>Hallo,
>ich habe da ein inzwischen echt scheußliches Ohrenproblem… dieses begann vor nunmehr 5 Monaten mit unangenehmen Schmerzen im Bereich des linken Ohres. Der Schmerz klang nach ca. 2 Tagen wieder ab, setzte jedoch nach ca. 3 Wo. wieder ein. Diesem Rhythmus unterliege ich nun seither. Allerdings sind inzwischen beide Ohren betroffen, sporadisch sich abwechselnd. Der Schmerz beginnt im Innenohrbereich (meine ich zumindest…), wirkt anschließend diffus im Bereich um das Ohr, unter dem Ohr am Schädel und – subjektiv – auch im Kiefer. Dabei habe ich auch das Gefühl, Wasser im Ohr zu haben.
>Mein Hausarzt diagnostizierte beim ersten Besuch eine Muskelverkrampfung und spritzte mir ein entsprechendes Mittel in die Region. Leider verstärkte sich der Schmerz dadurch, worauf er mir ein Carbamazepin-Produkt verschrieb. Nach Einnahme besserte sich der Schmerz, wobei ich unterstelle, dass er dies ohnehin – des rhythmischen Verhaltens wegen – getan hätte. Beim dritten Besuch des HA überwies dieser mich zum Neurologen, welcher mich untersuchte, eine leichte Verkrampfung im Nackenmuskelbereich mit Nervenreizung feststellte, und mir daraufhin ein Tetrazepam-Produkt verschrieb. Wirkung vgl. oben.
>Anschließend suchte ich einen HNO-Arzt aus freier Entscheidung auf, wobei dieser meinte, dass sich Talgdrüsen im Gehörgang entzündet hätten, mich mit Tinktur behandelte, und erwartete, dass ich dadurch geheilt würde. Dies fand vor zwei Wochen statt. Ich habe seit Do. wieder Ohrenschmerzen, erst li., dann re. Allerdings habe ich den Eindruck, dass diese Schmerzen nun noch massiver auftreten.
>Ach ja, ich erfuhr von Ärzten noch, dass Fahren mit offenem Fenster sicher nicht gut sei, worauf ich antwortete, dass ich eine Klimaanl. verwende, und diese durchaus einzustellen wüsste, was, nach Meinung des Arztes, auch nicht besonders gut sei… Aber keinesfalls solle ich im überhitzten Fz. fahren, um dann auszusteigen und in klimat. Räume zu gehen. Prima… Ich bin im AD tätig, fahre mind. 2000km/Woche und habe logischerweise Kundenkontakt. Muss ich meiner Ohren wegen nun kündigen…?*gg*
Vielleicht fällt jemandem etwas ein, würde mich echt freuen…
Mit freundlichen Grüßen
Michael Zettler (der schon über die Weisheitszähne nachdenkt, aber beizweifelt, dass sie paarweise Probleme machen…)
°~(
hallo michael,
deine schmerzen müssen nicht notwendigerweise auf ein leiden im hals-nasen-ohren -bereich zurüchzuführen sein. auch bei sogenannten okklusionsstörungen sind die von dir beschriebenen beschwerden typisch. es handelt sich dabei um ein gestörtes zusammenspiel im kauorgan. (kaumuskulatur, zähne, gelenke) darüberhinaus können noch andere faktoren, wie z.b. die psyche, haltungsschäden, die wirbelsäule, und, du wirst es nicht glauben, vielleicht sogar die hüfte oder ein minimal zu kurzes bein eine rolle spielen. das ist aber eher selten.
geh´ mal zu einem zahnarzt, der sich in instrumenteller und klinischer funktionsanalyse- und therapie auskennt.
kannst du mit dem auftreten der beschwerden einen zahnarzt-termin in verbindung bringen? neue füllung, neue krone oder ähnliches? warst du als kind in kieferorthopädischer behandlung? sind dir zähne gezogen worden, ohne dass im anschluss die integrität der zahnreihe wieder hergestellt wurde, die zähne also wandern konnten?
in den allermeisten fällen kommen, soweit die ursache im zahnärztlichen bereich zu suchen ist, fehlerhafte zahnstellungen und/oder nicht funktionsgerechte zahnärztliche massnahmen in betracht. danach spielt psychischer stress als kofaktor eine wichtige rolle.
grüße, martin
Danke, aber…
Hallo erstmal…
deine schmerzen müssen nicht notwendigerweise auf ein leiden
im hals-nasen-ohren -bereich zurüchzuführen sein. auch bei
sogenannten okklusionsstörungen sind die von dir beschriebenen
beschwerden typisch. es handelt sich dabei um ein gestörtes
zusammenspiel im kauorgan. (kaumuskulatur, zähne, gelenke)
darüberhinaus können noch andere faktoren, wie z.b. die
psyche, haltungsschäden, die wirbelsäule, und, du wirst es
nicht glauben, vielleicht sogar die hüfte oder ein minimal zu
kurzes bein eine rolle spielen. das ist aber eher selten.geh´ mal zu einem zahnarzt, der sich in instrumenteller und
klinischer funktionsanalyse- und therapie auskennt.
>das ziehe ich nun in Erwägung
kannst du mit dem auftreten der beschwerden einen
zahnarzt-termin in verbindung bringen? neue füllung, neue
krone oder ähnliches? warst du als kind in
kieferorthopädischer behandlung? sind dir zähne gezogen
worden, ohne dass im anschluss die integrität der zahnreihe
wieder hergestellt wurde, die zähne also wandern konnten?
>nichts dergleichen…
in den allermeisten fällen kommen, soweit die ursache im
zahnärztlichen bereich zu suchen ist, fehlerhafte
zahnstellungen und/oder nicht funktionsgerechte zahnärztliche
massnahmen in betracht. danach spielt psychischer stress als
kofaktor eine wichtige rolle.
>den Stress habe ich in der Tat…
grüße, martin
Ich fahre ca. 2000-3000 km / Woche. Allerdings habe ich einen orthopädischen Sportsitz, um Haltungsschäden entgegenzuwirken.
Die Schmerzen traten völlig ohne von aussen erkennbare Ursache auf.
Heute war ich beim HNO-Notdienst, wegen enormer Schmerzen. Der Arzt diagnostizierte nun eine akute Gehörgangsentzündung, der er mit einem - womit auch immer - getränkten Gazestreifen im Gehörgang entgegen wirken will. Am Mi. wird er dieses ekelhafte Ding wieder entfernen… dann kann ich ja absehen, ob es sinnvoll war… N.B. er hat mir auch ein schönes Schmerzmittel verordnet…
Vielen Dank für die Hilfe, erstmal…
MfG
Michael Zettler