Hallo Medizinexperten,
was passiert, wenn man eine Kaffeeüberdosis hat? Welche Auswirkungen hat dies auf den Körper und wo liegt die Grenze für Koffein im Blut? Ab wann wirds richtig gefährlich und welche Symptome sind zu erwarten? Gibt es Langzeitfolgen, die auf übermäßigen Kaffeekonsum zurückzuführen sind?
Für eure kompetenten Antworten dankbar,
Rudy
Hallo, Rudy,
Medizinexperte
bin ich nicht, aber vielleicht hilft der Link weiter:
http://www.starke-eltern.de/htm/suchtmittel.htm#teil3
Gruß
Kreszenz
Danke - genau was ich gesucht habe. owT
*
Ich hatte mal ne akute Koffeinvergiftung
Hallo
Nach dem Trinken von sehhhr viel Kaffee
hab ich genau diese Erscheinungen gehabt:
(ich will darüber nicht sprechen, weil etwas peinlich. Trinke sonst recht selten Kaffee
aber ein Drogenproblem habe ich definitiv nicht )
Übelkeit, starker Erregung, Schwindel und Krämpfen.
Ich musste mich mehrfach übergeben, hab an dem Tag kein bisschen Geduld mehr gehabt bei ner wichtigen Sache und war unaustehlich (noch mehr als sonst), konnte nicht mehr sitzen (musste liegen) und hab starke Oberschenkelkrämpfe gekriegt.
So krank hab ich mich noch nie gefühlt (auch nicht mit einer akuten Blinddarmentzündung)
Absolut nicht zu empfehlen. Meine Mutter wollte mich sogar ins Krankenhaus fahren.
VG, Stefan
Hi Stefan,
ich will darüber nicht sprechen, weil etwas peinlich.
Aber warum denn… ich hätte auch nicht gedacht, dass Kaffee so starke Nebenwirkungen haben kann. Erst der Hinweis eines Kollegen hat mich neugierig gemacht.
Es ist wichtig, auch über die sog. ‚Volksdrogen‘ aufgeklärt zu sein, sie werden viel zu oft verharmlost. Der Genuss ist ok und kann in Maßen ja sogar gesund sein. Eine einzelne kleine Tasse Kaffe nach dem Essen macht mich sogar schläfrig. Ich werde nun öfter Tee trinken, von der wohlduftenden Tasse Kaffee frühmorgens loszukommen wäre wohl zu schwer 
Danke für Deinen Erfahrungsbericht.
Schönen Gruß,
Rudy
Hallo nochmal,
ich will darüber nicht sprechen, weil etwas peinlich.
Aber warum denn…
Wie gesagt habe ich den Kaffee nicht aus „Genussgründen“ getrunken. Und er war auch nicht dazu mich wach zu halten… Die letzten Schlücke hab ich dann auch nur noch unter Anwiderung getrunken. Die ganzen Symptome traten etwa 2 Stunden nach der letzten Einnahme ein.
Es ist wichtig, auch über die sog. ‚Volksdrogen‘ aufgeklärt zu
sein, sie werden viel zu oft verharmlost.
(Ich trinke auch keinen Alkohol)
VG, Stefan
Wie gesagt habe ich den Kaffee nicht aus „Genussgründen“
getrunken. Und er war auch nicht dazu mich wach zu halten…
Die letzten Schlücke hab ich dann auch nur noch unter
Anwiderung getrunken.
Nun hast du aber erst recht die Neugier geweckt. *g*
Interessierte Grüße,
Anja
Hallo
Der Grund für jedes blödsinnige Verhalten ist die gute alte Wehrpflicht.
Der Kaffee sollte meine Herzfrequenz erhöhen, was aber nur wenig funktionierte. Ich hatte letztendlich im Sinn, dass eine Herzinsuffizienz vermutet wird, wie es bei einem im Jahrgang geklappt hat. Der Typ ist ne Sportskanone und hat einen Ruhepuls von 45 Schlägen pro Minute oder so… Allein durchs Hyperventilieren konnte er eine Insuffizienz vortäuschen.
Bei mir hats nichts gebracht trotz des Kaffees und die Vergiftungserscheinungen kamen auch erst im Nachhinein stark zum Vorschein.
Das ist allerdings erst die Spitze des Eisbergs zu der Geschichte…
VG, Stefan
hi rudy,
richtig. überall sind gefahren, über die wir aufklären müssen, denn wir sollten vorsichtiger sein!!!
alkohol, kaffee, fette, acrylamid,salz, rindfleisch (BSE), sex, dehydration, cholesterin, gegrilltes…
es gibt noch soviel, dessen gefahren wir noch nicht kennen, aber wir werden sicher bald bescheid wissen.
strubbel
=;O)
nur die dosis macht, daß ein ding kein gift ist(paracelsus)
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Hi
dazu eine Geschichte, die trotz Unannehmlichkeit irgendwie komisch war.
Ich bin Kaffeenichttrinker und deswegen Koffein überhaupt nicht gewohnt. Außer in Cola vielleicht. Alles was mehr als ein paar Schluck Kaffee sind, löst bei mir Herzklopfen und Fahrigkeit aus. Ein schreckliches Gefühl.
Nach meiner Weisheitszahn-OP hat man mir den Tip gegeben, nach ein paar Tagen die schon geschlossene Wunde mit Tee zu umspülen. Dazu mußte ich mehrere Teebeutel in einem halben Liter Wasser über Nacht einwirken lassen, bis eine schwarze Brühe entsteht. Die nimmt man dann vorsichtig in den Mund und spuckt es dann aus.
Irgendwie bin ich während des Vorganges abgelenkt worden (Handy läutet) und ich habe den ganzen Krug ausgesoffen. Schmeckte halt nach ungezuckertem Tee.
Ich dachte mir nichts mehr dabei, außer daß es ekelig geschmeckt hat.
ca. 20 Minuten später war ich überzeugt davon, daß irgendetwas Schlimmes jetzt sofort mit mit passieren wird. Ich zitterte, hatte Herzrasen und schwitze kalten Schweiß. Ich rannte unermüdlich auf und ab. Ich hatte Todesangst! Aber ich wußte nicht warum. Ich habe nachgedacht und nachgedacht, was das wohl sein könnte? Aber ich konnte mich nicht erinnern, wovor ich Angst hatte! Dazu kam wenig später Schwindel und dann auch Erbrechen. Dann war klar, daß das eine „Koffeinüberdosis“ gewesen sein muß. Dann habe ich dazu gelacht.
Die Erfahrung von „Angst ohne Grund“ war jedenfalls sehr interessant. Angst ist eine von ihrem Grund getrennte Sache - das habe ich daraus gelernt.
Gruß
dataf0x
Hi Strubbel,
richtig. überall sind gefahren, über die wir aufklären müssen,
denn wir sollten vorsichtiger sein!!!
So war das nicht unbedingt gemeint - sollte keine allgemeine Warnung sein, bloß die Finger vom Kaffee zu lassen. Ich mag ihn ja auch zu gerne. Mir ging es in erster Linie darum, wieviel Kaffee man intus haben muss, bis sich ernsthafte körperliche Reaktionen zeigen und welche Folgen der übermäßige Konsum über eine lange Zeit hat.
alkohol, kaffee, fette, acrylamid,salz, rindfleisch (BSE),
sex, dehydration, cholesterin, gegrilltes…
Dehydration ist eine Folge, kein Konsumgut - hab ich jedenfalls noch nie eines getrunken
Um Cholesterin mach ich mir keinen Kopf und Fleisch esse ich sowieso eher selten.
Ähm… Sex? Was sind die Nebenwirkungen einer Sexüberdosis? Konstante Leistenschmerzen? Permanente gute Laune?
es gibt noch soviel, dessen gefahren wir noch nicht kennen,
aber wir werden sicher bald bescheid wissen.
Du bist frei, Dich über alles zu informieren, wenn es Dich interessiert.
nur die dosis macht, daß ein ding kein gift ist (paracelsus)
Wohl wahr. Mir war mal von allzu leckerem gegrilltem Fisch so speiübel, weil ich mich übernommen hatte. So schlecht war mir nie mehr vom Essen.
Gruß,
Rudy
Hallo dataf0x,
Dazu mußte ich mehrere Teebeutel in einem halben
Liter Wasser über Nacht einwirken lassen, bis eine schwarze
Brühe entsteht. Die nimmt man dann vorsichtig in den Mund und
spuckt es dann aus.
Schwarz- und Grüntee mag ich nicht so gerne, lieber lecker
Soweit ich weiß enthalten nur diese Teearten Koffeein, und auch viel weniger als Kaffee.
Beim Teeaufguss lässt es sich die Intensität auch leichter regulieren. Aber eine ganze Nacht ziehen lassen… hui. Muss ja eine tolle Brühe gewesen sein.
[…]
ca. 20 Minuten später war ich überzeugt davon, daß irgendetwas
Schlimmes jetzt sofort mit mit passieren wird. Ich zitterte,
hatte Herzrasen und schwitze kalten Schweiß. Ich rannte
unermüdlich auf und ab. Ich hatte Todesangst! Aber ich wußte
nicht warum. Ich habe nachgedacht und nachgedacht, was das
wohl sein könnte? Aber ich konnte mich nicht erinnern, wovor
ich Angst hatte! Dazu kam wenig später Schwindel und dann auch
Erbrechen. Dann war klar, daß das eine „Koffeinüberdosis“
gewesen sein muß. Dann habe ich dazu gelacht.
Ich gratuliere zu Deinem Humor, wenn Du beim Erbrechen noch lachen kannst 
Die Erfahrung von „Angst ohne Grund“ war jedenfalls sehr
interessant. Angst ist eine von ihrem Grund getrennte Sache -
das habe ich daraus gelernt.
Ich hatte ein mal eine Panikattacke aus heiterem Himmel, während ich auf der Couch saß. Herzrasen, Schweißausbruch, Todesangst - Ich wollte schon den Notruf wählen, da ich sowas nicht kannte. Ich musste das Haus verlassen und spazieren gehen, um auf den Boden zurückzukommen. Dass das ein saudummes Gefühl ist, kann ich bestätigen; Ich war heilfroh, als es nach ein paar Minuten (die mir wie eine Ewigkeit vorkamen) vorüber war, und war nachher noch ganz geschockt. Den Grund kenne ich bis heute nicht, den gabs wohl auch nicht.
Schönen Gruß,
Rudy
Hi datafox,
ich kann mir in deinem Fall nicht vorstellen, dass das Coffein schuld an deinem Zustand war. Wenn der Tee wirklich eine Nacht gezogen hat, war der Coffeingehalt nicht mehr sehr hoch. Deswegen sagt man ja auch für schwarzen Tee: 1-2 Minuten ziehen lassen für eine anregende Wirklung, 3 -5 Minuten ziehen lassen für eine beruhigende Wirkung.
In deinem Fall werden dir und deinem Magen wahrscheinlich eher die Gerbsäuren (Tannin) und Bitterstoffe zugesetzt haben. Oder es war etwas völlig anderes.
Viele Grüße
Phoebe
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hallo rudy,
zum koffein: eine generelle aussage ist wie immer unmöglich, da die menschen unterschiedlich sind und auf koffein genauso individuell reagieren, wie bei medikamenten.
ein hardcorekaffetrinker verträgt sicher andere kaffeemengen als jemand, der mal kostet.
zum sex: na klar wird gewarnt: zu viel, zu früh, mit zu vielen, mit den falschen usw.
vor allem was spaß macht übrigens. aber der schwerpunkt lag eher auf ernährung.
*wink*
strubbel
&
)
Wenn der Tee wirklich eine Nacht
gezogen hat, war der Coffeingehalt nicht mehr sehr hoch.
Oh das ist ja interessant! Nun es waren ca. 5 Teebeutel.
In deinem Fall werden dir und deinem Magen wahrscheinlich eher
die Gerbsäuren (Tannin) und Bitterstoffe zugesetzt haben. Oder
es war etwas völlig anderes.
Was anderes habe ich damals nicht zu mir genommen, weil ich ja nix essen konnte. Tabletten nahm ich allerdings an diesem Tag auch keine mehr. Der Magen war also ziemlich leer. Was macht Tannin denn im Körper?
Gruß
dataf0x
Tannin gehört zu den Flavonoiden und ist für den Geschmack des Tees verantwortlich. In höheren Konzentrationen führt es zu einem bitteren und strengen Geschmack. Zusätzlich entfaltet Tannin eine antioxidative Wirkung im Körper. Tannin in höheren Konzentrationen kann Übelkeit und Erbrechen hervorrufen.
Gruß
Phoebe
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