Hallo, Gemeinde!
Die etwa 60-jährige Mutter eines Freundes leidet an einer Aspergillusinfektion im Oberkiefer.
Wir wüßten gern Näheres über diesen Schlauchpilz (etwa 150 Arten, einige in der Lebensmittelindustrie eingesetzt). Wie kann man sich infizieren und wie (wenn überhaupt) schützen?
Im Voraus vielen Dank!
Schimmelpilze sind zunächst mal „ubiquitär“ verbreitet = d. h. überall vorhanden und können oft auch durch Heimtierhaltung (Vögel, wie Papageien, Beos) weitergegeben werden, wobei auch ein geschwächtes Immunsystem (andere Infektionen - z. B. Erkältung) eine Rolle spielt.
Es gibt eine bundesweite Studie über „Ochratoxin A-haltige Lebensmittel“, = Mykotoxin (hier: Aflatoxin genannt) = Pilzgift, das aus Aspergillen u. a. Schimmelpilzen stammt:
http://www.bml.de/forschungsreport/rep2-99/ochra.htm
In Hohlräumen, wie den Nasennebenhöhlen bildet „Aspergillus fumigatus“ - die beim Menschen am häufigsten
vorkommende Aspergillus-Art - durch zentrifugales und schubweises Wachstum sog. Pilzballen (Aspergillom). Diese bilden sich insbesondere nach Zahnwurzelbehandlung im Oberkiefer.
Das dabei durch die dünne Knochenlamelle des Gaumens in die
Nasennebenhöhlen eingebrachte zinkoxyd- und formaldehydhaltige Material scheint einen Wachstumspromotor für den Pilz
darzustellen.
Insofern findet hier eine Infektion mit einem überall existierendem Keim statt, dessen Einbringung und Wachstum u. U. durch bestimmte Materialien, bei entsprechender Immunlage, gefördert werden kann!
Zu diesem Thema ist dieser Link noch aufschlussreich:
http://www.google.com/search?q=cache:www.dgzmk.de/st…
Grüße, Renate
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]