Brauche Informationen zur Hauterkrankung Dyshidrosis.
Danke im voraus.
Hallo Markus,
ich werde dir einfach mal den Eintrag aus dem Pschyrembel abschreiben - darin ist nämlich alles erklärt:
Dyshidrosis (gr. hidros = Schweiß)
syn. Cheiropompholyx (Blasen an den Händen), Posopompholyx (Blasen an den Füßen);
sagokornartige, pralle, juckende Bläschen, zuweilen auch Blasen auf unveränderter Haut an Handflächen, Fingerseiten, seltener an den Fußsohlen. Gefahr der Sekundärinfektion mit Lymphangitits.
Ätiologie:
- Folgen einer Fußmykose (Mykid an den Händen) oder eines mikrobiellen Ekzems (Mikrobid).
Mykid = Hautveränderung, die duch Verteilung eines Pilztoxins im Körper z. B. an den Händen hervorgerufen wird. - Kontaktekzem (Erscheinungen auch am Handrücken, u.a. durch Nickel)
- Endogenes Ekzem.
- Arzneiexanthem.
- Nahrungsmittelallergie.
- Inhalationsallergie.
- Essentielle Form.
Erwähnen sollte man dazu noch:
„Dyshidrosis lamellosa sicca“ (gr lameollosus reich an Plättchen; siccus trocken) syn. Exfoliatio areata manuum; Sommerabschilferung der Haut; halskrausenartige Schuppung an den Händen. Durch Konfluenz entstehen münzengroße, polyzyklische Herde. Kein Juckreiz. Keine Pilze nachweisbar. Tritt meist im Sommer auf. Rezidivneigung.
Äthiologie:
- Mykid an den Händen bei Fußmykose.
- Exsikkationsschaden (= Trockenschaden) der Haut durch häufiges Händewaschen, Kontakt mir org. Lösungsmitteln.
- Beziehung zu allerg. Entzündungen ders Magen-Darm-Traktes?.
- Leichte Form der essentiellen Dyshidrose.
Bei den sog. trockenen Hauterkrankungen wie Psoriasis und Neurodermitis treten ebenfalls dyshidrosiforme Ekzeme auf.
In der Psychosomatik wird ebenfalls ein dyshidrosiformes Händeekzem beschrieben.
hier eine kurze Erklärung mit Foto (Hand):
http://www.lifeline.de/roche/0/8/3/62.htm
Viele Grüße
Renate
Brauche Informationen zur Hauterkrankung Dyshidrosis.
Danke im voraus.
In der Psychosomatik wird ebenfalls ein dyshidrosiformes
Händeekzem beschrieben.hier eine kurze Erklärung mit Foto (Hand):
http://www.lifeline.de/roche/0/8/3/62.htm
alle achtung, renate…
v
Seit 5000 Jahrenb ist die Aloe vera L. das beste Heilmittel fuer fast alle Hautschaeden. Leider ist diese Erste-Hilfe-Pflanze seit 80 Jahren aus den deutschen Haushalten verschwunden. Wilhelm Busch zitierte sie noch in seinen lustigen Bildgeschichten: „Da steht die bittre Aloe, setzt man sich rdrauf, dann tut es weh“.
Man nahm bei den haeuslichen Verbrennungen und Schnittwunden immer den Saft des fleischigen Inneren der Aloe-Blaetter in in kuerzester Zeit waren alle Hautschaeden beseitigt. Es ist eine wahre Wunderpflanze.
Es sollte sich wieder jeder Haushalt eine Aloe vera L.-Pflanze
zulegen und aus dem sonnigen Sueden aus dem Urlaub als Reiseandenken mitbringen.
Ich habe darueber ein ausfuehrliches Buch geschrieben.