Hallo,
ich bin gar nicht sicher, dass ich in diesem Brett richtig bin, aber ich weiß sonst nicht, wohin.
Gibt es einen Grund dafür, warum jemand mit allen Gipsen und Flügelhemdchen in den Sarg gelegt wird? Oder ist das allein die Entscheidung der Hinterbliebenen? Der Mann lag eine Woche im Koma, bevor er starb, aber ich kann mir eigentlich keinen Grund denken, warum man die Gipse nicht abnehmen und ihn nicht umziehen sollte.
Gruß, Miriam
Ist er so beerdigt worden oder so zum Bestatter gebracht worden?
Denn die Vorbereitung ist eigentlich Aufgabe des Bestatters.
Gruss frieeda
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Er ist erst gestern gestorben und jetzt so aufgebahrt. Die Beerdigung ist am Freitag.
Er ist erst gestern gestorben und jetzt so aufgebahrt. Die
Beerdigung ist am Freitag.
Bitte? - wo aufgebahrt? - offen?.
Hier im Brett turnt doch ab und zu mal eine Bestatterin rum - glaube ich.
Gut man muss alles bezahlen, aber so - hab ich eigentlich noch nie gehört.
Es gab wohl immer mal Probleme in Krankenhäusern - vonwegen Vorschriften, Hygiene etc. Oder auch mal Streit, wo Unfalltote erst mal bleiben sollten, da Notärzte v.a. am Wochenende nicht wussten wohin und unser Krankenhaus ja nun nicht Tote aufnehmen konnte.
Doch haben wir immer versucht, den Verstorbenen, v.a. nach intensiver Erstversorgung, so natürlich wie möglich zu „hinterlassen“.
Merkwürdig…
*sichwundernderfrieeda*
Hallo, frieeda,
er war eine Woche im Krankenhaus, im Koma. Jetzt ist er in einem Gebäude auf dem Friedhof, in einer Kältekammer, wie es sich gehört, im offenen Sarg, damit man sich noch von ihm verabschieden kann. Kenne ich eigentlich auch nur so. (Außer es gibt zwingende Gründe, den Sarg zu schließen, wie bei meiner Oma, die voller Medikamente war, die durch die Haut austraten und erbärmlich stanken, mal ganz abgesehen von dem Aussehen.)
Aber er ist wohl so wie im Krankenbett gelegen in den Sarg gelegt worden. Kann man ihn jetzt noch umkleiden und den Gips entfernen?
Gruß, Miriam
Hallo Miriam,
ich hörte den Rufe und ich eilte
)
Es gibt in der Tat keinen wirklichen Grund dafür. Das ist im Grunde eine Sache der Angehörigen (wie sehr sie auf die Entfernung bestehen) und des Bestatters (wie kooperativ er ist). Es ist nämlich in der Tat nicht so, daß alle Bestatter Kuckelkorn heißen (das war der Bestatter, über den eine Dokusoap vor Six Feet Under auf Vox lief) und viele sind durchaus nicht scharf darauf, einen Toten unnötig viel anzufassen. Die Abnahme eines Gipses sollte m.E. auch sehr frühzeitig nach Eintritt des Todes erfolgen, wenn die Haut auch noch entsprechend fest ist.
Ein Argument, das durchaus den Angehörigen gegenüber aufgeführt worden sein kann, könnte lauten, daß man eben aus Gründen der vielstrapazierten Pietät den Toten nicht noch unnötig bewegen, belasten, strapaziern will. Möglichweise steht auch die Abnahme des Gipses in Verbindung mit anderen, äußeren Verletzungen, die dadurch wieder geöffnet werden würden. Und Blutungen bei Verstorbenen sind nur durch festes Zubinden wirklich zu stillen, da die Blutgerinnung ja nicht mehr aktiv ist.
Persönlich bin ich grundsätzlich der Meinung, daß man da wohl etwas hätte machen können, aber wie weit es sinnvoll ist allen Gips zu entfernen, ist dann im Einzelfall zu klären.
Liebe Grüße
Avera
Hallo Miriam,
Gibt es einen Grund dafür, warum jemand mit allen Gipsen und
Flügelhemdchen in den Sarg gelegt wird?
was findest du daran so schlimm?
Gruß
Minnie
Hallo Miriam,
was findest du daran so schlimm?
Hat sie mit keiner Silbe erwähnt!
Sie hat hier, in einem geeigneten Brett nachgefragt und das darf sie doch?
Nun kann man versuchen, ihre Frage zu beantworten oder ihr zu etwas zu raten oder Erfahrungen weiterzugeben.
Warum wird hier sooft verlangt, dass man sich für Fragen oder die Tatsache, dass man Rat sucht, rechtfertigen soll?
Gruß
Minnie
Auch so frieeda