Hyposensibilisierung

Hallo, hab gerade erst gesehen, dass es schon eine Anfrag mit diversen Antworten zum Thema Hyposensiblisierung gibt und würd gern noch meinen Senf dazugeben:

Ich habe, wenns Wetter dementsprechend ist, von Januar bis August auch heftigen Heuschnupfen. Als einzigen Ausweg sah ich eigentlich nur die Hyposensibilisierung, leider blieb sie auch nach VIER Jahren Therapie erfolglos! :frowning:( Im Gegenteil, ich hatte sogar das Gefühl, es würde schlimmer werden.
Ich weiss nicht, die Hypo wird zwar immer sehr gelobt (vielleicht deshalb, weil der Patient jahrelang ein sicherer „Kunde“ ist?), aber ich hab schon von mehreren Leuten gehört, dass sie nicht geholfen hat. Mal davon abgesehen, dass viel Zeit draufgeht und es auch nicht unbedingt angenehm ist. Ob das tatsächlich die Wunderwaffe ist bezweifle ich.
Achja, falls es richtig schlimm ist und die gängigen Medikament nicht mehr anschlagen, dann kann ich noch ein (tolles!) Medikament namens „Singulair“ empfehlen.
Einen schönen Frühling.
Heidi

Hi

Ich habe, wenns Wetter dementsprechend ist, von Januar bis
August auch heftigen Heuschnupfen. Als einzigen Ausweg sah ich
eigentlich nur die Hyposensibilisierung, leider blieb sie auch
nach VIER Jahren Therapie erfolglos! :frowning:( Im Gegenteil, ich
hatte sogar das Gefühl, es würde schlimmer werden.

ich hab sie nach einer halben (nur Gräser, nicht Bäume) abgebrochen, aber ich hab seitdem fast keine Beschwerrden mehr…
HH

Und wie wärs Mal mit einer Eigenblutbehandlung oder mit der Meidung von Lebensmitteln, die viel Histamin enthalten?

Hallo!

Danke erstmal für die Antworten!
Tja, ich würde gerne ausprobieren, ob die Hypos. abschlägt, aber leider
bin ich ja, wie gesagt, nie lange genug gesund.
Werde das Singulair mal probieren!
Kennt sich jemand genauer mit der Eigenbluttherapie aus? Kann man das
immer machen oder nur in der beschwerdefreien Zeit? Was genau passiert
dabei? Gibt es Erfahrungsberichte? Ist sie im Ergebnis mit der Hypos.
vergleichbar? Und wer führt sie durch? Ich habe auch mal was von ner
Bestrahlung gehört. Weiß jemand, was genau das ist?

Vielen dank und einen schönen Tag!

Hi,

eine Eigenbluttherapie würde ich doch lieber bleiben lassen.

Ich zitiere:

Diese postulierte Wirkungsweise ist aus naturwissenschaftlicher Sicht nicht
plausibel. Durch zahlreiche wissenschaftliche Studien, u.a. mittels
Doppelblindversuchen, ist die Nichtwirksamkeit der Eigenbluttherapie im Sinne des
Behandlungszweckes inzwischen nachgewiesen. Auch die von den Anwendern
beschriebenen positiven Auswirkungen auf das Krankheitsgeschehen konnten
wissenschaftlich nicht belegt werden.

Dagegen ist wissenschaftlich zweifelsfrei nachgewiesen, dass die wiederholte
Eigenbluttherapie Autoimmunreaktionen gegen körpereigene Eiweiße hervorruft.

Die Eigenbluttherapie hat in der Vergangenheit zu infektionsbedingten schweren
Komplikationen geführt. Durch unzureichende Sterilität der eingesetzten
Instrumente kam es zu HCV-Infektionen. In mindestens einem Fall kam es zu einer
HIV-Infektion im Zusammenhang mit einer Eigenbluttherapie.

Siehe hier: http://de.wikipedia.org/wiki/Eigenbluttherapie

Gruß vom T.

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