Hallo!
Es geht um grässliche Brechattacken, die immer nur ab etwa 2 Uhr nachts aus dem Schlaf heraus auftreten.
Eigentlich kaum Schmerzen, nur Erbrechen das (mit kurzen Pausen) 3 bis 6 Stunden andauert, auch wenn von Anfang an kaum Nahrungsreste mit dabei waren.
Das ist manchmal so schlimm, dass man meint, zu Sterben wäre eine Erlösung.
Es geht eigentlich nicht um eine Ferndiagnose (Untersuchungen laufen), sondern eher darum, dass es sowas gibt, dass es nur zu bestimmten Zeiten auftritt. Tagsüber ist nichts zu befürchten, höchstens ein bisschen Unwohlsein. Wenn mit Freunden und Bekannten darüber gesprochen wurde, hat sich gezeigt, dass der eine oder andere eine solche Nachtzeitabhängigkeit auch schon mal erfahren hat. Also wohl kein einmaliges Phänomen ist.
Gruß
Forrest
hallo forrest,
ja, das gibt es. dies weiß ich aus eigener erfahrung.
„Schon seit hunderten von Jahren berücksichtigt die chinesische Medizin das Phänomen des inneren Rhythmus. Dort werden zwölf Organe in Tag- und Nachtorgane eingeteilt. Jedem Organ wird ein zweistündiges Funktionshoch am Tag zugeordnet. Tatsächlich sind die Organe zu unterschiedlichen Tageszeiten aktiv: Morgens zwischen 5 und 7 Uhr kommt der Dickdarm auf Touren. Von 7 bis 9 Uhr ist
Magenzeit. Von 9 bis 11 Uhr herrscht in der Bauchspeicheldrüse Hochbetrieb. Von
11 bis 13 Uhr hat das Herz sein Funktionshoch. Von 13 bis 15 Uhr benötigt der
Dünndarm für seine Arbeit eine optimale Blutversorgung. Von 15 bis 17 Uhr arbeitet
die Blase auf Hochtouren. Von 17 bis 19 Uhr sind die Nieren besonders aktiv.
Von 19 bis 21 Uhr ist es der Kreislauf, der so richtig in Schwung gekommen ist. Von
21 bis 23 Uhr haben die endokrinen Drüsen ihr Funktionshoch. Von 23 bis 1
Uhr ist die Zeit der Gallenblase und von 1 bis 3 Uhr die Zeit der Leber. Von 3 bis 5
Uhr arbeitet die Lunge auf Hochtouren.“
bei mir wars die bauchspeicheldrüse. besonders übel war mir nach dem aufstehen, und das war zu dieser zeit immer so um zehn. hab das aber erst im nachhinein gelesen und fand es retrospektiv sehr interessant.
wie geht es denn deiner leber?
alles gute,
susanne