Krankenkassenvergleich

Hallo,
Im Grunde bin ich mit meiner Krankenkasse relativ zufrieden (bin ja auch nie krank :smile:, ich zahle derzeit 12,9%. Allerdings übernimmt sie z.B. Heilpraktiker nicht. Ich frage einfach mal: gibt es eine Seite im Internet wo man anklicken kann „das und das soll sie haben“ und dann kommt eine Aufstellung heraus, welche KK wieviel kostet? Für Autoversicherungen gibts sowas doch auch… Ich hab allerdings keine Seite gefunden, die einen so breiten Vergleich anbietet.
Danke, Kerstin

Hallo!
Vielleicht helfen folgende Links?:

http://www.krankenkasseninfo.de/

http://www.abc-der-krankenkassen.de/

http://www.krankenkassen-direkt.de/index.pl?val=1139…

Gruß
Florian

Hallo,

die gesetzlichen Krankenkassen erbringen idR alle die gleichen Standardleistungen. Leistungen einer Heilpraktikerbehandlung übernimmt meines Wissens keine der gesetzlichen Krankenkassen. Dazu bräuchte es dann mind. eine Zusatzversicherung.

http://krankenkassensuche.de/rechner/tagesspiegel/ge…
http://www.kwp-consult.de/absicherung/gesetzliche-kr…

Oder Du googelst mal weiter zB:
http://www.google.de/search?hl=de&q=gesetzliche%2Bkr…

Gruß
Maja

Hallo Kerstin,

Allerdings übernimmt sie z.B. Heilpraktiker nicht.

das macht meines Wissens keine gesetzliche. Die Technikerkasse hat mal so was angefangen, aber was genau dabei rausgekommen ist, müßtest Du dort nachfragen.

Ich hab allerdings
keine Seite gefunden, die einen so breiten Vergleich anbietet.

Finanztest hat in jedem Heft, nach Bundesländern geordnet die billisten KK aufgelistet. Dazu müßtest Du allerdings ein Heft erwerben, denn im Netz haben die das nicht stehen.

Gandalf

Hallo Kerstin

Allerdings übernimmt sie z.B. Heilpraktiker nicht.

Das könnte zusätzlich für die Kranenkasse sprechen.
Duck und wech:
Branden

Hallo Kerstin,

wenn du bis jetzt noch „nie krank“ bist, dann solltest du so schnell wie möglich zu einer privaten Krankenversicherung wechseln! Achte darauf, dass diese auch Hilfsmittel, Naturheilkunde, etc. bezahlt.

Der Grund? Aufgrund der katastrophalen Zustände durch die Gesundheitsreform gibt es immer mehr (gute) Ärzte, die nur noch Privatpatienten nehmen. Und auch die, wo man als Kassenpatient noch hin kann, haben für die Privatpatienten mehr Zeit. Weil sie da einfach mehr erstattet bekommen.

Außerdem kannst du dich als Privatpatientin auch von einem Krankenhausarzt deiner Wahl behandeln lassen. Vielleicht fragst du nun „warum sollte ich?“ - nun, weil du während eines Krankenhausaufenthalts die Ärzte dort kennen gelernt hast und einer dabei war, zu dem du Vertrauen hast und der auch fachlich top ist, zum Beispiel. (Ich wüsste da schon zwei oder drei - aber die werde ich wohl erst wiedersehen, wenn ich wieder stationär im Krankenhaus bin, und das versuche ich natürlich auf alle Fälle zu umgehen. *gg*)

Wie es geht? Dein Einkommen muss entweder über der Beitragsbemessungsgrenze liegen oder du musst freiberuflich tätig sein. Wobei „freiberuflich tätig“ ja immer ein relativ dehnbarer Begriff ist … wenn du einen festen Arbeitsplatz hast, ist es natürlich blöd, aber ansonsten lässt sich da sicher was machen.

Warum ich das schreibe? Ich war auch „nie krank“, bis bei mir dann plötzlich Multiple Sklerose festgestellt wurde. Nun kann ich nicht mehr wechseln, aber ich sehe, wie die gesetzlichen Krankenkassen Monat für Monat weniger zahlen. Und ich frage mich, wie lange sie wohl meine Medikamente noch bezahlen werden … diese kosten für 4 Wochen EUR 1250,- so dass „selber zahlen“ meine finanziellen Möglichkeiten leider übersteigen würde.

Schöne Grüße

Petra

Hallo,

wenn du bis jetzt noch „nie krank“ bist, dann solltest du so
schnell wie möglich zu einer privaten Krankenversicherung
wechseln! Achte darauf, dass diese auch Hilfsmittel,
Naturheilkunde, etc. bezahlt.

das ist nun überhaupt kein Problem, nur eine Kostenfrage. Bei den Privaten gibt es einen Baukasten, aus dem man sich seine persönliche Versorgung zusammenbasteln kann. Je mehr man haben will, desto teurer.

Der Grund? Aufgrund der katastrophalen Zustände durch die
Gesundheitsreform gibt es immer mehr (gute) Ärzte, die nur
noch Privatpatienten nehmen.

Hm, und die privaten drucken heimlich Geld, damit sie das in Zukunft bezahlen können?!
Im Ernst, auch die privaten können nicht an der Entwicklung vorbei, ettliches ist auch dort (deutlich) teurer geworden und wenn mal Kinder da sind, muß man für die seperat zahlen. Bei Zwei Kindern kommt dann schnell ein Betrag heraus, der deutlich über dem liegt, den man für die gesetzlichen zahlt.

Ein Wechsel in die private sollte sehr gut überlegt werden, es ist schließlich eine Entscheidung fürs Leben.

Gandalf

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Hallo Petra
Danke für den Tip, hast ja irgendwie recht. Allerdings mußte ich beim Lesen schmunzeln. Soviel wie die privaten an Monatsverdienst erfordern, bis sie dich überhaupt „bemerken“, hab ich noch nie in meinem Leben verdient :wink:
Irgendwas über 3000 brutto. Ich hab grad mal 2000 brutto gehabt und bin zudem jetzt arbeitslos. Ich falle also nicht in deren Beuteraster :smile:
Kerstin

Hallo Kerstin,
als Mitarbeiter einer gesetzlichen Krankenkasse bin ich natürlich
in grossen Teilen anderer Meinung als Petra.
Ich denke, ohne zu wissen, wo genau du versichert bist, dass du in deiner
bisherigen Krankenkasse gut aufgehoben bist (auch vom Beitragssatz her).
Es ist den gesetzlichen Krankenkassen durch Bundessoziaslgerichtsurteile
grundsätzlich verboten Kosten für Heilpraktiker zu übernehmen, was aber
nicht heisst, das Kosten für Naturheilverfahren, die von Vertragsärzten
angewandt werden nicht auch übernommen werden. Wir haben zum Beispiel eine eigene Fachklinik (Bad Elster) dafür. Aber du hast durchaus die Möglichkeit durch eine Zusatzversicherung für wenig Geld, egal ob
direkt bei einer Privatkrankenkasse oder bei dem Kooperationspartner
deiner Krankenkasse auch die Heilpraktikerleistung erstattet zu bekommen.
Gruss
Günter Czauderna

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Hallo Guenter

Es ist den gesetzlichen Krankenkassen durch
Bundessoziaslgerichtsurteile
grundsätzlich verboten Kosten für Heilpraktiker zu übernehmen,
was aber
nicht heisst, das Kosten für Naturheilverfahren, die von
Vertragsärzten
angewandt werden nicht auch übernommen werden.

Und das ist auch sehr gut so! Nicht umsonst gibt es die Möglichkeit für alle Ärzte, sich in den Naturheilverfahren weiterzubilden und den Zusatz „Naturheilverfahren“ zu erwerben.
Solidarischen Gruß von
Branden

Das könnte zusätzlich für die Kranenkasse sprechen.

alter Schulmediziner :wink:
Waren Leute wie du nicht auch mal „die Alternativen“ gewesen ? :smile:

Grüße,
J~
*der auch nichts von HP hält*

Man ist nicht arbeitslos sondern selbständig :wink:
Hallo Kerstin,

wenn du ohnehin keine Arbeit hast, dann kannst du doch ein Gewerbe anmelden! Das kann irgendwas sein, z.B. listest du ein paar Bürotätigkeiten auf. Es kostet EUR 20,-. Schon kommst du rein in die private KV. Und danach kannst du ja wieder ganz normal Arbeit suchen. Ich glaube nicht, dass die einen dann wieder rauswerfen, wenn man mal drin ist, aber so 100% sicher bin ich mir jetzt nicht.

Naja, für mich ist der Zug eh abgefahren. Aber es wird immer schlimmer. Momentan wird gerade diskutiert, dass die freie Krankenhauswahl eingeschränkt wird, es soll evtl. ein Hausarztmodell geben, so dass man auch bei Knieschmerzen auf alle Fälle zuerst zum Hausarzt muss (wie sinnvoll) und erheblich höhere Zuzahlungen zu Medikamenten sind auch im Gespräch. Es hieß, bei bestimmten Medikamenten soll die Zuzahlung bis zu EUR 365,- betragen. *schluck*

Und das war erst der Anfang …

Schöne Grüße

Petra

Ich war bei einem freien Versicherungsmakler. Der hatte eine Software, wo man nach entsprechenden Vorstellungen suchen lassen konnte. Der Makler hat mir dann alle Angebote (detailliert) der in die nähere Auswahl kommenden Versicherungen per Post zugeschickt und mir 14 Tage Bedenkzeit gelassen.
Im Internet klingt es oft so als würden Sie Vergleiche machen, aber meist landest Du dann doch bei einem Büro, die dann gleich einen persönlichen Termin machen wollen.

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo!

Kennt jemand vielleicht eine Seite, auf der man private Krankenkassen vergleichen kann, OHNE seine persönlichen Daten anzugeben?

Mir sind im Netz schon viele Vergleichsseiten begegnet, aber auf jeder wurde man zuerst nach den Kontaktdaten befragt. Genau die möchte ich aber nur dann bekantgeben, wenn eine private Krankenversicherung in die engere Wahl kommt.

Leider wird man heutzutage ständig von allen Leuten vollgetextet (Mails, Telefonanrufe, Werbebriefe) sobald man nur seine Identität oder auch nur Telefonnr. oder Mailadresse angibt. Lästige Versicherungsvertreter sind wirklich nicht erwünscht!

Viele Grüße

Anne

alter Schulmediziner :wink:

Beides stimmt schon :wink:

Waren Leute wie du nicht auch mal „die Alternativen“ gewesen ?

Bin ich ja immer noch. Großenteils.
Sogar innerhalb der Medizin habe ich ein offenes Ohr dafür, habe sogar den Zusatz „Naturheilverfahren“ noch aus meiner Allgemeinpraxis-Zeit in den 80er Jahren. Ich meine nur, dass verantwortungsvolle Medizin in den Händen der Ärzte bleiben sollte, egal, ob es sich um Schul- oder alternative Medizin handelt.
Gruß,
Branden

hallo petra,

soweit ich mich erinnere ists nicht nur so, dass die pkv’s einen festen beitrag fordern der von den gewünschten leistungen abhängt, sondern du kommst da ja nur hinein (aufrgund von sozialrechtl. bestimmungen - so weit ich weiss…) wenn dein einkommen eine best. höhe (beitragsbemessungsgrenze - hattest du bereits erwähnt) überschreitet; wie kerstin schon geschrieben hat: sie liegt unter dieser grenze.

ich bin in einer pkv und geniesse die von dir genanten vorteile durchaus, aber es ist nicht alles super, sollte ich zb. jemals mit meinem einkommen (ohne arbeitslos zu sein) unter diese grenze fallen und nicht schon 5 (?) jahre i.d. pkv gewesen sein bin ich da auch wieder draussen; auch das ruhen lassen während arbeitslosigkeit geht nur in grenzen.

und wenn du dann noch dazu zählst, wie doof es ist wenn man als ‚normaler‘ mehrverdiener für eine ganze familie pro kopf separat beiträge bezahlen mus ist dies ein relativ teures vergnügen.

dass du mit einer schlimmen krankheit die sache sehr viel anders siehst ist verständlich. wennn einem sowas aber nicht passiert dann kann ein ‚provozierter‘ wechsel in eine pkv finanziell eine sehr grenzwerzige belastung sein.

…ich hatte hier bisher immer glück, kenne aber auch andere beispiele…

so long,

stefan

p.s. ich weiss dass mir hier kein mitelid blüht, aber ich gehöre zu den privatpatienten der eindeutige KEIN gutes gefühl bei den div. bevorzugungen insebsondere vor den augen der anderen gkv-lern im wartezimmer hat…