schlafqualität

und nochmal ich…

wenn ich nach 02. uhr nachts erst schlafen gehe, finde ich keinen wirklichen schlaf. es ist ätzend. ich rege mich nicht auf oder ähnliches, ich stehe auch auf wenns gar nicht geht und mach irgendwas.
also denke ich mal, mein verhalten fördert den schlechten schlaf nicht
zusätzlich.

nun sollte man ja meinen, wenn man einen sehr stressigen anstrengenden tag hatte, das man dann ins „koma“ kippt, wenn man ins bett kommt.
stimmt bei mir - sofern es nicht nach sagen wir mal max. 2.30 uhr morgens ist.
anderenfalls wache ich ständig auf, liege lange wach und habe ein komisches gefühl (als würde was nicht stimmen und man weiss eben nicht was es ist). im laufe der schlafversuche fällt dann eine art grübellei an, über jeden wirklich banalen mist.

kann das am biorythmus liegen? wenn ich also über „meine persönliche einschlafzeit“ hinaus wach bin, das ich den punkt verpasst hab und so der obige verlauf zu erklären wäre?

ich habe das schon länger bei mir beobachtet und setze deshalb viel daran, nicht über die zeit zu kommen, weil der tag darauf nat. auch ätzend ist wg. übermüdung. aber ab und an klappts eben nicht.

also - woran liegts?

LG nina

(und ich vergesse diesmal nicht nachzulesen:smile:

Hallo Nina,

also das mit dem Biorhythmus und der persönlichen Einschlafzeit glaube ich schon auch.
Nur frage ich mich grundsätzlich, wann Du morgens aufstehen musst, wenn Du NACH 02:00 Uhr erst ins Bett gehst.
Wenn Du erst um 09:00 Uhr aufstehen musst, passt die Schlafzeit ja noch, dann müsstest Du versuchen Deine persönliche Einschlafzeit langsam nach später zu verschieben, was aber schwierig ist, weil zwischen 02:00 und 03:00 Uhr meines Wissens jeder Mensch seinen Tiefpunkt hat.
Wenn Du aber früher aufstehen musst, z.B. um 06:00 Uhr, schläfst Du wahrscheinlich überhaupt zu wenig, und Dein Körper will dann nach 02:30 Uhr nicht mehr einschlafen, weil er weiss dass er nicht genug Schlaf bekommen wird und nach 3 Stunden völlig gerädert aufwachen müsste.

WB

hi wadlbeisser,
es ist unabhängig von den aufstehzeiten. ich muss selten wirklich früh aufstehen, neige aber eh zu einem leichten und schnelle zu unterbrechendem schlaf. ausserdem habe ich ja durch die erkenntnis im grossen und ganzen meine einschlafzeit dem angepasst, damit ich nicht ständig wach rumhänge und am tage wie gerädert bin. es geht also weniger um das aufstehen und die gesamtzeit der schlafstunden, sind bei mir eh selten wirklich mehr als 7 mit div. unterbrechnungen weil durst, pippi, mies geträumt (wache „immer“ auf nach traum) solange ich gleich wieder wechpenne, is mir det wurst. aber in nächten wie gestern, nach der magischen stunde, funkltioniert nix mehr…
deshalb frage ich mich, ob es sein kann, das ich - also jemand - auf keinen fall die eigene „magische stunde“ verpassen sollte, wenn er/sie noch gut pennen will. - ürbigens - früher*gggg war das nicht so. da wars total wurst wann ich ins bett bin - ausser, wenn ich arbeiten musste und vor lauter sorge ums verpennen nicht pennen konnte.

LG
nina

Tja, Nina,

dann weiss ich auch nicht weiter.
Mir erscheint es bedenklich, wenn du „andauernd“ aufwachst wegen Durst oder schlecht geträumt und aufs Klo müssen.
Da würde ich einen Arzt konsultieren.

WB

hi wadlbeisser,

danke für deine mühe erstmal!

wegen doc konsultieren - hab ich - denn dat is schon mind. 20 jahre so. man gewöhnt sich also daran.
neulich sah ich eine doku, bei der es um den schlaf geht, war schon sehr aufschlussreich und so werde ich im neuen jahr wohl doch mal ins schlaflabor gehen, wie mir schon mal empfohlen wurde (hoffe mal, das man da auch nachts aufstehen kann mit all den kabeln, sonst bekommen die die krise mit mir*g)
andere wiederum haben mir gesagt, es sei eigentlich normal und solane ich sofort wieder einschlafe, gehts.
und das ist ja der fall - normalerweise. wobei in „grübelphasen“ dat schon schwerer ist oder im falle der überziehung meines limits wie eingangs beschrieben. aber auch daran habe ich gearbeitet und mittels tricks ist das soweit auch wieder im lot.

wie gesagt, kommendes jahr werde ich mal genauer prüfen, ob so ein schlaflabor bei mir angebracht ist. jedenfalls beneide ich andere, die mehr als 3 std. am stück schlafen können ohne zu erwachen.
dat blöde ist ja, der körper gewöhnt sich an solche rythmen, selbst wenn die ursachen evtl gar nicht mehr bestehen.

verpennte grüsse :wink:

nina

Hi!

nun sollte man ja meinen, wenn man einen sehr stressigen
anstrengenden tag hatte, das man dann ins „koma“ kippt, wenn
man ins bett kommt.

Das passiert nur, wenn der Stress vor dem Bett bleibt und nciht mit unter die Decke genommen wird. Wenn der Tag stressig ist, dann gehst du meist noch mit STress ins Bett. Dann kann aus dem Schlaf ja nix werden :wink: Abhilfe schafft es da seine Sorgen aufzuschreiben oder noch einen schönen Nachtspaziergang zu machen.

Tara

Dass du nach viel Stress besonders schnell ins Bett fällst und schläfst klingt logisch, stimmt aber nicht. Der Mensch ist nicht mit einem Akku vergleichbar. Jedenfalls nicht über den Tag verteilt, eher über einen längeren Zeitraum.
Stress vom Tag verfolgt dich in die Träume und ist auf lange Hinsicht sehr ungesund, auch wenn du über einen kurzen Zeitraum im „Flow“ bist und sogar effektiver arbeiten kannst. Über lange Zeiträume lässt jedoch dein Langzeitgedächtnis nach und dir geht’s irgendwann echt beschissen.
Wenn dein Leben insgesamt sehr stressig und schnell ist, dann solltest du vielleicht einfach einen Gang zurückschalten. Ist schwer das so einfach in die Tat umzusetzen, aber machbar. Manchmal muss man sich dazu zwingen. Fang mit Gammeln auf der Couch am Wochenende an und lass mal ruhig was liegen.

Gute Nacht!

Hilmar

Hi Nina,

dat blöde ist ja, der körper gewöhnt sich an solche rhythmen, und
behält sie bei, selbst wenn die ursachen gar nicht mehr bestehen.

Jepp!
Genau da liegt der Hase im Pfeffer.

Ich wünsche dir viel Erfolg beim Einüben neuer Schlafgewohnheiten!

WB

ich bin dran, schon ne weile, ist auch schon besser!!! viel besser - das ist sozusagen die schilderung der verbesserungen*g

aber ich arbeite weiter daran :smile:

LG
nina