Halo zusammen,
zu folgendem Thema interessiert mich die Meinung aller Leute, die selbst im medizinischen Bereich tätig sind:
"Ein 39-jähriger Deutscher […] sucht „nach einer Möglichkeit, meine innere Identität als Mensch mit einer Querschnittlähmung zu realisieren und somit psychische Heilung zu erlangen.“ Er wünscht sich einen Arzt, der ihm das Knochenmark durchtrennt. Seit seinem sechsten Lebensjahr sehne er den „Eintritt einer schwerwiegenden orthopädischen Behinderung“ herbei. Kann dem Manne geholfen werden?
Noch heute stockt einem der Atem, wenn man die Gespräche nachliest, die die britische BBC Anfang 2000 führte. Damals hatte ein Krankenhaus im schottischen Falkirk bestätigt, zwei körperlich gesunden Menschen auf deren Wunsch hin je ein Bein amputiert zu haben.
Einer der beiden Patienten, Hans aus Deutschland, erklärte, nun erst, ohne das rechte Bein, fühle er sich komplett; Depressionen und Selbstmordgedanken seien verschwunden."
(Quelle: Süddeutsche, http://www.sueddeutsche.de/,tt5m3/kultur/artikel/756…)
Mal abgesehen davon, dass diese Leute meiner Meinung nach eher einen Psychiater brauchen, als eine Operation. Widerspricht das Verhalten der Ärzte nicht dem hippokratischen Eid? Ist es ethisch in Ordnung, wenn der Arzt einem solchen Ersuchen nachkommt und einen gesunden Menschen auf eigenen Wunsch hin verstümmelt?
Ciao
Andreas