Impfung

Hallo zusammen,

vielleicht kann mir jemand eine Frage zu Impfungen beantworten. Warum macht man von Tetanus und Diphtherie eigentlich so oft Auffrischimpfungen und von anderen Krankheiten zB. Haemophilus influenzae oder Varizellen nicht?

Hoffe es kann mir jemand helfen
Schönen Sonntag noch

Ramona

Hi Romana,

vielleicht kann mir jemand eine Frage zu Impfungen
beantworten. Warum macht man von Tetanus und Diphtherie
eigentlich so oft Auffrischimpfungen und von anderen
Krankheiten zB. Haemophilus influenzae oder Varizellen nicht?

Zumindest eine Antwort zum Haemophilus:
Das Erkrankungsrisiko besteht (bezogen auf den so genannten Haemophilus influenzae Typ B, auch Hib genannt) für Säuglinge und Kinder bis zum 5 Lebensjahr. Im Laufe der Kindheit entwickelt man dann ohnehin Antikörper gegen Hib welche in ihrer Konzentration über immer wieder stattfindende Kontakte aufrecht gehalten werden (so genannter natürlicher booster-Effekt). Darum ist eine Wiederholungsimpfung im Normalfall nicht angezeigt. Die Antikörper gegen Tetanus und Diphtherie hingegen richten sich nicht gegen die Erreger selber sondern gegen deren Toxine. Da hier kaum eine natürliche Boosterung stattfindet sinkt die Konzentration an Antikörpern im Serum permanent ab (Antikörper haben im Serum eine Halbwertszeit von ca. 4 Wochen) bis eine kritische Schwelle unterschritten wird, ab der man dann nachimpfen sollte. Dies ist im Regelfall nach 10 Jahren erreicht.

Hoffe, dass hilft Dir weiter,
viele Grüße,
Oliver

Danke für deine schnelle Antwort. Hast mir sehr weitergeholfen.

Ramona

Hallo Oliver,

wenn dem so ist, weshalb dann folgende Hersteller-Empfehlung:

Der 6-fach-Impfstoff Hexavc wurde mit sofortiger Wirkung vom Markt genommen, weil der vollständige Impfschutz bei Hib nicht gewährleistet werden kann. Eventuell ist eine Nachimpfung im Alter von 12 Jahren beim Kind erforderlich.

Meine Tochter (3 Monate alt) ist vor zwei Wochen damit (zum zweiten Mal) geimpft worden. Letzte Woche die Pressemeldung.

Wie erklärst Du das mit Deinen Aussagen?

Fragende Grüße
Jana

Hallo,

wenn dem so ist

dem ist so. Der größte Teil der Erwachsenen-Population hat Antikörper gegen Hib. Erwachsene erkranken nur selten an Hib, häufiger an den unbekapselten Stämmen von H. influenzae (das b steht für Kapseltyp b). Diese Erkrankungen treten dann z.B. als Sekundärinfektionen bei der Virusgrippe auf. Impfen kann man übrigens weder gegen die unbekapselten H. influenzae noch gegen die fünf anderen Typen a-e und g.

Der 6-fach-Impfstoff Hexavc wurde mit sofortiger Wirkung vom
Markt genommen, weil der vollständige Impfschutz bei Hib nicht
gewährleistet werden kann.

Ein unvollständiger Impfschutz im Säuglings- oder Kleinkinderalter kann tödlich sein oder zumindest fatale Folgen haben. Der Hersteller wird dann bei Schäden auf Grund Versagens seines Impfstoffs in der Pflicht sein. Daher die Rücknahme vom Markt.

Eventuell ist eine Nachimpfung im
Alter von 12 Jahren beim Kind erforderlich.

Das Schlüsselwort in diesem Satz ist eventuell. Keine Regel ohne Ausnahme. Daher auch meine Einschränkung, dass eine Wiederholungsimpfung im Erwachsenenalter „im Normalfall nicht angezeigt“ wäre. Im Regelfall werden 12-jährige einen genügend hohen Antikörper-Titer aufweisen. Das war auch schon so, bevor der Impfstoff (ursprünglich als Monoimpfstoff) zuzgelassen wurde. Das konnte man z.B. auch an den epidemiologischen Daten über die Erkrankungshäufigkeit ablesen. Ein ziemlich einsamer Erkrankungsgipfel lag zwischen dem 3-6 Lebensmonat (davor „Nestschutz“ durch mütterliche Antikörper im Blut des Säuglings) und dem 5 Labensjahr (danach ausreichende Immunität durch den normalen Kontakt, der übrigens meistens zur Bildung von Antikörpern führt aber nur in wenigen Fällen zur Erkrankung (Stichwort: Manifestationsindex)). Nach Erreichen des 5. Lebensjahres erkrankten in der Prä-Impfstoffzeit nur wenige Menschen an Hib.

Wenn bei den 12-jährigen der Antikörpertiter genügend hoch ist, wird auch keine Folgeimpfung notwendig sein. Würde aber der Hersteller auf diesen Passus verzichten würde er sich un eine unabsehbare Haftungsproblematik begeben.

Wie erklärst Du das mit Deinen Aussagen?

Aussagen? Großes Wort für eine Erklärung…
Viele Grüße,
Oliver

Guten Morgen Jana,

sorry wenn ich mich einmische aber Hexavac wurde vom Markt genommen, weil der Hepatitis-B-Langzeitschutz nicht gewährleistet ist.
Hib ist Haemophilus influenzae, eine Krankheit, die vor allem für Kinder gefährlich ist und zu Meningitis führen kann.

Müde Grüße
Ramona

Der 6-fach-Impfstoff Hexavc wurde mit sofortiger Wirkung vom
Markt genommen, weil der vollständige Impfschutz bei Hib nicht
gewährleistet werden kann.

Ein unvollständiger Impfschutz im Säuglings- oder
Kleinkinderalter kann tödlich sein oder zumindest fatale
Folgen haben. Der Hersteller wird dann bei Schäden auf Grund
Versagens seines Impfstoffs in der Pflicht sein. Daher die
Rücknahme vom Markt.

Ich habe gehört, dass der Impfstoff zu viele Nebenwirkungen hat. Wie soll ein Säugling mit noch nicht ausgeprägtem Immunsystem auch mit 6 Erregertypen umgehen, die plötztlich in seinen Körper eingebracht werden. Normalerweise beginnt das Immunsystem beim lymphatischen Rachenring aktiv zu werden. Durch Impfungen mit Ausnahme von Schluckimpfungen wird dieser Weg jedoch umgangen.

Kerstin
Mikro-Immun-Therapeutin

Hallo Oliver,

Wie erklärst Du das mit Deinen Aussagen?

Aussagen? Großes Wort für eine Erklärung…

Ist doch nicht böse gemeint. Bin eine extrem besorgte Mutter und nun nach all dem noch viel mehr beunruhigt. Nächster Kinderarzttermin ist leider erst in zwei Wochen. Was soll ich also von all dem halten???

Viele Grüße
Jana

Ich habe gehört, dass der Impfstoff zu viele Nebenwirkungen
hat.

Den tatsächlichen Grund für die Rücknahme wird wohl nur die Firma wissen. Gezeigt wurde jedoch in der Tat, das die Kombi-Impfstoffe u.U. nicht so wirksam sind wie die einzeln verabreichten Impfstoffe.

Wie soll ein Säugling mit noch nicht ausgeprägtem
Immunsystem auch mit 6 Erregertypen umgehen, die plötztlich in
seinen Körper eingebracht werden.

Sechs auf einmal scheint tatsächlich etwas zuviel zu sein. Ansonsten hat die Vergangenheit aber gezeigt, dass die Impfungen im Säuglingsalter sehr gut wirksam sind und die Häufigkeit der Kinderkrankheiten extrem zurück gedrängt haben. Dabei werden ja auch die üblichen Dreierkombinationen (DTP) ganz gut vertragen und lösen die gewünschte Immunreaktion aus.

Normalerweise beginnt das
Immunsystem beim lymphatischen Rachenring aktiv zu werden.

DAS Immunsystem besteht aus einer Reihe unterschiedlicher Systeme. Über die orale Aufnahme von Antigenen werden andere immunologische Kreisläufe/Systeme angesprochen als über die Antigenpräsentation von in der Haut befindlichen Zellen.

Durch Impfungen mit Ausnahme von Schluckimpfungen wird dieser
Weg jedoch umgangen.

Die Entwicklung der Leistungen des Immunsystems beginnen beim ersten Erregerkontakt, abhängig davon, wie und wo dieser Kontakt stattfindet. Üblicherweise werden die ersten Erregerkontakte bereits bei der Geburt erfolgen und zwar über Haut und exponierte Schleimhäute wie etwa die Conjunctiven. Es wird sogar diskutiert, dass eine unspezifische Entzündungsreaktion in den ersten Stunden bis Tagen nach der Geburt das Immunsystem des Säuglings auf Trab bringt.
Danach erfolgt der Kontakt in der Tat über die orale Aufnahme von Erregern. Hier muss man jedoch sorgfältig unterscheiden ob es sich um potentiell Krankheitserregende Mikroorganismen handelt oder um solche, die der physiologischen Flora angehören (werden). So führen bstimmte Mikroorganismen zu einer sogenannten Toleranz, während andere über das Immunsystem abgewehrt werden.
Nicht ganz ohne Grund werden Impfstoffe ja auch nicht schon am ersten Tag sondern erst nach einigen Wochen, i.d.R. nach Vollendung des zweiten Lebensmonats verabreicht (mit gewissen Ausnahmen wie etwa der in Deutschland kaum noch angewandte TB-Impfstoff). In den ersten zwei bis drei Monaten schützen ohnehin mütterliche Antikörper das Kind, danach ist das Immunsystem bereits ganz gut auf Trab gebracht.

Die Geschichte der Impfungen zeigt jedenfalls, dass der Weg der Immunisierung über den ‚Piekser‘ in den Po ziemlich wirksam ist und die kleinen Krabbler ganz gut vor Erkrankungen schützt.
Viele Grüße,
Oliver

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Hallo Ramona,

nachdem Oliver schon auf Hib eingegangen ist, hier noch ein paar Worte zu den Varizellen. Bei dieser Impfung handelt es sich ja um eine Lebendimpfung, d.h. eine Impfung mit einem abgeschwächten, nicht krank machenden aber dennoch lebenden Virus.

Dieses Virus versteckt sich genauso wie das Wildvirus, welches die Windpocken hervorruft, lebenslang im Körper. Immer wenn unser Immunsystem ein wenig mit der Abwehr gegen dieses Impfvirus nachlässt, kommt es wieder etwas zum Vorschein. Dies hat dann den gleichen Effekt wie die Auffrischungsimpfung. Das Immunsystem wird wachgerüttelt und drängt das Virus wieder zurück in sein Versteck. Und so geht das ein Leben lang. Deshalb braucht man hier keine Auffrischungsimpfung.

LG, Sabine

Hallo Kerstin,

du schreibst:

Wie soll ein Säugling mit noch nicht ausgeprägtem
Immunsystem auch mit 6 Erregertypen umgehen, die plötztlich in
seinen Körper eingebracht werden.

Bei der 6fach-Impfung werden doch nicht 6 Erreger verabreicht, sondern nur ein paar Bausteine von 6 verschiedenen Erregern. Wenn ein normales „Alltagsbakterium“ in Kontakt mit dem menschlichen Körper kommt, wird das Immunsystem mit Hunderten von Bausteinen, aus denen dieses Bakterium besteht, konfrontiert. Für die Impfungen wählt man nun ein paar besonders markante Bausteine aus, anhand derer das Immunsystem den echten Erreger problemlos identifizieren könnte. Ob ein Baustein nun von Erreger A, B oder C stammt ist dem Immunsystem ziemlich egal. Ich sehe daher nicht, weshalb die in der 6fach-Impfung verwendeten Bausteine für das Immunsystem so belastend sein sollten.

Normalerweise beginnt das
Immunsystem beim lymphatischen Rachenring aktiv zu werden.
Durch Impfungen mit Ausnahme von Schluckimpfungen wird dieser
Weg jedoch umgangen.

Das Immunsystem ist äußerst komplex. Ich würde da nicht von einem Anfang oder einem Ende sprechen. Folglich „beginnt“ es auch nirgendwo. Manche Erreger kommen nie am lymphatischen Rachenring vorbei und dennoch erwischt das Immunsystem sie. Bei Hepatis B oder Tetanus beispielsweise spielt der lymphatische Rachenring wohl kaum eine Rolle.

Kerstin
Mikro-Immun-Therapeutin

Wie funktioniert eigentlich eine Mikro-Immuntherapie? ich habe schon mal dazu gegoogelt, aber irgendwie ist mir das Grundprinzip nicht klar geworden. Wenn ich es richtig verstanden habe, werden doch Zytokine verabreicht. Aber welche und mit welchem Effekt? Gibt es Studien zum erfolg dieser Therapie?
Da ich hier jetzt mal auf dich als Mikro-Immuntherapeutin gestoßen bin, würde ich mich freuen, wenn du ein wenig Klarheit in mein Mikro-Immuntherapie-Dunkel bringst.

MfG, Sabine

Bei der 6fach-Impfung werden doch nicht 6 Erreger verabreicht,
sondern nur ein paar Bausteine von 6 verschiedenen Erregern.
Wenn ein normales „Alltagsbakterium“ in Kontakt mit dem
menschlichen Körper kommt, wird das Immunsystem mit Hunderten
von Bausteinen, aus denen dieses Bakterium besteht,
konfrontiert. Für die Impfungen wählt man nun ein paar
besonders markante Bausteine aus, anhand derer das Immunsystem
den echten Erreger problemlos identifizieren könnte. Ob ein
Baustein nun von Erreger A, B oder C stammt ist dem
Immunsystem ziemlich egal. Ich sehe daher nicht, weshalb die
in der 6fach-Impfung verwendeten Bausteine für das Immunsystem
so belastend sein sollten.

Das ist mir schon klar. Nur ist kein Mensch wie der andere. Der eine hat ein schwaches Immunsystem, der andere ein Starkes. Es wird nicht untersucht wie der Immunstatus des Kindes aussieht. Jedes Kind bekommt die selbe Dosis verabreicht.
Außerdem haben viele Menschen Gen-Defekte oder Störungen, wodurch sie durch eine Impfung schwer erkranken können, weil des Immunssystem nicht in der Lage ist bestimmte Erreger zu erkennen und Abwehrstoffe zu bilden. Würde man eine HLA-Bestimmung bei einem Säugling machen, wüßte man diese Dinge schon vorher und wie dieser Mensch zu behandeln ist und wie bestimmte Krankheiten am Ausbruch gehindert werden können.
Dieser Mensch dürfte dann bestimmte Impfungen nicht erhalten.
Dazu kommt, dass Impfstoffe mit hochgiftigen Metallverbindungen haltbar gemacht werden bzw. damit gewährleistet werden soll das der
Impfstoff nicht durch andere Keime verunreinigt werden soll. Manche Kinder erkranken davon und nicht am eigentlichen „Baustein“.
Viele Impfstoffe werden z.B. auf Hühnerembryonen gezüchtet, welche für den Körper Fremdeiweiße darstellen. Auch das kann zu schweren allergischen Reaktionen führen.
Sicher sind wir ständig von Keimen umgeben und auf 1 Körperzelle kommen ca. 10 Keime im Körper. Die Art und Weise der Einbringung der Impfstoffe in den Körper und Ihre Menge, entspricht jedoch kaum einer natürlichen Verletzung. Deshalb ist das Immunsystem darauf nicht vorbereitet.
Zum Beispiel bilden sich nach einer Hepatitis B-Impfung bis zu 50.000 Antikörper im Blut. Für die Abwehr dieser Erkrankung reichen jedoch 12 bis 15 Antikörper. Man weis noch nicht ob so viele Antikörper den Körper nicht auch Schaden zufügen. Ich denke in die 5-7 Liter Blut passt möglicherweise auch nur eine bestimmte Menge Antikörper hinein, die Fließeigenschaften werden sicher nicht besser, je vollgepackter.
Bei anderen Erkrankungen findet man z.B. riesige Mengen Masern-Antikörper. Da ist ohne eine Ausleitung des Impfstoffes gar keine Besserung des möglich.

Normalerweise beginnt das
Immunsystem beim lymphatischen Rachenring aktiv zu werden.
Durch Impfungen mit Ausnahme von Schluckimpfungen wird dieser
Weg jedoch umgangen.

Das Immunsystem ist äußerst komplex. Ich würde da nicht von
einem Anfang oder einem Ende sprechen. Folglich „beginnt“ es
auch nirgendwo. Manche Erreger kommen nie am lymphatischen
Rachenring vorbei und dennoch erwischt das Immunsystem sie.
Bei Hepatis B oder Tetanus beispielsweise spielt der
lymphatische Rachenring wohl kaum eine Rolle.

Ja, stimmt. Aber die meisten Kinderkrankheiten gehen diesen Weg.

Wie funktioniert eigentlich eine Mikro-Immuntherapie?

Wenn ich es richtig verstanden habe, werden doch Zytokine verabreicht. Aber welche und mit welchem Effekt?

Zuerst werden in Laboruntersuchungen der Immunstatus bestimmt und bei Verdacht auch Test auf Viren/Erreger/Antikörper gemacht. Wenn erforderlich folgt dem noch eine HLA-Typisierung auf mögliche genetische Störungen. Man weis inzwischen welche HLA (Humanes Lymphozyten Antigen)in Verbindung mit bestimmten Erkrankungen stehen. (Auf einigen Laborseiten sind auch Daten dazu im Netz zu finden.)
Sicher kennt man noch nicht alle. Wenn so eine Genstörung vorliegt sind die Krankheiten therapieresistent, wenn sie erst einmal ausgebrochen sind. Also diese HLA „wohnen“ auf dem kurzen Arm des 6. Chromosoms und werden aus dem Blut bestimmt.
Dann werden die entsprechenden Mittel (z. B. verschiedene Interleukine, Tumornekrosefaktor alpha, Allele zur Behandlung der HLA-Störung u.a.) gewählt und zusammengestellt, für jeden Patienten einzeln entsprechend der Laborwerte. Dem Immunsystem wird so geholfen, die Krankheit selbst zu heilen.

Gibt es Studien zum erfolg dieserTherapie?
Es gibt eine veröffentlichte Studie zur Behandlung von Krebs mit Lebermetasen.
Weitere Schwerpunkte sind EBV, CMV, HPV, Herpes, Hepatitis A,B,C Krebsformen vor allem des lymphatischen Systems, Leukämie, Multiple Sklerose, Morbus Parkinson, Allergien, Asthma.
Es gibt für jede der Erkrankungen ein Präparat, welches jedoch durch
einzelen Komponenten, gemäß Immunstatus ergänzt wird.
Es gibt zur Zeit ca. 1000 ausgebildete Therapeuten in Europa.

Ich habe gehört das es durch Hexavac Todefälle (plötzlicher Kindestod) gegeben hat und schwere Nebenwirkungen. Solche Daten werden doch durch den Hersteller nicht an die Öffentlichkeit gebracht.
Interessanterweise ist laut Infektionsschutzgesetz der Verdacht auf einen Impfschaden meldepflichtig, jedoch nicht die Erkrankung oder der Tod durch einen Impfschaden!!!

Eine gesunde Ernährung (Wenig Milchprodukte, vor allem nicht am Abend, weil das Immunsystem abends und nachts am aktivsten ist. Das Immunsystem ist sonst zu sehr mit dem Milcheiweiß als Fremdstoff beschäftigt, als mit der Abwehr schädlicher Keime.), ausreichend Bewegung an frischer Luft, wenig Streß ein zufriedenes Leben führen zu einem starken Immunsystem.

Ich habe es versucht einfach zu erklären. Gibt es noch Fragen?

Es wird nicht untersucht wie der Immunstatus des
Kindes aussieht.

Statt Immunstatus meinst Du wahrscheins, ob ein Immundefekt vorliegt? Der Immunstatus ist in Bezug auf die Impfung i.d.R. der gleiche: immunologisch naiv, heißt mit dem Antigen noch nicht in Berührung gekommen.

Jedes Kind bekommt die selbe Dosis verabreicht.
Außerdem haben viele Menschen Gen-Defekte oder Störungen,

Viele? Da hast Du sicher ein paar Zahlen dazu…

wodurch sie durch eine Impfung schwer erkranken können, weil
des Immunssystem nicht in der Lage ist bestimmte Erreger zu
erkennen und Abwehrstoffe zu bilden. :

Dann müssten ja eine entsprechende Anzahl an Impfzwischenfällen und/oder -komplikationen gemeldet sein…

Würde man eine
HLA-Bestimmung bei einem Säugling machen, wüßte man diese
Dinge schon vorher und wie dieser Mensch zu behandeln ist und
wie bestimmte Krankheiten am Ausbruch gehindert werden können.

Das Immunsystem besteht nicht nur aus dem HLA System und Gendefekte können ganz unterschiedliche „Arme“ des Immunsystems betreffen. Für einige Krankheiten wird ein gewisser Zusammenhang mit dem HLA-Typ diskutiert, dies ist allerdings strittig und in den meisten Fällen nicht bewiesen. Sinn macht die HLA-Bestimung wohl nur im Vorfeld einer Transplantation.

Dazu kommt, dass Impfstoffe mit hochgiftigen
Metallverbindungen

Aluminium-Hydroxid

haltbar gemacht werden bzw. damit
gewährleistet werden soll das der
Impfstoff nicht durch andere Keime verunreinigt werden soll.

Unsinn, die Steriliät der Impfstoffe muss schon bei der Herstellung auf Grund des sterilen Herstellungsverfahrens gewährleistet sein. Aluminium-Hydroxid (es gibt noch andere Stoffe mit ähnlicher Funktion) sollen die Wirkung des Impfstoffs verstärken (so genannter Adjuvanz-Effekt). Eine Impfstoffampulle oder ein -behältnis wird nur einmal verwendet und ist daher vor dem Eintritt von anderen Keimen geschützt.

Zum Beispiel bilden sich nach einer Hepatitis B-Impfung bis zu
50.000 Antikörper im Blut.

??? Wo kommt den diese Zahl her. Ich denke da fehlen noch ein paar Nullen.

Man weis noch nicht ob so
viele Antikörper den Körper nicht auch Schaden zufügen. Ich
denke in die 5-7 Liter Blut passt möglicherweise auch nur eine
bestimmte Menge Antikörper hinein, die Fließeigenschaften
werden sicher nicht besser, je vollgepackter.

Denkst Du dass oder hast Du das irgendwo gelesen??? Wie erklärst Du Dir eigentlich, dass die Bevölkerung in Bezug auf Infektionskrankheiten immer gesünder wird (Impfpräventable Erkrankungen sind bei uns nur noch sehr selten, die häufigsten Todesursachen liegen eher im Zusammenhang mit Bluthochdruck, falscher Ernährung und malignen Erkrankungen), seit geimpft wird und die Lebenserwartung permanent gestiegen ist, wenn Impfungen doch so gefährlich sind???

Bei anderen Erkrankungen findet man z.B. riesige Mengen
Masern-Antikörper. Da ist ohne eine Ausleitung des Impfstoffes
gar keine Besserung des möglich.

Waaass? Ausleitung des Impfstoffs??? Bitte um Erklärung was damit gemeint sein soll…

Wenn so eine Genstörung
vorliegt sind die Krankheiten therapieresistent, wenn sie erst
einmal ausgebrochen sind.
Also diese HLA „wohnen“ auf dem
kurzen Arm des 6. Chromosoms und werden aus dem Blut bestimmt.
Dann werden die entsprechenden Mittel (z. B. verschiedene
Interleukine, Tumornekrosefaktor alpha, Allele zur Behandlung
der HLA-Störung u.a.) gewählt und zusammengestellt, für jeden
Patienten einzeln entsprechend der Laborwerte. Dem Immunsystem
wird so geholfen, die Krankheit selbst zu heilen.

Kannst Du das bitte mal mit einem Beispiel spezifizieren? Also nehmen wir bspw. an, ein Patient hat eine genetisch bedingt Agammaimmunoglobulinämie. Jetzt erkrankt er gehäuft an bestimmten bakteriellen Infekten. Warum sind die Infekte „therapie-resistent“, wo ist der Zusammenhang mit HLA?

Gibt es Studien zum erfolg dieserTherapie?
Es gibt eine veröffentlichte Studie zur Behandlung von Krebs
mit Lebermetasen.

Und wie war das Ergebnis?

Ich habe es versucht einfach zu erklären. Gibt es noch Fragen?

Eine ganz Menge…
Kopfschüttelnde Grüße,
Oliver

Statt Immunstatus meinst Du wahrscheins, ob ein Immundefekt
vorliegt? Der Immunstatus ist in Bezug auf die Impfung i.d.R.
der gleiche: immunologisch naiv, heißt mit dem Antigen noch
nicht in Berührung gekommen.

Nein das meine ich nicht.

1.Immunstatus bedeutet die Einschätzung des Immunsystems mittels Lymphozytentypisierung, Löslicher Interleukin-2-Rezeptor und immunologisches Proteinprofil (IgA, IgM, IgG)
Daraus kann man erkennen, ob die Erkrankung bedingt bzw. mitbedingt ist durch virale, bakterielle, parasitäre Erreger und Pilze oder ob es sich um ein Autoimmungeschehen handelt.

  1. Man testet dann weiter im betreffenden Gebiet:
    Virusserologien
    Bakterielle Serologien
    Parasitenserologien
    Pilzserologien

Und Tritierung der Imstoff-Antikörper

  1. Und je nach Fall kann dies durch weitere Untersuchungen ergänzt werden.

Vollständiges Proteinprofil
HLA-Gruppierung
Suche nach Auto-Antikörpern
Differnzierung Th1/Th2

Als Fachpersonal kannst Du Dich auf der Seite des Internationalen Instituts für Mikro-Immun-Therapie anmelden und erhältst Zugang zu weiteren Informationen, kannst Daten und Studien ansehen und auch auf Deinen PC laden.

Das Immunsystem besteht nicht nur aus dem HLA System und
Gendefekte können ganz unterschiedliche „Arme“ des
Immunsystems betreffen.

Aber sicher, die Forschung arbeitet daran und ist in diesem Bereich schon ein Stück weiter.
Da dieses bereits bekannte Wissen an den Universitäten gelehrt wird, gehe ich davon aus, dass es sich um mehr als Vermutungen handelt. In den Laboren der auf Immunologie spezialisierten Krankenhäuser werden diese Untersuchungen auch gemacht und nicht nur bei Organtransplantationen.

Zum Beispiel bilden sich nach einer Hepatitis B-Impfung bis zu 50.000 Antikörper im Blut.

??? Wo kommt den diese Zahl her. Ich denke da fehlen noch ein paar Nullen.

Bezieht sich auf den Labortest mit 1 ml Serum.

Man weis noch nicht ob so
viele Antikörper den Körper nicht auch Schaden zufügen. Ich
denke in die 5-7 Liter Blut passt möglicherweise auch nur eine
bestimmte Menge Antikörper hinein, die Fließeigenschaften
werden sicher nicht besser, je vollgepackter.

Denkst Du dass oder hast Du das irgendwo gelesen???

War so eine Nebenbemerkung des Referenten in der Ausbildung, da denke ich schon darüber nach.

Wie

erklärst Du Dir eigentlich, dass die Bevölkerung in Bezug auf
Infektionskrankheiten immer gesünder wird … seit geimpft
wird und die Lebenserwartung permanent gestiegen ist, wenn
Impfungen doch so gefährlich sind???

Bessere Hygiene, höherer Lebensstandart, keine Unterernährung (zumindest seltener bei uns).
Malo lesen „Impfungen der unglaubliche Irrtum“ von Delarue, „Impfschäden“ und „Behandlung von Impfschäden“ von Ravi Roy, „Impfungen, der Großangriff auf Gehirn und Seele“ Coulter, „Impfungen, Immunschwäche und plötzlicher Kindestod“ und „Sind Impfungen sinnvoll“ Hirthammer.

Kannst Du das bitte mal mit einem Beispiel spezifizieren? Also
nehmen wir bspw. an, ein Patient hat eine genetisch bedingt
Agammaimmunoglobulinämie. Jetzt erkrankt er gehäuft an
bestimmten bakteriellen Infekten. Warum sind die Infekte
„therapie-resistent“, wo ist der Zusammenhang mit HLA?

Die HLA-Veränderung kann verhindern, das das Immmunsystem die bakteriellen Erreger als solche erkennt und bekämpft. Wenn das Immunsystem die bakteriellen Erreger nicht erkennt, hat es auch keine Veranlassung Gammaglobuline zu bilden. Natürlich kann man diese medikamentös zuführen.

Als sekundäre Erkrankung kann die A. z.B. durch eine Virusinfektion mit dem Epstein-Barr-Virus entstehen. Dieser Virus ist in der Lage Immunfaktoren wie (Pseudo-)Interleukin 10 zu produzieren, welches entzündliche Prozesse im Körper hemmt. Weiterhin hemmt er die Produktion des Tumornekrosefaktors alpha. Beide Faktoren sind jedoch notwendig um kranke und entartete Zellen abzubauen. Der Virus verhindert so den eigenen Abbau und bereitet den Boden für eine Vielzahl anderer Erkrankungen.

Hallo Kerstin,

vielen Dank für die ausführliche Antwort. Da in der Tat noch etliche Fragen für mich ungeklärt sind, komme ich gerne auf dein Angebot zurück. Oliver hat allerdings auch schon ein paar Probleme angesprochen. Einige Fragen werde ich daher unter die dort von dir gegebene Antwort setzen.

Außerdem haben viele Menschen Gen-Defekte oder Störungen,
wodurch sie durch eine Impfung schwer erkranken können, weil
des Immunssystem nicht in der Lage ist bestimmte Erreger zu
erkennen und Abwehrstoffe zu bilden.

Die Möglichkeit durch einen wie auch immer gearteten Gen-Defekt nach einer Impfung an der entsprechenden Krankheit zu erkranken, besteht doch wohl nur nach einer Lebendimpfung. Die 6fach-Impfung ist aber eine Totimpfung mit nur Bruchstücken der Erreger. Und von diesen Bruchstücken wird man auch mit Gendeffekt nicht krank.

Soweit ich die Literatur kenne, sind lediglich im Hinblick auf die (eh etwas umstrittene) Tuberkuloseimpfung Fälle bekannt, wo aufgrund eines genetischen Defektes die Impflinge erkranken. Die Tuberkuloseimpfung (BCG) ist allerdings eine Lebendimpfung und ich würde auch nicht von vielen Menschen sprechen (0,59 von 1 Million Menschen). Diese Menschen erkranken nicht nur am BCG-Impfstamm, sondern auch nach Kontakt mit anderen in der Umwelt vorkommenden ansonsten ungefährlichen Mykobakterien (NTM). Würden diese Menschen zu einer anderen Zeit leben, so wären sie zwar nicht geimpft worden, hätten aber vermutlich das Säuglingsalter nicht überlebt. Im übrigen wird in Deutschland eh nicht gegen Tuberkulose geimpft und somit erübrigt sich hier diese Diskussion.

Würde man eine HLA-Bestimmung bei einem Säugling machen, wüßte man diese
Dinge schon vorher und wie dieser Mensch zu behandeln ist und
wie bestimmte Krankheiten am Ausbruch gehindert werden können.
Dieser Mensch dürfte dann bestimmte Impfungen nicht erhalten.

Die HLA-Typisierung hilft z.B. den Menschen, die aufgrund des genetischen Defektes die BCG-Impfung nicht vertragen, herzlich wenig. Der genetische Defekt betrifft hier nämlich einen Signaltransduktionsweg, den JAK/STAT-Pathway. Anhand der HLA-Typisierung wirst du nicht erkennen können, ob und welches Protein dieses Signaltransduktionsweges gestört ist.

Angenommen, man könnte mit der HLA-Typisierung irgendeine Aussage hinsichtlich einer impfpräventablen Krankheit machen (was ich momentan aber nicht sehe), so möchte ich 2 Dinge zu bedenken geben:

  1. Wer soll die immensen Kosten für eine routinemäßige HLA-Typisierung tragen?
    und noch viel wichtiger 2. Würde man sich mit einer routinemäßigen HLA-Typisierung aller Säuglinge nicht sehr bedenklich dem „gläsernen Patienten“ nähern? Auch wenn ich keinen Zusammenhang zwischen dem HLA-Typ und den impfpräventablen Krankheiten kenne, so gibt es doch einen Zusammenhang zwischen dem HLA-Typus und der Wahrscheinlichkeit (wohlgemerkt: nur Wahrscheinlichkeit!) mit der einige andere Erkrankungen ausbrechen können (Diabetes, Multiple Skerose, bestimmte Karzinome). Kann man wirklich verantworten, dass jeder Mensch die Information mit auf den Lebensweg bekommt, dass er mit einer Wahrscheinlichkeit von x % an dieser oder jener Krankheit erkranken könnte? Krankheiten, für die es heute oft keine Heilung gibt. Kann man verantworten, dass Menschen vielleicht von Versicherungen, Arbeitgebern etc. ausgeschlossen werden aufgrund eines bestimmten HLA-Typus? Ich denke, das Risiko einer generellen HLA-Typisierung überwiegt bei weitem den Nutzen.

Viele Impfstoffe werden z.B. auf Hühnerembryonen gezüchtet,
welche für den Körper Fremdeiweiße darstellen. Auch das kann
zu schweren allergischen Reaktionen führen.

In den Impfstoffen befindet sich so wenig Hühnereiweiß, dass sogar Hühnereiweißallergiker die Impfungen i.d.R. problemlos vertragen. Und falls man auf Nummer Sicher gehen möchte, gibt es meist Alternativen.

Zum Beispiel bilden sich nach einer Hepatitis B-Impfung bis zu
50.000 Antikörper im Blut. Für die Abwehr dieser Erkrankung
reichen jedoch 12 bis 15 Antikörper. Man weis noch nicht ob so
viele Antikörper den Körper nicht auch Schaden zufügen. Ich
denke in die 5-7 Liter Blut passt möglicherweise auch nur eine
bestimmte Menge Antikörper hinein, die Fließeigenschaften
werden sicher nicht besser, je vollgepackter.

Die Dimensionen hast du ja schon etwas korrigiert. :wink: Was du allerdings nicht bedenkst ist, dass der Antikörperspiegel im Laufe der Zeit abfällt. Der Patient soll ja nicht nur 5 Monate nach der Impfung geschützt sein, sondern möglichst viele Jahre. Genau wie nach einer richtigen Infektion fällt der Ak-Spiegel aber im Laufe der Zeit ab.
Hinsichtlich der Fließeigenschaften des Blutes kann ich dich beruhigen (war Thema meiner Dissertation :smile:). Die Fließeigenschaften werden fast ausschließlich von den Erythrozyten bestimmt. Nur ein winziger Bruchteil entfällt aus das Plasma. Und das Plasma besteht nur zu einem Teil aus Proteinen. Und die Proteine bestehen nur zu einem kleinen Teil aus Gammaglobulinen (dazu gehören ja die Antikörper). Und von den Gammaglobulinen ist nur ein winziger Teil gegen Hepatitis B gerichtet. Also da besteht wirklich keine Gefahr, dass das Blut schlechter fliesst, wenn mehr Ak drin sind.

Außerdem: Die Hygieneverhältnisse sind immer besser geworden wie du ja selbst schreibst. Wir kommen mit immer weniger Erreger im normalen Alltag in Kontakt. Da wir also gegen immer weniger Alltagskeime Antikörper bilden müssen, wird schon genug Platz für die paar Antikörper gegen die Impfantigene da sein. :wink:

Bei anderen Erkrankungen findet man z.B. riesige Mengen
Masern-Antikörper. Da ist ohne eine Ausleitung des Impfstoffes
gar keine Besserung des möglich.

Das verstehe ich leider gar nicht… *grübel*

Mit den nachfolgenden Infos zur Mikro-Immuntherapie habe ich auch noch größere Probleme. Hier nur ein paar, der sich mir stellenden Fragen:

Sicher kennt man noch nicht alle. Wenn so eine Genstörung
vorliegt sind die Krankheiten therapieresistent, wenn sie erst
einmal ausgebrochen sind.

Heisst das, dass gesunde Menschen mit einem bestimmten HLA-Typus präventiv behandelt werden, nur weil bei ihnen die Möglichkeit besteht, dass irgendeine Krankheit einmal ausbrechen könnte?

…Allele zur Behandlung der HLA-Störung u.a

Allele sind Gene…hm… Heisst das, dass du zwar Impfungen für riskant hältst, aber tatsächlich Gentherapien bei deinen Patienten durchführst? *staun*
Wie werden die entsprechenden Mittel den zugeführt? Enthalten die Medikamente keinerlei Konservierungsmittel etc.?
Ich überlege gerade, ob die Patienten die Medikamente vielleicht oral verabreicht bekommen… *grübel* Aber eigentlich kann ich mir das nicht vorstellen. Welchen Effekt sollten schon ein paar runtergeschluckte Gene haben? Wohl nicht mehr als die runtergeschluckten Gene, die sich im Salat oder Schweinefleisch befinden (jede tierische oder pflanzliche Zelle enthält Gene).
Wie werden diese Medikamente denn hergestellt? Die Allele werden doch bestimmt gentechnisch gewonnen oder? Und die Interleukine in Zellkultur? Aber dann würde es ja gar keinen Unterschied machen, ob ich einen Impfstoff verabreiche oder ein solches Medikament. *nochmehrgrübel*

Gibt es Studien zum erfolg dieserTherapie?
Es gibt eine veröffentlichte Studie zur Behandlung von Krebs
mit Lebermetasen.

Diese Studie interessiert mich sehr. Könntest du mir bitte die Quelle nennen?

Ich habe gehört das es durch Hexavac Todefälle (plötzlicher
Kindestod) gegeben hat und schwere Nebenwirkungen. Solche
Daten werden doch durch den Hersteller nicht an die
Öffentlichkeit gebracht.

Da es hier aufgrund zeitlich nah beieinanderliegender Fälle in der Tat Verdachtsmomente gegeben hat, gibt es natürlich mittlerweile eine große Zahl entsprechender Untersuchungen. Glaub mir, so mächtig kann kein Pharmakonzern sein, dass er all die neugierigen Wissenschaftler an den Unis in Schach halten und am forschen hindern könnte. :wink: Ein paar Infos zum Thema 6fach-Impfung und SIDS findest du z.B. hier: http://www.babyschlaf.de/e57/e791/index_ger.html
Wie du dort lesen kannst, haben Studien sogar gezeigt, dass geimpfte Kinder ein niedrigeres SIDS-Risio besitzen.

Interessanterweise ist laut Infektionsschutzgesetz der
Verdacht auf einen Impfschaden meldepflichtig, jedoch nicht
die Erkrankung oder der Tod durch einen Impfschaden!!!

Meldepflichtig ist schon der „Verdacht einer über das übliche Ausmaß einer Impfreaktion hinausgehenden gesundheitlichen Schädigung“ wie es wörtlich im IfSG heisst (http://www.pei.de/uaw/ifsg.htm). Also wenn eine Erkrankung oder der Tod keine über das übliche Ausmaß einer Impfreaktion hinausgehende gesundheitliche Schädigung sind, dann weiß ich es auch nicht. Und beides muss nicht nur gemeldet werden, wenn es zweifelsfrei nachgewiesen ist, nein, schon allein der Verdacht genügt!
Also hier hast du ganz klar was falsch verstanden.

Ich würde mich freuen, wenn du weiter Licht in das immer noch bestehende Dunkel bei mir bringst.

MfG, Sabine

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Hallo Kerstin,

wie angekündigt, ich nochmal. :smile:

1.Immunstatus bedeutet die Einschätzung des Immunsystems
mittels Lymphozytentypisierung, Löslicher
Interleukin-2-Rezeptor und immunologisches Proteinprofil (IgA,
IgM, IgG)

Testet man die IgA-, IgM- und IgG-Gesamtmenge (also pro ml Serum)? IgA sitzt doch vorwiegend als sekretorisches IgA auf den Schleimhäuten. Oder bestimmt man, gegen welche Erreger welche Antikörper vorliegen? Aber das wären ja Hunderte von ELISA-Tests… Oder macht man einfach nur eine Immunelektrophorese, wie auch in der Schulmedizin?

Daraus kann man erkennen, ob die Erkrankung bedingt bzw.
mitbedingt ist durch virale, bakterielle, parasitäre Erreger
und Pilze oder ob es sich um ein Autoimmungeschehen handelt.

Das hört sich in der Theorie ja ganz gut an. Das wird in der schulmedizinischen Diagnostik ja auch versucht. Nur leider gibt es keine eindeutigen Marker, sondern immer nur Hinweise.

  1. Man testet dann weiter im betreffenden Gebiet:
    Virusserologien
    Bakterielle Serologien
    Parasitenserologien
    Pilzserologien

Ich nehme mal an dies bedeutet, dass man bei Hinweisen auf eine bestimmte Viruserkrankung entsprechend serologisch abklärt, ob die jeweiligen Antikörper vorhanden sind. Also wenn die Anamnese sowie das Blutbild Hinweise auf Virus X geben, werden Anti-Virus-X-Ak gesucht. Ähnlich dann bei Verdacht auf Bakterien, Pilze oder Parasiten. Da sehe ich noch keinen Unterschied zur Schulmedizin.

Und Tritierung der Imstoff-Antikörper

Was bedeutet dies?

Insgesamt sieht der von dir geschilderte Verlauf so aus wie bei der schulmedizinischen Diagnostik. Allerdings wird das „Großprogramm“ nur bei den schwierig zu diagnostizierenden Krankheiten gemacht. Dieses ganze Verfahren ist ja extrem aufwändig und teuer.

Wird bei der Mikro-Immuntherapie standardmäßig bei jeder Krankheit alles gecheckt? Was kostet diese Diagnostik denn den Patienten und was davon zahlt die Kasse?

Als sekundäre Erkrankung kann die A. z.B. durch eine
Virusinfektion mit dem Epstein-Barr-Virus entstehen. Dieser
Virus ist in der Lage Immunfaktoren wie (Pseudo-)Interleukin
10 zu produzieren, welches entzündliche Prozesse im Körper
hemmt. Weiterhin hemmt er die Produktion des
Tumornekrosefaktors alpha. Beide Faktoren sind jedoch
notwendig um kranke und entartete Zellen abzubauen. Der Virus
verhindert so den eigenen Abbau und bereitet den Boden für
eine Vielzahl anderer Erkrankungen.

Was würde man denn nun in einem solchen Fall machen? Wie setzt dort die Mikro-Immuntherapie an?

MfG, Sabine