Darf ich jetzt schwanger werden?

Hallo Ihr Lieben,
mein Mann und ich wünschen uns so sehr ein Baby, dass Problem ist mein Studium:
Im August nächstes Jahr bin ich damit fertig. Ich habe Angst, dass wenn ich angenommen im Februar schwanger werden würde, der Prüfungsstress dem Baby schaden könnte.

was würdet ihr mir raten?

(zu warten, bis ich mit dem Studium fertig bin ist etwas schwierig. Ich mache ein Duales Studium. Nach der Staatsprüfung kann mein Arbeitgeber mich überall in NRW hinschicken, wenn ich keine sozialen Faktoren aufweisen kann. Dann müssten wir umziehen, und meine Mutter könnte dann nicht mehr, wie geplant, auf das Kind aufpassen, bis es in den Kindergarten gehen kann. Eine Kita finde ich keine gute Idee.
Sollte es aber wirklich für das Baby gefährlich sein in dieser Prüfungszeit, würden wir es auf jeden Fall nach dem Studium versuchen!

Liebe Grüße,
Lina

Hallo!

Ich bin selber gerade schwanger, deshalb sag ich einfach mal meine Meinung/Erfahrung:

Ich denke, es kommt ganz darauf an, wie sehr Du Dich selbst streßt. Das heißt - denkst Du, dass Du rechtzeitig mit Lernen anfangen wirst, genügend Zeit haben wirst, entspannt an die Sache ranzugehen? Oder bist Du eher ein Hektiker, der kurz vor der Prüfung in Panik gerät? Wenn ersteres zutrifft dann sollte es, denke ich, kein Problem sein. Schließlich darf man auch noch bis 6 Wochen vor der Geburt arbeiten. Einzige Voraussetzung ist, daß man nicht zuviel Streß hat.
Wenn Du also genügend Zeit hast, Dir vielleicht täglich ein Limit setzt und nicht in Panik gerätst oder zu böse Prüfungsangst hast, sollte es kein Problem sein.
Ich erwarte mein Kind Anfang Januar und mache Ende November eine IHK-Prüfung. Ich werde lernen so viel ich schaffe, versuche aber mich nicht unter Druck zu setzen/setzen zu lassen.

Wichtigste Faustregel ist eigentlich immer: Wenn Du Dich wohlfühlst fühlt sich Dein Kind auch wohl.

Gruß und viel Glück!

M.

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Liebe M.
ich freue mich für Dich und wünsche Dir wirklich alles Gute für Dich und Dein Baby!

Eigentlich bin ich nicht sehr hitzig- habe als Christ den festen Glauben, dass Gott mir auch in der Prüfung beistehen wird, wenn ich fleißig gewesen bin.

Meist Du also, ich sollte es wagen?

Ach Mensch, ich bin wirklich noch total unsicher! Meine Kollegin sagt mir ständig, dass das Kind „locker behindert werden kann“.

Aber bis Februar ist ja auch noch einbischen Zeit!

Liebe Grüße
Lina

Mooin,

Du darfst (c;

mein Mann und ich wünschen uns so sehr ein Baby, dass Problem
ist mein Studium:

Erstens sollte man schwanger werden, wenn man das will. Schlechte Nachricht: Richtig passen tut ein Baby nämlich NIE! Es wird immer anders werden, als man es geplant hat.
Gute Nachricht: irgendwie klappts immer. Zumindest wars bei uns so. Wir haben zwei ganz tolle Kinder, für die wir uns kurzfristig entschiedenhaben. Beide während des Studiums bekommen (beide Medizin).

Im August nächstes Jahr bin ich damit fertig. Ich habe Angst,
dass wenn ich angenommen im Februar schwanger werden würde,
der Prüfungsstress dem Baby schaden könnte.

Streßhormone können sich natürlich negativ auf eine Schwangerschaft auswirken, im schlimmsten Fall kann es sogar zum Abort kommen, ABER: jede vierte befruchtete Eizelle erblickt nicht das Licht der Welt. Hängt aber alles von individuellen Faktoren ab, die niemand vorhersagen kann. Deshalb mein Tip: machen, man weiß nie, was sonst noch kommt im Leben. Das Leben ist NICHT planbar.
Auch Frühgeburtlichkeit ist eher drin. Das Geburtsgewicht ist in der Regel geringer. ABER: Die Kinder sind idR später zäher, haben weniger Allergien, sind infektresistenter, wenn in der Schwangerschaft viel Cortison und Adrenalin im Blut waren.

was würdet ihr mir raten?

(zu warten, bis ich mit dem Studium fertig bin ist etwas
schwierig. Ich mache ein Duales Studium. Nach der
Staatsprüfung kann mein Arbeitgeber mich überall in NRW
hinschicken, wenn ich keine sozialen Faktoren aufweisen kann.
Dann müssten wir umziehen, und meine Mutter könnte dann nicht
mehr, wie geplant, auf das Kind aufpassen, bis es in den
Kindergarten gehen kann.

Hmmm… warum willst Du denn ein Kind? Da solltest Du Dir vorher im Klaren sein.

Eine Kita finde ich keine gute Idee.

Dachte ich auch mal, bin aber inzwischen voll vom Gegenteil überzeugt. Wenn man die Krippe sorgfältig aussucht, ist das ideal, denn Kinder lernen am besten voneinander. Das ist ja auch über tausende Generationen Menschheitsgeschichte so gewesen, daß die Kinderbetreuung der Sippe geteilt wurde, während der Rest sich darum gekümemrt hat, daß Futter rangeschafft wurde. Unseren beiden hat es jedenfalls extrem gut getan. Und sie kennen uns heute noch und lieben uns (manchmal).

Sollte es aber wirklich für das Baby gefährlich sein in dieser
Prüfungszeit, würden wir es auf jeden Fall nach dem Studium
versuchen!

Glaubst Du, daß es dann besser wird? Berufsanfang, Neuorientierung? Neenee, durchziehen, wenns juckt heißt die Devise, sondt machst Dus nie.

Gruß,

Chris

Hallo Lina!

Ich bin Ende der 37.Woche, habe also noch etwa 3 Wochen bis zum Entbindungstermin.

Zum einen, Stress ist zwar nicht optimal, aber behindert wird Dein Kind mit Sicherheit nicht davon. Kollegen, die Dir mit sowas kommen, haben offen gesagt einfach nur einen Lattenschuss. Das sind dann auch die Leute, die Frauen die ganze Schwangerschaft durch beeinflussen wollen *ärger*

Aber, ich denke da an was ganz anderes. Wer garantiert Dir, dass die Schwangerschaft problemlos verläuft? Dass _DU_ nicht diejenige bist, die die Probleme bekommt?
Es gibt so viel an Zeug, was da auf einen zukommen kann, womit man einfach nicht rechnet. Das ist alles kein Muss, ich habe z.B. absolut keine Schwangerschaftsprobleme gehabt bisher, und das obwohl meine Schwangerschaft dank Vorerkrankung von Haus aus nicht unbedingt sorglos angegangen werden konnte. Genauso kann es aber eben andersherum sein, dass jemand völlig Gesundes auf einmal Probleme bekommt.

Zusätzlich, eine Schwangerschaft nimmt man nicht mal eben nebenbei mit. Zum einen verändert sich psychisch sehr sehr viel. Und nicht nur zum Positiven. Viele Schwangere sind unsicher, sehr sensibel und sentimental, oft traurig oder sogar leicht depressiv. Das alles kommt einem in einer Phase, in der man intensiv lernen möchte, nicht gerade zugute. Denn man kennt zwar die Ursache, es ist aber gleichzeitig eine, die sich eben nicht abstellen lässt. Hättest Du z.B. „normalen“ Beziehungsstress, könnte man den wohl abstellen für die Zeit des Lernens. Schwanger bleibst Du aber.
Auch für Deinen Partner verändert sich in dieser Zeit sehr viel, auch bei ihm kann es trotz aller Freude Phasen geben, in denen er unsicher ist, von dem Baby nichts wissen will, aus Deiner Sicht nicht genug auf Dich eingeht…das sind völlig normale Dinge, aber in der labilen Schwangerenseele tun die richtig weh.
Dann, die meisten Schwangeren klagen früher oder später über „Schwangerendemenz“, will heissen, man vergisst einfach alles mögliche und unmögliche. Schwangere bauen Hirnsubstanz ab, wieso, hat man noch nicht erforscht. Aber zum Lernen ist das ne ziemlich ungute Konstellation.

Sind so Dinge, die mir spontan eingefallen sind…als Anregung zum „Durchdenken“.
Eine Schwangerschaft ist was wunderschönes, aber wie oben geschrieben, die zieht man nicht nebenbei durch, das ist einer der Haupt-Lebensinhalte. Ich persönlich würde das nicht während so einer Prüfungsphase abhandeln wollen.
Noch ein Punkt…sollte die Prüfung schiefgehen und das für Dich gefühlsmässig eine Tragödie sein, wirkt sich das auch auf die Schwangerschaft aus.
Bei mir ist es zumindest so, dass mich alles, was im Alltag nicht richtig klappt, traurig macht. Meine Hauptaufgabe ist „brüten“, das will ich in Ruhe tun dürfen, ohne mir ständig Sorgen machen zu müssen. Traurige Stimmung bekommt so ein Baby nämlich schon mit, auch wenns keine körperlichen Schäden hinterlässt.

Liebe Grüsse
Bine

Hi Josefine,

Ach Mensch, ich bin wirklich noch total unsicher! Meine
Kollegin sagt mir ständig, dass das Kind „locker behindert
werden kann“.

Das ist Quatsch. Vielleicht solltest du dir ein bisschen
Zeit nehmen und mal recherchieren (das kann auch heissen,
dich mit einem Gynaekologen deiner Wahl zu besprechen).

Ich wollte aber folgendes zu bedenken geben: Eine Schwanger-
schaft ist keine Krankheit. Trotzdem gibt es Schwangere,
die durch die Schwangerschaft mehr mitgenommen sind als andere.
Eine Freundin meinerseit hatte „Morgenuebelkeit“ bis etwa
fuenf Uhr nachmittags, ausserdem war sie bloss noch platt
und muede (nix mit „Bluehen“). Im 2. Trimester ging’s ihr
besser, im 3. hatte sie alle moeglichen Beschwerden,
von Rueckenschmerzen ueber zu hohen Blutdruck etc.
Das muss alles nicht sein, kann aber und ist nicht wirklich
zu planen.

Noch was: Es soll Leute geben, die heute die Pille absetzen
(oder sonstwie aufhoeren zu verhueten) und morgen schon
schwanger sind. Es gibt aber auch solche, die dachten
sie koennten den Termin der Geburt und Schwangerschaft
planen. Da du dich als Christin beschreibst, erinnere ich
an das Sprichwort: „Der Mensch denkt, Gott lenkt.“
Mir stellen sich jedenfalls die Nackenhaare, wenn jemand
mit so genauen Zeitvorstellungen an die Familienplanung
herangeht.

Gruesse
Elke

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Hallo,

ich stolperte heute Vormittag zufällig in eine Wiederholung von Lexi-TV, wo gerade ein Beitrag zu dem Thema „Erbmasse“, nicht genetische Einflüsse auf die Entwicklung von Ungeborenen lief. Im Mäuseexperiment zeigten sich die Nachkommen von Müttern, die in der Schwangerschaft Stress ausgesetzt waren später deutlich vorsichtiger bis ängstlicher.

D.h. ein Effekt war zu bemerken, stellt sich nur die Frage, wie man ihn bewerten will, denn der vorgeburtliche Effekt steht ja in der Realität nicht alleine da, sondern gegenüber dem Experiment hat man es hier natürlich auch mit der Erziehung und dem Umgang der Eltern mit dem Kind nach der Geburt zu tun.

Von Behinderungen durch den Stress war aber nicht die Rede (wobei ein Abort natürlich durchaus Stress bedingt möglich ist).

Ansonsten solltest Du dir aber natürlich mal die ganze Bandbreite von Schwangerschaftsverläufen im Freundeskreis anhören. Glücklicherweise geht es ja oft gut, aber wenn ich da gerade so an zwei Mädels denke, die hätten während der Schwangerschaft ganz sicher keine Prüfung geschafft. Die eine ging auf wie „ich bin zwei Öltanks in einem“ und erinnerte schon im 2. Drittel an einen Luftballon, die andere führte so intensive Zwiegespräche mit der Kloschüssel, dass sie wochenlang im Krankenhaus lag. Andere erledigten das Thema (rein gesundheitlich) nebenbei und vollkommen unauffällig.

Gruß vom Wiz

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Liebe Lina,

hör auf Deine innere Stimme! WARUM willst Du dieses Kind ausgerechnet JETZT? Was spricht dagegen, noch etwas zu warten? Du bist noch so jung *seufz-neidisch*. Und gerade als Frau ist es so sehr wichtig, ZUERST eine abgeschlossene Ausbildung zu haben; gerade, WEIL das Leben so unplanbar in vielerlei Hinsicht ist.

Ein Vorredner hat es schon erwähnt: Ein Kind passt einfach NIE in die jeweilige Lebensplanung. Irgendetwas ist immer gerade am Kochen, das dem etwas entgegenstehen würde. Aber bedenke: Es ist Dein erstes Kind. Selbst, wenn Du noch soviel auf Kolleginnen hörst oder Bücher wälzt: Du hast einfach keine Ahnung, was da auf Dich zukommt. Und selbst, wenn Du schon ein Kind hättest, kann beim nächsten alles anders werden. Deshalb gibt es keinen wirklich guten Ratschlag außer dem, dass Du ganz genau und nur in Dich allein hineinhorchst. Dann wirst Du die richtige Antwort wissen.

Noch ein Tipp aus eigener leidvoller Erfahrung: Als Mutter wirst Du oft sehr allein sein, selbst wenn Dein Mann Dir Hilfe bietet, es wird eben doch nur HILFE sein, selbst wenn Deine Mutter aufpassen will, sie wird doch nur HILFE sein. DU bist die Mutter, die absolute Hauptperson im Film „Baby“. So eine Rolle kann auch sehr belasten, und gerade am Anfang ist es doch eher die Regel, dass man mehr gibt als bekommt. Bist Du also ausgeglichen und absolut sicher, dass dieses Kind jetzt das Richtige für DICH ist, dann wirst Du damit gut auskommen. Hast Du aber eigentlich unter Druck Dich auf das alles eingelassen, wird es Dir in schlaflosen Nächten, in Zeiten von extremer Belastung wie Krankheit und ähnlichem, sehr auf die Seele fallen.

Ich wünsche Dir etwas mehr Gelassenheit und gerade als Christin die Einsicht, dass viele Probleme doch in der Mehrzahl nichts mit dem Willen Gottes gemein haben, sondern von uns Menschen hausgemacht sind.

Alles Liebe wünscht Dir
Jana (zweifache Mutter)

Moin,

zum Gesundheitlichen haben hier ja andere schon viel Richtiges gesagt. Allerdings würde mich eins interessieren: Warum möchtest du gerade jetzt ein Baby ? Kann es sein, dass dein Mann sehr viel älter ist als du ?

Gruß
Marion

Hallo!

Liebe M.
ich freue mich für Dich und wünsche Dir wirklich alles Gute
für Dich und Dein Baby!

Vielen Dank!

Eigentlich bin ich nicht sehr hitzig- habe als Christ den
festen Glauben, dass Gott mir auch in der Prüfung beistehen
wird, wenn ich fleißig gewesen bin.

Na also. Und auch wenn nicht - so what? Hauptsache, Du kannst die Prüfung auch wirklich sausen lassen, wenn Du das Gefühl hast, daß Du es nicht schaffst. Denn dann geht Deine Gesundheit und die des Kindes natürlich vor.

Meist Du also, ich sollte es wagen?

Wie gesagt, solange Du das Gefühl hast, daß Du auch wirklich Schluß machst, wenn es Dich streßt oder Du Dich nicht gut fühlst, dann auf jeden Fall. Aber gehe nicht einfach davon aus, daß die Schwangerschaft unkompliziert verläuft, Du mußt auch damit rechnen, die Prüfung sausen zu lassen.
Ich hab wahnsinniges Glück und habe bisher (26. Woche) gar keine Beschwerden gehabt - ich schlaf halt 10 Stunden und bin ein bißchen schwerfälliger und das wars.

Ach Mensch, ich bin wirklich noch total unsicher! Meine
Kollegin sagt mir ständig, dass das Kind „locker behindert
werden kann“.

Daß das der totale Quatsch ist, haben die anderen ja schon geschrieben. Zu einem behinderten Kind braucht es wirklich noch ein paar mehr Faktoren - normales Lernen gehört dazu ganz sicher nicht. Solltest Du Dir die Besteigung des Everest allerdings für den Zeitraum der Schwangerschaft vorgenommen haben könnte es schwierig sein :wink:

Aber bis Februar ist ja auch noch einbischen Zeit!

Genau! Ich würde aber auch entspannt an die Sache gehen. Wenn Du den ganzen Februar denkst, daß Du genau jetzt schwanger werden willst, wird es ganz bestimmt nichts. Keine Ahnung warum, aber ist wohl in den meisten Fällen so…

Liebe Grüße

Gruß zurück und viel Glück!

M.

Lina

Liebe Elke,

Mir stellen sich jedenfalls die Nackenhaare, wenn jemand
mit so genauen Zeitvorstellungen an die Familienplanung
herangeht.

ICh denke nicht: „so jetzt im Februar muss es klappen“ sondern, dass es vor dem Monat Februar zu früh wäre, weil meine Prüfungen von Ende Juni bis Ende August dauern. Würden wir im Februar aufhören zu verhüten, könnte es frühestens im September kommen und dann wäre ich ja mit meiner Ausbildung fertig. Wenn es etwas später klappt, ist es auch nicht schlimm- hauptsache das Kind kommt gesund zur Welt!

Viele liebe Grüße
lina

Gruesse
Elke

warum ich schwanger werden will!
Hallo Ihr Lieben,
vielen lieben Dank für die lieben Antworten (sternchenregen für alle :cD!)

also da viele gefragt haben, warum ich überhaupt ein Kind will, versuche ich mich hier mal:
ich leite schon seit etwa 2 Jahren eine Kleinkindergruppe (2-7 Jahre) bei uns während des Sonntagsgottesdienstes und ich liebe diese Arbeit.
Meine Nichte (5 Monate) habe ich öfters da zum Babysitten und jedes Mal habe ich dieses große Verlangen ein eigenes Kind zu haben. Bitte versteht mich nicht falsch, dass ist kein Neid oder eine Laune etc.
Dieser Kinderwunsch ist schon seit Jahren da bei mir (ja ja ich weiß, ich bin noch ziemlich jung. Aber das heißt nichts. Ich war schon sehr früh selbstständig und bin wirklich in der Lage, Verantwortung zu übernehmen.)
Ich habe mir damals immer schon gesagt „wenn ich mit dem Studium fertig nin, dann möchte ich Mutter werden“.
und nun ist es bald soweit und die Sehnsucht nach einem Baby wird immer größer.
Meine einzige Sorge ist wirklich, dass man beides kompensieren kann (Prüfungsdruck und Schwangerschaft) ohne dass das Baby einen gesundheitlichen Schaden nehmen könnte. Um mich mache ich mir ehrlich gesagt überhaupt keine Sorgen. In der Familie haben bei uns alle gesunde Kinder und die Mütter hatten nie Probleme während der Schwangerschaft. Ich habe keine Krankheiten und war auch noch nie in meinem Leben ernsthaft krank…

so ich denke, dass reicht erstmal für die allgemeine Aufklärung!

Nochmals vielen Dank an alle!

Lina

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Liebe Elke,

Mir stellen sich jedenfalls die Nackenhaare, wenn jemand
mit so genauen Zeitvorstellungen an die Familienplanung
herangeht.

ICh denke nicht: „so jetzt im Februar muss es klappen“
sondern, dass es vor dem Monat Februar zu früh wäre, weil
meine Prüfungen von Ende Juni bis Ende August dauern. Würden
wir im Februar aufhören zu verhüten, könnte es frühestens im
September kommen und dann wäre ich ja mit meiner Ausbildung
fertig. Wenn es etwas später klappt, ist es auch nicht
schlimm- hauptsache das Kind kommt gesund zur Welt!

Hallo Josefine,

warum wartest du dann nicht einfach noch ein paar Monate bis du mit dem Studium wirklich durch bist und hörst dann erst auf zu verhüten?

Gruß

Phoebe

Viele liebe Grüße
lina

Gruesse
Elke

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Hallo Phoebe,

warum wartest du dann nicht einfach noch ein paar Monate bis
du mit dem Studium wirklich durch bist und hörst dann erst auf
zu verhüten?

wenn ich hiermit fertig bin, dann schickt mich mein Arbeitgeber etwa 200 kmm weiter weg zum arbeiten. Dann müssen wir umziehen- aber wer wird dann auf das Kind aufpassen? Ich kann nicht allzu lange aus dem Beruf raus, weil ich dann den Anschluss verliere (alle paar Monate kommen neue Verordnungen und Gesetze…) und bei meinem Mann sieht es ähnlich aus.
Es wäre wirklich so ideal hier wohnen zu bleiben, weil meine Mutter auf das Baby aufpassen könnte (wir wohnen im selben Haus).

Ich kann mir, wie schonmal erwähnt, beim besten willen nicht vorstellen, ein etwa 6 Monate altes Baby (ich dachte mir ein halbes Jahr auszusteigen und dann in Teilzeit zu gehen)in die Kita zu geben und dazu noch in einer fremden Stadt, wo man keinen kennt.

Wenn ich aber bis zur Prüfun gschwanger wäre, dann hätte ich soziale Gründe und gute Chancen,nicht versetzt zu werden.

ES geht nicht darum- wie es vielleicht für manch einen hier klingen mag- ein Baby zu zeugen, nur um an hier in der Gegend zu bleiben, sondern einzig allein darum, dass ich hier den besten Babysitter der Welt habe/meine Mutter!

Viele Grüße,
Lina

Die (deine!) einfachste Antwort scheint mir nun auch tatsächlich die beste. Wozu diese ganze Aufregung? Ungeduld ist in fast allen Lebensbereichen der denkbar schlechteste Ratgeber.

Gruß Ray

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Hallo Josefine,

danke für deine Antwort. Ich denke du machst dir ein bischen zu viele Sorgen und Gedanken. Wieso bist du felsenfest davon überzeugt, dass dich dein Arbeitgeber 200 km entfernt einstellen wird? So wie ich die verstanden habe bist du im Öffentlichen Dienst (Beamtenlaufbahn?) und setzt darauf, dass du aufgrund der familiären Situation - wenn du ein schwanger bist - nicht so weit versetzt wirst. Die Familiäre Gebundenheit hast du aber wahrscheinlich schon durch deine Heirat erreicht.

Ich würde dir empfehlen einfach mal mit dem Personalrat oder einer anderen entsprechenden Stelle zu sprechen, bevor du nur aus dem von dir genannten Grund unbedingt jetzt ein Baby haben willst.

Gruß

Phoebe

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Hallo Lina,

ganz ehrlich, wenn du das Baby so sehr willst und dir damit so sicher bist, dann tu’s, also, ähm, zeuge es. :wink: Alles andere wird sich schon irgendwie einfinden, wie hier schon gesagt wurde, eigentlich passt ein Baby nie so ganz in die Lebensplanung.

Vor allem, weil du geschrieben hattest, dass du dir aufgrund deines Glaubens nicht so viele Sorgen bezüglich der Prüfung machst, denke ich, dass es für das Kind absolut ok wäre. Ich meine, keine Mutter ist während der Schwangerschaft absolut stressfrei, die ideale Schwangerschaft gibt es nicht.

Meine Mutter hat ihr erstes Kind mitten im Studium zur Welt gebracht, ohne das Studium überhaupt zu unterbrechen (sie hatte allerdings auch die Oma zum „babysitten“), sie ist noch am Tag vor der Geburt in die Uni gegangen und gleich danach, als sie sich einigermaßen erholt hatte, auch wieder. Das zweite Kind - mich - als Ingenieurin am Umspannwerk (auch körperlich z.T. eine sehr anstrengende Arbeit) arbeitend, und damals gab es bei ihr keine Mutterschutzzeiten etc. Beide Kinder sind zum Glück gesund und das, obwohl bei der ersten Geburt die Ärzte Mist gebaut hatten (mein Bruder war zeitweise ohne Sauerstoff) und bei der zweiten sie selbst aufgrund einer Herzerkrankung zum Zeitpunkt der Geburt gefährdet war - man wollte deshalb schon einen Kaiserschnitt machen, weil man um ihr Leben fürchtete.
Insofern ist das mit der Behinderung durch ein wenig Prüfungsstress absoluter Quatsch.

Das einzige, was du wirklich bedenken solltest - was passiert, wenn die Schwangerschaft für dich schwierig verläuft (von deinem Wohlbefinden her) und du dadurch nicht in der Lage sein wirst, überhaupt für die Prüfung zu lernen? Wäre es möglich, diese Prüfung im nächsten Jahr zu wiederholen? Wenn ja, dann steht der Kinderzeugung wohl nichts mehr im Wege. :wink:

Liebe Grüße,
Anja

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Liebe Anja,
ich könnt dich drücken *g*!!!

Ganz ganz dolle liebe Grüße zurück,
Lina (die sich schon überhappy auf das Baby freut !)

hallo josefine,

Meine Nichte (5 Monate) habe ich öfters da zum Babysitten und
jedes Mal habe ich dieses große Verlangen ein eigenes Kind zu
haben. Bitte versteht mich nicht falsch, dass ist kein Neid
oder eine Laune etc.

ja, ich verstehe dich. mir ging es ähnlich: ich wollte schon immer jung meine kinder bekommen. als dann die vielen verwandten und bekannten um mich herum babies bekamen, wuchs mein babywunsch so sehr, daß ich mit 20 und 21 je ein kind bekam.

heute bin ich 46 und weiß inzwischen, daß es weder mir noch meinen kindern geschadet hätte, wenn ich noch ein paar monaten oder vielleicht ein paar jahre gewartet hätte. im gegenteil - ich hätte vielleicht etwas mehr von meiner jugend gehabt, einiges an erfahrung mehr und vielleicht sogar auch beruflich/finanziell eine bessere basis schaffen können und uns dadurch eine sehr entbehrungsreiche zeit ersparen können. aber das wußte ich damals noch nicht.

ich nehme auch nicht an, daß du dich von solchen überlegungen davon abhalten wirst, schwanger zu werden.
aber wenn du eventuell 25 jahre später einmal diese frage von einer jungen frau gestellt bekommst, dann denke an meine antwort und frage dich, ob du dir selbst nicht besser ein bißchen zeit mehr hättest gönnen sollen.

ich wünsche dir alles gute, wie du dich auch entscheidest.

schöne grüße
ann

PS: durch prüfungsstreß ist noch kein kind behindert zur welt gekommen! noch nie hatten babies so gute voraussetzungen wie unsere heutzutage, die (zumindest bei uns) ohne hungernöte, kriegwirren oder entsetzliche epidemien heranwachsen dürfen.

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Liebe Ann,

ich nehme auch nicht an, daß du dich von solchen überlegungen
davon abhalten wirst, schwanger zu werden.
aber wenn du eventuell 25 jahre später einmal diese frage von
einer jungen frau gestellt bekommst, dann denke an meine
antwort und frage dich, ob du dir selbst nicht besser ein
bißchen zeit mehr hättest gönnen sollen.

ich wünsche dir alles gute, wie du dich auch entscheidest.

Im Gegenteil, ich danke Dir für deine Erfahrungsmitteilung (macht ein Sternchen!) und ich bin immer sehr aufgeschlossen für einen Rat vom erfahrenen Menschen!

Aber finanziell bin ich wirklich nach der Ausbildung abgesichert. Ich bin dann im gehobenen Dienst, eine Übernahmegarantie habe ich auch wenn ich die Staatsprüfung gut mache (bis jetzt lief alles glatt).
Eine Karrierefrau wollte ich noch nie werden, sondern einfach eine solide Arbeitsstelle haben. Die habe ich dank Gottes Hilfe auch bekommen.
Ja und meine Jugend: ganz ehrlich, ich bin kein Partyfreund. Ab und zu gehe ich mit meinem Mann am Abend schön essen oder ins Theater. (und dann kann ich immer noch meine Mutter fragen. Die wohnt ja unteruns)Aber alles andere kann ich doch auch mit Kind denke ich.

Liebe Grüße,
Lina

schöne grüße
ann

PS: durch prüfungsstreß ist noch kein kind behindert zur welt
gekommen! noch nie hatten babies so gute voraussetzungen wie
unsere heutzutage, die (zumindest bei uns) ohne hungernöte,
kriegwirren oder entsetzliche epidemien heranwachsen dürfen.