ich (männlich) denke nach der Geburt unseres dritten Sohnes über Sterilisation nach… Hat wer Erfahrungen? Was ist das „Beste“? Wie läuft das ab? Schmerzhaft? Die wohl rund 500 Euro würde ich in Kauf nehmen, bevor meine Frau ein Leben lang die Pille schluckt…
Wieder mal die falsche Sorte, die antwortet
(ich bin weiblich).
Aber mein Mann ist grad nicht da.
Er hat sich ebenfalls vor ca. 12 Jahren einer Vasektomie
unterzogen.
ich (männlich) denke nach der Geburt unseres dritten Sohnes
über Sterilisation nach… Hat wer Erfahrungen?
Eben keine direkten.
Was ist das
„Beste“? Wie läuft das ab? Schmerzhaft?
Mein Mann hat einen Tag gejammert und sich bedauern lassen
(aber er konnte nach der OP zum Auto laufen),
2 Tage später waren wir wieder auf einem langen
Spaziergang, nicht ganz so schnell wie sonst, nach
weniger als einer Woche hat er nichts mehr gemerkt.
Die wohl rund 500 Euro
würde ich in Kauf nehmen, bevor meine Frau ein Leben lang die
Pille schluckt…
Unser Sexleben hat darunter nicht gelitten. Kein bisschen.
Unser Liebesleben ist aufgeblüht. Ich fand das nämlich
ganz toll, dass er das für uns hat machen lassen.
Mein Rat: Go 4 it!
aus eigene Erfahrung kann ich dir nicht berichten, aber ich kenne eine gute Internetseite die sich mit dem Thema ausführlich beschäftigt, da findest du auch Erfahrungsberichte usw:
Gibt’s da mehr als eine Methode? Ich kenne nur das Durchtrennen und Umnähen der Samenleiter. Das kann unter lokaler Betäubung oder in Vollnarkose geschehen, je nach nervlicher Verfassung des Delinquenten.
Wie läuft das ab? Schmerzhaft?
Das Schlimmste: Rund um den Beutel juckt es wie blöd, wenn die Haare nachwachsen. Lass Dir die Ärmel in die Hosentaschen nähen.
Die wohl rund 500 Euro würde ich in Kauf nehmen, bevor meine Frau ein Leben lang die Pille schluckt…
Soweit ich mich erinnere, hat das die Krankenkasse bezahlt. So um 1991 herum.
Auf das Liebesleben hatte die Vasektomie jedenfalls keinen Einfluss.
ich (männlich) denke nach der Geburt unseres dritten Sohnes
über Sterilisation nach… Hat wer Erfahrungen? Was ist das
„Beste“? Wie läuft das ab? Schmerzhaft? Die wohl rund 500 Euro
würde ich in Kauf nehmen, bevor meine Frau ein Leben lang die
Pille schluckt…
Also, die Kasse bezahlt das nicht; Du musst also in der Tat mit einer Ausgabe in der von Dir genannten Größenordnung rechnen. Der Ablauf ist so, dass Du Dich für eine Rückenmarksnarkose, eine Volldröhnung oder eine örtliche Betäubung entscheiden kannst. Ich habs in Vollnarkose machen lassen. Du bekommst zwei kleine Schnitte in den Beutel (weniger als ein cm lang). Es fühlt sich ein paar Tage an, als hätte Dir jemand einen Ball in die Eier geschossen - mehr Schmerz ist nicht. Mit einem Eisbeutel merkst Du so gut wie nix - läufst nur zwei oder drei Tage wie Django mit der Monatskarte. Und komplett kahlgeschoren worden bin ich auch nicht. Keine Probleme; die Narben jucken, spannen, schmerzen überhaupt nicht. Kann man wirklich aushalten.
gute Idee mit der Sterilisation!
Dauert ca. 20 min (Kasse zahlt nix), örtliche Betäubung reicht völlig aus, man kann danach sofort wieder arbeiten. Schmerzen: ein dumpfes Gefühl für ca. 2-3 Wochen, sonst nix.
Achtung: die ersten 6 Wochen können im Ejakulat noch lebensfrohe Spermien sein, deshalb Probe beim Urologen abgeben (hihi) nach 3 und 6 Wochen, oder andere Verhütungsmaßnahmen ergreifen. Danach dürfte eine weitere Verhütung überflüssig sein.
Don`t panic
Gruß synapse
finde ich sehr verantwortungsbewusst von Dir, das zu übernehmen - bei der Frau ist die Sterilisation ungleich aufwendiger.
Aus eigener Erfahrung (inzwischen vor ca. 15 Jahren) kann ich Dir berichten, dass es in der Tat eine unkomplizierte Geschichte ist. Der Urologe wird zunächst ein Gespräch mit Dir führen und Dir klarmachen, dass nach der Sterilisation wirklich Schluss ist mit Zeugung - zwar kann man theoretisch die Sache wieder operativ rückgängig machen, ist aber sehr kompliziert und klappt nicht immer. Also lieber vorher überlegen, obs endgültig sein soll.
Bei mir wurde es ambulant gemacht, in örtlicher Betäubung, auf so einem Stuhl, den Deine Frau von Gynäkologen sicher besser kennt … Habe mich vorsichtshalber im Taxi hin- und herfahren lassen.
Ein paar Tage wars etwas unangenehm mit leichter Schwellung, aber bald vergessen.
Das Sexualleben hat in keiner Weise darunter gelitten, eher im Gegegenteil - nun ists irgendwie unbeschwerter.
Meiner näheren Verwandtschaft udn Bekanntschaft habe ich es allerdings zunächst lieber nicht erzählt - da gibt es immer noch jede Menge dummes Geschwätz von Leuten, die „Sterilisation“ mit „Kastration“ verwechseln …