Huhu Kerstin,
Leider ist das Mittel in der Roten Liste (in Deutschland
zugelassene Arzneimittel) nicht zu finden.
*grins* Das macht Sinn, ist ja ein schweizer Mittelchen 
Wäre mir nicht zum Grinsen, da in Deutschland meist nur bis zur Dosierung von 100 mg erhältlich und sicher aus gutem Grund.
Nebenw.: Häufig: Dyspepsie, Flatulenz, Bauchkrämpfe, Inappetenz, Erregung, Reizbark., Erhöh. der Serumtransaminasen. Gelegentl.: Hämatemesis, Melaena od. blutiger Durchfall, Urtikaria, Alopezie. S. selten: Stomatitis, Glossitis, Ösophagusläsionen, Beschw. im Unterbauch u. Obstipation, Sensibilitätsstör., Stör. der Geschmacksempf., Ohrensausen, Gedächtnisstör., Desorientierung, Krämpfe, Angstgefühle, Alpträume, Zittern, Depress. u. and. psychot. Reakt., Photosensibilis., Purpura u. schw. Hautreakt. (Stevens-Johnson-Syndr., Lyell-Syndr.), Proteinurie u./od. Hämaturie, hämolyt. Anämie, Palpitat., Schmerzen in der Brust, Bluthochdruck, Herzinsuff., allerg. bedingt. Vaskulitis u. Pneumonitis. Schw. Überempfindlichkeitsreakt. wie Schwellungen v. Gesicht, Zunge u. innerem Kehlkopf mit Einengung der Luftwege, Luftnot bis zum Asthmaanfall, Tachykardie.
Zum Beispiel
können sich Magengeschwüre entwickeln bis zum Magendurchbruch,
*schüttelgrusel* DAS will ich aber gar nicht haben! Meinste,
ich kann die fast volle Packung bei Ebay loswerden? *kicher*
Nee, im Ernst: von solchen Dingen steht in Packungsbeilage
rein gar nix.
Siehe oben die Kurzbeschreibung! der möglichen Nebenwirkungen.
Procain? Wassn das? Und krieg ich das einfach so, wenn ich in
die Apotheke spaziere und munter erzähle, dass ich gerne ein
Päckchen Procain hätte? Oder seh ich das in besagter roter
Liste richtig, dass es das Zeug nur als Spritzen gibt?
Rezeptfrei Procain 1 % (Lokalanästhetika) als Ampulle, welche Du mit zum Arzt nehmen kannst (in Deutschland). Es ist sinnvoll, da zu behandeln, wo es weh tut.
Zum Einnehmen gibt es das auch zur Verlangsammung der Alterungsprozesse als „KH3“ oder „Gero-H3-Aslan“. Ob das jedoch sinnvoll ist bei Deinen Beschwerden, kann ich nicht sagen.
Auch Enzyme helfen beim Abbau von entzündlichen Prozessen (Ananas, Papaya, Phlogenzym) und natürlich gesunde Ernährung zum Abbau der Säuren im Gewebe.
Auf jeden Fall ein toller Hinweis, danke Dir
Aber da Du
Dich ja in dieser Sache recht gut auszukennen scheinst, wollte
ich nochmal auf meine Eingangsfrage deuten: isses denn
wirklich so, dass es so sein muss, dass Medikamente gegen
Entzündungen, die auch noch abschwellend wirken automatisch
dann auch schmerzlindernd sind? Klar, der Wirkstoff
Diclo-na-Du-weisst-schon, wirkt so - aber gibt’s denn keine
anderen?
Rötung, Schwellung und Schmerz gehören zu jeder Entzündungsreaktion, deshalb wirken die Mittel auf die gesamte Reaktion.
Die Frage ist doch eher, muß ich ein Mittel geben, was an anderen Stellen erheblich Schäden verursacht bzw. verusachen kann.
Den Ärtzten ist schon bekannt, das bestimmte Schmerz- und Rheumamittel
auch Blutveränderungen verursachen können, die bis zur Immunschwäche führen. Es ist natürlich immer eine Frage der Dosis und der Einnahmezeit. Die anderen Mittel sind auch mit Nebenwirkungen verbunden, weshalb ich Dir dazu nicht raten möchte.
Heilpflanzen: Teufelkrallewurzel als Tee oder Kapsel - entzündungs- und schmerzhemmend, Beinwell (Symphytum) als Salbe.