Suche für die Bekannte der Bekannten meiner Bek

Hallo Leute!

Wenn Ihr die letzten Anfragen durch guckt, seht Ihr, dass fast ausschließlich Leute beharrlich „für andere Leute“ anfragen.
Ich will ja nicht meckern, aber ich find’ das langsam öde.

Wie steht’s eigentlich mit Anfragen, die Euch selbst betreffen? Das wäre viel schöner zu beantworten. Auch für Euch selbst. Ohne „Zwischen-Relais“ gibt es auch kaum „Übersetzungsfehler“, falls einmal jemand etwas nachfragen möchte. Und selber mag ich meine Antworten eigentlich auch nicht irgendwie „übersetzt“ kriegen. Dass führt zu Missverständnissen.

Es ist mir unwahrscheinlich, dass seit einiger Zeit kaum eine/r selbst anfragen kann, und von den tatsächlich Anfragenden keine/r selbst eine Frage hat. Oder?

Mir wird es zunehmend unangenehm, über „Dritte“ nachzudenken und den „Zweiten“ zu antworten, wo es vielleicht um die „Ersten“ tatsächlich geht, die aber vielleicht gar nicht wissen, dass über ihr „Problem“ geredet wird.

Das Zwischenschalten von Personen (ob angeblich oder tatsächlich) verhindert klarerweise, die Sprache der Anfragenden mit zu berücksichtigen. Hier könnten sich Mitteilungen „zwischen den Zeilen“ lesen lassen. Und diese könnten die Art der Antwort mit bestimmen (ob beruhigend, bedauernd, mitfühlend, keck, witzig, …) - ich finde, die Antwort sollte möglichst für die Betreffenden passend formuliert sein. Und das geht so nicht.

Deshalb mein Vorschlag: Traut Euch - Ihr seid im wer-weiss-was bezüglich Adresse und Identität ohnehin bestens geschützt.

Volkmar (sonst meist nur V.)

Wo ist der Unterschied???
Hi V.
mir ist es ehrlich gesagt WURSCHT, ob die Anfragende vorgibt, für sich oder eine andere zu fragen.
Entweder ich kann bei der FRAGE helfen oder nicht.
Grundsätzlich steht doch die Antwort im Vordergrund, nicht die Feststellung, ob die Fragende evtl. selbst betroffen ist!

Darüber hinaus: hilft es Dir wirklich, wenn hier nur noch Fragen in der ICH-Form gestellt werden???

Ayla, die kein Problem mit Freundinnen und Bekannten hat!

Ist das wirklich so schlimm? Ich hab’ auch mal eine Frage fuer einen Freund gestellt, der seit einem dreiviertel Jahr Bauchschmerzen hat, ohne dass die Aerzte da etwas finden. Ich hab’ zum einen deshalb gemacht, weil dieser Freund kein deutsch kann und folglich hier nicht fragen wuerde, zum anderen, weil ICH mir Sorgen um ihn mache, ich moechte auch hoeren, dass es nicht unbedingt Krebs sein muss, oder irgendetwas anderes schlimmes - die Frage betraf zwar seine Beschwerden, aber die Antworten galten auch mir, weil ich ihm ja auch helfen moechte.

Hi Volkmar!

Ich denke, wenn man mit dem Bekannten der Bekannten des Freundes spricht und ihm dann die Anfrage selbst sowie die eingegangenen Postings ausdruckt, kann er/sie den „Unterton“ genau so gut oder schlecht nachvollziehen wie wir, die’s hier online lesen …

Ausserdem gibt’s wohl auch Leute, die einfach nur aus Interesse (oder nenne es Neugierde) wissen möchten, was hinter einem Symptom/Verhalten/Begriff steckt oder auch mal eine andere Meinung dazu hören möchten … so lange niemand persönlich diskreditiert wird, ist doch nichts dagegen einzuwenden?

Meint
Ulli

P.S.: Dies hier hätte ich ja nun auch nicht unbedingt posten müssen, sondern Dir auch zumailen (Danke übrigens noch mal) können, aber es interessiert mich halt auch, welche Reaktionen meine Meinung auslöst.

viele der fragen sind eben sehr persönlich
ich kann verstehen, dass manche lieber für einen bekannten fragen, als zuzugeben, dass sie selbst betroffen sind.
das ist ja das tolle hier im forum, dass man heikle fragen stellen kann, vernünftige antworten kriegt, ohne sich outen zu müssen.
wieso hast du probleme damit?
wenn du so mutig bist, dann ist das ja toll.
aber von anderen kannst du es nicht fordern.

… Re: und wo ist das Problem ?

Wenn Ihr die letzten Anfragen durch guckt, seht Ihr, dass fast
ausschließlich Leute beharrlich „für andere Leute“ anfragen.
Ich will ja nicht meckern, aber ich find’ das langsam öde.

… wenn du nicht meckern willst, warum tust du es dann ?

Wie steht’s eigentlich mit Anfragen, die Euch selbst
betreffen? Das wäre viel schöner zu beantworten.

Tut mir ja wirklich leid, aber ich habe nunmal nichts, zu dem ich persönlich Fragen hätte … sehr wohl aber Freunde / Freundinnen die aber wiederum keinen Internetanschluss haben … und deswegen frage ich für sie …

Wenn ich sage „ich frage für jemand anders“ ist das für die anderen Teilnehmer hier ausserdem das Zeichen, dass die Antworten auf Rückfragen etwas länger dauern, weil ich ja zwischendurch erst ver- bzw. übermitteln muss … das dauert mitunter

„Übersetzungsfehler“, falls einmal jemand etwas nachfragen
möchte. Und selber mag ich meine Antworten eigentlich auch
nicht irgendwie „übersetzt“ kriegen.

Ich muss ja nicht „übersetzen“ ich drucke sie einfach aus und gebe sie so weiter …obwohl - manchmal muss ich dann trotzdem übersetzen :-p

Es ist mir unwahrscheinlich, dass seit einiger Zeit kaum
eine/r selbst anfragen kann, und von den tatsächlich
Anfragenden keine/r selbst eine Frage hat. Oder?

Warum ??? Wenn ich keine Krankheit habe oder nur solche zu denen ich eben keine Fragen habe … warum sollte ich dann Fragen stellen ?

Mir wird es zunehmend unangenehm, über „Dritte“ nachzudenken
und den „Zweiten“ zu antworten, wo es vielleicht um die
„Ersten“ tatsächlich geht, die aber vielleicht gar nicht
wissen, dass über ihr „Problem“ geredet wird.

Dann lass es doch einfach *grins* es zwingt dich ja niemand zu antworten, oder ?

Deshalb mein Vorschlag: Traut Euch - Ihr seid im wer-weiss-was
bezüglich Adresse und Identität ohnehin bestens geschützt.

ja klar … dass das Internet Anonym ist, ist ein Ammenmärchen

Hexerl
*kopfschüttelnddarübermitwasmansichsoallesbelastenkann*

Mir wird es zunehmend unangenehm, über „Dritte“ nachzudenken
und den „Zweiten“ zu antworten, wo es vielleicht um die
„Ersten“ tatsächlich geht, die aber vielleicht gar nicht
wissen, dass über ihr „Problem“ geredet wird.

Dann lass es doch einfach *grins* es zwingt dich ja niemand
zu antworten, oder ?

Deshalb mein Vorschlag: Traut Euch - Ihr seid im wer-weiss-was
bezüglich Adresse und Identität ohnehin bestens geschützt.

ja klar … dass das Internet Anonym ist, ist ein Ammenmärchen

Hexerl
*kopfschüttelnddarübermitwasmansichsoallesbelastenkann*

Na dann achte gut darauf, dass Dir beim vielen Schütteln nichts Wesentliches durcheinander kommt *ebenfallsgrins*.

V.

online hilft offline, is doch ok.
Hallo,
ich finde da auch nichts dabei für andere zu fragen. Man kann es auch mal aus dem Aspekt sehen: online hilft offline.
Nicht jeder ist im Internet - aber jeder sollte die chance zur Infobeschaffung haben. Und ich denke, eine Feundschaft bringt es mit sich, das man sich sorgt, das man nachfragt, sich umeinander kümmert. ich habe schon mehrfach im Auftrag von Freunden gefragt, und werde es auch weiterhin tun.
Viele Grüße,
Ulli