Diagnosemöglichkeiten bei chronischer Sinusitis

Hallo

Aufgrund meiner Beschwerden äußerte mein HNO Arzt den Verdacht einer chronischen Sinusitis und ordnete ein CT an. Nachdem er das CT beurteilte sagte er, dass alle Nebenhöhlen frei seien.

Mein Hausarzt meinte jedoch, dass gerade bei chron. Sinusitis ein entsprechender Befund nicht unbedingt auf dem CT sichtbar sein muß.

Bei mir wäre es vor allem eine Stirnhöhlensinusitis. Wie kann eine solche Erkrankung zweifelsfrei diagnostiziert werden?

Viele Grüße
Victor Bender

Hallo,

habe das hier gegoogelt: http://www.aok.de/bund/tools/medicity/diagnose.php?i…

Viele Grüße
Jana

Hallo Victor!

Die Computertomografie ist schon das Mittel der Wahl zur Untersuchung der Nebenhöhlen. Ist darauf nichts zu sehen, kann man das, was man als chronische Nebenhöhlenentzündung bezeichnet, eigentlich ausschließen. Man kann hingegen nicht ausschließen, daß auf Grund irgendwelcher Engen die Stirnhöhle schlecht belüftet ist und es deshalb bei der kleinsten Erkältung zu einem Schub einer Nebenhöhlenentzündung kommt, die dann wieder ausheilt.
Führt man zu diesem ausgeheilten Zeitpunkt eine CT durch, kann das Bild unauffällig sein, obwohl der Patient bei jedem Schnupfen Probleme hat.

Du solltest mal Deine Beschwerden schildern.

Gruß
Peter

Hallo

Vielen Dank für die Antworten!

Im Wesentlichen sind es folgende Beschwerden:

  • Druck in der Stirnhöhle, der sich z.B beim Bücken oder Springen verstärkt

  • Immer Schnupfen in der Nase, wobei das Nasensekret entweder ganz fest und „zäh“ ist, oder ganz flüssig

  • Schlechte bzw. sehr flache Atmung

  • Druckschmerz im Auge beim „Augenrollen“

Beobachtung: Wenn ich viel Wasser trinke, dann merke ich, dass mir häufiger mal Schleim am Kehlkopf herunterläuft

Viele Grüße
Victor

Hi Victor!

Tja, jetzt stehen wir dumm da. Im Prinzip sind Deine Beschwerden ja wirklich was, was auf eine chronische Nebenhöhlenentzündung hinweisen kann.
Man könnte vielleicht mal einen zeitlich begrenzten Versuch mit einem abschwellenden Nasenspray machen. Vorsicht: Maximal eine Woche, selbst wenn Besserung eintritt, da bei Dauergebrauch die bekannten Schleimhautprobleme einsetzen. Außerdem noch die Allzweckwaffe der HNO anwenden: Kochsalznasenspülungen.

Wenn das Besserung bringen sollte, so könnte man überlegen, ob man die Zugänge zu den Nebenhöhlen in einer kleinen Operation erweitert.

Gruß
Peter