wurden immer wieder Hörtests (auch von anderen Arztpraxen) durchgeführt; jedoch jedesmal mit unterschiedlichen Ergebnissen. Selbst die Uniklinik hatte unterschiedliche Ergebnisse - die Ergebnisse fallen von sehr gut bis zu sehr schlecht - eine Versorgung mit Hörgerät ist zwingend erforderlich - aus.
Der letzte Hörtest wurde am 1.9.05 durchgeführt. Drei Gegentests haben unterschiedliche Ergebnisse gezeigt und der Arzt fühlt sich buchstäblich - ich zitiere: „verarscht“ und dass ein Hörgerät nicht notwendig sei (schönste Nachricht für meine Tochter und mich) und dass die Hörminderung evtl. andere Ursachen haben könnte.
Da meine Tochter nicht zu dumm ist, einen Hörtest richtig abzugeben, möchte ich anfragen, ob jemand mit so einer Angelegenheit schon einmal konfrontiert wurde.
Zu erwähnen wäre noch, dass meine Tochter seit April 05 auf Grund der Vorgeschichte in osteopathischer Behandlung ist. Nach der Behandlung ist das Ohrgeräusch für drei, vier Tage leiser.
Nachdem sich der Arzt „verarscht“ fühlt, mache ich mir natürlich auch Gedanken, wie es versicherungstechnisch weitergehen soll, da der Arzt auch der Versicherung nicht bestätigen wird, dass ein Schaden vorhanden ist.
Mir kommt es so vor, als wenn für den Arzt alles unglaubwürdig erscheint.
Wir waren an dem Unfall selbst nicht
schuld. Am Stoppschild fuhr uns ein anderer PKW in die linke
hintere Stoßstangenseite. Meine Tochter fiel auf Grund des
Aufpralls mit dem Kopf zur rechten Seite. Ihr wurde an der
Unfallstelle schwindelig und übel und musste ins Krankenhaus.
Untersuchungen haben ergeben, dass Symptome statistisch gesehen länger Probleme bereiteten, wenn der Geschädigte nicht selber Schuld am Unfall war. Die Verletzung, die uns ein anderer zufügt, braucht also länger und ist schwerer zu heilen.
Beim Tinnitus aurium speziell haben wir es häufig mit dem Zusammenspiel verschiedener Faktoren zu tun. Selten lässt sich ein deutlicher bleibender organischer Schaden sicher feststellen, aber die psychosomatische Komponente wirkt schwer. Leider werden von einem Teil der behandelnden Kollegen die psychosomatischen Beschwerden weniger ernst genommen als die deutlich organisch auffindbaren. Das st meiner EDinschätzung ein grober Fehler. Heutzutage erwarte ich von jedem ärztlichen Kollegen ein psychosomatisches Basiswissen. Der Kollege, der sich „verarscht“ fühlt, bringt offenbar wenig davon mit. Das wäre für mich ein Grund, den Behandler zu wechseln.
Gruß,
Branden
Weißt Du, wie groß denn der Abfall der Hörleistung die gemessen wurde in dB ungefähr war? Wart ihr an der HNO-Abteilung der Uni oder in der Phoniatrie/Kommunikationsstörungen?
Aufpralls mit dem Kopf zur rechten Seite. Ihr wurde an der
Unfallstelle schwindelig und übel und musste ins Krankenhaus.
Nach dreitägiger Bettruhe wurde sie dort auch wieder
entlassen. Zuhause stellte sie fest, dass sie auf dem rechten
Ohr nicht mehr gut hört und ein unangenehmes Ohrgeräusch hat.
Der hiesige Ohrenarzt stellte auf Grund der Hörtests auch eine
Hörminderung fest.
Die Schwindelanfälle häufigten sich sehr oft und sie musste
deshalb von der Schule lange Zeit entfernt bleiben.
Es klingt eher nach einem Schleudertrauma - Reizung der Nervenwurzeln und Bänderdehnung an der oberen Halswirbelsäule kann Schwindel, Übelkeit, Seh-, Schluck- und Hörstörungen verursachen. Möglicherweise liegt auch eine Blockierung eines Wirbels vor. Sinnvoll wäre es einen Osteopathen oder erfahrenen Chiropraktiker aufzusuchen. Meist werden Wärmeanwendungen als angenehm empfunden. Auch Neuraltherapie und Feldenkrais-Übungen für die Wirbelsäule können helfen.
Die Ursache liegt also wahrscheinlich nicht am Ohr und deshalb ist außer den Hörstörungen nichts zu finden. Es kann auch eine Arterie gequetscht sein, welche das Ohr mit Blut versorgt, wodurch es zu einer Minderdurchblutung kommt.