nabelpiercing - risiken?

Von: , Frage gestellt am Do, 3. Aug 2000

Ich interessiere mich für ein Nabelpiercing, habe aber gehört, dass es bei möglichen späteren medizinischen Eingriffen Probleme geben kann. Wer kennt sich damit aus oder hat selber Erfahrungen mit Piercings gemacht? Sollte meine Schmerzgrenze eher hoch liegen? Schreibt mir bitte, damit ich es mir überlegen kann.

8 Antworten zu dieser Frage

  1. Antwort von nach 16 Stunden hilfreich
    Re: nabelpiercing - risiken?

    Hallo E.Waldner,

    ich spiele auch seit geraumer zeit mit dem gedanken, mir ein bauchnabel-piercing reinschrauben zu lassen.
    sicherlich bist du wie ich immer von zeit zu zeit hin-und hergerissen, ob das nu so ne gute idee ist, oder nicht. beim piercing gefällt mir halt, dass ich den ring später rausnehmen kann und im günstigsten falle nichts mehr zu sehen ist.

    erst vor ein paar tagen sah ich eine reportage, in der sie dringlichst darauf hinwiesen, nicht auf diesen kirmes-ständen sich ein piercing machen zu lassen, denn die hygiene-bedingungen können dort nicht eingehalten werden. aber ich denke das ist auch fast selbsterklärend. vor drei wochen war hier stadt-fest und trotzdem habe ich kurz mit dem gedanken gespielt...piercing jetzt oder nie :o) nein, noch hab ich keins.
    würde ich mir jetzt eins machen lassen, dann würde mich sehr interssieren, was mir bekannte oder freunde über ihre erfahrungen erzählen können. gar nicht bezogen, auf die persönlichen erfahrungen, sondern wirklich: in DEM ort wo ich bin auch einen guten zu finden. das kann ich dir auch nur anraten, egal wie hier jemand das empfindet...und schlimmstenfalls dir sogar horrorgeschichten erzählen kann...da hast du noch nichts bei gewonnen. erkundige dich doch mal, ob ihr gute studios dafür habt und was andere davon sagen.
    hygiene ist ausschlaggebend und auch, dass es einer ist, der sich damit auskennt. beim bauchnabelbereich liegen viele nervenstränge, die bis hin zur lähmung führen können, wenn da jemand beim pircing rangeht, der ein schmutziges messer und einen klapptisch hat.

    ein anderer aspekt...ein pircing am bauchnabel sieht ja eh erst DANN gut aus, wenn der bauch schön flach und attraktiv aussieht. und mein schatz sagt mir meist: dein bauch sieht flach aus, ich finde ihn sehr hübsch und ich wüsste jetzt nicht, ob ein pircing ihn vollkommener machen könnte als er doch schon ist....:o)

    in dem sinne

    LisaCroft

  2. Antwort von nach 16 Stunden hilfreich
    Re: nabelpiercing - risiken?

    hallo...

    suche mal im Archiv nach Piercing, dort hatte sich Steffi im Mai für Rück-Fragen angeboten...

    Zauberm@us [Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

  3. Antwort von nach 19 Stunden hilfreich
    Re: nabelpiercing - risiken?

    Hi,

    also, ich hatte mal ein halbes Jahr lang ein Nabelpiercing.
    Auf jeden Fall solltest Du es von einem seriösen Menschen machen lassen. Ich hatte das Glück, daß es bei uns in der Stadt einen Arzt gibt, der das macht. Das war erstens sehr viel günstiger als irgendwo sonst (20,- DM und den Schmuck selbst mitbringen) und zweitens SEHR vertrauenswürdig. Hör Dich um, bestimmt gibt's das bei Dir in der Nähe auch.
    Ein Risiko, das immer auftreten kann, ist daß das Piercing herauswächst. Ein zweites Risiko, und das ist bei mir passiert, ist, daß wildes Fleisch zu wuchern anfängt. Dann sah's nicht mehr hübsch aus und deshalb habe ich jetzt auch keines mehr. Aber ich denke, ich werde mir schon eines Tages wieder eines machen lassen.
    Übrigens, in einem kann ich meiner Vorrednerin nicht zustimmen - ich habe nämlich überhaupt keinen flachen Bauch, sondern bin ziemlich dick. Mir hat's trotzdem gefallen und meiner Ex-Freundin auch. Nur bauchlose Tops hätte ich mit meiner Figur nicht getragen. Aber nur für sich selbst - das kann sich jede/r machen lassen.

    Grüße,
    Fabienne [Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

    • Antwort von nach einem Tag hilfreich
      Re^2: nabelpiercing - risiken?

      Hallo,
      ich habe die Erfahrung gemacht, daß man lieber zu einem erfahrenen Piercer gehen sollte, als zu einem Arzt, der nebenbei ein paar Mark verdienen will.
      Mein Nasenpiercing -vom Arzt gestochen- war eine Katastophe.
      Nachdem ich mich leider erst hinterher bei einer deutschen Piercingorganisation (der Name fällt mir gard nicht ein) erkundigt habe, haben die mir erklärt, was der Arzt alles falsch gemacht hat.
      Ich würde mir auf jeden Fall ein seriöses Piercingstudio suchen, bei dem es ungefähr so aussehen sollte wie beim Zahnarzt. Sauber, aufgeräumt und das Piercing wird in einem abgetrennten Raum gestochen. Und den Erstschmuck sollte man auch da kaufen. Die wissen nämlich was für Material man zuerst einsetzen darf, um Komplikationen zu vermeiden. Und da gibt es auch eine Nachbetreuung.
      Britt

      • Antwort von nach 2 Tagen hilfreich
        Re^3: nabelpiercing - risiken?

        Hi Britt,

        der Arzt, der das bei mir gemacht hat, verdient eigentlich gar nix daran. 20,- DM nimmt er für's stechen, aber darin enthalten sind eine kleine Betäubungsspritze, die Materialien, man kriegt hinterher Reinigungslösung mit... er macht es, um zu verhindern, daß man an unseriöse Piercer gerät.
        Mein Augenbrauenpiercing habe ich jetzt 1 1/2 Jahre, auch von ihm gemacht, und absolut keine Komplikationen, nach ca. einer Woche war das schon verheilt. Ich würd's jederzeit wieder beim Arzt machen lassen.

        Gruß, Fabienne Hallo,
        ich habe die Erfahrung gemacht, daß man lieber zu einem
        erfahrenen Piercer gehen sollte, als zu einem Arzt, der
        nebenbei ein paar Mark verdienen will.

  4. Antwort von nach einem Tag hilfreich
    Re: nabelpiercing - risiken?

    Hallo,
    ich habe seit 2 1/2 Jahren meinen Nabelpiercing. Wichtig ist wirklich, wie die anderen schon gesagt haben, daß Du Dich an einen seriösen Piercer wendest. Wenn Du einen in Deiner Nähe kennst geh einfach mal hin und schau Dich um.

    Probleme hatte ich bisher nur, weil ich eine Ring hatte. Durch das viele Sitzen hat dieser sich immer umgelegt und dadurch hat sich der Piercing dann entzündet. Für den Anfang würde ich Dir aber trotzdem einen Ring empfehlen, weil man den viel besser säubern kann (sonst entzündet es sich auch).
    Nach einem 3/4 Jahr hab ich auf einen Stecker (Kugel oben und unten) gewechselt. Der gefällt meinem Freund zwar nicht so gut, aber ich habe keine Entzündungen mehr :-).

    Ob es bei späteren medizinischen Eingriffen Probleme gibt, weiß ich nicht, da ich seitdem keinen hatte. Aber ich denke, daß Du bei einer OP den Piercing einfach rausnimmst.

    Viele Grüße,
    Claudi

  5. Antwort von nach 3 Tagen hilfreich
    Re: nabelpiercing - risiken?

    Na, dann geb ich auch noch meinen Senf dazu....

    Wie von den anderen schon gesagt: unbedingt zum seriösen Piercer gehen, der seinen Job gelernt hat! Ich weiss ja nicht, ob das immer noch so ist, aber vor ca. 2 Jahren, da hat so ziemlich jeder rumgepierct, der die Nadel halten konnte...*grusel*

    Wärmstens empfehlen kann ich 'Cutglass Piercing' in München. War selber da und hab auch schon einige Leute hingeschickt. Jeder war mehr als zufrieden.

    Deine Schmerzgrenze muss nicht hoch liegen, keine Angst.
    Ich bin wirklich kein Held, hab es aber trotzdem ganz locker weggesteckt. Der Schmerz ist ganz kurz und nicht sonderlich heftig. Lässt sich in etwa mit Ohrlochstechen vergleichen, auch wenn´s ein ganz anderes Gefühl ist. Betäubung ist absolut nicht nötig.

    Wichtig hinterher ist sorgfältige Pflege, damit sich nichts entzündet. Anleitung zur Pflege bekommst Du vom Piercer.
    Unbedingt dran halten, sonst kann´s böse ausgehen. Bauchfellentzündung etc.

    Bei OP`s bzw. Röntgenaufnahmen muss der Schmuck rausgenommen werden. Mir wurde empfohlen in diesem Fall vorübergehend ein Stück Nylon einzufädeln, da sonst das Loch zuwächst.

    Gruss
    Gudrun [Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

  6. Antwort von nach 6 Tagen hilfreich
    Re: Danke

    Danke für eure Meldungen; ich bin schon etwas mehr im Bilde. Das einzige, was mich noch beschäftigt, ist die lange Zeit der Wundheilung. Das muss doch lästig sein, wenn man nicht mehr normal arbeiten oder sich bewegen kann vor lauter Schmerz. Wie ist es euch dabei ergangen?

Keine passende Antwort gefunden? Jetzt eigene Frage stellen!