Meine 4 Jahre alte Tochter erleidet bei fast jedem banalen Schnupfen automatisch auch einen Husten, welcher sich nachts krampfartig (scheinbar ohne Atemnot) aüßert. Wir haben dies natürlich dem Kinderazt mitgeteilt, der uns sagte, dies sei nichts Ungewöhnliches bzw. Ernsthaftes und müsse so hingenommen werden. Da sich seit gestern die erste Erkältung nach dem Sommer eingestellt hat und damit auch der Husten wiedergekehrt ist, bitte ich um Informationen, ob der ständig wiederkehrende Husten (im Winterhalbjahr mind. 1 mal pro Monat) wirklich harmlos ist und ob hier medikamentöse Hilfe geleistet werden kann. Die Verabreichung von Hustenstiller (Sedotussin) hat kaum Wirkung erzielt. Sollte evtl. ein zweiter Kinder- oder Facharzt aufgesucht werden ? Grundsätzlich vertrauen wir unserem Arzt, aber die nächtliche Quälerei würde ich meiner Tochter gerne ersparen. Für Eure Antworten vielen Dank im Voraus.
Stefan
Die Verabreichung von Hustenstiller
(Sedotussin) hat kaum Wirkung erzielt.
Hast du das als Zäpfchen gegeben?
Gruß
Anna
Hallo Stefan,
ich kann deine Gefühle gut verstehen. Meine Tochter war auch so ein Hustenkind und „damals“ kannte ich mich noch nicht aus und hatte nur das Gefühl: Das kann nicht alles sein, was möglich ist. Ich bin dann zu einem meiner jetzigen Kollegen gegangen und meine Tochter ist jetzt nahezu hustenfrei.
Ob und was man machen kann, hängt halt von dem Medizinsystem ab, indem man sich bewegt.
Das schulmedizinische System hat für diese Art Erkrankungen keine passende Erklärung und keine passende Behandlung (die reinen Schulmediziner mögen mir verzeihen, daß ich euch hier grob verkürze.)
Nimmt man ein anderes Medizinsystem, z.B. Homöopathie oder Traditionelle Chinesische Medizin (TCM), dann findet man andere Ideen für die Ursachen eines solchen Phänomens und entsprechend dieser Ursachen Behandlungsmöglichhkeiten.
Langer Rede kurzer Sinn:
Ihr und v.a. deine Tochter muß diese nächtlichen Hustenanfälle nicht hinnehmen. Es gibt, sowohl in der Homöopathie, also in der TCM erfolgverheißende Behandlungsmöglichkeiten. Ich würde die Homöopathie vorziehen, weil sie (deine Tochter) noch recht klein ist und ich da außerdem mehr Erfahrung habe. Mein TCM-Lehrer würde das sicherlich anders sehen.
Ihr seht also, daß würde von eurer persönlichen Vorliebe abhängen, welchem Menschen und damit im Grunde auch welchem Medizinsystem ihr euch anvertrauen wollt.
Mir sind spontan ein paar mögliche homöopathische Mittel eingefallen, da es sich dabei um ein relativ häufiges Phänomen handelt.
Leider geht eine Verschreibung übers Internet nicht, ihr könnt mich aber gerne anmailen, mindestens kann ich euch einen Kollegen in eurer Nähe raussuchen und empfehlen.
Viel Glück für die Kleine
Gruß
Kerstin
Hallo,
auch bei Schnupfen läuft der Schmodder besonders nachts den Hals hinunter und verschleimt so auch den Kehlkopf.
Gibst Du Deiner Tochter denn tagsüber Schleimlöser wie Sinupret (Nase+Nebenhöhlen) oder einen Hustensaft (Wenn sie Husten hat)? Bei Schnupfen in diesem Alter ist wichtig Nasentropfen zu geben, da die Nebenhöhlen noch nicht voll ausgebildet sind und der zähe Schleim sich schnell festsetzt.
Für nachts eignet sich ein Saft besonders gut, der schon Kindern ab 6 Monaten gegeben werden kann:
Capval Saft:
http://www.netdoktor.de/medikamente/100000706.htm
Ich habe ihn sowohl in der gelben Liste gefunden, als auch mit dem Vermerk „rezeptpflichtig“ mußt Du also in der Apo selbst fragen.
Hat sie denn noch ihre Mandeln, und sind die ok?
Gruß
Maja