ich stehe vor der Entscheidung, entweder eine Teilkrone oder eine normale Krone bei mir einbauen zu lassen. Ich habe einen Heil- und Kostenplan für eine Teilkrone erhalten.
Es geht um Zahn 26 - im August ist ca. die Hälfte vom Zahn beim Bohren weggebrochen (sehr alte Amalgam-Füllung war drin).
Zahnärztliches Honorar BEMA: 13,57 EUR
Zahnärztliches Honorar GOZ: 305,13 EUR
…(Mehrkosten w/ „Teilkrone mit Retentionen, Langer Zeitaufwand bei Eingliederung mit Adhesiv Technik“)
Geschätzte Material- und Laborkosten: 338,45 EUR
(Keramik)
Gesamtsumme: 657,15 EUR
Zuschuß von der KK: 129,36 EUR
(Bonusheft muß ich noch nachreichen).
Meine Fragen:
wäre es sinnvoller, gleich eine „Vollkrone“ machen zu lassen?
Sind Teilkronen wirklich sinnvoll - oder nur teuerer w/ Mehraufwand als Vollkronen?
eine Teilkrone hat später vielleicht den Vorteil, dass man daraus auch ein normale Krone machen kann. Je weniger Zahnmaterial weggenommen wird um so mehr steht für weitere „Bearbeitungen“ zur Verfügung.
Hallo,
um nach Juhes Erklärung mal ein ganz konkretes Beispiel zu geben:
Vor unendlich langer Zeit, ich glaube fast 20 Jahren, wurde in einen meiner Backenzähne eine Teilkrone eingesetzt. Vor etwa einem Jahr musste diese entfernt werden und es wurde eine Vollkrone eingesetzt. Die wird, wenn ich Glück habe, wieder 15 oder 20 Jahre halten, wer weiß. Wenn auch die Vollkrone ihr Ende erreicht hat, muss der Zahn oder das, was davon übrig ist, mit Sicherheit ganz raus. Dann kommt eine Brücke oder ein Inlait, was auch immer Stand der Technik und bezahlbar sein wird.
Hätte ich damals vor 20 Jahren gleich eine Vollkrone bekommen, dann wäre der Zahn bereits jetzt fällig gewesen. Es läuft letztlich darauf hinaus, dass man Zeit schindet. Ist der Zahn erst einmal angebohrt, dann kommt es früher oder später zur Extraktion. Der Weg von Plombe über Teilkrone zur Krone zögert diesen letzten Schritt.
Liebe Grüße
Surnia
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