Altersweitsichtigkeit

Liebe Wissenden,

immer wieder lese ich davon, dass ab 40 (wahlweise 45) die Altersweitsichtigkeit einsetzt.

Nun bin ich selber stark weitsichtig und habe eine Hornhautverkrümmung. Meine Dioptrienzahl schwankt jährlich zwischen +6,0 und +7,0 Dioptrien.

Wie muss ich mir das vorstellen: werden meine Augen dann mit zunehmender Altersweitsichtigkeit immer schlimmer? Oder sind das zwei verschiedene Paar Schuhe?

Fragt
Jana

Hi Jana,

die Linse wird hart und verliert die Fähigkeit, sich auf die richtige Entfernung im Nahbereich einzustellen. Der Effekt, dass die Arme immer kürzer werden, also der Leseabstand immer größer wird, heißt Altersweitsichtigkeit. Durch eine Nahbrille mit 1 - 2 Dioptrien wird das beim nicht Fehlsichtigen ausgeglichen, das sind die Brillen aus dem Supermarkt, die neben den Kaugummis, Einmalfeuerzeugen und Batterien hängen.

Hornhautverkrümmungen werden ja durch einen „Zylinder“ ausgeglichen, sodass die Rezeptur dann „sph. -5 zyl. +1 Achse 108°“ heißt (oder so ähnlich). Im Alter bekommen wir dann zwei Brillen für fern und nah, die sich nur durch den Zylinder unterscheiden.

Gruß Ralf

Nachfrage
Hallo Ralf,

vielen Dank für Deine Antwort! Ich kompensiere meine Fehlsichtigkeit momentan mit Kontaktlinsen. Wäre es eigentlich auch möglich, diese Altersweitsichtigkeit durch Kontaktlinsen plus „Lesebrille“ zu korrigieren?

Herzliche Grüße
Jana

Hi Jana,

auch möglich, diese Altersweitsichtigkeit durch Kontaktlinsen
plus „Lesebrille“ zu korrigieren?

klar, Linsen für die Ferne angepasst und Nahbrille zum Lesen. Mehr als die Lesebrille braucht der Leser ohne Fehlsichtigkeit auch nicht.

Gruß Ralf

Vielen Dank :wink: -owT-