Hallo!
Es geht um eine 66 Jahre alte Frau, die seit ca. 16 Monaten von ihrem Nierentumor weiß. Dieser war zu dem Zeitpunkt als ihr die Diagnose mitgeteilt wurde 8cm groß. Aus verschiedenen - hier aber nicht relevanten Gründen - lässt sie sich nicht weiter ärztlich untersuchen, bzw. unternimmt nichts gegen den Tumor. Sie hatte zu dem „Mitteil-Zeitpunkt“ schon starke Rückenschmerzen. Jetzt, ca. 16 Monate später, hat sie schon Probleme mit der Lunge (Lungenentzündung) und etliche andere Beschwerden hinter sich.
Nun meine Frage:
Kennt sich jemand mit Nierenkrebs aus? Deuten die anderen Beschwerden, wie eben die Lungenentzündung etc. auf Metastasen hin? Ich weiß, dass es nicht möglich ist, hier eine medizinische Ferndiagnose zu stellen, aber vielleicht kennt jemand einen ähnlichen Fall und kann mir Infos geben?
Über eure Hilfe wäre ich sehr dankbar!
Viele Grüße, Cathi
Hallo Cathi,
ich möchte Dir nicht zu nahe tretten, aber die Frau hat sich dafür entschieden zu sterben, wenn sich der Tumor nicht in Luft auflöst und würde es etwas an ihrer Einstellung zur Chemo ändern wenn sich Methastasen gebildet hätten?
Es ist bekannt das Krebs wuchernde Zellen hat, wenn operiert wird (ich weiß ja nun nicht ob) besteht immer ein Risiko das Zellen im Körper zurückbleiben oder übersehen werden, die dann eben mit Hilfe der Chemo getötet werden sollen. Es könnten sich zum Beispiel dadurch neue erkrankte Stellen gebildet haben, oder er ist schlicht und ergreifend „nur“ gewandert, da man die größe ja auch nicht neben liegen lassen kann. Zudem musst Du bedenken das der Krebs nicht nur das betroffene Organ sondern auch alle umliegenden schwächt, und vorallem sollte man nicht vergessen wofür die Nieren da sind?! Je nachdem wie funktionsfähig die Niere ist oder nicht ist, wirkt sich das selbstverständlich auf den ganzen Körper aus. Sie wird dadurch auch krankheitsanfälliger, wie z.B. ein Niesen bei ihr schon von einer Grippe zur Lungenentzündung werden kann. Ich glaube aber das dir keiner wirklich sagen kann ob es welche sind oder sie nur anfälliger geworden ist, denn jeder Körper verkraftet solche „Extreme“ besser oder schlechter nach Behandlung, und da diese ausgesetzt wurde macht es das ohne genauere Details noch unmöglicher. Aber vielleicht wäre es doch eine Lösung nocheinmal zum Arzt zu gehen um wenigstens gegen Schmerzen medikamention zu bekommen, wenn sie schon leiden muss weil sie nichts mehr dagegen unternehmen möchte, kann man damit trotzdem versuchen es ihr zu erleichtern.
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ich möchte Dir nicht zu nahe tretten, aber die Frau hat sich
dafür entschieden zu sterben, wenn sich der Tumor nicht in
Luft auflöst und würde es etwas an ihrer Einstellung zur Chemo
ändern wenn sich Methastasen gebildet hätten?
Hallo Noa,
vielen Dank für deine Hilfe!
Du trittst mir nicht zu nahe, ich bin da sehr realistisch. Die Frage ist halt irgendwie, wieviel Zeit noch bleibt. Kennst du dich da aus? Man sagte mir mal, es gäbe drei Stadien, im dritten - mit Methastasen - hätte man wohl eine 16%ige Chance zwei Jahre zu überleben. Das ist erschreckend wenig. Dann wäre es ja - wenn man das so rechnen kann - noch nicht mal 50% dass man ein Jahr überlebt … Weißt du ob das stimmt?
Lieber Gruß, Cathi
Die Frage nach der Zeit kann Dir wohl keiner beantworten. Mein Vater hatte auch Krebs und war eigentlich wieder geheilt und nach 2 Jahren bei einer Überprüfung haben sie wieder Diagnose Krebs gestellt und dann waren es noch 3 Jahre mit Behandlung. Das st leider eine unberechenbare Krankheit, die immer mal wieder positive und negative Zeiten mit sich bringt.Es mag zwar ungefähre Statistiken geben, aber darauf würde ich nicht viel geben (siehe mein Beispiel) es kommt immer anders als man denkt. Vielleicht würde es mehr Sinn machen, wenn Du Deine Zeit nun noch nuzt die Du hast, ohne nachzudenken wie lange denn noch. Wenn ihr wirklich klarheit haben wollt, geht ins Krankenhaus lasst ein CTG machen und man kann euch mehr über ihre Chancen und ihren tatsächlichen Zustand geben, ich drücke euch mal die Daumen
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