Hat jemand von euch mal etwas von „Veränderungen“ im Bauchraum (rechter
Oberbauch) gehört, die als Verhärtungen tastbar und recht groß, aber
weder auf Röntgen- noch auf Ultraschallbildern zu sehen sind? Hin un
wieder tut es im Umkreis der Verhärtung weh und drückt ein wenig. Kann
das der Darm sein? Oder die Muskeln? Aber wieso ist nichts nachweisbar,
weder auf Bildern noch im Blut oder Urin? Kann man etwas ausschließen?
wie so oft kann das alles oder nichts sein. Bei einer Verhärtung im rechten OBB denke ich z.B. an eine mögliche Leberzirrhose. Es könnte aber auch ein Hämatom nach Faserriß in der Bauchmuskulatur sein, oder…oder…oder…
Wer hier eine klare Diagnose stellen kann, darf mir die Lottozahlen vom nächsten Samstag sagen.
Ein Besuch beim Gastroenterologen wird Dich wahrscheinlich weiterbringen. Als Untersuchungn bieten sich eine Kontrastmitteldarstellung des Dickdarmes oder eine Abdomen-CT an.
Gruß, Jürgen
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Als ich die Verhärtung vor einem Jahr entdeckte war dies auch mein
erster Gedanke. Allerdings ist die Verhärtung seit dem unverändert
geblieben, sodass ich Blähungen ausschließe.
das beide Untersuchungen schon gemacht wurden, war aus dem Ausgangsposting ja nicht unbedingt zu entnehmen…
Bei Beschwerdepersistenz müssen die o.g. Untersuchungen ggf. wiederholt werden. Eine Laboruntersuchung auf sog. Tumormarker könnte man auch noch machen.
Wie bereits geschrieben, wäre der Gastroenterologe m.E. die nächste Anlaufstelle.
Gruß, Jürgen
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Eine Laboruntersuchung auf sog. Tumormarker
könnte man auch noch machen.
Warum?
Wenn Du den Begriff Tumormarker kennst, weisst Du doch auch über die damit zusammenhängenden Probleme Bescheid. Sonst würdest Du es doch hier nicht empfehlen?
Die irreführende Bezeichnung „Tumormarker“ führt immer wieder zu der Annahme, man könnte hier sozusagen das Blut von vermeintlich Gesunden untersuchen und dann an Hand dieser Werte feststellen, ob eine Krebserkrankung vorliegt. Tatsächlich ist die Spezifität und Sensitivität der betreffenden Marker so niedrig, dass das eben nicht möglich ist. D.h. selbst wenn der Test positiv ist, können immer noch ganz andere Ursachen dazu geführt haben, oder der Test ist trotz Krebs negativ. Die einzigen Ausnahmen von der Regel sind PSA und AFP, und selbst da ist noch nicht sicher, ob ein Screening letztendlich die Mortalität senkt oder nur den Beginn der „Krankheitskarriere“ nach vorne verlegt, also die Lebensqualität mindert.
Aus diesen Gründen werden Tumormarker eben im Regelfall nur zur Verlaufskontrolle bei bereits bekannter Krebserkrankung verwendet. Es gibt also m. E. überhaupt keinen rationalen Grund, sie in diesem Fall zu untersuchen.
Unterschätze auch nicht, welche Reaktion Du bei einem Nichtmediziner auslöst, wenn Du von „Tumor…“ redest. Krebsangst ist doch bei jedem Stechen sofort da und ziemlich wahrscheinlich auch der unterschwellige Auslöser für das ursprüngliche Posting. Du verstärkst das hier mal so nonchalant. Die Wahrscheinlichkeit, das dieser bildgebend nicht nachweisbaren Veränderung ein Krebsleiden zugrundeliegt ist aber doch lediglich genauso hoch wie bei einem Menschen ohne diese Beschwerden.
alles, was Du geschrieben hast, ist richtig und trifft meine vollste Zustimmung. Ich habe auch lange überlegt, ob ich das Thema ansprechen soll, denn ich weiß (wie Du ja sicherlich auch), das man als Patient oft nur das liest/hört, was man lesen/hören will.
Ich wollte und will in keinem Fall Panik auslösen, noch eine Ferndiagnose stellen. Letzteres wirst Du in allen meinen Postings immer lesen.
In meinem letzten Posting schrieb ich ja auch, dass bei Beschwerdepersistenz die Untersuchung ggf. wiederholt werden sollte und man die TM nötigenfalls bei Verdachtsdiagnose kontrolliert. Also nicht das Pferd von hinten aufzäumen.
Laut Auskunft des Thread-Erstellers geht die Geschichte ja schon ca. 1 Jahr und da sollte man m.E. gezielt suchen.
Falls das also Mißverständnisse gegeben habe sollte -sorry.
Gruß, Jürgen
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Danke für eure Antworten!
Meine Angst vor Krebs oder dass es Krebs sein könnte hat hier aber
keiner bestärkt. Außerdem hat noch kein Arzt bei dem ich bisher war
dies wirklich als Möglichkeit in betracht gezogen. Würde ein Tumor
sich innerhalb eines Jahres nicht auch in irgendeiner Form und Weise
verändern? Die Verhärtung ist schätzungsweise faustgroß, allerdings
kann ich nicht sagen ob sie rund oder nur ‚oberflächlich‘ ist. Sie
ist dicht unter der Haut. Ich würde sogar sagen direkt unter der
Haut. In den Muskeln oder so. (Allerdings weiß ich nicht, wie sich
eine Verhärtung oder Ähnliches UNTER den Muskeln anfühlen würde.)
Manchmal tut es weh, manchmal wochenlang nicht. Die meisten Ärtze
tippten auf irgendwas mit den Muskeln, da man das Teil auch nicht
verschieben kann und es seine Position beim Liegen und Stehen nicht
wirklich verändert. Was ich nicht verstehe ist, wieso man soetwas
großes und eindeutig vorhandenes nicht mal andeutungsweise auf
Bildern sehen kann. Die Diagnosen liefen von Blinddarmentzündung über
Muskelriss bis hin zu Stress (Lieblingsdiagnose meines Hausarztes!
). Aber alles wurde von einem jeweils anderem Arzt widerlegt.
Was vielleicht auch interessant ist, ist, dass ich bei einem
Orthopäden war. Dieser erzählte mir viel (von dem ich kaum etwas
verstand) und unter anderem auch, dass ich im Stehen oft eine
Position einnehme, die genau den Muskel der dort verläuft, entlastet.
Als ich ihm sagte, wohin der Schmerz ausstrahlt und wo es manchmal
zusätzlich wehtut, sagte er, dass an diesen Stellen die Ansatzpunkte
dieser Muskelgruppe seien.
Können Muskeln sich denn so verändern? Warum?
Werde mal sehen, dass ich beim Gastroenterologen nen Termin bekomme.
Wenn es unterhalb oder im Hautniveau liegt, kann es sein, daß es sich mit dem Schallkopf für den Bauchultraschall schlecht darstellen läßt und deshalb nicht gesehen wurde. Da wäre dann unter Umständen die Verwendung eines Schallkopfes mit höherer Frequenz wie zum Beispiel für den Schilddrüsenultraschall besser geeignet. Evtl auch mit Wasservorlaufstrecke. Hautärzte benutzen sowas zum Beispiel.
Was für Röntgenbilder wurden denn schon gemacht? Auch CT oder MRT?
Es ist fest. Man kann es überhaupt nicht eindrücken. Z.B. kann ich
auf der linken Seite den Bauch richtig weit eindrücken, aber auf der
rechten Seite stoße ich nahezu sofort auf einen Widerstand und dann
geht es auch nicht weiter.
CT wurde gemacht. Hätte man damit was sehen müssen/können?
Manchmal habe ich auch das Gefühl, das es irgendein hart gewordenes
Organ ist. Aber als letztes Jahr der Ultraschall gemacht wurde, sagte
der Arzt, dass er zwar das Teil nicht sehen könne, aber dafür die
Organe und die sehen ganz normal aus.
Die Ärztin, die die CT machte, sagte, dass es, da ich sehr schlank
bin, auch einfach ein STück Dickdarm sein kann, was ich spüre. Aber
so hart? Und hin und wieder mit Schmerzen? Kann denn der Darm -aus
welchen Gründen auch immer- so hart werden. Von der Größe und der
Lage würde der Darm schon in Frage kommen.