Hallo zusammen,
eben habe ich von einem Bekannten eine ziemlich unglaubliche Geschichte gehört. Ohne zu sehr ins Detail zu gehen (und sehr verkürzt dargestellt), kann man doch sagen, dass mein Bekannter vor ca. 5-6 Wochen eine ziemlich niederschmetternde Diagnose bekam, auf Basis einer ihm entnommenen Probe. Daraufhin hat er eine zweite Probe eingereicht und eine wiederholte Laboranalyse gefordert, worauf man ihm jedoch sagte, das sei absolut unnötig, die Diagnose sei mit absoluter Sicherheit korrekt. Dennoch hat er auf die Wiederholung bestanden.
Heute kam - nach ungewöhnlich langer Zeit - das Ergebnis der zweiten Analyse. Dieses führt zum genauen Gegenteil der ursprünglichen Diagnose! Wo der Fehler bei der ersten Diagnose lag - beziehungsweise ob es sich überhaupt um einen Fehler handelt oder ob nicht die zweite Analyse fehlerhaft ist - ist (noch) nicht klar.
Somit hat mein Bekannter die vergangenen Wochen in absoluter Verzweiflung gelebt - zumal man ihm ja sagte, dass das Ergebnis garantiert korrekt sei. Da helfen natürlich auch alle Entschuldigungen der Ärzte nichts.
Daher habe ich ihm nun geraten, er solle das nicht einfach auf sich beruhen lassen sondern eine Entschädigung für das Durchlebte verlangen.
Allerdings bin ich nicht sicher, ob sowas überhaupt möglich ist oder ob solche Fehler vom Patienten in Kauf genommen werden müssen. Und kann man davon ausgehen, dass die entsprechenden Ärzte eine Versicherung haben, welche gegebenenfalls die Zahlung der Entschädigung übernehmen würde?
Im Voraus besten Dank!
, nein, aber im ernst es gibt keine 100% ergebnisse.