Künstliches Koma

Guten Tag, ihr Medizinmänner!

Aus aktuellem Anlass wüsste ich gern:

Was bringt so ein künstliches Koma?

Wie wird man in ein solches versetzt?

Durch eine Injektion?
Oder bedarf es einer Infusion?

Wie lange kann man das machen?

Im Radio hörte ich:

" … erst am Sonntag wieder aus dem Koma geweckt."

Was heißt das?

Wie kommt man aus dem Koma wieder raus? Von allein, wenn die Medikamente nicht mehr wirken? Oder muss man Gegenmittel einsetzen?

Zunächst mal soviel.

Gruß Fritz

Hi,

Guten Tag, ihr Medizinmänner!

Aus aktuellem Anlass wüsste ich gern:

Aus aktuellem Anlass verweise ich auf die w-w-w-Suche.
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Gruß.Timo

Was bringt so ein künstliches Koma?

Wie wird man in ein solches versetzt?

Durch eine Injektion?
Oder bedarf es einer Infusion?

Wie lange kann man das machen?

Im Radio hörte ich:

" … erst am Sonntag wieder aus dem Koma geweckt."

Was heißt das?

Wie kommt man aus dem Koma wieder raus? Von allein, wenn die
Medikamente nicht mehr wirken? Oder muss man Gegenmittel
einsetzen?

Zunächst mal soviel.

Gruß Fritz

Was bringt so ein künstliches Koma?

Hängt von der Erkrankung/Verletzung ab.

Wie wird man in ein solches versetzt?

Durch eine Injektion?
Oder bedarf es einer Infusion?

Der Patient erhält einen Venenzugang über den eine Infusion läuft.
Der Venenzugang ist zum einen der Zugangsweg für Medikamente und zum anderen kann man über die Infusion den Blutdruck stabil halten und mit hilfe von Medikamenten regulieren.
Über den Zugang, in der Regel keine separate Injektion (wäre aber theretisch möglich) erhält der Patient ein oder mehrere Medikamente die die das Bewußtsein des Patienten ausschalten.

Dabei wird auch die Atmung des Patienten beeinträchtigt, je nach Medikament das der Arzt verwendet.
Um die Atmung des Patienten zu sichern wird der Patient Intubiert, d.h. es wird ein Beatmungsschlauch in die Luftröhre gelegt über den der Patient sicher beatmet werden kann.
An dem Beatmungsschlauch (Tubus) ist ein sogenannter Cuff (Ballon) der mit Luft aufgeblasen wird und den Zwischenraum zwischen Schlauch und Luftröhre verschliesst.
Dadurch kann der Patient nicht seinen Speichel/Erbrochenes Anatmen.

Wie lange kann man das machen?

Je nachdem würde ich sagen.

Im Radio hörte ich:

" … erst am Sonntag wieder aus dem Koma geweckt."

Was heißt das?

Wie kommt man aus dem Koma wieder raus? Von allein, wenn die
Medikamente nicht mehr wirken? Oder muss man Gegenmittel
einsetzen?

Zum einen kann man warten bis die Medikamente abgebaut sind und der Patient dann von alleine Wach wird.
Mit entsprechenden Gegenmitteln kann man die Wirkung eines Medikaments aufheben bzw. den Abbau des Wirkstoffes im Körper beschleunigen.

Irgendwann wacht der Patient dann (hoffentlich) auf.

Gruß Nikos


http://www.kreuzretter.de
Das ist keine Lüge sondern eine sachzwangreduzierte Ehrlichkeit.

Danke, Timo,

dort wurden zwar nicht alle meine Fragen beantwortet, aber ich kam damit sehr viel weiter und denke, dass ich nun soweit Bescheid weiß, wie ich es wollte.

Gruß Fritz

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