Wenn sämtliche Nozizeptoren meines Organismus’ funktionsunfähig sind, bin ich dann noch imstande, Druck zu empfinden? Bsp.: Ein Körper berührt mich.
Existiert das HIV? Bzw. wurde es jemals isoliert von einem Menschen beobachtet? Folgende Zitate machen mich skeptisch:
Dr. Heinz Ludwig Sänger, Emeritus Professor für Molekularbiologie und Virologie, Max-Planck-Institut für Biochemie, München:
„Bis heute gibt es noch nicht einen wissenschaftlich überzeugenden Beweis für die Existenz von HIV. Nicht ein einziger solcher Retrovirus ist nach den Regeln der klassischen Virologie isoliert dargestellt worden.“
Dr. Stefan Lanka: „Diese Beweise sind im Fall von HIV bis heute nicht erbracht worden! Kein Foto eines isolierten HIV-Partikels ist je veröffentlicht worden und das gleiche gilt für dessen Eiweiße und sein genetisches Material. Keines der oben beschriebenen Kontrollexperimente wurde bis heute publiziert oder auch nur erwähnt. Was statt dessen publiziert wurde, sind Fotos von virus-ähnlichen Partikeln in Zellkulturen, die chemisch fixiert, in Kunstharz eingebettet und in ultradünne Scheiben geschnitten werden (damit sie überhaupt fotografierbar sind), aber keine isolierten Viren (die man, ohne sie zu fixieren und einzu-betten, als Ganzes fotografieren kann), geschweige denn von Strukturen in menschlichem Blut oder Körperflüssigkeiten, die das Aussehen haben, welches dem HIV-Modell entspricht. Was die ganze Welt kennt, sind Modelle, die HIV darstellen, mit den „Antennen“, die die Schlüssel zum Schloß der Zellen darstellen sollen, mit denen sich das Virus an die zu infizierenden Zellen bindet. Die Existenz von HIV wird aus dem Antikörpertest abgeleitet, doch wie dies funktionieren sollte, mit einem Virus, das nicht isolierbar ist und dessen Existenz niemals bewiesen wurde (und deswegen nichts anderes darstellt als eine Verunreinigung von zellulären Eiweißen), bleibt ein Mysterium.“
Ist die biologische Evolution eine Theorie oder eine erwiesene Tatsache, die experimentell/empirisch durch unabhängige, unparteiische Zeugen unterstützt wird? Auch hier gibt es diverse kritische Argumentationen, die ich hier nicht noch auflisten wöchte.
Ich bin ein Laie der Biologie und der Medizin. Ich bitte daher um eine verständliche sowie unabhängige Antwort.
Ist die biologische Evolution eine Theorie oder eine
erwiesene Tatsache, die experimentell/empirisch durch
unabhängige, unparteiische Zeugen unterstützt wird? Auch hier
gibt es diverse kritische Argumentationen, die ich hier nicht
noch auflisten wöchte.
Die Evolutionstheorie ist eine Theorie, die sich experimentell/empirisch nachempfinden lässt. Dabei hat man aber noch nicht alles erforschen können und wird es wohl auch nicht alles aufklären können. Beweisen kann niemand die Evolution in prähistorischer Zeit. Insofern ist es keine durch Zeugen gestützte beobachte Tatsache. Dennoch ist die Annahme der Richtigkeit sinnvoll, da nur diese Theorie die heutige Bilogie erklären kann und dies auch sehr gut tut.
Es ist vergleichbar mit der Plattentektonik: Heute bewegen sich die Platten. Warum sollen sie das vorher nicht auch getan haben? So lassen sich Gebirge erklären.
Bei Lebewesen gibt es heute Mutationen und Selektion. Das sollte es früher auch gegeben haben. Es erklärt die Artenvielfalt, das Genom, die Phasen der Embrionalentwicklung und noch manches mehr (Stichwort Mitochondrien und Chloroplasten…).
ich schließe mich Stefan an und möchte noch etwas ergänzen.
Der Begriff „Theorie“ wird im Alltagsleben als eine nicht belegte Vermutung gesehen. In der Wissenschaft hingegen ist eine Theorie nicht nur eine dahingeworfene Aussage. Zuerst einmal gibt es Beobachtungen und Experimente, daraus werden Schlussfolgerungen gezogen und als Vermutungen in den Raum gestellt. Es werden weitere Versuche durch unabhängige Forschergruppen durchgeführt und wenn diese die Vermutung stützen, wird eine Hypothese entwickelt. Wird dann nach etlichen weiteren, meist jahre- oder gar jahrzehntelangen Versuchen die Hypothese gestützt, entwickelt sie sich zu einer allgemein akzeptierten Theorie. Das heißt, eine Theorie ist in der Wissenschaft durchaus etwas hieb- und stichfestes, aber der Wissenschaftler ist da dennoch etwas vorsichtig, denn die Natur hält viele Überraschungen bereit und vielleicht gewinnen wir irgendwann mal in ferner Zukunft eine Erkenntnis, die sich mit dieser Theorie nicht vereinbaren lässt und zu ihrer Weiterentwicklung führt.
Außerdem ist eine Theorie wesentlich umfassender als eine bloße Vermutung. Ich zitiere mal aus dem Campbell:
„Viele Menschen assoziieren mit Forschung das Wort Entdeckung. Was ihnen dabei häufig vorschwebt, ist das Auffinden neuer Fakten. Aber nicht das Anhäufen von Fakten ist es, was Forschung im Kern ausmacht; ein Telefonbuch zum Beispiel ist ebenfalls ein Katalog voller Fakten, hat aber wenig mit Wissenschaft gemein. Es stimmt natürlich, dass Fakten in Form von Beobachtungen und Versuchsergebnissen die Voraussetzung für wissenschaftlichen Fortschritt bilden. Was diesen aber wirklich vorantreibt, ist eine neue Idee, die mehrere bislang zusammenhanglos erscheinende Beobachtungen gleichzeitig erklärt. Die aufregendsten Ideen in den Naturwissenschaften sind solche, die eine große Vielfalt an Phänomenen in Zusammenhang bringen. Menschen wie Newton, Darwin und Einstein sind nicht deshalb aus der Geschichte der Naturwissenschaften herausragende Persönlichkeiten, weil sie viele Fakten entdeckt haben, sondern weil sie Konzepte mit großer Erklärungskraft entwickelten. Solche Art von Erkenntnissen, die viel weiter reichen als Hypothesen, welche nur eine einzige Beobachtung erklären, werden als Theorien bezeichnet. Da Theorien so umfassend sind, werden sie nur dann allgemein anerkannt, wenn sie von einem starken Fundament an Beweismaterial untermauert sind. Die „natürliche Selektion“ etwa gilt wegen ihrer breiten Anwendungsmöglichkeit auf viele Situationen als Theorie. Und die Theorie der natürlichen Selektion wird allgemein anerkannt, da sie von Forschern, die auf vielen Gebieten der Biologie tätig sind, immer wieder durch neue Beobachtungen und Experimente bestätigt wird […].“
Eine Theorie ist also ein allgemein anerkanntes Konzept, für das es zahlreiche Belege gibt. Das Konzept der Evolution ist heutzutage in der Wissenschaft allgemein anerkannt, weil es sehr viele Beobachtungen und Experimente erklärt bzw. wei sehr viele Beobachtungen und Experimente dieses Konzept stützen.
Auch Zustimmung von mir (außer das mit der Unterscheidung von Hypothese und Vermutung, denn eine Vermutung ist ja gerade die Hypothese.
Auf dem Weg zur Theorie steht ja noch die These, eine wissenschaftliche Behauptung, die sich schon einer ganzen Reihe von Überprüfungen unterziehen lässt, doch noch nicht so gesichert ist, wie eine Theorie.)
Aber zurück…
Die Evolutionstheorie ist natürlich genauso nicht zu beweisen, wie die Entstehung der Erde aus kosmischen Trümmern.
Aber auch Einsteins spezielle Relativitätstheorie ist letzendlich nicht zu beweisen, denn seine ganze Theorie basiert auf Postulaten, die glaubhaft sind und deren Richtigkeit man heute vermutet. Bewiesen sind sie jedoch nicht! (Das eine Postulat ist die Absolutheit der Lichtgeschwindigkeit im Vakkum und das andere ist die gleiche Gültigkeit der Naturgesetze in jedem (auch bewegten) System glaub ich…)
Exakt beweisen lassen sich nur mathematische Begebenheiten, soviel ich weiss.
Das führt auch dazu, dass immer in Frage gestellt werden muss, ob Menschen die Natur exakt verstehen können. Die Antwort darauf ist NEIN, denn uns Menschen bietet die Natur nur ein Abbild derselben, denn wir können die Natur näherungsweise begreifen. Ihre Wirklichkeit erschließt sich uns damit aber nicht.
Das ist eine Idee, die schon Platon in seinem bekannten Höhlengleichnis aufgreift…
Wie das die Haltung zur Evolutions- und Relativitätstheorie bei dir beeinflusst, das ist dir überlassen.
Mein Gedanke gewährt aber keinen absurden Theorien Rückhalt, denn Theorien glaubhaft mit der Wirklichkeit und anderen Theorien zusammenhängen.
Auch Zustimmung von mir (außer das mit der Unterscheidung von
Hypothese und Vermutung, denn eine Vermutung ist ja gerade die
Hypothese.
Auf dem Weg zur Theorie steht ja noch die These, eine
wissenschaftliche Behauptung, die sich schon einer ganzen
Reihe von Überprüfungen unterziehen lässt, doch noch nicht so
gesichert ist, wie eine Theorie.)
ja, leider. Alles andere ist übelste Verschwörungstheorie bzw. Gerede von neutotischen Besserwissern.
Ist die biologische Evolution eine Theorie oder eine
erwiesene Tatsache, die experimentell/empirisch durch
unabhängige, unparteiische Zeugen unterstützt wird
Die Evolution ist eine theorie, die mit vielen Experimenten bzw. Beobachtungen sehr gut zur Deckung gebracht werden kann.
Welche unparteiische Zeugen meist Du denn? Gott?
Wissenschaft erzeugt keine Wahrheit, sondern Modelle, mit denen man vesucht die Wirklichkeit beschreibbar zu machen.
Wenn sämtliche Nozizeptoren meines Organismus’
funktionsunfähig sind, bin ich dann noch imstande, Druck zu
empfinden? Bsp.: Ein Körper berührt mich.
Ja, Du bist im Stande, Druck zu verspüren, da die Nozizeptoren nur für Schmerzreize zuständig sind. Berührung wird hingegen von den Mechanorezeptoren vermittelt. Siehe zB hier: http://www.allpsych.uni-giessen.de/dk/teach/Wahrnehm…
Es gibt aber tatsächlich Menschen, denen das Schmerzempfinden fehlt.