Nierenstauung + Kontrastmitteluntersuchung

Hallo ihr Lieben!

Bei mir soll, um eine evt. Harnleiterstenose abzuklären, eine Röntgenuntersuchung mit Kontrastmittel durchgeführt werden. Mich würde alles rund um diese Untersuchung interessieren, also, wie sie durchgeführt wird, wie lange das alles dauert etc. pp.
Hat jemand eine antwort für mich oder einen weiterführenden Link? Darf auch gerne mit Fachchinesisch sein, ist kein Problem für mich.

Zum anderen würde mich noch interessieren, wie eine solche Stenose therapiert wird. Bisher weiss ich nur, dass man möglichst bald eine OP ansetzen sollte. Aber, ob diese nun endoskopisch sein kann, vielleicht sogar ambulant gemacht werden könnte, oder ob ich mich auf einen „richtigen“ Schnitt mit längerem KH-Aufenthalt einstellen muss, das weiss ich nicht, würde es aber gerne wissen.

Natürlich kläre ich das Ganze auch noch intensiv mit den jeweiligen Fachärzten ab, es dauert aber noch ein paar Tage, bis ich Termine ausmachen kann, und bis dahin würde ich mich gerne etwas einlesen in die Thematik.

Vielen Dank schonmal!

Liebe Grüsse
Bine

Hallo Bine,

man nennt diese Röntgenuntersuchung i. v.-Pyelogramm/bzw. Pyelografie, d. h. soviel wie intravenöse Nierenröntenuntersuchung, bei der man in Rückenlage auf dem Röntgentisch gelagert wird. Nach einer Leeraufnahme (Rö-aufnahme des Abdomens, auf der Nieren, Ureter, einschl. Blase ohne Kontrastmittel abgebildet sind) wird das in der Regel jodhaltige Röntgenkontrastmittel i.v. in die Armvene gegeben. Es wird vom Blut aus über die Nieren ausgeschieden, sodass dadurch Nierenbecken, Nierenkelche und die ableitenden Harnwege und zum Schluss die Blase optimal im Rö-bild dargestellt werden. In der Zeit, ca. 20-30 Min., bis zur Ausscheidung des KM in die Blase werden einige Rö-aufnahmen gemacht. Verengungen (Stenosen) lassen sich genau erkennen, Ursachen (Steine, Gewächse, Entzündungen, usw.) ggf. auch.
Vor der Untersuchung muss der Patient gut aufgeklärt werden, denn gegen jodhaltige Kontrastmittel darf keine Allergie bestehen, er sollte vor der Untersuchung nichts gegessen haben, usw.

Die Art der Therapie hängt natürlich von der Art und Ursache der Stenose ab, die ja festgestellt werden soll. Wichtig ist nur, dass die Ursache für die Nierenstauung möglichst schnell beseitigt wird, da die Niere sonst geschädigt wird.

die folgenden Links werden es dir wahrscheinlich noch besser erklären können.

http://www.netdoktor.de/ratschlaege/untersuchungen/r…
http://www.aok.de/bund/tools/medicity/diagnostik.php…
http://www.nierenbuch.de/2_untersuchung/342_roentgen…
http://www.doringer.at/institut/was/was02.html (scrollen, bis iv-pyelografie)

Viele Grüße, Renate

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Hallo!

Ich habe auch eine Wassersackniere mit Ureterabgangsstenose. HAbe letztens diese Untersuchung machen müssen. Ich erzähle dir mal wie es war.

Also: Erst musste ich einen Liter Mineralwasser trinken. Dann bekam ich links und rechts in die Armbeuge einen Zugang gelegt ( tat nicht weh ). Dann sollte ich noch einmal auf Toilette gehen. Dann musste ich mich auf einen schrecklich kalten Tisch legen und bekam dieses Mittelchen gespritzt. Nach ca. 10 Minuten wurde Blut abgenommen und nach weiteren 10 Minuten noch einmal. Nach einer halben Stunden konnte ich wieder gehen. Ansich war die Untersuchung nicht schlimm.

Zur Op: Bei mir steht diese Frage auch im Raum. Ich schiebe es aber gerne vor mir her ( Panik, wenn etwas an meinen Bauch geht, besonders, wenn mir jemand daran herum schnibbeln will ). Der Facharzt meinte, dass sie das verengte STück Harnleiter heraus schneiden, den Nierenkelch ( ich meine der war es ) verkleinern und dann die Niere ein Stück runter ( Richtung Bauchnabel ) setzen, damit sie den Harnleiter wieder zusammen nähen können ( der wächst unter Spannung nämlich nicht zusammen ). Vor der OP würde ich einen S- Schlauch von der Blase in die Niere gelegt bekommen.

Na ja, ich habe da keine Lust drauf :wink:

Tara