Hallo zusammen,
also grade vorhin habe ich meinen Videorekorder programmiert. Dabei lief zufällig eine Vorschau für „Der Bulle von Tölz“. Auch nächste Woche passiert wieder ein Mord, und zwar wird das Opfer „in eine Röntgenkabine gesperrt und zu Tode geröntgt“.
Das Opfer sah allerdings ganz normal aus (keine erkennbaren Verbrennungen oder so). Er hatte nur einen ganz starren Gesichtsausdruck und lag da wie ein Brett.
Sagt mal - ist da mit dem Autor die Phantasie durchgegangen, oder geht so etwas wirklich? … Ich meine, geht das innerhalb recht kurzer Zeit?
Schöne Grüße
Petra
So nicht
Hallo zusammen,
also grade vorhin habe ich meinen Videorekorder programmiert.
Dabei lief zufällig eine Vorschau für „Der Bulle von Tölz“.
Auch nächste Woche passiert wieder ein Mord, und zwar wird das
Opfer „in eine Röntgenkabine gesperrt und zu Tode geröntgt“.
Mit dem, was ein handelsübliches Röntgengerät an Strahlung abgibt geht das sicher nicht - nur eine langfristig multipliziertes Risiko für Krebs.
Das Opfer sah allerdings ganz normal aus (keine erkennbaren
Verbrennungen oder so). Er hatte nur einen ganz starren
Gesichtsausdruck und lag da wie ein Brett.
Typisch wären tatsächlich auch auf der Haut sichtbare Verbrennungszeichen.
Außerdem geht das Totstrahlen viel zu langsam (mit den zivilen Strahlungsquellen), als dass nicht vorher jemand sonst aufmerksam wird.
Gruß
Stefan
Hallo Stefan,
na da bin ich ja wieder beruhigt. 
Ich dachte mir schon, dass das nicht geht. Wahrscheinlich kann man die modernen Geräte ja gar nicht mehr auf „Dauerbelichtung“ einstellen - da müsste sich dann schon jemand die ganze Nacht dazusetzen und immer wieder aufs Knöpfchen drücken.
Das wäre dann echt pervers. Und am nächsten Tag würde der Kerl wohl immer noch leben.
Was hat sich da nur das Lektorat dabei gedacht, dass die so ein Drehbuch haben durchgehen lassen? *seufz*
Schöne Grüße
Petra
Hallo Petra
Wenn die Röntgenröhre für Materialprüfung vorgesehen ist und punktförmig konzentriert ist, und dann auch noch ins Gehirn strahlt, dann stirbt man sehr schnell davon.
Es gibt da baugleiche Röhren, und ich hab mal ein Loch in die Backe von einem anscheinend beklopptem Zahnarzt in die Backe gebrannt bekommen/ist äußerlich erkennbar gewesen.
Ansonsten wär ich vorsichtig mit Äußerungen, was da wohl passieren könnte, Röntgenstrahlen sind gefährlich.
MfG
Matthias
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Oh! Na dann bin ich ja mal gespannt auf den Film. Kommt nächste Woche Mittwoch auf Sat 1, falls nun noch jemand gespannt ist. 
Und was ich über das Lektorat gesagt habe, nehme ich natürlich zurück.
Loch in die Backe gebrannt - tss tss …
Schöne Grüße
Petra
Strahlemann und Söhne…
Moinsen!
Röntgen- oder Gammastrahlendosen werden in „Sievert“ spezifiziert. Bei geringen Dosierungen sind die Folgen sehr unterschiedlich und schlecht vorhersehbar, anders sieht das bei höheren Dosen aus. So hat man bei einer Aufnahme ab 10 Sievert noch gut 2 Wochen zu leben, bei ein paar Dutzend Sievert ist man innert Stunden dahingerafft. Nun, und im richtigen Abstand vor eine Röntgenröhre gesetzt, braucht es nur ein paar Sekunden, um diese Dosis aufzunehmen.
Schwierig dürfte es jedoch sein, die Sicherheitsschalungen eines solchen Gerätes zu umgehen, denn die Belichtungszeiten sind normal natürlich so kurz, dass man nur von Nullkomma… Millisievert spricht. Nur einsperren und ein paar mal auf den Auslöser drücken bringt also nix.
Gruß
Markus
Dann weiß ich, wer der Mörder war …
… Es war der Techniker, der das Gerät am Tag zuvor gewartet hat. 
Schöne Grüße
Petra
Die Folge kann ich nur empfehlen! Vor allem aber wegen dem Werbevideo für die Pension Berghammer. Der Wartungstechniker ist übrigens nicht der Mörder… 