Brustverkleinerung - Korrektur?

Hallo zusammen,

nach meiner ersten Schwangerschaft vor 5 Jahren hatte ich eine Brustverkleinerung (wurde von Krankenkasse übernommen da Rückenprobleme vorhanden waren). Erstens wurde nicht auf B-Körbchen sondern auf C-Körbchen operiert. War ja noch in Ordnung. Allerdings lagen die Narben noch nie in der Brustfalte, sind dick und schwulstig und dunkel. Meiner Ansicht nach der totale Pfusch.
Kann man da nachträglich noch operieren lassen?
Wird dies von der Krankenkasse übernommen?

Sieht echt bescheiden aus und bei manchen BH´S und an warmen Tagen schmerzt es.
Habe immer wieder dies Narbensalbe eingecremt, hat nix geholfen.

Hoffe hier kann mir irgendjemand helfen.

Viele liebe Grüße
Yvonne

Hallo,

ich würde das - abgesehen von der medizinischen Machbarkeit - mal im Rechtsbrett zur Diskussion stellen, denn Du argumentierst ja in Richtung eines Kunstfehlers. In diesem Fall würde das aber nicht die Krankenkasse, sondern der pfuschende Arzt/seine Versicherung bezahlen müssen.

Die Praxis zeigt allerdings immer wieder daß der Nachweis von Kunstfehlern regelmäßig schwierig ist.

Gruß,

MecFleih

Hallo,

das Problem is ja, dass in dem Bogen den man vor der OP bekommt die Risiken aufgeführt sind. Bei meiner Schwester allerdings die vom früheren Chefarzt operiert worden ist, sieht man null.
Werde aber trotzdem mal im Rechtsbrett nachhaken.

Vielen Dank erstmal und viele Grüße
Yvonne

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Hallo,

das Problem is ja, dass in dem Bogen den man vor der OP
bekommt die Risiken aufgeführt sind.

Deswegen ist es so schwer einen Kunstfehler nachzuweisen. Du mußt der Gegenseite beweisen daß das Problem nicht durch eine persönliche, individuelle Gewebeschwäche etc. entstanden ist sondern durch einen Behandlungsfehler, daß es also nicht passiert wäre wenn die Operation anders durchgeführt worden wäre.

Du schriebst daß man sich bei der Größe des Implantates nicht an die Absprachen gehalten hat. Gibt es womöglich Nachweise, anhand derer Du das beweisen kannst? Das böte womöglich einen relativ leicht nachweisbaren Ansatz um der Gegenseite eine falsche Behandlung unterstellen - und relativ einfach beweisen - zu können.

Ich würde außerdem eine Antwort auf die Frage, warum Du erst jetzt mit dem langen zeitlichen Abstand aktiv wirst, vorbereiten.

Gruß,

MecFleih