Risperdal-Erfahrung bei Epileptikern mit ADS

Hallo zusammen!

Für eine Freundin frage ich hier nach Erfahrungen mit Risperdal bei einem ADS-Kind (11) mit Epilepsie.

Das aktuelle Problem ist, dass das Sozialverhalten „nur“ mit MPH (Concerta) noch sehr zu wünschen übrig lässt, die Konzentration etc. aber deutlich verbessert ist.
Die behandelnden Ärzte schlagen nun eine Kombination von MPH und Risperdal vor, parallel zu den Anti-Epileptika.

Hat hier vielleicht ein Neurologe bzw. eine Familie bereits Erfahrungen mit dieser Kombination?

Ich möchte hier keine Diskussion beginnen zum Thema Sinn und Zweck einer medikamentösen Behandlung bei ADS, bzw. über die Existenz von ADS, sondern bitte um Eure ERFAHRUNGSberichte.

Danke, Angelika

ot
Hi,
und entschuldige - ich kenne mich weder mit Risperdal noch mit Epilepsie aus.

Dass die Konzentration erheblich verbessert ist, ist natürlich klasse.

Aber ich wollte mal fragen:
Wenn das Geld vorhanden wäre (wird nicht von der Kasse getragen), um Neurofeedback ‚auszuprobieren‘, wäre das eventuell einen Versuch wert?

Es dient dazu, permanent die unteraktiven Gehirnströme zu aktivieren, und somit die ADS Symptome (sowohl, was die Konzentration angeht, als auch das Sozialverhalten) zu verbessern.

Fall Du Interesse hast, diese Idee weiterzugeben, müsstet Du auch im Archiv unter ‚Neurofeedback‘ nen thread finden.

off-topic gruss, isabel

Hallo ANGELIKA

Schreibe einerseits aus Erfahrung mit ADS Kindern und entsprechenden Studien.
Wahrscheinlich gibt es laut Erkenntnissen und Erfahrungen gleiche Mitursachen von Epilepikern und ADS.
Mir sind erfahrungen bekannt, wo Eltern mittels bestimmten Fettsäuren )Omega6) oder mittels einer glutenfreien Diät welche (gemäss Prof Dr Egger, Leiter Kinderspital Meran; Dr Reichelt, Uni Oslo und Prof Dr Doris Rapp, Vorsitzende der US Umweltmedizin und Autorin des sehr empfehlenswerten Buches „Ist das hr Kind?“ und eigenen Erfahrungen) auch bei ADS helfen können, die Eptileptischen anfälle evsrchwanden und die ADS Symptome sich verbesserten.
Unvollständige aber gute Infos dazu auf http://www.bv-auek.de/Seiten/Leseecke/Nahrungsmittel….
Je nach Wohnort des kindes kann ich eventuell auch einen Arzt und/oder eine entsprechende Selbsthilfegruppe ausfindig machen.

Gruss
beat

ich habe mal gefragt

Hallo zusammen!

Für eine Freundin frage ich hier nach Erfahrungen mit
Risperdal bei einem ADS-Kind (11) mit Epilepsie.

Das aktuelle Problem ist, dass das Sozialverhalten „nur“ mit
MPH (Concerta) noch sehr zu wünschen übrig lässt, die
Konzentration etc. aber deutlich verbessert ist.
Die behandelnden Ärzte schlagen nun eine Kombination von MPH
und Risperdal vor, parallel zu den Anti-Epileptika.

Hat hier vielleicht ein Neurologe bzw. eine Familie bereits
Erfahrungen mit dieser Kombination?

Hallo Angelika,

mich an dein Posting erinnernd habe ich heute Mittag meine Chefs (Psychiater) gefragt, und dabei zur Antwort bekommen, dass Risperdal ein stark wirkendes Mittel sei, das nicht so ohne weiteres in Verbindung mit Concerta und einem Anti-Epileptika verschrieben wird.
Mittels Forum oder eMail ist es im Grunde genommen nicht möglich speziell deiner Freundin mitzuteilen, ob das verkehrt oder richtig ist. Sie sollte den behandelnden Arzt bitten sich erklären zu lassen, wie die Nebenwirkungen der Medikamente sind, ob mit Wechselwirkungen zu rechnen sind, und wenn ja, mit welchen. Fühlt sie sich danach immer noch nicht vernünftig aufgeklärt, kann sie einen zweiten Arzt (Neurologen oder Psychiater) befragen.
Bei „meinen“ Psychiatern hatte ich den Eindruck, dass sie diesen Medikamentenmix sehr ungewöhnlich fanden - um somit das Mißtrauen deiner Freundin zu untermauern.
Dennoch, zur optimalen Klärung dieses Problems kann nur ein persönliches Kennen des Kindes durch den Arzt und ein ausführliches Gespräch mit konkreten Antworten auf konkrete Fragen beitragen.

viele Grüße
claren

Hallo Forum!

Erstmal danke an alle die geantwortet haben, und an Claren, die sich die Mühe gemacht hat, ihre Chefs zu fragen.
Das ist wirklich lieb!

Meine Freundin hat kein (!!) Misstrauen gegen die behandelnden Ärzte, bzw. die Medikamenten-Kombination, und wirklich ADS-erfahrene Ärzte, wie z.B. Martin Winkler, schreiben auch von sehr guten Erfolgen.

Hier ging es NUR um eigene Erfahrungsberichte!

Meine Freundin ist in einer Fachklinik für Epilepsie und hätte halt gerne etwas von anderen ADS-Familien mit Epilepsie-Kind und dieser zwar ungewöhnlichen, aber offenbar zuverlässig wirksamen Medikation erfahren.

Angelika