hallo,
mal ne frage: wird ein kaiserschnitt unter vollnarkose gemacht oder wird man nur von der hüfte an abwärts betäubt wie bei einer normalen geburt?
vielen dank für eure antworten
mimmi
hallo,
mal ne frage: wird ein kaiserschnitt unter vollnarkose gemacht oder wird man nur von der hüfte an abwärts betäubt wie bei einer normalen geburt?
vielen dank für eure antworten
mimmi
Hallo Mimmi
Das haengt davon ab, ob der Kaiserschnitt geplant ist oder ob er in
einem Notfall angewendet werden muss.
Ohne Zeitdruck, also beim geplanten Kaiserschnitt, kommt die
Periduralanästhesie zum Einsatz, also die Betaeubung der unteren
Koerperhaelfte ueber das Rueckenmark. Geht es aber um Sekunden, weil
das Kind sonst erstickt, dann ist dafuer keine Zeit.
Ich hoffe mal, das stimmt so.
Gruss, Tychi
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OT: PDA
Hallo,
mal ne frage: wird ein kaiserschnitt unter vollnarkose gemacht
oder wird man nur von der hüfte an abwärts betäubt wie bei
einer normalen geburt?
Bei einer normalen Geburt wird NICHTS betäubt!
Grüße von
Tinchen
Jop! Es stimmt! owT Gruß
ohne
weiteren
Text
Hallo Mimmi,
bei einem geplanten Kaiserschnitt würde man bevorzugt eine Spinalanästhesie machen.
Im Gegensatz zu einer Periduralanästhesie (PDA), die bei einer „normalen“ Geburt gemacht werden kann, wird hier das Anästhetikum direkt in den Spinalkanal (also den mit Liquor gefüllten Raum, der Gehirn und Rückenmark einhüllt) gespritzt. Dadurch wirkt das Anästhetikum schneller und es werden ALLE Nerven im entsprechenden Bereich ausgeschaltet. Das heißt, dass im Gegensatz zur PDA auch nicht mehr gepresst werden kann.
Man kann eine geplante Sectio auch in Vollnarkose machen, allerdings ist das Risiko für das Kind dann höher. Zudem wird die Narkose bis zum Zeitpunkt der Entbindung relativ „flach“ gehalten, so dass das Risiko, dass die Mutter noch was mitkriegt deutlich erhöht ist.
In einer Notsituation wird allerdings häufiger eine Vollnarkose gemacht, weil das Stechen der Spinalanästhesie doch mehr Zeit in Anspruch nimmt als eine Einleitung in Vollnarkose.
Wenn Du dazu noch Fragen hast, stehe ich Dir gerne zur Verfügung.
Liebe Grüße,
aureel
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Mooin,
also nochmal kurz & ordnend:
keine Zeit, vitale Gefährdung für Mutter u/o Kind („Notfallsectio“): Vollnarkose. Vorteil: Sache von 2 Minuten. Nachteil: Hohe Gefahr für die Mutter zu aspirieren (Mageninhalt einzuatmen). gefahr der Awareness (man kriegt während der Narkose doch was mit) unter allen OPs am größten. Fehlendes Geburterlebnis.
viertel Stund Zeit ist noch: Spinalanästhesie: mit einer dünnen Nadel wird lokales Betäubungsmittel direkt ins Newrvenwasser gespritzt. Vorteil: wirkt in 10 Minuten, wenn alles nach Plan verläuft, Mutter bekommt „Geburt“ mit, wenig Aspirationsgefahr.
Mutter hat sich im Vorfeld bereits wegen Wehenschmerzen für PDK (Periduralkatheter) entschieden. dabei liegt ein Schlauch zwischen Knochen und harter Hirnhaut, die Rückenmark und Nervenwassser einhüllt, das Betäubungsmittel wird dahin gespritzt und muß aber noch Hirnhaut und Nervenwasser überwinden. Das dauert ca eine halbe Stunde, damit man OP-Bedingungen herstellen kann („Hochspritzen“ des Katheters). Vorteil: elegante Methode, kann auch nachher noch zur Schmerztherapie genutzt werden. Nachteil: dauert halt, ist deshalb organisatorisch im Zeitdruck schwierig, Versagerquote von allen Alternativen am höchsten.
Also ich würde, wenn ich mal schwanger werden sollte (wer weiss, was die Forschung noch so bringt, grade bei den Gynnies weiß man ja nie (c:wink: mir zuallererst nen PDK legen lassen wenn ich mit Wehen ins Krankenaus käme, den ich dann je nach Bedarf bestücken lassen könnte. Aber das ist ja bekanntlich Ansichtssache, und es gibt wohl kaum ein Thema, bei dem die Ansichten soweit auseinandergehen.
Jetzt wars doch nicht kurz.
Grüße,
Chris
Hallo!
Also kann ich als Krankenschwester alles so bestätigen.
Aber eins noch: ich habe zwei Kinder bekommen und beide auf normalen Wege ohne PDA.Beim zweiten ging es rasant schnell und die Schmerzen sind nach wenigen Stunden danach schon vergessen.
Es ist nunmal alles so vorgesehen bei uns Frauen,und die PDA sollte nicht zur Routine werden.
Gruß
Kathrin
danke für die zuschriften!
danke für alle antworten.
mit der betäubung bei ner normalen geburt meinte ich die pda. sorry, hab mich nicht richtig ausgedrückt. ich weiß auch, dass man im günstigsten fall überhaupt keine betäubung braucht.
genaugenommen wollte ich nur wissen, welche möglichkeiten es gibt. ich bin schön über 35 und hätte wahnsinnig gern ein baby. ich hab mir meinen ärzten noch nicht so genau drüber geredet, wollte vorher infos holen. ich hatte vor ein paar jahren eine herzmuskelentzündung. von dieser erkrankung ist zurückgeblieben, dass ich einen etwas unregelmäßigen herzschlag hab. außerdem hab ich immer noch ein paar kilo zu viel auf den rippen, die ich eigentlich loswerden wollte. da ich, wie gesagt, aber schon etwas älter bin, rennt mir langsam die zeit davon und ich kann nicht mehr so lange warten, bis ich das idealgewicht hab. nun wollte ich halt wissen, wie die geburt mit der geringstmöglichen belastung für den kreislauf ablaufen könnte, falls der arzt zu mir sagt, dass eine geburt auf normalem weg evtl. zu anstrengend sein könnte. ich wollte halt nur infos holen für meine gespräche mit dem doc. am liebsten wär mir natürlich, es würde alles ganz einfach, ohne irgendwelche betäubungen und eingriffe ablaufen können. die vorstellung, dass mir jemand ins rückenmark sticht, find ich eh nicht grad toll.
das zur erklärung für meine fragen.
nochmal danke
mimmi
p.s. ist jemand evtl. auch nicht claudia schiffer, schon älter und hat ein baby bekommen? gibt’s da größere probleme?
Mooin,
Es ist nunmal alles so vorgesehen bei uns Frauen,und die PDA
sollte nicht zur Routine werden.
…ja und bei Operationen sollte man dann also auch keine Anästhesie machen, weil die Schmerzen ganz physiologisch sind??
fragt sich
Chris
Hallo Chris!
Da hattest du mich falsch verstanden.
Wenn ein Kaiserschnitt nötig wird,dann natürlich nur mit PDA oder Vollnarkose.
Ich meinte jetzt,dass viele Frauen aus reiner „Vorsorge“ auf eine PDA pochen,weil sie Angst vor den Schmerzen bei der „natürlichen Geburt“ haben.
Gruß
Kathrin
Hallo Mimmi!
Du brauchst dich für deine Fragen doch nicht zu rechtfertigen!
Meine Bekannte wog vor der Geburt ca.80kg bei 1,66m,hat dann in der Schwangerschaft nicht übermäßig gegessen und hat nun,ein Jahr nach der Entbindung,sogar ihr Wunschgewicht.Vor der Schwangerschaft würd ich sowieso keine Radikaldiät machen,sonst kann der Zyklus aus der Bahn geraten,bzw. es klappt dann erst recht schwieriger.
Ich würd auch nicht sagen,dass du zu den Spätgebärenden zählst,es gibt doch viele,die erst mit Ende 30 Kinder bekommen.
Nun mal zu der Herzgeschichte.Nimmst du Medikamente deswegen?
Ich hab einen Herzklappenfehler und mußte nach der ersten Schwangerschaft dann Medikamente nehmen wegen dem hohen Blutdruck und der Tachykardie.Als das zweite Kind in Planung war sagte mir meine Internistin,es wäre gut,wenn ich die Tabletten langsam absetzen könnte(zum Wohle des Kindes).Es hat auch funktioniert und ich hab sogar die Entbindung gut überstanden.
Das solltest du mit deinem Gynäkologen u. eventuell Internisten klären.Vielleicht wird auch nochmal ein Herzultraschall gemacht und verschiedene Belastungstest,und dann werden sie schon das Beste für Dich wählen.Ein Kaiserschnitt ist in dem Fall nicht so eine Belastung fürs Herz.
Würde mich interessieren,wie es weitergeht bei dir.
Viele Grüße
Kathrin