Gebärmutterentfernung ambulant?

Hallo!
Ich bin 47 und meine Gebärmutter soll entfernt werden, weil sie - wegen Myomen (?) - ziemlich groß ist und auf die Blase drückt, was angeblich dazu führt, dass ich sehr häufig auf die Toilette muss.

Bei einer Schwangeren ist die Gebärmutter doch ungleich größer (?) oder???

Ist es möglich die Gebärmutter ambulant (Tagesklinik oder so) zu entfernen. Ich habe nämlich eine Krankenhaus-Phobie.

Wie funktioniert so eine Entfernung? Es gibt meines Wissens zwei Möglichkeiten. Wann ist es möglich die Gebärmutter über die Scheide zu entfernen?

Welcher medizinisch Vorgebildete kann mir raten?

Gruß
Maria

hallo maria,

zwar bin ich nicht medizinisch vorge_bildet_, aber ich möchte dir dringend raten, die meinung eines 2. (und vielleicht sogar 3.) gynäkologen einzuholen - umso dringender, da du weder vom ablauf geschweige denn der notwendigkeit dieser operation überzeugt bist.

schöne grüße
ann

Hi Maria,

ich war gerade heute früh mit einer Freundin (quasi zur Begleitung) zu einer „Voruntersuchung“ in der uniklinik einer deutschen Großstadt. So viel Leid, so viele unglückliche, teilweise weinende Menschen, hatte ich schon seit Jahren nicht zu Gesicht bekommen, obwohl ich quasi nur durchgegangen bin.

Ich bin froh, dass mir die sog. NM, siehe

www.neue-medizin.de

jede Angst vor solchen Situationen genommen hat. Ich habe weiterhin (wie jeder Mensch vermutlich) Angst vor Unfällen etc., aber nicht mehr vor „unheilbaren“ Krankheiten. Ex post kann ich berichten, dass ich einen vermutlichen Brustkrebs gut überlebt habe und sicher noch einige andere Krankheiten…

Es ist für den „Normalmichel“ (soll keine Beleidigung sein!!!)unglaublich, dass tagtäglich das Leben vieler Menschen ruiniert wird, ohne jeden NUtzen - außer dem des Medizin- und Pharmakartells. Und hier möchte ich klarstellen, dass ich einzelnen Ärzten insoweit keinen Vorwurf machen möchte. Der größte Teil von ihnen ist ebenso arglos (mal abgesehn davon, dass sie die meisten Maßnahmen, die sie an ihren Patienten tagtäglich vornehmen, niemal selbst über sich ergehen lassen würden), weil die NM an den Unis aus guten Grund nicht gelehrt wird.

Ich wünsche dir gute Nerven,
Vertrauen in deine Intuition und
insgesamt alles Gute,
sine

hallo maria,

Anns Vorschlag ist gut: 2.Meinung, aber die Beiträge der anderen beiden Damen… IMHO indiskutabel!
Du hast ein Problem, Du hast Bedenken, Du machst Dich kundig! Nur weil irgendwann irgendwer irgendwo mal schlechte Erfahrungen gemacht hat oder einen (sehr bedauerlichen) Schaden erlitten hat ist ja nicht gesagt, dass Du keine Operation brauchst oder dass Du auch mit einem schlechten Ergebnis rechnen musst.
Ambulant wird so ein doch recht großer Eingriff wohl kaum durchgeführt, dazu ist es zu belastend und die Gefahr einer Nachblutung zu groß. Die Entscheidung vaginal oder durch die Bauchdecke hängt von der Größe der Myome ab, kannst Du alles mit dem Operateur besprechen.
Vertrauen ist die halbe Miete, deshalb: don`t panic
Alles Gute wünscht
synapse (männlich, Landarzt, täglich konfrontiert mit derartigen Problemen, nimmt sie immer ernst, ist vergrätzt über Tüdeltussis, die mal etwas gehört oder gelesen haben, aber keine Hilfe sind, sondern nur verunsichern…)

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hallo synapse
(wieder beidhaendig?)

Danke fuer deinen Beitrag - und volle Zustimmung.

Die Frage war ja gar nicht: brauche ich die OP
oder nicht (das kann sowieso hier keiner beantworten
und eine zweite Meinung einholen ist immer gut),
sondern: wird das auch ambulant gemacht
und dazu hast du die fachliche Antwort gegeben:
nein.

Ich hab eine Endometrioseop (mit Laser hinter mir),
in der Vorbereitung sagte man mir, ich koennte mich
auf Schmerzen + Heilung in etwas 2/3 Groesse einer
Gebaermutterentfernung einstellen (sehr hilfreich:

  1. hatte ich dann richtig Angst und 2. kann man sich
    darunter eigentlich doch nichts vorstellen, weil
    man das ja gar nicht kennt). Jedenfalls, sollte diese
    Beschreibung richtig gewesen sein, dann kann ich
    mir - bei aller Krankenhausphobie - nicht vorstellen,
    sowas ambulant mitmachen zu wollen oder zu koennen.

Gruesse
Elke

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Hallo!

Erstmal vielen Dank für eure Antworten.

Ich werde die Angelegenheit am besten doch noch einmal mit meinem Frauenarzt und evtl. sogar mit einem zweiten besprechen.

Gruß
Maria

Hallo Sine,

Ex post
kann ich berichten, dass ich einen vermutlichen Brustkrebs gut
überlebt habe und sicher noch eibnige andere Krankheiten…

…Ein „vermutlicher“ Brustkrebs… ?

weil die NM an den Unis aus guten Grund nicht gelehrt
wird.

Da stimme ich Dir ausdrücklich zu !

http://www.agpf.de/Hamer.htm

http://de.indymedia.org/2005/05/116881.shtml

http://www.krebs-kompass.org/Forum/showthread.html?t…

Als selbst vor Jahren an -nicht nur vermutetem - Krebs erkrankte (schulmedizinisch geheilte) Betroffene,kann ich vor den Machenschaften dieser Herrschaften nur immer wieder ausdrücklich warnen!
Ich bezweifle keineswegs,daß die Psyche bei schweren Erkrankungen,bzw. deren Heilungsprozess eine durchaus wichtige Rolle spielen kann.
Allerdings empfinde ich es als mehr als zynisch und unmenschlich,einem an Krebs erkrankten Menschen quasi die Verantwortung für seine Krankheit aufs Auge drücken zu wollen (nach Hamer bist Du dann leider nicht in der Lage Deine „Konflikte“ zu lösen -selber schuld…), Schmerzen als notwendigen Heilungsprozess mißzuverstehen und den Patienten in seinem Leiden allein zu lassen!
Noch simpler und widerwärtiger geht´s wohl kaum.

Schönen Gruß Ango

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Hi Maria,

ich war gerade heute früh mit einer Freundin (quasi zur
Begleitung) zu einer „Voruntersuchung“ in der uniklinik einer
deutschen Großstadt. So viel Leid, so viele unglückliche,
teilweise weinende Menschen, hatte ich schon seit Jahren nicht
zu Gesicht bekommen, obwohl ich quasi nur durchgegangen bin.

Och naja, da gibt es noch ganz andere Orte auf dieser Welt. Ich denke nicht, daß Du Maria damit weiterhilfst.

Ich bin froh, dass mir die sog. NM, siehe

www.neue-medizin.de

jede Angst vor solchen Situationen genommen hat. Ich habe
weiterhin (wie jeder Mensch vermutlich) Angst vor Unfällen
etc., aber nicht mehr vor „unheilbaren“ Krankheiten.

Und ich kenne genug Menschen, die leider auf derartige Rattenfänger reingefallen sind und dann leider erst mit weit fortgeschrittenen Befunden bzw. zu spät eine definitive Therapie bekamen.

Ex post
kann ich berichten, dass ich einen vermutlichen Brustkrebs gut
überlebt habe und sicher noch einige andere Krankheiten…

Gottseidank sind die meisten vermeintlichen „Brustkrebse“ Ex post gutartiger Natur, dennoch sollte man sie ernst nehmen.

Der größte Teil von ihnen ist ebenso arglos (mal abgesehn davon,
dass sie die meisten Maßnahmen, die sie an ihren Patienten
tagtäglich vornehmen, niemal selbst über sich ergehen lassen
würden),…

Ich denke auf eine konkrete Frage sollte man auch konkret antworten und nicht solche Wischiwaschiformulierungen wählen

… weil die NM an den Unis aus guten Grund nicht gelehrt
wird.

Der einzig sinnvolle Satz Deines Postings (sorry).

Ich wünsche dir gute Nerven,
Vertrauen in deine Intuition und
insgesamt alles Gute,
sine

Schließe mich dem an,

Chris

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Hilfe von medizinisch Vorgebildetem

Hallo!
Ich bin 47 und meine Gebärmutter soll entfernt werden, weil
sie - wegen Myomen (?) - ziemlich groß ist und auf die Blase
drückt, was angeblich dazu führt, dass ich sehr häufig auf die
Toilette muss.

Scheinbar hast Du ein Informationsdefizit. Nachdem ich die Gynäkologie auch mehr als Zuschauer erlebe, empfehle ich Dir zB http://www.medizin-forum.de/phpbb/ wo es ggfs. mehr kompetente Hilfe gibt, als es dieses Forum leisten kann.

Bei einer Schwangeren ist die Gebärmutter doch ungleich größer
(?) oder???

Sicher, aber nur temporär und der Beckenboden ist in dem Alter, wo die Schweangerschaft stattfindet noch straffer als in der Lebensphase, in der die Myome auftreten.
Myome sind gutartige Neubildungen der Gebärmuttermuskulatur, die aber generell auch irgendwann einmal entarten können (zum Krebs führen, allerdings nicht häufig, Wahrscheinlichkeit wohl ca 0,5%). Myome müssen generell nur dann operiert werden, wenn sie Beschwerden verursachen (meistens Blutungsstörungen, soviel zu meinem Lehrbuchwissen).

Ist es möglich die Gebärmutter ambulant (Tagesklinik oder so)
zu entfernen. Ich habe nämlich eine Krankenhaus-Phobie.

Manche lassen sich mit einer Bauchspiegelung entfernen („enukleieren“), das geht eher bei kleinen Knoten.

Wie funktioniert so eine Entfernung? Es gibt meines Wissens
zwei Möglichkeiten. Wann ist es möglich die Gebärmutter über
die Scheide zu entfernen?

Welcher medizinisch Vorgebildete kann mir raten?

Gruß
Maria

Ich denke, Du findest solche auch über http://www.wer-weiss-was.de/cgi-bin/www/search.fpl?o… Viel Glück und laß Dich nicht verrückt machen, das ist alles zwar vielleicht mit Beschwerden verbunden, aber sogar die Schulmedizin hat gegen die meisten ein Mittel. Informier Dich solange, bis Du weißt, was auf Dich zukommt, denn Angst (zB vor etwas unbekanntem) verstärkt zB Schmerzen.

Grüße,

Chris

Hallo Maria!

Zunächst möchte ich Dir die Angst vor dieser OP nehmen.
Ich denke, ob Du Dich nun dafür oder dagegen entscheidest, wird letztendlich von Deinem eigenen Leidensdruck abhängen.

Vor 8 Jahren wurde bei mir (nach etlichen Bauch-OPs wegen Endometriose)die Gebärmutter entfernt.
Alles völlig komplikationslos, nach einer guten Woche war ich wieder fit wie ein Turnschuh.
Meine Einkäufe habe ich danach übrigens mit dem Fahrrad erledigt, weil das die schonendere Methode war, als alles zu schleppen.

Es geht mir deutlich!!! besser als zuvor, und ich habe absolut keine Probleme, weder beim Wasserlassen noch beim Sex.
Und da meine Familienplanung ohnehin abgeschlossen war, habe ich meiner Gebärmutter wirklich keine Träne hinterhergeweint.

Von einer ambulanten OP kann möchte ich Dir dringend abraten, weil es zu Nachblutungen und Komplikationen kommen kann, die man m.E. zuhause nicht beherrschen kann.
Zudem ist man im Krankenhaus wirklich besser aufgehoben, auch wenn man sich subjectiv „stark“ fühlt.

Wie die anderen Dir schrieben, frag eine zweite Ärztin (ich schreibe hier bewusst Ärztin, weil Frauen in dieser Hinsicht nach meinen Erfahrungen die ehrlichere Antwort geben).

Alles Gute, und lass Dich nicht bange machen!

Angelika

Hi Ango,

ich habe dir im Nebenbrett, wo du dich entsprechend zu Wort gemeldet hattest, schon geantwortet bzw. erläuternde Links gepostet. Deshalb spare ich mir das hier.

So wie du Hamer verstanden (Kranke sind selber schuld, da unfähig ihre Konflikte zu lösen …) hast, kann ich deine Empörung nachvollziehen. Das ist aber völlig falsch bei dir angekommen.

Nochmal alles Gute,
sine

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

www.neue-medizin.de

Die Inhalte dieser Seite sind sachlich falsch - nicht einmal die medizinischen Bezeichnungen stimmen und die so genannte „Verifikation“ besteht keinem wissenschaftlichen Anspruch.

Vor der Seite ist zu warnen, da sie Patienten suggeriert, ihre medizinische und/oder psychologische / psychiatrische Betreuung zugunsten der dort angebotenen Wundermethoden aufzugeben.

Sam

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Hi Sam,

von Wundermethoden ist die GNM meilenweit entfernt. Die unterstellt ihr immer nur die etablierte Presse. Hier geht es, wenn du mal genau hinschaust, gar nicht um Methoden. Damit ist auch letztlich kein Geld zu verdienen (lt. Hamer sind 95 % aller Ausgaben im Gesundheitswesen überflüssig) und das mach die GNM für alle Leute, die vom aktuellen Gesundheitssystem profitieren, so abstoßend.

Hamer war übrigens Onkologe an einer bayrischen Klinik, bevor er nach einem schweren Schicksalsschlag (Ermordung seines Sohnes und anschließende Erkrankung an Hodenkrebs) auf die Theorie der GNM kam.

Also Sam, ich unterstelle dir keine Vertuschungsabsicht, aber bete bitte nicht jeden sermon ungeprüft nach (obwohl du insoweit in guter und reichlicher Gesellschaft bist).

Aufrichtige Grüße, sine

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Vorschlag
Hi Sine!

ich war gerade heute früh mit einer Freundin (quasi zur
Begleitung) zu einer „Voruntersuchung“ in der uniklinik einer
deutschen Großstadt. So viel Leid, so viele unglückliche,
teilweise weinende Menschen, hatte ich schon seit Jahren nicht
zu Gesicht bekommen, obwohl ich quasi nur durchgegangen bin.

Dann rate ich dir mal, Dr. Hamers „Patienten“ mal zu besuchen. Ich wette um eine Million Euro, daß du da KEINEN einzigen Menschen treffen wirst, der vor Schmerzen und Leid NICHT laut schreit…

Ich habe einige Krebspatienten gesehen, die sich „alternativ“ haben „behandeln“ lassen (was soviel heißt wie keine Behandlung), glaub mir, was die für Schmerzen hatten, kannst du nicht mal erahnen!

Schöne neue Medizin?!
Von wegen! Nichts gegen alternative Methoden, gerade in solchen Fällen können sie die Heilung sogar sehr unterstützen(!), aber nichts tun und die Leute ihren Qualen selbst überlassen?! Das ist nicht nur unmenschlich, sondern geht sogar darüber hinaus! Ich bezeichne es übrigens als Folter, aber jedem seine Meinung…
Das ist nicht NEUE Medizin, sondern gar keine Medizin!

Ex post
kann ich berichten, dass ich einen vermutlichen Brustkrebs gut
überlebt habe und sicher noch einige andere Krankheiten…

Ich hatte in meiner Vergangenheit so einige schwere Konflikte und „Schocks“, bin aber nach keinem einzigen Fall krank geworden (auch kein Krebs). In meinem Umfeld kenn ich auch keinen solchen Fall. Und?

Blöderweise: wenn ich denn mal krank wurde, hatte ich in der Zeit keine psychischen Probleme und Pillchen und Kräuterchen halfen recht schnell. Ich habs überlebt - wie merkwürdig…

Zum Schluß:
Schön, daß du von der neuen Medizin so überzeugt bist, aber leidenden Menschen ebenfalls dazu zu raten ist mehr als unverantwortlich.

Gruß,
Sharon

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NM ist Scharlatanerie

www.neue-medizin.de

Die Inhalte dieser Seite sind sachlich falsch - nicht einmal
die medizinischen Bezeichnungen stimmen und die so genannte
„Verifikation“ besteht keinem wissenschaftlichen Anspruch.

Vor der Seite ist zu warnen, da sie Patienten suggeriert, ihre
medizinische und/oder psychologische / psychiatrische
Betreuung zugunsten der dort angebotenen Wundermethoden
aufzugeben.

Sam

Hi Sam,

von Wundermethoden ist die GNM meilenweit entfernt. Die
unterstellt ihr immer nur die etablierte Presse. Hier geht es,
wenn du mal genau hinschaust, gar nicht um Methoden.

Hab ich, es geht um Methoden. Die der „NM“ oder sogar der „germanischen“ NM, da der Antisemit Hamer ja befürchtet, „die Juden“ könnten ihm die NM „stehlen“ und er müsse sich von ihnen abgrenzen.

Damit ist
auch letztlich kein Geld zu verdienen (lt. Hamer sind 95 %
aller Ausgaben im Gesundheitswesen überflüssig) und das mach
die GNM für alle Leute, die vom aktuellen Gesundheitssystem
profitieren, so abstoßend.

Ist natürlich leicht von den NM-Jüngern, so zu argumentieren, denn damit kann man den Blick für wissenschaftliche Fakten verstellen.

Hamer war übrigens Onkologe an einer bayrischen Klinik, bevor
er nach einem schweren Schicksalsschlag (Ermordung seines
Sohnes und anschließende Erkrankung an Hodenkrebs) auf die
Theorie der GNM kam.

Und?

Also Sam, ich unterstelle dir keine Vertuschungsabsicht, aber
bete bitte nicht jeden sermon ungeprüft nach (obwohl du
insoweit in guter und reichlicher Gesellschaft bist).

Es hilft nichts - nicht einmal die „medizinischen Inhalte“ auf der angegebenen Seite sind sachlich richtig. Ein Beispiel: es wird behauptet, Schizophrenie sei undefiniert oder Depressionen seien Psychosen. Die Liste lässt sich noch beliebig verlängern. NM-Jünger können dies auch nur wegdiskutieren versuchen mit dem oben bereits genannten Argument: Die Wissenschaft (austauschbar: „die jüdische Schulmedizin“ [Zitat Hamer]) lehnt uns aus Geldgründen ab.

Natürlich sind auch die „Nachweise“ und die „Verifikation“ wissenschaftlich unhaltbar - und auch da kann man ebenfalls keine dogmatischen Argumente wie die obigen anbringen, um dies „wegzudiskutieren“. Jedes Methodenbuch zur Therapieevaluation zeigt dies auf, daher gehe ich da gar nicht weiter drauf ein.

Übrigens spricht insbesondere die Tatsache von Todesfällen durch die NM-Behandlungen gegen Hamers Quacksalberei. Gut, dass Hamer jetzt im Gefängnis sitzt und dafür seine Strafe verbüßt.

Sam

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Hallo Maria,

ich bin zwar medizinisch nicht vorgebildet, habe aber gehört, dass viele Myome während der Wechseljahre wieder schrumpfen bzw. das Wachtum einstellen.

Außerdem habe ich mitbekommen (u.a. bei meiner Mutter), dass solch eine OP keinesfalls ambulant geht. Vermutlich bist Du danach froh, im Bett liegen zu dürfen. Herumlaufen dürfte dann nicht Dein Wunsch sein. Meine Mutter brauchte ziemlich lange, bis sie wieder fit war und war mit dem Ergebnis nicht sehr glücklich. Ihre Schmerzen war sie nämlich trotzdem nicht los. Sie hatten wohl eine andere Ursache. Es gab aber keine Komplikationen, allerdings ist es auch schon über 20 Jahre her.

Wenn Dein einziges Problem mit dem Myom nur Deine Blase betrifft und Du sonst keine Beschwerden wie Schmerzen oder eine zu starke Periode hast, würde ich an Deiner Stelle es erst mal anders versuchen.

Beckenbodengymnastik hilft z.B. bei Blasenschwäche. Außerdem kann man seine Trinkmengen so einteilen, dass man bei Ausflügen o.ä. vorher weniger trinkt und dafür etwas zu Trinken mitnimmt und immer nur die verbrauchte (verschwitzte) Menge „nachschüttet“. Auf die Art und Weise kann man die Urinmenge, wenn es darauf ankommt, geringer halten. Wenn man dann wieder in der Nähe einer Toilette ist, kann man die eingesparte Menge wieder aufholen.

Soweit ich informiert bin, gibt es aber auch andere Therapiemöglichkeiten. So gibt es Hormonblocker, die einen künstlich in die Wechseljahre versetzt. Ärzte verschreiben die aber nur ungern. Sie sind wohl teuer, außerdem sind die Nebenwirkungen nicht so toll. Eine andere Methode ist wohl noch in der Testphase. Dabei wird die Blutversorgung durch Kunststoffküglechen, die in die zuführenden Arterien gebracht werden, blockiert. Ob das eine sichere Methode ist, weiß ich aber auch nicht. Außerdem kann man in manchen Fällen auch nur das Myom ohne die Gebärmutter entfernen. Diese Methode wird aber meist nur jüngeren Frauen angeboten, die vielleicht noch Kinder haben wollen. Aber auch das wird nicht ambulant gehen.

Auf jeden Fall würde ich mir die Sache - besonders in Deinem Alter - nochmal gut überlegen. Schließlich bist Du nicht mehr so weit von den Wechseljahren entfernt wie z.B. eine 30-jährige. Wenn Du aber unsicher bist, frage doch lieber noch mal eine (andere?) Frauenärztin nach ihrer Meinung. So eine Entscheidung solltest Du nicht überstürzen!

Ach ja, noch etwas: In einem Leserbrief in einer Frauenzeitschrift habe ich vor einigen Jahren mal gelesen, dass bei einer Frau nach einer Diät auch das Myom geschumpft ist. Es könnte also sein, dass es auch mit dem Körpergewicht zusammenhängt (meine Mutter war zu der Zeit auch ziemlich moppelig). Ob da etwas dran ist??? Es kann auf jeden Fall nicht schaden, eine Gewichtszunahme zu vermeiden (wenn Du nicht gerade sehr dünn bist).

Viele Grüße

Anne

Hilfe von gynäkologisch Vorgebildeter :wink:

Hallo !

Wie groß ist denn „ziemlich groß“? Davon ist es unter anderem abhängig, ob sie durch die Scheide oder über einen Bauchschnitt entfernt werden kann. Darüber hinaus ist es auch noch wichtig zu wissen, ob sie im Unterleib gut beweglich ist oder (wie das bei Myompatientinnen parallel auch sein kann aufgrund eines Überschusses an Östrogenen) infolge einer Krankheit namens Endometriose mit anderen Organen mehr oder minder schwer verwachsen ist. Das kann man manchmal vor der eigentlichen Operation nicht gut feststellen, sondern erst in der Narkose, wenn Du völlig entspannt bist und man von der Scheide aus die Lage der Gebärmutter ohne Gegenspannung untersuchen kann.

Die Sache mit der Blase kann gut sein und die Beschwerden anschließend auch gut verschwinden. Jedoch ist vor der Entnahme der Gebärmutter in einer sog. urogynäkologischen Sprechstunde zu prüfen, ob die Blasenbeschwerden nicht auch durch eine gleichzeitig bestehende Gebärmuttersenkung hervorgerufen werden. Dies sollte man dann bei Entnahme der Gebärmutter ebenfalls behandeln, sofern es chirurgisch möglich ist. Die Wirkung der Senkungs-OP kann man manchmal gut vor der Operation bei einer urogynäkologischen Funktionsprüfung simulieren und prüfen.

Ist es möglich die Gebärmutter ambulant (Tagesklinik oder so)
zu entfernen. Ich habe nämlich eine Krankenhaus-Phobie.

Würde ich Dir nicht raten. Der Eingriff ist nicht ohne und man sollte sich danach gut schonen. In der Frauenklinik, in der ich bis vor 1 Jahr gearbeitet habe, wurden die vaginal behandelten Frauen nicht vor 5 Tagen nach der Operation und die per Bauchschnitt nicht vor 8-10 Tagen entlassen und auch wenn sie am Anfang recht darüber zeterten, waren sie eigentlich ganz froh drum. Das mit der Krankenhausphobie kann ich gut verstehen, aber wenn Du Komplikationen bekommst, weil Du Dich nicht ausreichend geschont hast oder aber diese (warum auch immer diese auftraten, geht auch mit Schonung) nicht schnell genug behandelt werden können, liegst Du deutlich länger als diese 5 Tage.
In den allermeisten Fällen verläuft diese Operation bei anständiger Behandlung und guter Schulung der Patientin für die ersten 6 Wochen nach der Operation ohne Probleme.

Lieben Gruß,

Claudia

HAAAAALLOO… KLICKEN!!
Nein, nicht diesen, sondern den Artikel von Claudia obendrüber.
Weil der der einzig kompetente zum Thema ist und am wenigsten gelesen wurde.

meint

Chris

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]