Umfrage zu Zahnarztstühlen

Hallo ihr lieben Zahnärzte und Zahnpatienten :smile:

Im Rahmen meines Studiums hätte ich mal gerne eure Erfahrungen mit Zahnarztstühlen gewusst:

An die Patienten:

  1. Ist der Stuhl beim Zahnarzt eures Vertrauens bequem? Wenn nicht: wie äußert sich das?
    Ist der Vorgang der automatisierten Sitzpositionsänderung unangenehm?

  2. Was macht ihr während der Behandlung mit euren Händen? Wären Seitenlehnen oder Griffe zum „festkrallen“ dienlich?

  3. Habt ihr das Gefühl, euch in einer Maschinerie zu befinden (ob der vielen Instrumente, Scheinwerfer, etc. um euch herum) oder fühlt ihr euch wohl und heimelig?

  4. Gibt es etwas, was euch besonders postitiv bzw. negativ aufgefallen ist? Etwas, das besonderes Unbehagen (vom Bohrergeräusch mal abgesehen) bei euch auslöst?

An die Zahnärzte und das dortige Personal:

  1. Wie oft werden Zahnarztstühle im Schnitt durch neue/modernere ersetzt?

  2. Gibt es eine Schwachstelle, die immer wieder auftritt?

  3. Ist es sinnvoll, sämliche Funktionen in einen Gesamtkomplex zu integrieren (z.B. Bedienung aller Funktionen über eine Steuerungseinheit), oder ist es praktischer wenn die Komponenten unabhängig voneinander bewegt werden können - z.B. rollbar gelagert?

  4. Sollte der große Lichtstrahler über dem Patienten händisch bewegt und in Position gebracht werden?

  5. Wäre die Behandlung der Patieneten i.A. einfacher und bequemer, wenn sie frontal und nicht von der Seite erfolgen könnte?

So, bin sehr gespannt auf eure Meinungen und Erfahrungen!
Natürlich bin ich auch für jeden anderen Kritikpunkt/Denkanstoß dankbar!

vg nina,
die mittlerweile keine nennenswerte Angst mehr vorm Zahnarzt hat :smile:

Hallo alte Ratte!

  1. Ist der Stuhl beim Zahnarzt eures Vertrauens bequem? Wenn
    nicht: wie äußert sich das?
    Ist der Vorgang der automatisierten Sitzpositionsänderung
    unangenehm?

Unter bequem stelle ich mir etwas anderes vor, aber ich denke Zahnarztstühle sind zweckmäßig.
Ein Kissen unterm Kopf wäre natürlich angenehmer!
Da meine Zahnärztin immer SAGT was sie als nächstes macht, bin ich vor Überraschungen jeder Art sicher.

  1. Was macht ihr während der Behandlung mit euren Händen?
    Wären Seitenlehnen oder Griffe zum „festkrallen“ dienlich?

Locker vor dem Bauch gefaltet. Ostwestfalen-Lippe ist schließlich katholisch. *g*

  1. Habt ihr das Gefühl, euch in einer Maschinerie zu befinden
    (ob der vielen Instrumente, Scheinwerfer, etc. um euch herum)
    oder fühlt ihr euch wohl und heimelig?

Um sich in einer Arztpraxis - gleich welcher Fachrichtung - heimelig zu fühlen muss man wohl über eine seltsame Neigung verfügen.
Aber soweit ich das von mir und meiner Zahnärztin sagen kann, fühle ich mich kompetent behandelt, und das hat für mich oberste Prioriät.

  1. Gibt es etwas, was euch besonders postitiv bzw. negativ
    aufgefallen ist? Etwas, das besonderes Unbehagen (vom
    Bohrergeräusch mal abgesehen) bei euch auslöst?

Wie oben gesagt, meine Zahnärztin kündigt jeden Schritt zuvor an, sodass ich mich auf veränderte Sitzposition, andere Geräusche etc. einstellen kann. Das gefällt mir sehr gut, und ich würde es unter „lobenswert“ einstufen.

Eine Bemerkung noch am Rande.

Ich denke, wenn für alle Leute konsequente Zahnpflege mehrmals am Tag und der Gang zum Zahnarzt mindestens 2x im Jahr Gewohnheit wäre, müsste niemand mehr Angst davor haben.
Und Kinder von Anfang an mitnehmen, sodass es für sie nichts Besonderes mehr ist und sie lernen, dass keine Gefahr vom Zahnarzt ausgeht!

Angelika

Hallo,

An die Patienten:

Ja, das bin ich. Hatte sogar im Juli/August etliche Termine, bis die Dritten (Teilprothese) richtig passten.

  1. Ist der Stuhl beim Zahnarzt eures Vertrauens bequem? Wenn
    nicht: wie äußert sich das?

Naja, Bequem schon, aber etwas zu klein (Bei 192cm Körpergröße)
Allerdings darf ich nur auf den einen Stuhl, da die anderen nicht für Personen über 100Kg ausgelegt sind.

Ist der Vorgang der automatisierten Sitzpositionsänderung
unangenehm?

Was ist das denn? Mein Zahnarzt muß immer noch irgendwelche Pedale betätigen, um den Stuhl einzustellen.

  1. Was macht ihr während der Behandlung mit euren Händen?
    Wären Seitenlehnen oder Griffe zum „festkrallen“ dienlich?

Die Hände falte ich meistens über dem Bauch zusammen, so als ob ich in einem Sarg läge *g*

  1. Habt ihr das Gefühl, euch in einer Maschinerie zu befinden
    (ob der vielen Instrumente, Scheinwerfer, etc. um euch herum)
    oder fühlt ihr euch wohl und heimelig?

Ich fühle mich bei meinem Zahnarzt in besten Händen, da dieser sehr locker ist und auch stets zum Plaudern aufgelegt.

  1. Gibt es etwas, was euch besonders postitiv bzw. negativ
    aufgefallen ist? Etwas, das besonderes Unbehagen (vom
    Bohrergeräusch mal abgesehen) bei euch auslöst?

Sehr beruhigend finde ich die Bild-Tapete im Behandlungsraum.
Besonderes Unbehagen kommt hoch, wenn die neue Azubine meinem Zahnarzt assistiert. Da bleibt die Zunge schonmal am Sauger hängen oder der Sauger geht soweit in den Rachen, daß es zu Würgereflexen kommt.

Gruß
Sticky

Hallo Angelika!

Danke für deine Meinung.

Unter bequem stelle ich mir etwas anderes vor, aber ich denke
Zahnarztstühle sind zweckmäßig.

Natürlich soll ein Zahnarztstuhl zweckmäßig sein, und genau dazu gehört eben auch, dass er bequem ist!

  1. Was macht ihr während der Behandlung mit euren Händen?

Locker vor dem Bauch gefaltet

Ja, so fängt das bei mir auch immer an, und am Ende sind sie dann bisweilen mächtig ineinandergekrampft :smile:

Um sich in einer Arztpraxis - gleich welcher Fachrichtung -
heimelig zu fühlen muss man wohl über eine seltsame Neigung
verfügen.

Der Begriff „heimelig“ war vielleicht etwas übertrieben, aber es gibt doch ganz klare Unterschiede in der Aufmachung, die den Gemütszustand extrem beeinflussen! Wenn der Stuhl die Anmutung von einer Fleischerbank hat, hebt das nicht unbedingt die Stimmung…

Eine Bemerkung noch am Rande.

Ich denke, wenn für alle Leute konsequente Zahnpflege mehrmals
am Tag und der Gang zum Zahnarzt mindestens 2x im Jahr
Gewohnheit wäre, müsste niemand mehr Angst davor haben.
Und Kinder von Anfang an mitnehmen, sodass es für sie nichts
Besonderes mehr ist und sie lernen, dass keine Gefahr vom
Zahnarzt ausgeht!

Das mag zutreffen, wenn man die entsprechenden Anlagen hat, es gibt aber auch Leute, die trotz pingelichster Zahnpflege immer wieder Probleme haben!
Und mal abgesehen davon: vom Frauenarzt geht auch keine Gefahr aus, und trotzdem ist den meisten Damen der Gedanke daran unangenehm!

vg nina

Hier bin ich :wink:

An die Patienten:

  1. Ist der Stuhl beim Zahnarzt eures Vertrauens bequem? Wenn
    nicht: wie äußert sich das?

Ich habe hinterher immer Nackenschmerzen mit Kopfschmerzen. Außerdem rutsche ich immer sehr nach unten ( richtung Füße ) weg.

Ist der Vorgang der automatisierten Sitzpositionsänderung
unangenehm?

Ja, weil ich immer denke, dass der Stuhl nicht mehr anhält :wink:

  1. Was macht ihr während der Behandlung mit euren Händen?
    Wären Seitenlehnen oder Griffe zum „festkrallen“ dienlich?

Oh ja, sehr nützlich. sonst muss immer meine andere Hand hinhalten…

  1. Habt ihr das Gefühl, euch in einer Maschinerie zu befinden
    (ob der vielen Instrumente, Scheinwerfer, etc. um euch herum)
    oder fühlt ihr euch wohl und heimelig?

Da ich eine sehr kompetente und nette Zahnärztin habe fühle ich mich da auch mit mehreren Schläuchen im Mund wohl. Außerdem hängt ein schönes Bild an der Decke, welches man betrachten kann.

  1. Gibt es etwas, was euch besonders postitiv bzw. negativ
    aufgefallen ist? Etwas, das besonderes Unbehagen (vom
    Bohrergeräusch mal abgesehen) bei euch auslöst?

Uaaah, die Betäubungsspritzen. Aber darum geht es ja nicht.

Bidde Bidde

Hi Tara!

Vielen lieben Dank erstmal. Muss aber nochma nachhaken…

Ich habe hinterher immer Nackenschmerzen mit Kopfschmerzen.

Kannst du orten, was der Grund für die Schmerzen ist? Unangenehme Kopfposition (zu weit im Nacken…), zu wenig Polsterung, keine Stütze im Nackenbereich,…? Oder kommt das eher von der Anspannung?

Außerdem rutsche ich immer sehr nach unten ( richtung Füße )
weg.

Wäre es also besser, wenn die Füße höher gelagert würden?

  1. Was macht ihr während der Behandlung mit euren Händen?
    Wären Seitenlehnen oder Griffe zum „festkrallen“ dienlich?

Oh ja, sehr nützlich. sonst muss immer meine andere Hand
hinhalten…

das kenne ich… :wink:

vg nina

Hi!

Ich habe hinterher immer Nackenschmerzen mit Kopfschmerzen.

Kannst du orten, was der Grund für die Schmerzen ist?
Unangenehme Kopfposition (zu weit im Nacken…), zu wenig
Polsterung, keine Stütze im Nackenbereich,…? Oder kommt das
eher von der Anspannung?

Es kommt eher nicht von Anspannung, da ich bei normalen Behandlungen mittlerweile total entspannt bin, da ich der Ärztin vertraue. Die Kopfstütze ist einfach unbequem ( Loch in der Mitte ). Verstellt haben wir sie auch schon, aber trotzdem bekomme ich Nackenschmerzen.

Außerdem rutsche ich immer sehr nach unten ( richtung Füße )
weg.

Wäre es also besser, wenn die Füße höher gelagert würden?

Höher sind sie ja eh, wenn ich fast waagerecht auf dem Stuhl liege. Aber so ein verstellbares Brett am Ende, wo man sich gegen Abstützen kann wäre schon nicht schlecht.

  1. Was macht ihr während der Behandlung mit euren Händen?
    Wären Seitenlehnen oder Griffe zum „festkrallen“ dienlich?

Oh ja, sehr nützlich. sonst muss immer meine andere Hand
hinhalten…

das kenne ich… :wink:

Klasse wäre auch noch so ein „Auaknopf“. Bei meiner Ärztin soll ich immer die Hand heben falls es weh tut. Aber blöderweise nehme ich immer den falschen Arm :frowning: DAs hat schon schmerzhaft geendet. Aber nach den zwei Betäubungsspritzen, die ich brauche, denn sonst schreie ich vor Schmerzen - eine reicht nicht, merke ich davon erst nicht viel.

Tara

  1. Ist der Stuhl beim Zahnarzt eures Vertrauens bequem? Wenn
    nicht: wie äußert sich das?
    Ist der Vorgang der automatisierten Sitzpositionsänderung
    unangenehm?

Ich möchte sagen, der Stuhl meines Zahnarztes ist so bequem, wie ein solcher Stuhl eben sein kann. Aber die Kopfstütze ist total doof. Ich weiß nicht, ob ich größer als andere Patienten bin (glaub ich eigentlich nicht) oder ob ich einfach die einzige bin, die mit dem Hintern bis zur Lehne rutscht, aber die Kopfstütze ist immer falsch eingestellt - zu niedrig und sowieso total unbequem. Und ich selbst kann die Stütze nicht verstellen. Ich muss immer warten, bis mich irgendjemand erlöst und die Stütze verstellt. Aber wirklich bequem - sprich passend eingestellt - finde ich die nur selten.
Wenn der Stuhl verstellt wird, finde ich das etwas unangenehm. Hauptsächlich, weil ich nicht weiß, wann genau das wieder aufhört.

  1. Was macht ihr während der Behandlung mit euren Händen?
    Wären Seitenlehnen oder Griffe zum „festkrallen“ dienlich?

Ich glaube, wären Armlehnen oder Griffe an den Seiten vorhanden, ich würde sie nicht nützen. Wenn der Arzt tatsächlich etwas machen muss, fühle ich mich doch etwas unwohl und verschließe mich optisch - die Hände landen also irgendwie vor dem Körper. Aber meistens bin ich innerhalb von zwei Minuten wieder vom Stuhl runter, da brauch ich dann auch keine Griffe oder Lehnen.

  1. Habt ihr das Gefühl, euch in einer Maschinerie zu befinden
    (ob der vielen Instrumente, Scheinwerfer, etc. um euch herum)
    oder fühlt ihr euch wohl und heimelig?

Ich finde es gut, dass bei modernen Stühlen die Geräte schwenkbar sind. So lange nichts gemacht werden muss, können die also weggeschwenkt werden und man fühlt sich nicht ganz so von fiesen Bohrern umgeben. ;o)

  1. Gibt es etwas, was euch besonders postitiv bzw. negativ
    aufgefallen ist? Etwas, das besonderes Unbehagen (vom
    Bohrergeräusch mal abgesehen) bei euch auslöst?

Die Nackenstütze ärgert mich wirklich jedes Mal.

  1. Wäre die Behandlung der Patieneten i.A. einfacher und
    bequemer, wenn sie frontal und nicht von der Seite erfolgen
    könnte?

Wie soll das denn aussehen? Ich als Patient würde das vermutlich gar nicht gut finden. Wenn sich der Arzt auch noch über meinen gesamten Körper beugt, würde ich mich etwas eingeengt fühlen. Oder ich müsste ziemlich kopfüberliegen, was ich auch nicht so toll fände.

Bis denne
Schnoof

An die Patienten:

  1. Ist der Stuhl beim Zahnarzt eures Vertrauens bequem? Wenn
    nicht: wie äußert sich das?
    Ist der Vorgang der automatisierten Sitzpositionsänderung
    unangenehm?

Die Polsterung ist ziemlich fest. Am Kopf ist es ja zu verstehen, aber warum muß der restliche Körper so unbequem liegen. Sitzpositionveränderung ist o.k. und schön leise.

  1. Was macht ihr während der Behandlung mit euren Händen?
    Wären Seitenlehnen oder Griffe zum „festkrallen“ dienlich?

Das ist mein Problem. Ich habe eh schon eine Zahnarztphobie. Da sind mir Mal die Nerven durch gegangen und ich habe der Zahnärztin den Bohrer aus der Hand geschlagen. Ich habe keine Ahnung wie das passiert ist. Jetzt kralle ich mich immer an einer Packung Tempotaschntücher fest, damit ich was in der (rechten) Hand habe. Vieleicht sollte man den Patienten eher so einen Knautsch-Wut-Ball in die Hand drücken, weil Armlehnen solche Fälle nicht verhindern können.

  1. Habt ihr das Gefühl, euch in einer Maschinerie zu befinden
    (ob der vielen Instrumente, Scheinwerfer, etc. um euch herum)
    oder fühlt ihr euch wohl und heimelig?

Da sich die „Werkbank“ wegdrehen läßt, geht es schon. Mich stört das helle Licht. Heimelig werde ich mich nie fühlen. Etwas Entspannungsmusik nebenher fände ich nicht schlecht.

  1. Gibt es etwas, was euch besonders postitiv bzw. negativ
    aufgefallen ist? Etwas, das besonderes Unbehagen (vom
    Bohrergeräusch mal abgesehen) bei euch auslöst?

Mir ist die Zahnärztin als Mensch und Ärztin und ihre Arbeitsweise wichtiger. Ich bin bei einer ganzheitlich arbeitenden Zahnärztin, welche auch austestet ob, dass Zahnmaterial für mich überhaupt verträglich ist, die zusätzlich mit Homöopathie und Akupunktur arbeitet.

An die Zahnärzte und das dortige Personal:

  1. Wie oft werden Zahnarztstühle im Schnitt durch
    neue/modernere ersetzt?

  2. Gibt es eine Schwachstelle, die immer wieder auftritt?

  3. Ist es sinnvoll, sämliche Funktionen in einen Gesamtkomplex
    zu integrieren (z.B. Bedienung aller Funktionen über eine
    Steuerungseinheit), oder ist es praktischer wenn die
    Komponenten unabhängig voneinander bewegt werden können - z.B.
    rollbar gelagert?

  4. Sollte der große Lichtstrahler über dem Patienten händisch
    bewegt und in Position gebracht werden?

  5. Wäre die Behandlung der Patieneten i.A. einfacher und
    bequemer, wenn sie frontal und nicht von der Seite erfolgen
    könnte?

So, bin sehr gespannt auf eure Meinungen und Erfahrungen!
Natürlich bin ich auch für jeden anderen
Kritikpunkt/Denkanstoß dankbar!

vg nina,
die mittlerweile keine nennenswerte Angst mehr vorm Zahnarzt
hat :smile:

Huhu!

  1. Ist der Stuhl beim Zahnarzt eures Vertrauens bequem? Wenn
    nicht: wie äußert sich das?

Ich glaube, ich bin zu klein (156cm) für die normalen Stühle, ich flutsche da immer irgendwie weg, habe Probleme beim „Ein-“ und „Aussteigen“, und eine richtige Sitz- oder Liegeposition finde ich auch nicht so recht.

Ist der Vorgang der automatisierten Sitzpositionsänderung
unangenehm?

Ja, weil, wie die anderen schon schrieben, man nie weiss, wanns wieder aufhört! Zudem kommt wie gesagt das wegrutschen bei mir dazu, so dass ich mich ziemlich ausgeliefert fühle. Und sobald man in Liegeposition ist kann man sich ja auch kaum mehr anders hinlegen.

  1. Was macht ihr während der Behandlung mit euren Händen?
    Wären Seitenlehnen oder Griffe zum „festkrallen“ dienlich?

Die Stühle, die ich kenne, haben Armlehnen. Ich nutze die aber nicht, meine Hände sind vor meinem Körper ineinander verkrampft.

  1. Habt ihr das Gefühl, euch in einer Maschinerie zu befinden
    (ob der vielen Instrumente, Scheinwerfer, etc. um euch herum)
    oder fühlt ihr euch wohl und heimelig?

Weder noch. Für mich sind die Instrumente rundherum einfach notwendige Dinge, die der Arzt eben braucht, da mache ich mir gar keine Gedanken.
Was mich immens stört, sind die Lampen. Meine augen fangen innerhalb kürzester Zeit an zu tränen und ich fühle mich, als würde ich weinen. Ich habe zwar eine Zahnarztphobie, aber so heftig ist die nicht, als dass ich tränenderweise alles über mich ergehen liesse. Es gibt mir aber das Gefühl von „klein sein“, zumal mich auch schon Zahnärzte darauf angesprochen haben.
Schliesse ich die Augen, habe ich dagegen das Problem, dass ich nicht sehe, was vorgeht. Das vermittelt zusätzlich Unsicherheit (ich bin jemand, der einfach wissen will was wann wie passiert).
Wohl würde ich mich in so einem Stuhl auch nicht fühlen, wenn er aus Plüsch wäre und ich mich reinkuscheln könnte :wink:

  1. Gibt es etwas, was euch besonders postitiv bzw. negativ
    aufgefallen ist? Etwas, das besonderes Unbehagen (vom
    Bohrergeräusch mal abgesehen) bei euch auslöst?

Das, was Tara gesagt hat, fänd ich klasse: einen Schmerzknopf. Wenn mehrere Leute über mir hängen, fällt es mir sehr schwer, die Hand richtig zu heben ohne jemanden zu stossen oder ähnliches.
Ich fände so einen Knopf wie im Krankenhaus klasse, den man in die Hand bekommt und so trotzdem die Hände vor dem Körper haben kann, also nichts in eine Armlehne integriertes.
Ausserdem würde mir gefallen, wenn man Kopfhörer anziehen könnte und die Geräusche so „ausblenden“ könnte, mit Musik (aber bloss nix rührseliges!).
Etwas, was mir auch noch aufgefallen ist, ich persönlich aber weniger schlimm finde: wenn so „Teppiche“ für die Schuhe da sind, sind diese immer so weit unten, dass ich mit meinen kurzen Beinen kaum dran reiche!

Ich hoffe, Dir weitergeholfen zu haben!

Liebe Grüsse
Bine :smile:

Hi,

  1. Ist der Stuhl beim Zahnarzt eures Vertrauens bequem?

angemessen. Aber es reicht, dass ich bei ZA dort regelmäßig in eine Art Halbschlaf falle solange er nicht behandelt…

Ist der Vorgang der automatisierten Sitzpositionsänderung
unangenehm?

geht so, perfekt ist es nicht.

  1. Was macht ihr während der Behandlung mit euren Händen?

Falten oder auf die Oberschenkel/Bauch legen. Je nach Stuhlart…

Wären Seitenlehnen oder Griffe zum „festkrallen“ dienlich?

Ja, manchmal (Lehnnen). Wüsste aber nicht wie man das konstruieren könnte.

  1. Habt ihr das Gefühl, euch in einer Maschinerie zu befinden
    (ob der vielen Instrumente, Scheinwerfer, etc. um euch herum)
    oder fühlt ihr euch wohl und heimelig?

Weder noch. Ich fühl mich nicht ausgeliefert, aber das liegt sicher auch an der Atmosphäre in der Praxis. Gemütlich auch nicht, aber wie gesagt „schlummere“ ich manchmal fast ein.

  1. Gibt es etwas, was euch besonders postitiv bzw. negativ
    aufgefallen ist?

Neg: Wenn die Besteckablage zu dich über meinen Händen schwebt fühl ich mich eingeengt weil ich dann auch dem ZA kein Handzeichen mehr geben kann.

Pos: finde ich Bilder an der Decke damit man was zu kucken hat (OK nicht Stuhlrelevant :wink: )

g,
J+

Bilder an der Decke
Hi J+ und einige andere,

Pos: finde ich Bilder an der Decke damit man was zu kucken hat
(OK nicht Stuhlrelevant :wink: )

Weil ihr das alle so gut faendet, hier ein Erfahrungsbericht.
Anfang der 90er Jahre war ich bei einem Arzt in Johannesburg
in Behandlung, der an der Decke einen Fernsehbildschirm haengen
hatte, auf dem Videos gezeigt wurden. Ich werde nie wieder
Jean Paul Belmondos blaue Augen sehen koennen, ohnen einen
intensiven Schmerz im 3 oben links zu verspueren…

Anfaenglich fand ich das gut. Dann fing der Golfkrieg an
und aus war’s mit den Videos und der Bildschirm zeigte
CNN. Manchmal dachte ich, der Zahnarzt (der Verwandte in
Israel hatte) schaut mehr auf den TV als in meinen Mund.

Gruesse
Elke

Hallo, alte Ratte

Ich kann mich Loussie ziemlich weitgehend anschließen

  1. Ist der Stuhl beim Zahnarzt eures Vertrauens bequem? Wenn
    nicht: wie äußert sich das?

Grundsätzlich ja, aber auch ich bin mit 1,50 nicht groß genug, um in den Sessel zu passen, das Ein- und Aussteigen wird zur Klettertour und das Plastik, auf dem man seine Schuhe deponieren sollte, ist 10 cm unterhalb meiner Sohlen - aber das betrachte ich als Pech für den Nachfolger im Stuhl.

Ist der Vorgang der automatisierten Sitzpositionsänderung
unangenehm?

Nö, nicht sehr. Bis darauf, dass es für mich das Zeichen für beginnende Behandlung und damit beginnende Angstzustände meinerseits ist.

  1. Was macht ihr während der Behandlung mit euren Händen?
    Wären Seitenlehnen oder Griffe zum „festkrallen“ dienlich?

Meine Zahnärztin hat Seitenlehnen, aber die sind eher hinderlich für sie als nützlich für mich. Wenn ich mich dort festhalte, lehnt sie zwangsläufig auf meiner Hand, was mir wieder unangenehm ist. Also gehöre auch ich zu den „die-Hände-vor-dem-Bauch-ZusammenkrampferInnen“.

  1. Habt ihr das Gefühl, euch in einer Maschinerie zu befinden
    (ob der vielen Instrumente, Scheinwerfer, etc. um euch herum)
    oder fühlt ihr euch wohl und heimelig?

Ersteres. Und das trotz einer ausnehmend netten und einfühlsamen Zahnärztin. Hat aber wohl auch mehr mit der Angst vor den Geräten zu tun. Lässt sich auch wohl schlecht ändern.

  1. Gibt es etwas, was euch besonders postitiv bzw. negativ
    aufgefallen ist? Etwas, das besonderes Unbehagen (vom
    Bohrergeräusch mal abgesehen) bei euch auslöst?

Die Idee mit den Kopfhörern fände ich grundsätzlich gut, aber meine Zahnärztin redet auch immer wieder mit mir („Spüren Sie das?“ „Da ist ein Loch, das sollten wir behandeln“ usw. Da wären sie ja wieder höchst hinderlich. Vielleicht bei längerdauernden Behandlungen, bei denen man nicht mit dem Patienten reden will/muss/kann.

Bei einem meiner früheren Zahnärzte hat man im Hintergrund immer blöde Scherze oder andere Gespräche von den Angestellten gehört. _Das_ war unangenehm. Deren Privatgespräche gehen mich nun wirklich nix an.

  1. Sollte der große Lichtstrahler über dem Patienten händisch
    bewegt und in Position gebracht werden?

Auch als Patientin hierzu noch Senf: Wenn ich mir anschau, wie meine Zahnärztin das Ding immer wieder zurechtrücken muss, denke ich, das geht anders gar nicht gescheit.

  1. Wäre die Behandlung der Patieneten i.A. einfacher und
    bequemer, wenn sie frontal und nicht von der Seite erfolgen
    könnte?

Für wen? Und wie soll das gehen? Gibt es da Systeme? Hier frag ich mal aus beruflicher Neugier als Medizinjournalistin.

Liebe Grüße
Livia

Hallöchen,

An die Patienten:

Ich muß vorausschicken, daß ich zu den absoluten ZA-Schissern gehöre, bei denen eine Behandlung nur unter Vollnarkose möglich ist; das normale ‚Nachschauen‘ geht aber auch ohne… :wink:

  1. Ist der Stuhl beim Zahnarzt eures Vertrauens bequem?

Ja! Nicht zu schmal, nicht zu breit, angenehme Oberfläche, angenehme Farbe, bequeme Kopfstütze (wichtig!), bequeme Armlehnen, Fußteil nach Belieben verstellbar.

Ist der Vorgang der automatisierten Sitzpositionsänderung
unangenehm?

Hört sich jetzt vielleicht etwas albern an, aber mein ZA drückte mir irgendwann die Fernbedienung in die Hand und sagte ‚mach selbst‘.

  1. Was macht ihr während der Behandlung mit euren Händen?

Da unter VN: keine Ahnung; bei den Routine-Terminen ist es unterschiedlich (je nachdem, wie ich gerade drauf bin): manchmal habe ich die Arme lässig verschränkt, manchmal ‚spiele‘ ich auf den Armlehnen Schlagzeug, manchmal bearbeite ich die Akupressurpunkte gegen Angst.

Wären Seitenlehnen oder Griffe zum „festkrallen“ dienlich?

Nicht zum Festkrallen.

  1. Habt ihr das Gefühl, euch in einer Maschinerie zu befinden
    (ob der vielen Instrumente, Scheinwerfer, etc. um euch herum)
    oder fühlt ihr euch wohl und heimelig?

Nun ja… Ich bin Krankenschwester, von daher fühle ich mich zwischen Geräten, Instrumenten & Co. durchaus ‚heimelig‘, was aber nicht bedeutet, daß ich mich beim ZA wohl fühle. Es hängt auch viel vom ZA ab.

  1. Gibt es etwas, was euch besonders postitiv bzw. negativ
    aufgefallen ist?

Technisch gesehen sind die meisten Praxen auf dem Laufenden, meistens hapert es an dem Personal und an der schlechten Organisation. Man kann nicht so einen Schisser wie mich stundenlang warten lassen (die Krönung einer solchen Warterei: eine der Mädels ging rein, schloß die Tür nicht richtig zu und platzte mit ‚na, die stellt sich vielleicht an!‘ los - OK, danke… Das war’s…).

Etwas, das besonderes Unbehagen (vom
Bohrergeräusch mal abgesehen) bei euch auslöst?

Der Geruch!

Grüße

Renee

Hi,

Wie soll das denn aussehen? Ich als Patient würde das
vermutlich gar nicht gut finden. Wenn sich der Arzt auch noch
über meinen gesamten Körper beugt, würde ich mich etwas
eingeengt fühlen. Oder ich müsste ziemlich kopfüberliegen, was
ich auch nicht so toll fände.

warst du schon mal beim Fünf-Loch-Doktor (HNO)? Das geht schon frontal, ist aber in der Tat unangenehm, wenn man dem Doc zwischen den Beinen sitzt.

Gruß

Johannes

Design
Hallo alte ratte,

Deiner ViKa entnehme ich, dass Du Produktdesign studierst…
Gehe ich recht in der Annahme, dass Du einen Stuhl entwerfen möchtest, der möglichst Patientengerecht ist? :smile:

Wäre zumindest eine klasse Arbeit…!

Meine Idee hierzu, zur Gestaltung:

Bitte nicht MINTfarben.
Das ist eine bevorzugte "Zahnarzt- (ausstattungs-) Farbe.

Wie wäre es, irgendein Massageelemt miteinzubauen, Ablenkung… Wellness… denn Schmerzen hat man meist doch genug :wink:

Viele Grüße
Spotvolta

warst du schon mal beim Fünf-Loch-Doktor (HNO)? Das geht schon
frontal, ist aber in der Tat unangenehm, wenn man dem Doc
zwischen den Beinen sitzt.

Wenn ich beim HNO war, hatte ich es in den Ohren. Da war der Arzt wieder seitlich von mir. Ist aber gefährlich, wenn man immer beim Schmerz das Bein hebt, oder?

Bis denne
Schnoof

Hi J+

Pos: finde ich Bilder an der Decke damit man was zu kucken hat
(OK nicht Stuhlrelevant :wink: )

Doch! Genau das sind die Informationen, die ich haben möchte! Das „zum gucken“ trägt zur Entspannung bei und könnte ja schließlich auch in Verbindung mit dem Stuhl stehen :smile:

Vielen lieben Dank
vg nina

Hi Elke!

Das ist natürlich eine Frage des behandelnden Teams, ob solche Medien (für diesen Zweck) sinnvoll und verantwortungsbewusst eingesetzt werden.

Wäre dann also zu überlegen, wie man eine „falsche“ Nutzung von Vornherein ausschließen könnte… (hab mir da auch schon Gedanken drüber gemacht)

Danke für das Mitteilen dieses Horror-Szenarios :smile:

vg nina

Hallo Livia!

Hat aber wohl auch mehr mit der Angst
vor den Geräten zu tun. Lässt sich auch wohl schlecht ändern.

naja, wenn die Geräte etwas „freundlicher“ gestaltet sind, schon etwas :smile:

Auch als Patientin hierzu noch Senf: Wenn ich mir anschau, wie
meine Zahnärztin das Ding immer wieder zurechtrücken muss,
denke ich, das geht anders gar nicht gescheit.

Den Gedanken hatte ich eben auch. Wäre eher 'ne Frage der Hygiene.

  1. Wäre die Behandlung der Patieneten i.A. einfacher und
    bequemer, wenn sie frontal und nicht von der Seite erfolgen
    könnte?

Für wen? Und wie soll das gehen? Gibt es da Systeme? Hier frag
ich mal aus beruflicher Neugier als Medizinjournalistin.

Wäre zwar aufwändig aber denkbar, oder?
Meine Recherche ist für mein Semesterprojekt: ich studiere Produkt-Design. Wenn du Interesse an den Ergebnissen (ca. Ende Februar) hast, würde ich Kontakt zu dir aufnehemen wenn’s soweit ist! Die FH ist natürlich immer daran interessiert, auch die Wirtschaft über unsere Projekten zu informieren.

Vielen Dank!
vg nina