Woher Tamiflu beziehen?

Hallo,

ich möchte gerne meine Familie absichern.

Woher kann ich ohne Rezept noch Tamiflu beziehen?

Kennt jemand eine Bezugsquelle?

Danke

hallo,

soll das was gegen vogelgrippe sein?
womit habt ihr euch impfen lassen, als BSE, die schweinepest oder die hühnerpest akut war? ich möchte die medikamente auch gern beziehen.

gruß

Horst

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Polemik hilft niemandem!!! (owT)

.

Zufällig gestern in der Zeitung gelesen
Hallo Franky,

Zufälligerweise hab ich gestern im Krefelder Stadtspiegel einen Artikel bezüglich Tamiflu und Vogelgrippe gelesen.
Darin stand, daß Vater Staat sämtliche Tamiflu-Reserven aufkauft, um im Falle einer Epidemie Jeden Bürger beliefern zu können und zu vermeiden, daß es zu Hamsterkäufen kommt.

Außerdem hab ich noch was davon gelesen, daß Impfstoffe erst entwickelt werden können, wenn der H5N1 (oder wie der heißt) mutiert ist und auch für Menschen gefährlich wird.

Wenn es zur Vorbeugung gegen eine Normale Grippe sein soll hilft eine Imfung oder eine Stärkung des Immunsystems.
Mein Heilmittel heißt Antigrippine, das hab ich mal in Belgien gekauft, wie es hier in Deutschland heißt, wird dir sicher noch einer der Ärzte oder Apotheker hier beantworten.

Gruß
Sticky

Vom Kauf kann man nur abraten…

Hallo,

Auch Hallo

Woher kann ich ohne Rezept noch Tamiflu beziehen?

Auf dubiosen Wegen im Internet aus dem Ausland zu Preisen, die zehnmal so hoch sind wie sie in Apotheken waren. Doch Vorsicht: Da kannst du dir auch jede (wirklich gefährliche oder giftige) Fälschung andrehen lassen wie das z.B. bei Potenzmitteln der Fall ist oder auch nur ums Geld gebracht werden. (Ein Apotheker hat mir von einem eigenen Patienten erzählt, der von „Viagra“ eine Bleivergiftung bekommen hat, weil das total der Siff war)

Im Übrigen ist die Vogelgrippe gar nicht so gefährlich wie du denkst. Erst eine Mischung aus der Vogelgrippe und des Influenzavirus wäre u.U. eine große Gefahr. Rauchen ist vielfach schlimmer und dümmer. Jeder Wissenschaftler rät eindringlich von einer Panikmache wie von dir ab. Wenn du keine Vögel hältst und mit den Händen schlachtest, dann ist deine Sorge TOTAL unbegründet. Ich sag dir das, weil ich nicht möchte, dass Leute geneppt werden.
Unnütze und unnötige Medikamente zu nehmen, birgt auch stets das Risiko einer allergischen Reaktion. Wie das bei Tamiflu ist, weis ich aber nicht.
VG, Stefan

Find ich auch…
… denn: in Asien, wo der hygienische Standart oft niedriger und die Bevölkerungsdichte in Ballungsgebieten oft höher sind als hier sind sage und schreibe 60 (!) Menschen umgekommen. Das ist nix.

Und inzwischen glaub ich kaum den Nachrichten mahr. Wem nutzt denn das Verbot der Freilaufenden Hühner - den Legebatteriebetreibern. Wer macht den Reibach mit dem Patentgeschützten Tamiflu? Roche. Für das Geld, das Tamiflu momentan gekauft wird, könnten zigmal soviel Leben gerettet werden, auch hier bei uns.

Nee nee nee. Da wird wiedermal mit Angst Geld gemacht. Das ist scheinbar neue Mode.

Schöne Grüße,

Chris

Mit Rezept
Hallo Franky,
was Du brauchst ist ein Rezept.Ohne das bekommst Du es weder im Internet noch in der Apotheke.Ein Privatrezept.Kostet ca 33 Euro.
Was immer Laien hier kundtun, auf der anderen Seite der Medaille steht, dass in Ärzte- und Apothekerkreisen, zumindest denen, die ich kenne, schon lange die meisten ihr Tamiflu liegen haben.
SIcher ist es auch nicht (Resistenzbildung), aber das beste und im Ernstfall notwendigste, was es gibt.
Vogelgrippe selber ist keine Gefahr, die Angst hiervor reine Hysterie, die Wahrscheinlichkeit eines entstehenden Supervirus, der Gefährlichkeit des „Vogelgrippe“- Virus und Übertragbarkeit eines anderen Grippevirus vereint nicht gering.
Wer Grundkenntnisse in Mikrobiologie hat weiss, wie schnell Viren mutieren und wie, mathematisch gesehen,überfällig eine Pandemie seit langem ist.
Besorg Dir Tamiflu, ich persönlich kenne keinen Arzt, der das Rezept bisher jemandem verwehrt hätte, und leg es weg.

Und dann,und das ist wichtig:
Nimm es auf keinen Fall, bevor es ein Arzt Dir sagt!!!
Nimm es nur, wenn eine entsprechende Diagnose gestellt wurde.
Erstens ist es sonst für den Ernstfall weg, und vor allem fördert jede sinnlose Einnahme Resistenzbildungen.

Ich persönlich bin keine, die leichtfertig Medikamente einsetzt und habe schon so manche üble Sache homöopathisch behandelt, aber in diesem Falle hielte ich es für naiv, nicht vorzusorgen.

Viele Grüße, Anja

Hi,

ich möchte gerne meine Familie absichern.

dann lies mal hier, wie es richtig eingenommen wird:

http://www.zeit.de/2005/43/01___leit_2_43

Gruß,
Gerhard

Hallo Franky!

Ich möchte mich den anderen Antworten anschließen. Nur keine Panik!
So dramatisch ist die Vogelgrippe auch wieder nicht.
Wenn man es genau nimmt, kann es jederzeit zu einem mutierten Grippevirus kommen, der eine Epidemie zur Folge hat. Das hat bis zu diesem Jahr noch nie einen Interessiert.

Zu Tamiflu:
Tamiflu muss, damit es wirklich wirkt, innerhalb von 24 stunden nach der Infektion eingenommen werden. Diesen Zeitpunkt zu treffen ist sehr schwer. Man kann ja nicht direkt gegen jeden Schnupfen so hart vorgehen.
Dazu kommt, dass es bereits auch Fälle gegeben hat, bei denen Tamiflu nicht mehr gewirkt hat. Der Grippevirus ist sehr flexibel. Er mutiert leicht. Übrigens hat das Mädchen, bei dem Tamiflu nicht gewirkt hat ohne bleibende Schäden überlebt.

Aber ich will jetzt ja nicht noch mehr Panik verbreiten. Tatsache ist:
Ein wirklicher Erreger, der von Mensch auch Mensch übertragen werden kann, ist dieses jahr noch nicht erwiesen aufgetreten. ( zumindest meines Wissens nicht)Solange dass nicht passiert, ist es völlig ungefährlich.
Selbst wenn man sich von den Vögeln anstecken könnte… wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass du mit den ungekochten Innereien oder dem Kot eines infizierten Vogels in Berührung kommt. Und selbst wenn… auch hier gilt, nicht jeder Schuß ein Treffer.

Neben Tamiflu gibt es übrigens noch 2 andere Medikamente, die
Neuraminidaseinhibitoren Oseltamivir und Zanamivir.

Die Firma Glaxo Smith Kline ist dabei einen Impfstoff zu entwickeln, dessen Zulassung nächste Woche beantragt werden soll.
Dieser Impfstoff ist fertig, mit Ausnahme des ’ Erkennungssignals’. Dieses muss der Virusstamm selbst sein.
Ein komplett fertigen Impfstoff kann es also erst geben, wenn der Virus ausgebrochen ist.
Dazu kommt, das Roche heute auf Grund des politischen Drucks eingewilligt hat, auf sein Patent ( zumindest vorübergehend) zu verzichten. Somit dürfen auch andere Firmen das Tamiflu produzieren. Wir sollten also bald wieder mehr davon haben.

Ich persönlich würde warten, bis ich krank bin bevor ich mir Medikamente besorge. Ich denke nicht, dass Hamsterkäufe wirklich nötig sind.
Ich habe mir überlegt, mich gegen die normale Grippe impfen zu lassen. das hilft zwar nicht gegen Vogelgrippe, aber dann kann es mir zumindest nicht passieren, dass ich Medikamente brauche, die es nicht mehr gibt weil die bei anderen Leuten im Schrank liegen.
Man sollte nicht vergessen, dass auch jedes Jahr tausende Menschen in Deutschland an der ‚normalen‘ Grippe sterben.

Trotzdem. Wenn du dich dann sicherer fühlst, geh zum Arzt und versuch dir Tamiflu zu besorgen. Und dann lehn dich ganz beruhigt zurück, du wirst es nicht brauchen. Zumindest nicht gegen die Vogelgrippe.
:smile:
Schönes Wochenende!
Manuela

Hi ho,

… und wie, mathematisch gesehen,überfällig eine Pandemie seit langem ist.

mathematisch gesehen ist da gar nichts „überfällig“. Wer irgendwelche Statistiken in diese Richtung interpretiert ist schlicht unseriös.

Gruss,

Herb

3 „Gefällt mir“

Nun, ich gebe zu, dass ich keine Mathematikleuchte bin, und die Pflichtstatistik nur mitgenommen habe wo ich musste.
Aber was den virologischen Part anbelangt, es ist auf der Ebene keine große Frage mehr, ob die nächste Welle kommt, sondern nur, wann.
Und überfällig ist sie aus den Rhythmen heraus, die sich in der Vergangenheit gezeigt haben in der Tat.
Es ist eben Leben, und gerade nicht Mathematik, da hast Du völlig Recht.

Gruß,Anja

Hi Anja,

Aber was den virologischen Part anbelangt, es ist auf der
Ebene keine große Frage mehr, ob die nächste Welle kommt,
sondern nur, wann.

Und warum das?

Und überfällig ist sie aus den Rhythmen heraus, die sich in
der Vergangenheit gezeigt haben in der Tat.

Dann gehen wir die Sache mal anders an. Wieviele Pandemien gab es durch eine Grippe bereits? Wikipedia nennt deren drei, ich bezweifle jetzt einfach mal, dass es viel mehr gab, weil für eine Pandemie einfach genug Menschen gebraucht werden (also in der Steinzeit wird sich eine Grippeepidemie nicht so weit ausbreiten können, schon wegen der fehlenden Reisetätigkeit).
So, dann sind wir also bei drei Grippepandemien. Die Zahl ist viel zu klein, um mit ihr statistisch arbeiten zu können.
Zwischen den Grippepandemien liegen unterschiedliche Zeiträume, die keinerlei Schlüsse auf einen irgendwie gearteten Rhythmus erlauben, weil es eben einfach zu wenige Pandemien sind (klingt vielleicht zynisch, aber so ist es nun mal).

So gesehen ist eine Pandemie also nicht überfällig und es existieren objektiv gesehen keine Rhythmen, in denen eine Grippepandemie auftritt. Was die diversen Gesundheitsorganisationen zu Zeit versuchen, ist einerseits löblich, andererseits wird es von den Medien ins schändliche gezogen. Information für die Bürger ist ja ganz gut, aber diese Panikmache durch Teile der Medien ist schlecht.

Mal ehrlich: Was nützt Otto Normalbürger ein Medikament, wenn er nicht beurteilen kann, wie und wann er es einzusetzen hat? Antwort: Gar nichts. Der einzige mit einem Lächeln im Gesicht ist der Pharmakonzern, da klingeln die Kassen.

Grüsse,

Herb

3 „Gefällt mir“

Hallo nochmal,

Dann gehen wir die Sache mal anders an. Wieviele Pandemien gab
es durch eine Grippe bereits? Wikipedia nennt deren drei, ich
bezweifle jetzt einfach mal, dass es viel mehr gab, weil für
eine Pandemie einfach genug Menschen gebraucht werden (also in
der Steinzeit wird sich eine Grippeepidemie nicht so weit
ausbreiten können, schon wegen der fehlenden Reisetätigkeit).
So, dann sind wir also bei drei Grippepandemien. Die Zahl ist
viel zu klein, um mit ihr statistisch arbeiten zu können.
Zwischen den Grippepandemien liegen unterschiedliche
Zeiträume, die keinerlei Schlüsse auf einen irgendwie
gearteten Rhythmus erlauben, weil es eben einfach zu wenige
Pandemien sind (klingt vielleicht zynisch, aber so ist es nun
mal).

So einfach ist das nicht, man kann viele Rückschlüsse auch ziehen aus dem Verhalten anderer, nicht nur der Grippeviren.Sie sind sich alle nicht so unähnlich wie beispielsweise schon Bakterien oder noch höher organisierte Organismen.
Und Du sagst es selber, die Bevölkerungsdichte und noch so einige andere Parameter haben sich -zugunsten der Viren- verändert, die Viren und ihre Strategien nicht wirklich.
Nur Mathematik bringt uns hier eben wirklich nicht weiter.

So gesehen ist eine Pandemie also nicht überfällig und es
existieren objektiv gesehen keine Rhythmen, in denen eine
Grippepandemie auftritt. Was die diversen
Gesundheitsorganisationen zu Zeit versuchen, ist einerseits
löblich, andererseits wird es von den Medien ins schändliche
gezogen. Information für die Bürger ist ja ganz gut, aber
diese Panikmache durch Teile der Medien ist schlecht.

Mal ehrlich: Was nützt Otto Normalbürger ein Medikament, wenn
er nicht beurteilen kann, wie und wann er es einzusetzen hat?
Antwort: Gar nichts. Der einzige mit einem Lächeln im Gesicht
ist der Pharmakonzern, da klingeln die Kassen.

Naja, da habe ich doch gerade gehört, dass, war es jetzt Roche oder Glaxo, egal, man hat auf Patentrechte verzichtet, so dass auch andere Hersteller herstellen können damit Versorgungsengpässe vermieden werden. Das nur am Rande.
Grundsätzlich hast Du schon Recht, daran habe ich auch gedacht.Darum der wirklich wichtige Hinweis, das besorgen ja, das anwenden nicht ohne Arzt.
Sicher wird es so kommen, dass viele Dummköpfe aus reiner Hysterie das Zeug schlucken werden, weil es ein bisschen im Hals kratzt. Sicher ein Problem.Ich vertraue da auf die Ärzte, die hoffentlich abwägen werden, wem sie das Rezept geben, im Sinne dessen, wieviel Verantwortungsbewusstsein und Basisinformation sie vorfinden.
Bisher habe ich mich darauf bechränkt, meinen Freundeskreis zu informieren und das Zeug für sie zu besorgen.
Hier hatte ich auch gezögert, zu antworten, aber wo verdammt ist die Grenze?
Andererseits werden wir auch nur so, auch durch die Panikmache, später dann genügend versorgt sein, weil eben jetzt schon die Produktion hochgefahren werden muss.Mit den Vorräten von beispielsweise vor einem halben Jahr hätte eine Pandemie viele Leben gekostet, einfach nur weil das Medikament nicht da war.

Ich weiss auch nicht, welches Vorgehen das beste ist,aber ich persönlich bin froh das Zeug im Schrank zu haben und in den Schränken derer, die mir etwas bedeuten zu wissen.
Ob es dann wirklich hilft, das steht noch auf einem anderen Blatt.

Ratlos,
Anja

Pandemien allgemein
Hi ho,

So einfach ist das nicht, man kann viele Rückschlüsse auch
ziehen aus dem Verhalten anderer, nicht nur der
Grippeviren.Sie sind sich alle nicht so unähnlich wie
beispielsweise schon Bakterien oder noch höher organisierte
Organismen.

Doch, so einfach kann es sein. Ich bin ja auch nur von einer Grippewelle ausgegangen, weil Tamiflu und Co nur bei einer solchen hilfreich sein könnte.

Und Du sagst es selber, die Bevölkerungsdichte und noch so
einige andere Parameter haben sich -zugunsten der Viren-
verändert, die Viren und ihre Strategien nicht wirklich.

Natürlich ist bei einer sehr hohen Bevölkerungsdichte und einem hohen Reiseaufkommen die Verbreitung eines Virus schneller möglich. Andererseits ist die Impfdurchdringung der Bevölkerung zum Teil sehr hoch, so dass sich einige Krankheiten eben nicht verbreiten können. Krankheiten wie die Pocken sind zum Beispiel praktisch ausgerottet.
Was ich damit sagen will: Sicher haben sich einige Parameter zugunsten einer Pandemie entwickelt, gleichzeitig verschieben sich aber auch andere Parameter in die andere Richtung.

Nur Mathematik bringt uns hier eben wirklich nicht weiter.

Letztlich ist doch alles nur Mathematik, oder? Du gewichtest irgendwelche Faktoren (solche für eine Pandemie und welche dagegen), und wertest das Ergebnis aus.

Naja, da habe ich doch gerade gehört, dass, war es jetzt Roche
oder Glaxo, egal, man hat auf Patentrechte verzichtet, so dass
auch andere Hersteller herstellen können damit
Versorgungsengpässe vermieden werden. Das nur am Rande.

Das habe ich zwar nicht mitbekommen, aber ich könnte mir durchaus vorstellen, dass nicht auf die Patentrechte verzichtet wird, sondern ein schnelles Lizenzabkommen geschlossen wurde. Auf Patente verzichten die Pharmafirmen nur, wenn jemand wie G.W Bush druck macht (und das macht der nicht aus humanen Gründen).

Bisher habe ich mich darauf bechränkt, meinen Freundeskreis zu
informieren und das Zeug für sie zu besorgen.
Hier hatte ich auch gezögert, zu antworten, aber wo verdammt
ist die Grenze?

Die Grenze ist genau da, wo Du Dein handeln einerseits vor dem Gesetz, andererseits aber vor Deinem Gewissen (meiner Meinung nach wichtiger) verantworten kannst. Ich mache Dir bestimmt keine Vorwürfe, wenn Du aus Sorge um Deine Freunde diese mit Medikamenten versorgst.

Aber nüchtern betrachtet ist diese Sorge eben etwas übertrieben, und im Grunde bin ich auch nur in den Thread eingestiegen, um diese Sorge ein wenig zu relativieren (und weil diese Sorge mit Mathematik nichts zu tun hat).

Andererseits werden wir auch nur so, auch durch die
Panikmache, später dann genügend versorgt sein, weil eben
jetzt schon die Produktion hochgefahren werden muss.Mit den
Vorräten von beispielsweise vor einem halben Jahr hätte eine
Pandemie viele Leben gekostet, einfach nur weil das Medikament
nicht da war.

Nun ja, ich neige dazu, bei Vorhersagen vorsichtig zu sein. Da eine Vorhersage, ob und in welche Richtung sich so ein Virus entwickelt schlicht nicht möglich ist, ist auch eine Aussage wie Deine nicht machbar.

Ich weiss auch nicht, welches Vorgehen das beste ist,aber ich
persönlich bin froh das Zeug im Schrank zu haben und in den
Schränken derer, die mir etwas bedeuten zu wissen.
Ob es dann wirklich hilft, das steht noch auf einem anderen
Blatt.

Naja, vielleicht liegt es ja daran, dass manche Menschen sich eher beunruhigen lassen als andere. Ich plädiere jedenfalls bei solchen Medienhypes für ruhig bleiben, die Fakten betrachten und erst dann handeln, wenn es nötig ist.

Ratlos,

Nichts ist jemals einfach :smile:

Grüsse,

Herb

Hallo,

So einfach ist das nicht, man kann viele Rückschlüsse auch
ziehen aus dem Verhalten anderer, nicht nur der
Grippeviren.Sie sind sich alle nicht so unähnlich wie
beispielsweise schon Bakterien oder noch höher organisierte
Organismen.

Doch, so einfach kann es sein. Ich bin ja auch nur von einer
Grippewelle ausgegangen, weil Tamiflu und Co nur bei einer
solchen hilfreich sein könnte.

Nee, ist es eben wirklich nicht, wenn man den mikrobiologisachen Hintergrund nit einbezieht, das hatte ich versucht anzudeuten.

Und Du sagst es selber, die Bevölkerungsdichte und noch so
einige andere Parameter haben sich -zugunsten der Viren-
verändert, die Viren und ihre Strategien nicht wirklich.

Natürlich ist bei einer sehr hohen Bevölkerungsdichte und
einem hohen Reiseaufkommen die Verbreitung eines Virus
schneller möglich. Andererseits ist die Impfdurchdringung der
Bevölkerung zum Teil sehr hoch, so dass sich einige
Krankheiten eben nicht verbreiten können. Krankheiten wie die
Pocken sind zum Beispiel praktisch ausgerottet.
Was ich damit sagen will: Sicher haben sich einige Parameter
zugunsten einer Pandemie entwickelt, gleichzeitig verschieben
sich aber auch andere Parameter in die andere Richtung.

Es haben sich keine mir bekannten Parameter verschoben zu ungunsten der Influenzavirenverbreitung. Du gehst nun ein bisschen zu mathematisch daran, und ich weise noch mal darauf hin, dass es wichtig ist, die Biologie zu beachten.

Nur Mathematik bringt uns hier eben wirklich nicht weiter.

Letztlich ist doch alles nur Mathematik, oder?

Nö, wirklich nicht, nur theoretisch, Leben ist ein bisschen komplizierter.
Du gewichtest

irgendwelche Faktoren (solche für eine Pandemie und welche
dagegen), und wertest das Ergebnis aus.

Naja, da habe ich doch gerade gehört, dass, war es jetzt Roche
oder Glaxo, egal, man hat auf Patentrechte verzichtet, so dass
auch andere Hersteller herstellen können damit
Versorgungsengpässe vermieden werden. Das nur am Rande.

Das habe ich zwar nicht mitbekommen, aber ich könnte mir
durchaus vorstellen, dass nicht auf die Patentrechte
verzichtet wird, sondern ein schnelles Lizenzabkommen
geschlossen wurde. Auf Patente verzichten die Pharmafirmen
nur, wenn jemand wie G.W Bush druck macht (und das macht der
nicht aus humanen Gründen).

Würde mich nicht wundern, wenn Du da Recht hättest.

Bisher habe ich mich darauf bechränkt, meinen Freundeskreis zu
informieren und das Zeug für sie zu besorgen.
Hier hatte ich auch gezögert, zu antworten, aber wo verdammt
ist die Grenze?

Die Grenze ist genau da, wo Du Dein handeln einerseits vor dem
Gesetz, andererseits aber vor Deinem Gewissen (meiner Meinung
nach wichtiger) verantworten kannst.

Letzteres ist eben nicht so einfach abzuwägen.Ersteres peripher.

Ich mache Dir bestimmt

keine Vorwürfe, wenn Du aus Sorge um Deine Freunde diese mit
Medikamenten versorgst.

Aber nüchtern betrachtet ist diese Sorge eben etwas
übertrieben, und im Grunde bin ich auch nur in den Thread
eingestiegen, um diese Sorge ein wenig zu relativieren (und
weil diese Sorge mit Mathematik nichts zu tun hat).

Und vor naturwissenschaftlichem Hintergrund, meinen persönlichen Erfahrungen und dem was ich gelernt habe halte ich die Sorge für berechtigt.
Nicht nur grundsätzlich sondern auch gerade jetzt, wo wir ein recht aggressives Virus haben, welches in Kontakt kommen wird mit unseren „normnalen“ Influenzastämmen.

Andererseits werden wir auch nur so, auch durch die
Panikmache, später dann genügend versorgt sein, weil eben
jetzt schon die Produktion hochgefahren werden muss.Mit den
Vorräten von beispielsweise vor einem halben Jahr hätte eine
Pandemie viele Leben gekostet, einfach nur weil das Medikament
nicht da war.

Nun ja, ich neige dazu, bei Vorhersagen vorsichtig zu sein. Da
eine Vorhersage, ob und in welche Richtung sich so ein Virus
entwickelt schlicht nicht möglich ist, ist auch eine Aussage
wie Deine nicht machbar.

Wie gesagt, es gibt Wahrscheinlichkeiten und naturwissenschaftliche Erfahrungen.Und ein gewisses feeling, aber über das müssen wir nicht diskutieren.

Ich weiss auch nicht, welches Vorgehen das beste ist,aber ich
persönlich bin froh das Zeug im Schrank zu haben und in den
Schränken derer, die mir etwas bedeuten zu wissen.
Ob es dann wirklich hilft, das steht noch auf einem anderen
Blatt.

Naja, vielleicht liegt es ja daran, dass manche Menschen sich
eher beunruhigen lassen als andere. Ich plädiere jedenfalls
bei solchen Medienhypes für ruhig bleiben, die Fakten
betrachten und erst dann handeln, wenn es nötig ist.

DAnn könnte es zu spät sein, ich halte eine solche Sicht für naiv.
Vielleicht wurzelt der Unterschied in unserer Argumentation auch darin, dass ich Biologie gelernt habe und Du Informatik.Da liegen Welten dazwischen, das eine ist Leben, das andere ist Maschinendenken.
Alles ist nützlich, aber bitte an der richtigen Stelle.

Ratlos,

Nichts ist jemals einfach :smile:

Nee, aber einiges ist weniger, anderes mehr relevant, hmm,natürlich auch nur relativ gesehen, aber da fängt jetzt die Philosophie an, und die ist nun wirklich der Holzweg…

Guten Sonntag noch,
Anja

Hallo Herb,

wohl dem, der statt Tamiflu die richtigen Aktien gehortet hat. *g*

http://www.wienerzeitung.at/DesktopDefault.aspx?TabI…

LG, Sabine

Hallo,

ich möchte gerne meine Familie absichern.

dann laß diese Spielchen mit Medikamenten.

1986 gab es mehr Menschen, die durch die übermäßige Einnahme von KI-Tabletten Schaden nahmen als durch die Radioaktivität.
Ein Fall ist mir in Erinnerung geblieben:
Ein Biologielehrer(!) vergiftete seine Familie fast tötlich, weil er ihnen große Mengen KI gab, ein Kleinkind konnte nur mit viel Glück gerettet werden.

Also laß die Finger von Experimenten, die sind meist gefählicher als die Krankheiten, die bekämpft werden sollen.

Gandalf